Die Auswahlprüfung für den 89. Lehrgang


Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr über

30 Bewerberinnen und Bewerber bei der Auswahlprüfung für den kommenden 89. Lehrgang begrüßen dürfen.

Wir freuen uns auf interessante Gespräche mit netten Kolleg:innen und wünschen allen viel Erfolg.

Die Prüfungen finden am 17.06. und 18.06.2024 im House of Labour statt.


Jetzt bewerben für den EAdA-Lehrgang ab Oktober 2024

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Du hast Interesse für unseren 11-monatigen Lehrgang?

Informationen zu Voraussetzungen, Ablauf, Stipendium und den Inhalten findest Du hier. Natürlich beantworten wir alle Fragen gern telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch.

Wenn Du Dir schon sicher bist, dann maile den Bewerbungsbogen mit allen Unterlagen an info@eada.uni-frankfurt.de. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung! Der Anmeldeschluss ist am 11. Mai.


Studienreise nach Stockholm



White Collar und Blue Collar, Hjalmar Branting und Olof Palme oder doch Köttbullar und Zimtschnecke? Welche Stichworte kommen euch in den Sinn, wenn ihr an Schweden denkt?

Die Studienreise des 88. Lehrgangs der EAdA führte die Teilnehmer und Teilnehmerinnen vom 22. bis 26. April nach Schweden, genauer gesagt nach Stockholm. Dass Interessensvertretung bei unseren Nachbarn im Norden schon im Grundsatz ganz anders aufgebaut ist, wurde schnell deutlich. Die Sozialpartner in Schweden verhandeln weitgehend ohne gesetzliche Regularien, nach langer Tradition des Sozialdialogs. Dieser ist auf Konsens ausgerichtet, weniger auf Konflikt. Wie funktioniert das?

Kollektivverträge sollen die Antwort sein. Und zwar nicht auf Branchenebene, wie bei uns, sondern entlang von Eingruppierungen der Arbeitnehmer:innen. Diese tummeln sich entlang Eingruppierung in Arbeiter:innen, Angestellte und Akademiker:innen, die sich jeweils in vielen Einzelgewerkschaften und den drei großen Dachverbänden TCO, LO und SACO sammeln.

Zwei von Ihnen, nämlich TCO und LO, konnte der Lehrgang näher kennenlernen und auch bei den Gewerkschaften Unionen und IF Metall viele Fragen platzieren. Auf den Spuren der Arbeiterbewegung erfuhren die Studierenden beeindruckendes über das Leben der schwedischen Sozialdemokraten Hjalmar Branting und Olof Palme während eines Stadtspaziergangs und im Archiv der Schwedischen Arbeiterbewegung. Wie sich die Sozialdemokratie heute gestaltet, lernte der Lehrgang in den historischen Regierungsgebäuden des Reichstags.

Über den Druck der Rechten und soziopolitische Studien berichteten zwei forschende Einrichtungen, wie der ThinkTank Arena Idé und die Friedrich-Ebert-Stiftung. Und um die Praxis nicht außer Acht zu lassen, besuchten die Studierenden das hochmoderne Werk von Sandvik Coromant und hatten dort die Gelegenheit die Arbeitnehmervertreter von White Collar (Unionen) und Blue Collar (IF Metall) zu treffen.

 Die berühmte „Fika“, die schwedische Einladung zu Kaffee und Zimtschnecken, wartete natürlich an jedem Termin und versüßte die Studienfahrt neben allen Inhalten ganz besonders.


Exkursion nach Straßburg

Auch in diesem Jahr machte die Europäische Akademie der Arbeit ihrem Namen alle Ehre und verbrachte mit den Studierenden des
88. Lehrgangs zwei Tage in Straßburg. Sie besuchten den französischen Gewerkschaftsbund "Confédération générale du travial" und das Europäische Parlament. Neben einer Führung durch das beeindruckende Parlamentsgebäude, hatten sie die Möglichkeit mit dem MEP Özlem Demirel zu sprechen und von der Besuchertribüne einen Blick in den Plenarsaal zu werfen. Außerdem besuchten die Studierenden den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (Foto) und den Europarat. Eine ausführliche Dokumentation der Exkursion wird bald folgen.


Eine Gedenktafel für Christian Mackauer

Kriegsjahre in Deutschland: Der Frankfurter Christian W. Mackauer prägte ab 1921 die Gesellschaftswissenschaften: In Frankfurt als Studienrat und Dozent an der Akademie der Arbeit, später in Wetzlar als Lehrer der Goetheschule und darauffolgend als Professor an der University of Chicago USA. Sein Weg dorthin war alles andere als freiwillig. Schülerinnen und Schüler der Wetzlarer Goetheschule beteiligten sich 2018 an einem Hessischen Wettbewerb zum Thema Antisemitismus und erforschten das Schicksal von Dr. Christian Wilhelm Mackauer und seiner Frau Clara, geb. Oppenheimer. Von dem Regime des NS-Staats wurde Mackauer von Frankfurt nach Wetzlar zuerst zwangsversetzt, bis ihm dann ein Berufsverbot auferlegt wurde. Wenige Jahre darauf war er mit seiner Frau zur Emigration in die Vereinten Nationen gezwungen. Ausschlaggebender Punkt war maßgeblich die jüdische Herkunft von Clara.

Von 1921 bis kurz vor der gewaltsamen Schließung der AdA im Jahr 1933 war Dozent im Gebiet Staatslehre und Politik. Am 29. Februar 2024 waren wir bei der Enthüllung der Gedenktafel für Christian Mackauer an der Goetheschule in Wetzlar dabei und sind stolz als Tafelstifterin das Projekt der SchulgeschichtsAG zu untersützten. Unser Statement und weitere Infos zum gesamten Projekt des Vereins Wetzlar Erinnert e.V. sowie eine Übersicht darüber, was die Jugendlichen bei ihrer Recherche zur »Akte Mackauer« herausgefunden haben, können hier nachgelesen werden.


Eröffnung des 88. Lehrgangs

Am 18. Oktober 2023 haben wir den 88. Lehrgang mit einer Feier im Haus of Labour eröffnet. In diesem Jahr werden 17 Studierende an unserem Lehrgang teilnehmen, unter ihnen auch eine Studierende aus Israel, die im Rahmen des Internationalen Programms dabei sein wird.

Begrüßt wurden sie von unserem Leiter, Prof. Dr. Martin Allespach, dem Kuratoriumsvorsitzenden Rainer Gröbel und seitens des Landes Hessen von Herrn Rolf Keil.

Frau Prof. Dr. Johanna Wenckebach hielt einen Vortrag zum Thema Arbeitsrecht in der Transformation.

Wir wünschen unseren Studierenden ein erfolgreiches Jahr.


Kongress am 28. September 2023

5. Campus Arbeitsrecht - Transformation gerecht gestalten

 

Der Campus Arbeitsrecht zählt zu den größten Veranstaltungen im Arbeitsrecht in Deutschland. Hier treffen sich im Abstand einiger Jahre mehrere hundert Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis auf dem Campus der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. 

 

Im Jahr 2023 wird die Europäische Akademie der Arbeit gemeinsam mit der University of Labour ein Panel zu den neuesten Entwicklungen im Recht der Arbeitszeit veranstalten. Dabei werden aktuellste Themen nach der Entscheidung des EuGH und des BAG zur Arbeitszeitüberwachung besprochen, u. a. mit einem Vorsitzenden Richter am Landesarbeitsgericht, einer Rechtsanwältin und einem Arbeitsrechtsprofessor. Das Panel wird organisiert und moderiert von Prof. Dr. Philipp B. Donath, der bei uns im House of Labour diese Themen beforscht und unterrichtet.


Abschlussfeier des 87. Lehrgangs

Am 10. August 2023 verabschiedeten wir den 87. Lehrgang mit einer Abschlussfeier, hierbei überreichten wir den Studierenden ihre Zeugnisse. Die Zeremonie wurde begleitet durch eine Rede unseres Direktors und Leiters Prof. Dr. Martin Allespach, musikalisch umrahmt von der Hop Jazz Group. Wir hatten viele interessante und abwechslungsreiche Erlebnisse in den letzten 11 Monaten und wünschen unseren Studierenden viel Erfolg in der Berufswelt.


Ein Wunder in Baunatal?

