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Seit 2011 arbeitet das Institut für Skandinavistik mit Flemming Behrendt, Henrik Loft Nielsen und Jon Helt Haarder, den Pontoppidan-Forschern und Betreibern der Website www.henrikpontoppidan.dk, zusammen. Im Rahmen ihrer Übersetzungskurse in regulären Seminaren oder in Form von Blockseminaren übersetzen Studierende des Instituts unter Hilfestellung und Leitung von Marlene Hastenplug journalistische Texte Henrik Pontoppidans erstmalig aus dem Dänischen ins Deutsche.

Dabei liegt der Fokus nicht nur auf dem detailgetreuen und stilistisch treffendem Übersetzen der Texte, sondern insbesondere auf der ausgiebigen Diskussion der von den Studierenden übersetzten Arbeiten. Die beißende Ironie mancher dieser Texte macht aus Übersetzungstätigkeit eine spannende Herausforderung. Interessant sind auch die vielen Details der Berichte vom Alltagsleben, von bemerkenswerten Ereignissen und berühmten Persönlichkeiten in Kopenhagen um 1900.

Nach intensiver Redaktionsarbeit im Plenum werden alle übersetzten Artikel auf der deutschen Seite der Henrik Pontoppidan-Gesellschaft veröffentlicht. Die Seite wird ständig erweitert.

Der Literaturnobelpreisträger Henrik Pontoppidan lebte von 1857 bis 1943 und veröffentlichte neben seinen Romanen und Gedichten, allen voran Lykke-Per (dt. Hans im Glück), kolumnenartige Artikel und Anzeigen in renommierten dänischen Tageszeitungen, wie z.B. der Politiken und Kjøbenhavns Børs-Tidende.