Fusion: Keine schnelle Lösung für die Klimakrise

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom US-amerikanischen Lawrence Livermoore National Laboratory (LLNL) haben gestern bekannt gegeben, dass ihnen erstmals die Zündung eines „Sonnenfeuers im Labor“ gelungen ist, also eine Fusion von Wasserstoffkernen zu Helium, bei der mehr Energie freigesetzt als in die Reaktion hineingesteckt wurde. Dies wird als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem „sauberen“, CO2-freien Fusionskraftwerk gewertet.

Wie weit der Weg zu einem solchen Fusionskraftwerk ist, erklärte der Physiker Prof. Holger Podlech vor zwei Jahren am Beispiel des Forschungsreaktors ITER.

Aktuelles aus der Goethe-Universität 15.12.2022

Urknall-Forschung: ALICE-Experiment am CERN startet Testbetrieb mit Blei-Ionen 

Den Materiezustand kurz nach dem Urknall, das sogenannte Quark-Gluon-Plasma, erforscht das ALICE-Experiment am Teilchenbeschleunigerzentrum CERN in Genf, wo Blei-Ionen miteinander kollidieren und für winzige Sekundenbruchteile ein solches Quark-Gluon-Plasma entstehen lassen. Jetzt wurden am CERN für das ALICE-Experiment in einem Testlauf erstmals Kollisionsenergien von 5,36 Teraelektronenvolt pro Blei-Blei-Kollision erzeugt, die weltweit höchste bislang erreichte Kollisionsenergie. Forschende um Harald Appelshäuser von der Goethe-Universität haben den zentralen ALICE-Detektor auf die nun höheren Kollisionsraten vorbereitet und hoffen auf neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums.  

Aktuelles aus der Goethe-Universität 06.12.2022

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