Die internationalen Studierenden zu Besuch bei Volkswagen in Kassel

Im nordhessischen Baunatal, nahe Kassel, befindet sich ein Komponentenwerk von Volkswagen. Hier werden für die vielen verschiedenen Fahrzeugmarken des Konzerns überwiegend Komponenten hergestellt. Das Besondere hier ist jedoch nicht alleine die hochtechnisierte Fertigung von Autoteilen, sondern wie die Mitbestimmung gelebt wird und welche Auswirkungen sie hat. Der Jenaer Soziologe Klaus Dörre, welcher das Werk untersucht hat, bezeichnet die Fabrik sogar als „Wunder von Baunatal“.

Denn das Werk funktioniert nicht trotz, sondern gerade wegen der starken Mitsprache von Arbeitnehmer:innen, was einer liberalen Vorstellung von Unternehmertum vollkommen widerspricht. Die internationalen Studierenden der EAdA konnten bei einer Exkursion im Juli 2023 das Werk und die Hintergründe kennenlernen.

Dank der Unterstützung des Betriebsrats konnten sich unsere Studierenden ein umfangreiches Bild über die Fertigung des konzerneigenen Elektroantriebes machen. Dieser Antrieb wird in unterschiedlichen Fahrzeugen des Konzerns verbaut. Der Fertigungsprozess ist in vielen Schritten automatisiert. Transportroboter übernehmen die Logistik in der Halle, Laufbänder und Roboterarme führen die Teile in die Maschinen, in denen der Motor Schritt für Schritt zusammengesetzt wird. Doch ganz ohne den Menschen geht es dann doch nicht. Zwischen den Anlagen warten die Arbeiter:innen die Maschinen, lesen Werte aus und übernehmen doch noch Handgriffe, die nicht voll automatisiert werden können. In drei Schichten arbeiten hier jeden Tag mit steigender Tendenz mehrere hundert Beschäftigte. Das gesamte Werk umfasst noch viel mehr als die Produktion dieses Antriebs. In weiteren Abteilungen, wie dem Getriebebau, dem Presswerk mit Karosseriebau, der Abgasanlagenfertigung sowie einer eigenen Gießerei sowie dem Konzernbereich After Sales (weltweite Versorgung mit Ersatzteilen) sind mehr ca. 16.000 Beschäftigte am Standort tätig.

Carsten Büchling, Vorsitzender des Betriebsrates, und Bilal Sahin, Vorsitzender der IG Metall-Fraktion im Betriebsrat, (beide sind Absolventen der EAdA und haben auch den Bachelor-Studiengang an der Academy of Labour absolviert) erläutern den besonderen „Kasseler Weg“, der den Erfolg des Standortes ermöglicht. Die Vereinbarung zwischen Management und Betriebsrat verfolgt das Ziel, am Standort gute Arbeit und Beschäftigungssicherung mit Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu vereinen sowie Nachhaltigkeitsforderungen an die Branche zu berücksichtigen. Umgesetzt wird dies, indem die Arbeitnehmer:innen aktiv und kreativ bei den Prozessen im Werk mitsprechen können und somit Innovation vorantreiben. Das bringt dem Werk einen Wettbewerbsvorteil. Anstatt im Zuge der Mobilitätswende Stellenabbau zu betreiben, arbeitet der Betriebsrat daran, Menschen im Werk zu halten und aktiv zu beteiligen. Auch Leiharbeiter:innen sowie Auszubildenden sollen längerfristige Perspektiven geboten werden.

Gestützt wird der „Kasseler Weg“ durch die starke und selbstbewusste Mitbestimmung auf Betriebs- und Unternehmensebene. Im Werk liegt der Organisationsgrad der Gewerkschaft IG Metall bei über 90% und von den 41 freigestellten Betriebsratsmitgliedern werden 38 von ihr gestellt. Bereits unter den Auszubildenden wird ein hoher Organisationsgrad angestrebt. In jedem der Produktionsbereiche sind die IG Metall-Betriebsratsmitglieder bekannt und dort für die Mitarbeiter:innen ansprechbar. In regelmäßigen Abständen gibt es Versammlungen der gewerkschaftlichen Vertrauensleute in den Bereichen und Vollversammlungen im Werk.

Auf Grundlage einer gesetzlichen Sonderregelung (dem sog. VW-Gesetz), welches aus der Entstehungsgeschichte von Volkswagen resultiert, gibt es bei VW zudem erweiterte Mitbestimmungsrechte auf Unternehmensebene. Bei der Entscheidung über die Zukunft der einzelnen Standorte ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Aufsichtsrat notwendig, was die Möglichkeit der Mitbestimmung auf Arbeitnehmer:innenseite im Vergleich zu anderen mitbestimmten Unternehmen ausdehnt. Zudem hält das Land Niedersachsen genügend Anteile am Konzern für ein Vetorecht in Aktionärsversammlungen.

Mit dem Einblick in das Werk und die Arbeit des Betriebsrates konnten sich die Studierenden ein Bild vom einem funktionierenden sozialpartnerschaftlichen System in Deutschland machen. Natürlich gibt es auch Konflikte, meint der Betriebsratsvorsitzende, dennoch bietet die Mitbestimmung Lösungswege durch erfolgreiche Partizipation und zeigt, wie es gelingt, dass auf der einen Seite die Beschäftigten langfristig sichere Jobs haben und auf der anderen Seite die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens gesichert ist.

Foto: Bilal Sahin, Vorsitzender der IG Metall-Fraktion im Betriebsrat.


Das Sommerfest des 87. Lehrgangs

Bei strahlendem Sonnenschein und guter Stimmung hat der 87. Lehrgang sein Sommerfest bis in den Abend begangen und hier ein paar Eindrücke eingefangen.

Wir als EAdA haben uns gefreut, einige Ehemalige wieder hier begrüßen zu dürfen und zu erfahren, wohin die berufliche Reise sie geführt hat und führen wird.


Sommerfest des 87. Lehrgangs

8. Juli 2023 | Europäische Akademie der Arbeit | House of Labour

Am 8. Juli 2023 findet das Sommerfest der Studierenden des 87. Lehrgangs der Europäischen Akademie der Arbeit statt. Traditionsgemäß laden die Studierenden zu dem Fest ein und schaffen damit eine wunderbare Gelegenheit, um das intensive Studienjahr Revue passieren zu lassen. Wir freuen uns auf den Nachmittag, um uns gemeinsam mit Freund:innen, Förder:innen und allen an der EAdA Interessierten, neue sowie alte Geschichten zu erzählen und Netzwerke zu knüpfen. Die Veranstaltung beginnt ab 14 Uhr, wir bitten um eine Anmeldung vorab an info@eada.uni-frankfurt.de.


Bericht: Exkursion in die Hauptstadt

Die Studierenden des internationalen Programms waren vom 3. bis 5. April 2023 zu Gast in Berlin

Das internationale Programm an der Europäischen Akademie der Arbeit gibt internationalen Studierenden die Möglichkeit, ein Jahr zusammen mit dem regulären Lehrgang der Akademie zu studieren. Damit die nicht in Deutschland aufgewachsenen Studierenden die Lehrinhalte rund um das politische System in Deutschland nicht nur abstrakt im Hörsaal dargestellt bekommen, sondern sie in der Praxis erfahren können, sind sie mit ihren Projektbetreuer:innen im April 2023 nach Berlin gefahren. Während dieser dreitätigen Exkursion hatten sie die Möglichkeit, mit Akteur:innen aus Politik und Gewerkschaften zu sprechen sowie die Geschichte und Bedeutung Berlins vor Ort kennenzulernen. 

Fachkräftemangel und Arbeitserlaubnis

Die Studierenden besuchten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Staatssekretärin Kerstin Griese und ihr Mitarbeiter Dr. Jantz führten die Studierenden in die Schwerpunkte des Ministeriums ein. Diskutiert wurde unter anderem Herausforderungen wie Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und die Gegenmaßnahmen der Regierung. Für die Studierenden war insbesondere die Integration von Migrant:innen in den deutschen Arbeitsmarkt interessant. Zwar herrscht aufgrund des demografischen Wandels ein Fachkräftemangel in Deutschland, jedoch machen es Sprache und die fehlende Anerkennung von Qualifikationen für Migrant:innen schwierig, in Deutschland eine Arbeit zu finden. Das Ministerium präsentierte einige Lösungsansätze, um dieses Problem anzugehen: So sollen die Anforderungen zum Erhalt einer Arbeitserlaubnis, einer sogenannten Blauen Karte, gesenkt und die Anerkennungen von mitgebrachter Berufserfahrung erleichtert werden.

