Partizipative Alter(n)sforschung mit Männern

Partizipative Alter(n)sforschung mit Männern – Forschungsprojekte an der Universität des 3. Lebensalters (U3L) Frankfurt

Themen: Übergang Beruf – Ruhestand, Männer im Altern, Fürsorgliche Männlichkeiten, intergeneratives Lernen zu Geschlechterfragen

Altern Frauen anders als Männer? Können sich ältere Menschen noch verändern? Kann Forschung zum besseren Leben im Alter beitragen?

Forschendes Lernen: Seit 2016 verfolgen einzelne Lehrveranstaltungen im Fachgebiet Soziale Gerontologie ausdrücklich einen Ansatz partizipativer Forschung. Als anwendungsbezogene Wissenschaft blickt Soziale Gerontologie auf Alter und Altern als individuelle und gesellschaftliche Gestaltungaufgaben. Im Forschungsseminar können die Perspektiven und Ressourcen der Teilnehmenden erschlossen und in die Forschung eingebracht werden. Die U3L-Studierenden sind hier in der Doppelrolle von zugleich Subjekt und Gegenstand ihrer Forschungsfragen. Als Forschungswerkstätten bewegen sich die Seminare zwischen dem Erkunden eigener und fremder Lebensverläufe, dem Aneignen wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden sowie der Ermöglichung eigener Forschung (Interviews, Befragungen, Fokusgruppen). Die im Seminar erworbenen Kompetenzen und das eingeübte reflexive Wissen können (weitere) Ressourcen gelingenden Leben im Altern erschließen. Fachtagungen, Netzwerke und Veröffentlichungen sind mögliche Räume, in denen das generierte Wissen über die U3L hinaus fruchtbar gemacht werden kann.

Informationen zu den Forschungsprojekten beim Lehrenden: Dr. Hans Prömper, proemper@em.uni-frankfurt.de [und Link auf Lehrenden-Seite]

Veröffentlichungen/Diskussionspapiere:

Prömper, Hans (2018): Zwischen Arbeit und Alter. Männer als Pioniere einer neuen Lebensphase. In: Hartmann, Richard (Hg.), Vergiss die Alten nicht. Hohes Lebensalter als Herausforderung für Kirche und Gesellschaft. Würzburg (Fuldaer Hochschulschriften 61), S. 121-151.

Prömper, Hans (2018): Verwundbarkeit trifft Lebensmut. Männer zwischen Arbeit und Alter. In: von Heesen, Boris(Hg.), Männeraufbruch 2019. Jahrbuch für Männer in der Gegenwart. Darmstadt, S. 108-117.

Sehring, Herbert (2018): Anerkennung zwischen Arbeit und Alter. Eine Studie. Frankfurt (Manuskript, 29 S.). [Ausarbeitung zu im Rahmen des U3L-Forschungsseminars „Zwischen Arbeit und Alter“ 2016-2017 durchgeführten Interviews]

Leontowitsch, Miranda/Prömper, Hans (2019): Sorgen, für sich und andere. Das Alter als Feld neuer Männlichkeiten. Impulsvortrag beim Fachforum „Sorgende Männer – zwischen Selbstsorge und Pflege“ des Bundesforums Männer, Kassel 4.4.2019 [mit Perspektiven und Ergebnissen durchgeführter Forschungsprojekte der Interdisziplinären Alternsforschung der Goethe-Universität und der Universität des 3. Lebensalters Frankfurt]

Bundesforum Männer. Fachgruppe Ältere Männer/Senioren (2019): Männer und Care: Sorgen, für sich und andere. Thesen zum Alter als Feld neuer Männlichkeiten. Positionspapier Berlin 23.9.2019.

https://bundesforum-maenner.de/2019/04/05/fachforum-sorgende-maenner-zwischen-selbstsorge-und-pflege/

 

Veranstaltungshinweise (mit Einbezug/Rückkopplung der Forschungsergebnisse):

Deutscher Seniorentag Hannover 2021, 26.11.21 15:30 – 16:00 Uhr, Podium mit Impulsvortrag und Diskussion: Die „neue“ Fürsorglichkeit – Was Männern im Alter(n) gut tut?! Planung: Bundesforum Männer / Dr. Hans Prömper (Universität des 3. Lebensalters Frankfurt)

7.6.21 16:00-18:00 Uhr Online-Fachgespräch des Bundesforums Männer: „Caring Masculinities als gleichstellungspolitische Herausforderung“ (Zoom), mit Prof. Dr. Sylka Scholz (Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Soziologie, Männlichkeitsforscherin), Dr. Hans Prömper (Universität des 3. Lebensalters Frankfurt).

https://bundesforum-maenner.de/2021/05/11/fachgespraech-maennerpolitik-2021/