Zu Besuch bei Ver.di

Außerdem besuchten die Studierenden die Ver.di-Bundesverwaltung, um ein besseres Verständnis für die Sicht der Gewerkschaften auf Wirtschaftspolitik zu erlangen, die im politischen Berlin verhandelt werden. Dr. Patrick Schreiner und sein Team von Ver.di beschäftigen sich mit verschiedenen Themen wie Wirtschaftsentwicklung, Beschäftigungspolitik, Verteilungspolitik, europäische Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik. Die Abteilung für Wirtschaftspolitik erarbeitet Materialien zur Unterstützung von Tarifverhandlungen und regt zur wirtschaftspolitischen Diskussion an. Die Studierenden stellten Fragen zur Zusammenarbeit zwischen den Gewerkschaften, die sich tagesaktuell zum Streik von EVG und Ver.di ergaben. Dr. Schreiner erklärte ihnen, dass jede Gewerkschaft in Bezug auf Lohnpolitik autonom agiert, aber es natürlich einen inhaltlichen Austausch zwischen den Gewerkschaften gibt.

Vielfältige Dimensionen der Wirtschaftsentwicklung

Prof. Dr. Hansjörg Herr von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin hielt den Studierenden einen Vortrag über die Dynamik des deutschen Arbeitsmarkts. Er legte die Geschichte der sozialdemokratischen und gewerkschaftlichen Organisationen in Deutschland und ihren Einfluss auf das nationale Mitbestimmungsmodell dar. Zudem beleuchtete er die Lohnentwicklung und den traditionellen Ansatz der Tarifpartnerschaft in Westdeutschland vor sowie nach der Wiedervereinigung und verglich sie mit industriellen Beziehungen anderer Nationen, wie China oder Österreich. Zudem ging er auf viele problematische Entwicklungen in Deutschland ein, wie den fehlenden Reallohnzuwachs, stagnierende Löhne im unteren Einkommensbereich und zunehmend prekäre Beschäftigung sowie den Rückgang von Arbeitsplatzsicherheit und Sozialleistungen. Insgesamt präsentierte er eine umfassende Einschätzung der Dynamiken auf dem deutschen Arbeitsmarkt und zeigte auf, welche Sorgen die Arbeitnehmer:innen durch die wirtschaftlichen Verhältnisse haben.

Führung im Reichstag

Den Abschluss der Exkursion bildete der Besuch zweier Berliner Wahrzeichen. Der Reichstag ist eines der bedeutendsten und ikonischsten Gebäude Deutschlands. Es wurde 1884 gebaut und spielt seitdem eine zentrale Rolle in der deutschen Politik. Das Gebäude hat einige der turbulentesten Momente in der Geschichte des Landes miterlebt, wurde im Laufe der Jahre mehrfach umgebaut. Die Studierende nahem an einer Führung durch das Gebäude teil, welche die geschichtlichen Aspekte vom Kaiserreich bis in die Gegenwart beleuchtete. Eine Station der Exkursion, die Geschichte der Stadt und Kunst vereinigte, war die East Side Gallery, einem noch erhaltenden Teilstück der Berliner Mauer. Auf einer Länge von über einem Kilometer ist dieses Symbol der ehemaligen Grenze der beiden deutschen Staaten von internationalen Künstler:innen bemalt. Nach drei Tagen in der Hauptstadt reiste die Gruppe mit vielen Eindrücken zurück nach Frankfurt.

Ein Bericht von Dr. Zeynep Nettekoven und Max Rudel


Besuch beim Arbeitsgericht Frankfurt

Was passiert wenn sich Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen vor Gericht treffen müssen? Wie läuft so eine Verhandlung für gewöhnlich ab? Und anhand welcher Kriterien fällt der oder die Richter:in die Entscheidung?

Die meisten Verhandlungen des Arbeitsgerichts sind in der Regel öffentlich und dürfen Besucht werden. Genau das haben die Studierenden des 87. Lehrgang heute getan. Gemeinsam mit ihrem Dozenten Dr. Ernesto Klengel vom Hugo Sinzheimer Institut für Arbeitsrecht der Hans Böckler Stiftung bereiteten sie sich bereits im Seminar theoretisch auf die Themen „Kündigungsschutz und Verfahrensrecht“ vor. Umso spannender war es dann heute, die Rechtsprechung direkt an drei unterschiedlichen Fällen, in der Anwendung zu erleben.


Nachruf für Dr. Daniel Fackler

Wir nehmen Abschied von unserem Kollegen
Dr. Daniel Fackler, der nach kurzer, schwerer Krankheit viel zu früh von uns gegangen ist.

Daniel war seit 2021 unser hauptamtlicher Dozent für Wirtschaftswissenschaften an der Europäischen Akademie der Arbeit in der Universität Frankfurt sowie Dozierender an der University of Labour. Zuvor forschte und lehrte er in Halle, Magdeburg und Nürnberg. Seine Schwerpunkte lagen insbesondere im Bereich der empirischen Arbeitsmarktforschung.

Für uns war Daniel ein guter Zuhörer, ein kritischer Denker und ein hilfsbereiter Kollege. Mit seinem liebenswürdigen Wesen und seinem großen Engagement war dieser leidenschaftliche Genießer von harter Musik und Konzerten eine Bereicherung für unser Haus gewesen. Wir, das gesamte Kollegium und alle seine Studierenden, werden ihn schmerzlich vermissen. Seiner Familie gelten unsere Gedanken in diesen schweren Tagen.

Ein Interview mit Dr. Daniel Fackler erschien im HoL Quaterly.


Kennst Du schon die EAdA?

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Hier sind 5 interessante Fakten über unseren Studiengang

Im Herbst startet unser 88. Lehrgang. Die wichtigsten Fakten zu unserem 11-monatigen Studium auf dem Gebiet der Arbeitsbeziehungen haben wir in einem Kurzclip zusammengestellt.


Studienfahrt des 87. Lehrgangs nach Slowenien

Beitrag von: Dr. Zeynep Nettekoven

Die Studierenden des 87. Lehrgangs unternahmen ihre Studienfahrt in diesem Jahr nach Ljubljana, in die Hauptstadt Sloweniens. Während der einwöchigen Exkursion (2.-7. Mai 2023) erhielten sie spannende Einblicke in die Arbeitsmarktpolitik, Sozialpolitik und die Arbeitsbeziehungen in Slowenien und konnten im direkten Austausch mit lokalen Stakeholdern und Akteur:innen ihre Fragen zu gewerkschaftlichen Themen stellen. Am ersten Tag besuchten sie Velenje, eine historische Industriestadt, der aufgrund des Kohlebergbaus, der Elektronikindustrie sowie ihrer Green Transition und Entwicklungsprojekte eine hohe Relevanz zukommt. Die Studierenden erfuhren in Vorträgen viele Hintergründe über diesen wirtschaftlichen und sozialen Wandel der Stadt. In Ljubljana haben sie die Vertreter:innen des Vereins der Freien Gewerkschaften Sloweniens (ZSSS), sowie der Gewerkschaft Mladi plus und der Beratungsstelle für Arbeitnehmer:innen getroffen. Mit ihnen diskutierten sie über die Mindestlohnentwicklungen in Slowenien, die Rolle und Stärke der Gewerkschaften in den Arbeitsbeziehungen, die Aktivitäten und Herausforderungen der Gewerkschaften, insbesondere in Bezug auf die Mitgliedergewinnung, sowie der Bedeutung von Migrant:innen im Arbeitsmarkt. Es folgte ein Besuch im Arbeitsministerium sowie ein Termin mit der Stellvertretenden Botschafterin Deutschlands. Bei diesem hatten die Studierenden die Gelegenheit, ihr Wissen über die Sozial- und Arbeitsmarktpolitik in Slowenien zu vertiefen und sowie ihre Fragen zu den wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Slowenien zu stellen. Die lehrreiche Exkursion wurde durch eine interessante Stadtführung über die kulturelle und kommunistische Geschichte von Ljubljana abgerundet.


Infoveranstaltung zur Studienfahrt nach Slovenien

Am 27. April 2023 fand eine Vorbereitungsveranstaltung für eine Studienfahrt nach Slowenien statt.

Die Europäische Akademie der Arbeit (EAdA) in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Zagreb organisierten diese Veranstaltung im House of Labour und online.

Die Veranstaltung begann um 13 Uhr mit einer herzlichen Begrüßung der Teilnehmenden. Im Anschluss daran hielt Josip Juratovic, Mitglied des Bundestages für die SPD, einen Vortrag zum Thema Slowenien. Dabei betonte er die Bedeutung des interkulturellen Austauschs und hob hervor, wie wichtig es ist, einander besser kennenzulernen, um Vorurteile abzubauen. Nach dem Vortrag folgte eine Q&A-Sitzung, in der die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, Fragen an Josip Juratovic zu stellen.

Im nächsten Programmpunkt, der von Dr. Sonja Schirmbeck (FES), Tijana Defar (FES) und Dejan Prešiček (Ehem. Kulturminister, SD Slowenien) durchgeführt wurde, wurden die Verhältnisse in Slovenien näher erläutert. Hierbei ging es vor allem um die politische und wirtschaftliche Situation in Slowenien sowie um die Bedeutung der Studienfahrt für die Teilnehmenden. Auch hier hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Nach einer kurzen Kaffeepause setzte sich die Veranstaltung mit einem Vortrag von Laura Weber (Bildungskoordinatorin, ZSSS) fort. Ihr Vortrag befasste sich mit dem Thema Gewerkschaften in Slowenien. Auch hier folgte eine Q&A-Sitzung.

Die Veranstaltung endete um 16 Uhr mit einem Schlusswort. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Vorbereitungsveranstaltung für die Studienfahrt nach Slowenien äußerst informativ und interessant war. Die Teilnehmenden konnten sich einen guten Überblick über das Land und seine politische und wirtschaftliche Situation sowie über das Bildungssystem verschaffen


Berlin-Reise der Studierenden des International Program

Unsere Studierenden aus dem Internationalen Programm haben bei einer Reise nach Berlin den Bundestag und das BMAS Bundesministerium für Arbeit und Soziales besucht.


Sie waren zu Gast bei den Kolleg:innen der ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und haben einen Vortrag von Prof. Dr. Hansjörg Herr an der HWR Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin über den deutschen Arbeitsmarkt gehört.


Wir bedanken uns für die Unterstützung der Institutionen, die diese Reise so interessant gemacht haben.

 



Our students from the International Program visited the Bundestag and the BMAS Federal Ministry of Labor and Social Affairs during a trip to Berlin.
They were guests of the colleagues of ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft and listened to a lecture by Prof. Dr. Hansjörg Herr at the HWR Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin about the German labor market.


We would like to thank the institutions for their support, which made this trip so interesting.


Gewaltsame Schließung der Akademie vor 90 Jahren


Besuch der EZB

Am 26. Januar waren die Studierenden des 87. Lehrganges der EAdA in der Europäischen Zentralbank zu Gast

Zentralbanken sind Institutionen, die für die Überwachung des Bankensystems und die Regulierung der Geldmenge in einer Volkswirtschaft verantwortlich sind.

Im Euro-Raum übernimmt die Europäische Zentralbank (EZB) diese Aufgabe. Dazu wurde das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) gegründet. Es besteht aus den alten nationalen Zentralbanken aller EU-Staaten und der neu gegründeten EZB.

Da nicht alle EU-Staaten am Euro teilnehmen, gibt es daneben auch das Eurosystem, in dem nur die nationalen Zentralbanken der Eurozone-Staaten vertreten sind. Die Aufgaben des ESZB werden hauptsächlich von der EZB erfüllt. Ihr Ziel ist es, das Preisniveau stabil zu halten. Soweit dies ohne Beeinträchtigung dieses Ziels möglich ist, unterstützt das ESZB die allgemeine Wirtschaftspolitik in der Europäischen Union.

Ein Besuch der Europäischen Zentralbank ist eine gute Gelegenheit, um mehr über die Rolle und Funktionen der Europäischen Zentralbank zu erfahren.

Die Die Studierenden der EAdA konnten so ein tieferes Verständnis der EZB als einzigem institutionellen Akteur der Europäischen Währungsunion entwickeln. Sie erfuhren aus erster Hand, wie die EZB das Wirtschaftswachstum zu fördern und die Preisstabilität aufrecht zu erhalten versucht. Darüber hinaus konnte die Gruppe auch mehr über die verschiedenen Politikinstrumente erfahren, die die Europäische Zentralbank verwendet, um die Wirtschaft zu steuern.

Ein Besuch der Europäischen Zentralbank ist daher stets eine sehr nützliche Erfahrung, die Studierenden helfen kann, tiefer in wirtschaftliche Themen einzutauchen.

 


Eröffnung des 87. Lehrgangs

Am 17. Oktober 2022 wurde im House of Labour der 87. Lehrgang der EAdA feierlich eröffnet. In diesem Jahr werden 34 Studierende den Lehrgang besuchen, vier davon nehmen am Internaionalen Programm der Europäischen Akademie der Arbeit teil.

Begrüßt wurden sie vom Leiter der Akademie, Prof. Dr. Martin Allespach und Herrn Rolf Keil, Referatsleiter Grundsatzfragen der Arbeitsmarktpolitik im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Herr Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte, hielt in diesem Jahr die Festrede.


Der Lehrgang des Internationalen Programms ist gestartet

Diese Woche begrüßen wir unsere internationalen Studenten an der Europäischen Akademie der Arbeit!
Sie werden ein Jahr lang mit einem Stipendium an der EAdA Wirtschaft, Soziologie und Recht mit dem Schwerpunkt Arbeitsbeziehungen studieren.


This week we welcome our international students at Europäische Akademie der Arbeit!
They will be studying economics, sociology and law with a focus on labour relations for one year with a scholarship at EAdA.

Abschied vom 86. Lehrgang

Es ist ein anspruchsvolles Studium hier an der Europäischen Akademie der Arbeit. Wenn wir unsere Studierenden verabschieden blicken sie gut vorbereitet auf neue Aufgaben hinaus.

Auch unsere Teilnehmer:innen vom 86. Lehrgang haben wir mit einem Fest verabschiedet. Wir durften sie vom Oktober 2021 bis heute begleiten und freuen uns mit ihnen über ihren Abschluss.

Nun ist es an ihnen, das Erlernte umzusetzen und am Fortschritt unserer Gesellschaft mitzuwirken.




Hilfe für Geflüchtete

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Die Europäische Akademie der Arbeit vergibt Studienplätze mit Vollstipendium an Geflüchtete aus der Ukraine

Aufgrund der aktuellen politischen Lage in der Ukraine möchten wir Geflüchteten aus der Ukraine das Angebot unterbreiten, für 11 Monate im Rahmen eines Stipendiums nach Frankfurt zu kommen.


Studienfahrt des 86. Lehrgangs

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Vom 09. bis zum 13. Mai 2022 waren die Studierenden in Brüssel

Wie jedes Jahr – mit Ausnahme der pandemiebedingten Unterbrechung, in der nur virtuelle Treffen möglich waren – organisierte die Europäische Akademie der Arbeit (EAdA) auch in diesem Jahr für die Studierenden des aktuellen Lehrgangs eine Studienreise.


Nachruf

Prof. Dr. Otto Ernst Kempen

Frankfurt, 21. März 2022

Die Europäische Akademie der Arbeit trauert um Prof. Dr. Otto Ernst Kempen, der am vergangenen Wochenende im Alter von 79 Jahren verstarb.

Professor Kempen trat im Jahr 1976 in unsere Akademie ein und prägte das Wesen der EAdA nicht zuletzt durch seine Tätigkeit als alternierender Leiter und Direktor zwischen 1979 und 2007.

Über Jahrzehnte war er hier Dozent für Arbeitsrecht, Verfassungsrecht und Politikwissenschaft, daneben war Professor Kempen von 1977 bis 1995 Leiter des Seminars für Arbeits-und Sozialrecht des DGB und von 1995 bis 2001 Syndikus der Gewerkschaft ÖTV. In dieser Funktion war er an der Fusion zur Gewerkschaft ver.di beteiligt, deren Bundesvorstand er von 2001-2011 als Rechtsberater unterstützte. Von ihm stammen zahlreiche maßgebliche Veröffentlichungen zum Arbeitsrecht, zum Tarifvertragsrecht und zum Verfassungsrecht.

Lange Jahre engagierte er sich auch im Verein der Freunde und Förderer der Europäischen Akademie der Arbeit.

Noch bis kurz vor seinem Tod hielt er an der EAdA Vorlesungen zur Geschichte des Deutschen und Europäischen Verfassungsrechts.

Professor Kempen besaß als Mensch und Hochschullehrer einen einzigartigen Stil, der uns alle inspirierte und motivierte.
Das Kollegium der Europäischen Akademie der Arbeit in der Universität Frankfurt wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.


Jetzt für ein Studium an der EAdA bewerben!

Bewerbung für das Studienjahr Oktober 2022 - August 2023

Gerade in der Krise braucht unsere Gesellschaft mehr Mitbestimmung! Die EAdA bietet für alle Interessierten mit Berufserfahrung ein elfmonatiges Vollzeitstudium auf dem Gebiet der Arbeitsbeziehungen an. Das Studium ist kostenfrei.

Bewerbungen per Post werden grundsätzlich bis zum 11. Mai entgegengenommen. Bewerber*innen, die Mitglied einer Gewerkschaft sind, haben die Möglichkeit sich bis zum 31. März des Jahres bei ihrer jeweiligen Einzelgewerkschaft zu bewerben.

Für Interessierte aus dem Ausland gibt es darüber hinaus auch unser internationales Programm.


Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen

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100 Jahre Arbeit - Bildung - Wissenschaft

Die (Europäische) Akademie der Arbeit besteht seit nunmehr 100 Jahren. In dieser Zeit haben – unterbrochen von der Zeit des Nationalsozialismus – 85 Jahrgänge hier studiert und gelebt.

1921 wurde die Akademie der Arbeit in Frankfurt gegründet. Und am 1. Oktober 2021 war es endlich so weit, wir konnten zusammen mit dem Beginn des 86. Lehrganges feierlich unser 100-Jähriges Bestehen im Sendesaal des Hessischen Rundfunks begehen.


Studium an der EAdA

Bewerbung an der Europäischen Akademie der Arbeit

Haben Sie Interesse, sich qualifizierte Kenntnisse im Arbeits- und Verfassungsrecht, in der Ökonomie, der Sozialpolitik und den Sozialwissenschaften anzueignen?

Wollen Sie dieses Wissen für Ihre zukünftige Arbeit im sozialen oder sozialpolitischen Bereich, in Betriebs- und Personalräten, in Gewerkschaften oder in Parteien, Verbänden oder Non-Profit- Organisationen nutzen?

Dann ist ein Studium an der EAdA das Richtige für Sie!


Das House of Labour stellt sich vor

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Das House of Labour am Campus Westend der Goethe-Universität in Frankfurt am Main ist die Dachorganisation der Europäischen Akademie der Arbeit und der Academy of Labour.

Die geplante University of Labour wird das House of Labour als dritte Säule ergänzen und ebenfalls in das Gebäude einziehen.

Der Hochschulstart der University of Labour ist für das Wintersemester 2021 geplant.

Hier finden Sie den Link zu einem Imagefilm, welcher das House of Labour räumlich und inhaltlich vorstellt:
https://www.youtube.com/watch?v=PTF9TfV7d2k


Der 85. Lehrgang der EAdA hat begonnen

In diesem Jahr werden 29 Teilnehmer*innen am Lehrgang der EAdA teilnehmen. Aufgrund der andauernden Pandemie fand die Eröffnungsfeier am 06. Oktober 2020 im kleinen Rahmen statt. Begrüßt wurden die Teilnehmer*innen durch den Direktor und Leiter Prof. Dr. Martin Allespach und dem Kuratoriumsvorsitzenden Rainer Gröbel. Wir wünschen allen Teilnehmer*innen erfolgreiche 11 Monate.


Campus Arbeitsrecht 2020

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Dieses Jahr als Onlineveranstaltung

Am 10. September 2020 geht der Campus Arbeitsrecht in die vierte Runde, dieses mal nicht als Präsenzveranstaltung, sondern im Live Stream.
Hier finden Sie alle Informationen zum Programm und den Referenten. Registrierte Teilnehmer*innen erhalten ein umfangreiches Informationspaket!


Verabschiedung des 84. Lehrgangs

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Mit seiner Abschiedsrede verabschiedete unser Direktor und Leiter, Prof. Dr. Martin Allespach,
am 14. August 2020 den 84. Lehrgang. Sie waren der erste Lehrgang am neuen Standort der zusätzlich auch mit den Problematiken der Pandemie umgehen musste.

Wir freuen uns, dass alle Studierenden den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen haben und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Werdegang.

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung am Klavier von Georgi Mundrow und der Klarinette von Roman Kuperschmidt.

 

 


Auswahlprüfung 15. und 16. Juni 2020

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Zum ersten Mal im House of Labour

Nun ist es endlich soweit, zum ersten Mal wird die Auswahlprüfung an unserem neuen Standort, im House of Labour, stattfinden. Wir freuen uns darauf, die neuen Teilnehmer*innen kennenzulernen und wünschen Ihnen bereits heute für die Prüfungen viel Erfolg.


Kampagnenworkshop in Wien

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Vom 13. bis zum 17. Januar 2020

Auch in diesem Jahr hat die Europäische Akademie der Arbeit wieder einen Kampagnenworkshop mit der Sozialakademie der Kammer für Arbeiter und Angestellte in Wien veranstaltet.


Der 84. Lehrgang der EAdA


Einweihung des House of Labour und Eröffnungsfeier des 84. Lehrgangs

 Am 2. Oktober 2019 fanden die Feierlichkeiten zur Einweihung des House of Labour und Eröffnung des 84. Lehrgangs statt. Die Studierenden und Gäste wurden von Oberbürgermeister Peter Feldmann, Prof. Dr. Martin Allespach, Rainer Gröbel, Ayse Asar, Reiner Hoffmann, Jörg Hofmann und Prof. Dr. Roger Erb begrüßt.

> Den Bericht zur Feier und weitere Fotos gibt es hier


Abschlussfeier des 83. EAdA-Lehrgangs

Der 83. Lehrgang wurde am 15.08.2019 verabschiedet. Mit diesem Lehrgang endet auch die Zeit der EAdA am Standort Bockenheim. Wir danken den Studierenden für die schönen vergangenen elf Monate und den warmherzigen Abschied. Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute!


Treffen des 83. Lehrgangs mit Vertretern der IPSO in der EZB

 Auch in diesem Jahr besuchten die Studierenden die International and European Public
Services Organisation (ipso), die Gewerkschaft der Mitarbeiter*innen der Europäischen
Zentralbank.


Die Studierenden des internationalen Zertifikatsprogramms der EAdA reisten nach Straßburg

Die europäischen Institutionen scheinen komplex und viele Bürger*innen haben Probleme ihre Rolle und Funktionen zu verstehen. Um ein besseres Verständnis über dieses Thema zu entwickeln reisten die Studierenden des neuen deutsch-israelischen Studiengangs begleitet von den Mitarbeitern Dr. Nettekoven und Max Rudel am 29. Juli nach Straßburg. Bei Europe Direct, einem europaweiten Netzwerk, welches von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen wurde, hörten die Studierende einen Vortrag von Francis Gutman, der als ehemaliger Leiter für Veranstaltungen und Ausstellung des Europäischen Parlaments weiterhin über die EU aufklärt. Gutman beleuchtete die unterschiedlichen Teile des europäischen Systems ausgehend von der Frage, wie die Union das alltägliche Leben ihrer Bürger beeinflusst, zum Beispiel durch offene Grenzen oder der gemeinsamen Währung. Er erläuterte den Studierenden die Anfänge der Europäischen Union anhand der Lebens- und Wirkungsgeschichte des ehemaligen Außenministers der Vierten Französischen Republik, Robert Schuman, und erklärte den heutigen gesetzesgebenden Prozess, der sich zwischen der Triade aus Europäischer Kommission, dem Rat der EU (Ministerrat) und dem Europäischen Parlament abspielt. Auch der in Straßburg sitzende Europäische Gerichtshof für Menschenrechte war ein wichtiger Bestandteil seines Vortrages.


Studienreise des internationalen Zertifikatsprogramms der EAdA nach Berlin

Die Studienreise des 1. Deutsch-Israelischen Zertifikatsprogramms nach Berlin fand vom 15. bis 19. Juli 2019 statt. Ziel des Besuchs war es, das Verständnis der Studierenden für gewerkschaftliche Strategien und die politischen und legislativen Reaktionen der politischen Entscheidungsträger auf die anspruchsvollsten Arbeits- und Sozialfragen in Deutschland zu verbessern. Während der fünftägigen Exkursion im Zentrum der deutschen Politik hatten die Studierenden die Gelegenheit, mit den Vertretern der führenden Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbände in Deutschland sich zu treffen und über die aktuellen Themen des deutschen Arbeitsmarktes und der sozialen Sicherungssysteme wie zum Beispiel unsichere Arbeitsplätze, Digitalisierung, Plattformwirtschaft und Rentensystem zu diskutieren. Während der Studienreise wurden außerdem Gespräche mit Politikern und Parteiberatern, die die neuesten arbeitsmarkt- und migrationspolitischen Gesetze und Vorschriften in Deutschland erläuterten, geführt. Die Inhalte der Studienreise ermöglichten es den Studierenden, die Unterrichtsfächer mit der praktischen Seite der Politikgestaltung zu verbinden und gleichzeitig weitere Fragen zur Verbesserung der Arbeitsmarktbedingungen in Deutschland zu stellen.


Betriebsbesichtigung der John Deere Fabrik in Mannheim

Die zweite Betriebsbesichtigung des ersten deutsch-israelischen Studiengangs fand am 22. Juli in Mannheim statt. Die Studierenden besuchten die größte John Deere Fabrik außerhalb der USA. In dem Mannheimer Traktoren-Werk werden kompakte bis mittelgroße Traktoren gebaut. Außerdem befindet sich in diesem Werk auch die Getriebefertigung, in der Komponenten mechanisch bearbeitet werden. Herr Thorsten Jann, Betriebsratsvorsitzender, erklärte, dass das Gelände, auf dem die John Deere Fabrik liegt, die Mannheimer seit jeher mit Traktoren verbinden. Bereits die Heinrich Lanz AG baute dort den Lanz-Bulldog. Heute exportiert John Deere aus Mannheim die Traktoren in über 100 Länder weltweit. Die zentrale Lage des Werks ist mit einigen Herausforderungen verbunden. Ein Expandieren zum Beispiel müsste sehr genau geplant werden. Herr Jann schilderte die enge Verbindung der globalen landwirtschaftlichen Produktion mit der Stabilität des Marktes für Traktoren. Insbesondere bezog er sich auf den schwankenden Milchpreis und erklärte warum es von großer Bedeutung sei, dass die Konsumenten Milch in fairen Preis für die Bauern kaufen. Bauern können nur dann über Investitionen und Modernisierungen nachdenken, wenn sie stabile Einnahmen haben. Der Betriebsrat bemühe sich für gleiche Arbeitsbedingungen für alle Arbeitnehmer. Wünschenswert sei so wenig wie möglich Leiharbeiter zu beschäftigen, mehr hochqualifizierte und mehr weibliche Beschäftigten zu organisieren. Nach der Diskussionsrunde sind die Studierenden von Herrn Jann und Herrn Stefan Koop, Referent des Betriebsrats, in das Werk geführt worden und konnten einen spannenden Einblick in die Traktorenfertigung gewinnen. Ein besonderer Dank geht an die zwei Gastgeber Herrn Jann und Herrn Koop für die aufschlussreiche Betriebsbesichtigung und den offenen Austausch mit den Studierenden des internationalen Zertifikatsstudiums an der EAdA.


Tagung der EAdA und des Forschungs- und Entwicklungsprojektes „Reflexives Projektmanagement für nachhaltige Innovationsarbeit“ (ReProNa)

Die Tagung fand am 16.07. im Gästehaus der Goethe Universität statt. Sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch Vertreterinnen und Vertreter der betrieblicher Praxis haben während der Tagung die Möglichkeit erhalten, über Forschungsergebnisse aber auch eigene Erfahrungen zu reden und zu den Schlussfolgerungen für die Entwicklung einer betrieblichen Gesundheitspolitik für WissensarbeiterInnen zu führen.

(v.l.n.r.) Josef Reindl (COGITO), Dirk Neumann (IG Metall-Vorstand), Prof. Dr. Manfred Moldaschl (Zeppelin Universität Friedrichshafen), Rudolf Kast (Vorstandsvorsitzender ddn), W.-D. Striening (Stiftung der Deutschen Wirtschaft f. Int. Zusammenarbeit GmbH), Dr. Patricia Tegtmeier (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)


Sommerfest des 83. EAdA-Lehrgangs

Das letzte Sommerfest hier am Standort Bockenheim war ein ganz besonders schönes. Viele Ehemalige haben sich auf den Weg gemacht, um ein letztes Mal dabei zu sein, denn im September verlassen wir Bockenheim und ziehen in den Neubau auf dem Campus Westend. Danke an die gute Organisation durch den 83. Lehrgang und an alle die dabei waren.  Und natürlich nicht zu vergessen, die Aktion zum "Tag der Gebäudereinigung".


Studienreise des 83. Lehrgangs

   Am Sontag, den 05.05.2019 reisten die Studierenden des 83. Lehrgangs nach Israel. Den gesamten Bericht zur mehrtägigen Studienreise finden Sie hier.


Besuch der Zugbildungsanlage (ZBA) in Mainz-Bischofsheim

Die Studierenden des 1. deutsch-israelischen Studiengangs der EAdA besichtigten in dieser Woche die Zugbildungsanlage (ZBA) der DB Cargo AG in Mainz-Bischofsheim.
Vom Betriebsrat und dem Jugend- und Auszubildendenvertretrer am Standort, wurden ihnen bei einer Führung der Betrieb und dessen Abläufe erläutert. Im Anschluss sprachen Prof. Dr. Martin Allespach (Direktor und Leiter der EAdA), Dr. rer. pol. Bedia Sahin (hauptamtliche Dozentin für Wirtschaftswissenschaften) und die Teilnehmer*innen des Studiengangs mit Dr. Ursula Bienert (Vorstand Personal DB Cargo AG).
Sie berichtete über die vergangenen und aktuellen Perspektiven auf die Personalpolitik der DB Cargo AG. Herr Jörg Hensel (u.a. Vorsitzender EBR DB AG, Vorsitzender GBR DB Cargo, AR DB AG) kontrastierte dies mit einem Bericht über seine langjährigen Erfahrungen als Arbeitnehmervertreter. Die Studierenden erhielten so einen Einblick in die Strukturen und auch die Kooperationen und Kontroversen zwischen der Deutschen Bahn AG und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft.
Für die Unterstützung bedanken wir uns bei Tobias Golla von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Geschäftsstelle Halle.


Eröffnungsfeier des 1. Deutsch-Israelischen Studiengangs

Am 04. April wurde der 1. Deutsch-Israelische Studiengang im Gästehaus der Goethe-Universität willkommen geheißen.
Grußworte wurden neben unserem Direktor und Leiter, Prof. Dr. Martin Allespach, auch von Dr. Silke Tönsjost, Vertreterin für die Hans-Böckler-Stiftung, Abteilung Studienförderung, Dr. Roby Nathanson, Direktor und Leiter des Macro Center Tel Aviv und Dr. Arijana Neumann, Referentin des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main gehalten.

> Den Bericht zur Eröffnungsfeier gibt es hier


Die Studierenden des 83. Lehrgangs der EAdA heißen die Teilnehmer des 1. Deutsch-Israelischen Studiengangs herzlich in ihrer Mitte willkommen


EAdA’s International Certificate Program in Cooperation with the Macro Center for Political Economics in Tel Aviv starts in April 2019 - Apply Now!

Course Highlights

  • Study one year in English in two different countries and have a challenging and deeply rewarding academic and intercultural experience.
  • Use the opportunity to explore the upcoming global tasks of the working world.
  • Spend the summer term in Germany and the winter term in Israel.
  • Get qualified in scientific working, industrial relations, labour law and economics through an international lens.
  • You will receive a full scholarship, which allows you to study without distractions.  
  • Be part of an exclusive small group of six for an intensive study.
  • The travel portion of this program will additionally provide a unique exposure to both countries’ industrial relations.
  • Obtain an academic certification to boost your further career.

> Further Information and How to Apply for the Course


Richtfest des Neubaus der Europäischen Akademie der Arbeit

Fünf Monate nach der Grundsteinlegung wurde am 29. Oktober das Richtfest für den Neubau der EAdA im House of Labour am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt im Beisein von Projektbeteiligten, Freundinnen und Freunden, Förderern und Partnern gefeiert. Grußworte hielten Martin Allespach, Direktor und Leiter der EAdA, Rainer Gröbel, Kuratoriumsvorsitzender der EAdA, Jörg Hofmann, 1. Vorsitzender der IG Metall, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt Peter Feldmann und die Präsidentin der Goethe-Universität Prof. Dr. Birgitta Wolff.

Foto oben (v.l.n.r.): Rainer Gröbel (Geschäftsführer der Academy of Labour und Kuratoriumsvorsitzender der EAdA), Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe-Universität), Jörg Hofmann (1. Vorsitzender der IG Metall), Prof. Dr. Martin Allespach (Geschäftsführer der Academy of Labour und Direktor und Leiter der EAdA), Peter Feldmann (Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt)


Der 83. Lehrgang der EAdA


Eröffnungsfeier des 83. Lehrgangs

Am 12. Oktober 2018 fanden die Feierlichkeiten zur Eröffnung des 83. Lehrgangs statt. Die Studierenden und Gäste wurden von Martin Allespach, Prof. Dr. Roger Erb, Vizepräsident für Studium und Lehre der Goethe-Universität, und Albert Roloff, Leiter des Referats IV3 „EU-Sozialfonds, Förderwesen,“ begrüßt. Die Festrede hielt in diesem Jahr Prof. Dr. Christine Zeuner, Professorin für Erwachsenenbildung an der Helmut Schmidt Universität.

Hier weitere Bilder von der Eröffungsfeier.


Abschlussfeier des 82. Lehrgangs

Am 16. August 2018 wurden die Absolventen des 82. Lehrgangs im Gästehaus der Goethe Universität Frankfurt verabschiedet. Nach der Ansprache des Akademieleiters und Direktors Prof. Dr. Martin Allespach folgte die feierliche Zeugnisübergabe. Die  studentische Abschlussrede hielt in diesem Jahr Daniel Hirschi, der  sich im Namen der Studierenden für die bereichernden Erlebnisse während des 11-monatigen Studiums und die Arbeit, die damit verbunden war, bei der Leitung und allen Mitarbeitern der EAdA bedankte.


Besuch des 82. Lehrgangs bei der Europäischen Zentralbank

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Am 07. August 2018 war der 82. Lehrgang zu Besuch bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, um mit Jörn Paulini, Präsident der IPSO, sowie seinen Kollegen Georgios Zagouras, Jan Christian Gast und Johannes Priesemann über die Arbeitsbedingungen in einer multinationalen Institution zu sprechen und was diese für die Gewerkschaftsarbeit und die Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnen bedeuten.


Studienreise des 82. Lehrgangs

 Am Montag, den 07.05.2018 reisten die Studierenden des 82. Lehrgangs nach London. Den gesamten Reisebericht finden Sie hier.

Foto: Parliamentary Copyright, www.parliament.uk


40. Jubiläum des 44. Lehrgangs

Am 22. Juni fand in der EAdA das 40. Jubiläum des 44. Lehrgangs statt. Nach dem nostalgischen Rundgang durch das Haus der EAdA, zogen die ehemaligen Hörerinnen und Hörer in einen der Lehrräume und tauschten sich über ihre besonderen Lebenswege nach dem EAdA-Studium aus. Einig waren sie sich alle, dass das Studium an der EAdA ein wichtiger Meilenstein ihres Lebens für sie darstelle. Die Absolventen wurden von Martin Allespach und Otto Ernst Kempen herzlich begrüßt. Martin Allespach schilderte die Veränderungsmaßnahmen und Entwicklung der EAdA als Bestandteil des House of Labour. Der Besuch endete mit dem dazugehörenden Gruppenfoto als ein schönes Erinnerungsstück.

   


Die Auswahlprüfungen für den 83. Lehrgang stehen bevor

Noch wenige Tage...

... dann beginnen die Auswahlprüfungen für den 83. Lehrgang. Hierfür haben wir die Bewerber in das schön gelegene Tagungs- und Bildungszentrum Steinbach/Taunus eingeladen. Dort werden sie an zwei Tagen schriftliche und mündliche Prüfungen ablegen.

Wir freuen uns darauf, die neuen Bewerberinnen und Bewerber kennenzulernen und wünschen allen viel Erfolg bei den Prüfungen.


Besuch der israelischen Gewerkschaft Histadrut

Am 18. Juni haben sich die jungen Kolleginnen und Kollegen der israelischen Gewerkschaft Histadrut über die Arbeit der EAdA und des House of Labour informiert. Wir bedanken uns für den regen Austausch und das Interesse.


Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn zu Besuch in der Akademie

        

            

Der ehemalige Hessische Minister der Justiz, für Integration und Europa
Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn
war heute zu Besuch in der Europäischen Akademie der Arbeit und informierte sich in einem sehr freundlichen und konstruktiven Gespräch mit Prof. Dr. Martin Allespach über die Arbeit der Akademie.

Es gab eine große Übereinstimmung darüber, dass Bildung und Wissen für diesen Bereich sehr wichtig sind.                 

                         


Neue Kooperation

Im Rahmen eines Kooperationsprogramms mit dem Makro-Zentrum für Volkswirtschaft (Macro Center for Political Economics) in Tel Aviv sind Martin Allespach und Bedia Sahin vom 28. Mai bis 1. Juni 2018 nach Israel gereist. Sie wurden durch den stellvertretenden Oberbürgermeister von Tel Aviv, Doron Saphir, freundlich empfangen.

Dr. Roby Nathanson, selbst CEO beim Macro Center for Political Economics, begleitete sie während der ganzen Reise.

Photo v.l. Dr. rer. pol. Bedia Sahin, Prof. Dr. Martin Allespach, Doron Saphir (stellv. Bürgermeister von Tel Aviv), Dr. Roby Nathanson (CEO Macro Center for Political Economics)

 

Beim Tel-Aviv-Jaffa Academic College fanden mit Vertretern der Hochschulen inhaltlich intensive Gespräche zum neuen Curriculum statt.

Photo v.l. Prof. Dr. Martin Allespach, Prof. Assaf Meydani (School of Government and Society), Prof. Natan Sznaider (Undergraduate Studies at the School of Behavioral Sciences), Dr. Shirt Katav-Herz (B.A. Program of Economics and Management), Dr. rer. pol. Bedia Sahin, Dr. Roby Nathanson (CEO Macro Center for Political Economics)


Grundsteinlegung der EAdA am Campus Westend der Goethe Universität

Der Auftakt ist gelungen. Am Freitag, den 18. Mai 2018 ließen die am Bau Beteiligten eine Zeitkapsel, den traditionellen Glücksbringer für den Bauherrn, einbetonieren. Grußworte wurden unter anderem von Martin Allespach (Direktor der EAdA) und Rainer Gröbel (Kuratoriumsvorsitzender der EAdA) gesprochen.


Zu Besuch bei den Europäischen Institutionen in Straßburg


Campus Arbeitsrecht

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Am 8. März fand der 3. Campus Arbeitsrecht im Casinogebäude der Goethe Universität Frankfurt am Main statt.


Innerhalb von 4 Foren, in denen Themen wie Arbeitszeit, prekäre Beschäftigung, Matrixorganisationen oder aktuelle Entwicklungen
im Schwerbehindertenrecht referiert und diskutiert wurden, konnten die Studierenden des 82. Lehrgangs
aktuelle Entwicklungen und Impulse aus der Praxis des Arbeits- und Sozialrechts verfolgen.
Neben dem DGB, DGB Rechtsschutz, AuR, Hugo-Sinzheimer-Institut und Bund-Verlag gehörte auch die Europäische Akademie der Arbeit zu den Veranstaltern.

Impressionen des Kongresses


Der erste Spatenstich ist gemacht

Die Arbeiten für den Neubau des House of Labour haben begonnen. Am Freitag, den 9. März 2018 fand der erste Spatenstich statt

(v.l.) Wolfang Kienle (Geschäftsführer der IGEMET), Prof. Dr. Martin Allespach (Direktor und Leiter der EAdA), Rainer Gröbel (Personalleiter IG Metall), Franz Julius Partes (Geschäftsführer der IGEMET).

Hier noch ein paar Eindrücke der Baustelle


Baubeginn des neuen Akademiegebäudes House of Labour


Die Europäische Akademie der Arbeit war Gastgeber bei der 14. Jahrestagung der Keynes-Gesellschaft

In diesem Jahr überreichte die Keynes-Gesellschaft dem Publizisten
Harald Schumann den Preis für Wirtschaftspublizistik.

zum Foto der Preisverleihung
(v.l. Prof. Dr. Gustav Horn, Harald Schumann, Prof. Dr. Harald Hagemann)


Besuch beim Bundessozialgericht in Kassel


Kooperation mit der Wiener Sozialakademie



Abschlussfeier des 81. Lehrgangs


Stellungnahme von Prof. Dr. Martin Allespach für den Hessischen Landtag

Thema: Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeit und Wirtschaft in Hessen

Link



Besuch bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt

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Treffen und Diskussion mit Johannes Priesemann von IPSO

Am 26. Juli 2017 war der 81. Lehrgang zu Besuch bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, um mit Johannes Priesemann, dem Präsidenten der EZB Gewerkschaft IPSO über die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Europäischen Organisation zu sprechen.


Kaminabend mit Fritz Helmedag

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Thema: Nur mehr Stundenlohn oder auch weniger Arbeitsstunden? – Gewerkschaftsforderungen im Widerstreit

Am 10. Mai 2017 durften wir Prof. Dr. Fritz Helmedag von der Universität Chemnitz in der EAdA zu einem gemeinsamen Kaminabend mit den Studierenden des 81. Lehrgangs begrüßen.


Studienreise des 81. Lehrgangs

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Am Montag, den 15.05.2017 reisten die Studierenden des 81. Lehrgangs nach Athen.


Academy of Work in Bangladesch eröffnet

Mit Unterstützung der Europäischen Akademie der Arbeit in der Universität Frankfurt wurde in Bangladesh im April 2017 die Academy of Work eröffnet. Die Einrichtung wird getragen von der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Bangladesh Insitute of Labour Studies und der BRAC-University. Zur feierlichen Eröffnung und zur Diskussion mit Studierenden des ersten Durchgangs wurde auch der Leiter und Direktor der Europäischen Akademie der Arbeit eingeladen.

Prof. Dr. Martin Allespach, Leiter der Europäischen Akademie der Arbeit und Franziska Korn, Leiterin des Büros der von Friedrich-Ebert-Stiftung in Bangladesh im Kreis der Studierenden des ersten Jahrgangs

Martin Allespach in der Diskussion mit den Studierenden.

Informationen zur Academy of Work finden sich im folgenden Videoclip:

https://www.youtube.com/watch?v=6j8a7H_T3b0


Das House of Labour nimmt Gestalt an

Visualisierung des geplanten Neubaus für die EAdA und die Academy of Labour. Die Fertigstellung ist für April 2019 geplant.


Der 81. Lehrgang der EAdA zu Besuch in Straßburg

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Am 15.03.17 fuhr der 81. Jahrgang der Europäischen Akademie der Arbeit für eine zweitägige Exkursion nach Straßburg, um einen Einblick in die Struktur und Arbeitsweise der Institutionen der Europäischen Union zu bekommen.

Den gesamten Bericht zur Exkursion finden Sie hier.


Attraktive Studiengänge im House of Labour

Allespach

Prof. Dr. Martin Allespach, Leiter und Direktor der EAdA in Frankfurt am Main, im Gespräch mit dem Hochschulblog des DGB Nordrhein Westfallen über die Studienmöglichkeiten an der EAdA und Academy of Labour.

Das ganze Interview gibt’s hier.


Kampagnenworkshop in Wien

Am 10. Januar 2017 flog der 81. Lehrgang nach Wien, um im Rahmen eines 4-tägigen, länderübergreifenden Workshops in Kooperation mit der Wiener Sozialakademie unterschiedliche Kampagnenformen kennen zu lernen und deren praktische Einsatzmöglichkeiten einzuüben.  

Den ganzen Bericht zum Kampagnenworkshop gibt's hier.

hr-info im Gespräch mit Martin Allespach

Zukunft der Mitbestimmung

Am 04.11.2016 war Prof. Dr. Martin Allespach, Leiter und Direktor der EAdA, zu Gast bei hr info. Im Gespräch mit Prof. Dr. Franz-Josef Rose, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, sprachen sie über die Zukunft der Mitbestimmung im Zuge der sich verändernden Arbeitswelt.

Das ganze Interview als Podcast gibt's hier


Bachelorstudium bei der Academy of Labour hat begonnen

Am 30.9.2016 startete der erste berufsintegrative Bachelor of Arts Studiengang in Business Administration mit dem Schwerpunkt Personal und Recht. Im Frankfurter IG Metall Vorstandsgebäude begrüßten Prof. Dr. Martin Allespach und Rainer Gröbel, Geschäftsführer der Academy of Labour (AOL), sowie Prof. Dr. Peter Dohm und Jasmin Dohm von der Steinbeis-Hochschule Berlin die 12 angehenden Studierenden.

Zu den Kooperationspartnern des bisher in Deutschland einmaligen arbeitnehmerorientierten Studiengangs gehören die Academy of Labour, die mit der EAdA das House of Labour bilden, und die Steinbeis-Hochschule. Des Weiteren waren ausgewählte Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft an der Entwicklung beteiligt. Ein Master mit dem Schwerpunkt Management in Non-Profit Organisationen wird folgen.

Innerhalb einer Regelstudienzeit von 36 Monaten werden den Studierenden Grundlagen aus Wirtschaft, Recht, Soziologie, Organisation und Management mit einer Orientierung auf den Beschäftigten vermittelt. Dabei einzigartig ist die gesellschaftswissenschaftliche Perspektive auf Themen der Arbeitsbeziehungen, Arbeitspolitik und Arbeitsgestaltung.

Für Bewerber mit einem Abschluss der Europäischen Akademie der Arbeit besteht die Möglichkeit die Studiendauer auf 18 Monate zu verkürzen.

 

Martin Allespach, Rainer Gröbel und Peter Dohm bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages (von links)       

die angehenden Studierenden bei der Begrüßung
   

Eröffnungsfeier des 81. Lehrgangs

Am 10. Oktober 2016 lud die Europäische Akademie der Arbeit zur Eröffnungsfeier des 81. Lehrgangs ins Gästehaus der Goethe-Universität ein. Neben dem Leiter und Direktor der Akademie, Prof. Dr. Martin Allespach, und Rainer Gröbel, Kuratoriumsvorsitzender der EAdA, begrüßten auch der Oberbürgermeister Peter Feldmann und der Vize-Präsident der Goethe-Universität, Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, die angehenden Studierenden.

 

   Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz

            Prof. Dr. Jutta Allmendinger Rainer Gröbel

Den Festvortrag hielt in diesem Jahr Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. In Ihrer Rede thematisierte Sie die Herausforderungen und Gestaltungsoptionen von Arbeit und Bildung.

              Peter Feldmann

Musik mit Bernhard Dill und Hartwig Kahlcke

Prof. Dr. Martin Allespach

Abschlussfeier des 80. Lehrgangs

Am 19. August 2016 fand die Abschlussfeier des 80. Lehrgangs im Gästehaus der Universität Frankfurt statt. Neben der Ansprache des Akademieleiters und Direktors Prof. Dr. Martin Allespach und der anschließenden feierlichen Zeugnisübergabe hielt die  studentische Abschlussrede in diesem Jahr Dennis Schindehütte. Im Namen der Studierenden bedankte sich der EAdA Absolvent für die letzten ereignisreichen  11 Monate und rief dabei die eine oder andere unterhaltsame Anekdote in Erinnerung.

Auch Martin Allespach bedankte sich bei den Studierenden und lobte in diesem Zusammenhang die gute länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen der polnischen Solidarność und der Sozak in Wien, dem österreichischen Pendant zur EAdA. Zur Freude des Akademieleiters und der Studierenden war auch Dr. Georg Sever als Vertretung der Sozialakademie unter den Gästen. Kritische Worte aber auch viel Zuversicht äußerte Allespach als er von seinem Besuch bei der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch berichtete. Auf Initiative der FES soll dort eine Akademie der Arbeit (Academy of Work)  gegründet werden. Die Akademie soll den Ausbau gewerkschaftlicher Strukturen und die Stärkung des sozialen Dialogs vorantreiben. Allespach wurde gebeten, vor Ort strukturelle Rahmenbedingungen zu klären und einen Vorschlag für ein Curriculum zu erarbeiten. Gespräche mit den nationalen Gewerkschaftsvorsitzenden, potenziellen Teilnehmern, Wissenschaftlern und dem Textilarbeitgeberverband sowie der Politik lieferten dafür die Grundlage. In seinem Resümee lobte der Leiter der Akademie die Fähigkeit der Studierenden große Sachverhalte schon jetzt wissenschaftlich in einem kritischen und solidarischen Kontext  betrachten zu können.

Aufbau der ‚Academy of Work‘ in Bangladesch

Prof. Dr. Allespach, Direktor und Leiter der EAdA, besuchte vom 07. bis 13.  August 2016 das Büro der Friedrich Ebert Stiftung (FES) in Dhaka im Rahmen einer neuen Projektlinie, die ‚Academy of Work‘ (AoW). Die Idee für die ‚Academy of Work‘ in Bangladesch  entstand aus der Notwendigkeit die bereits vorhandenen Seminare und Trainings für die gewerkschaftliche Vertretung mit einer mehr politikorientierten Bildungsmöglichkeit  zu ergänzen und gleichzeitig Gewerkschafter aus verschiedenen Sektoren zusammenzubringen. Nach der Tragödie von Rana Plaza, bei der 2013 mehr als 1100 Menschen bei einem Fabrikeinsturz starben, gibt es viele verschiedene Trainings für GewerkschafterInnen. Diese sind jedoch oft kurzfristig angelegt und richten sich weniger an das mittlere Management der Gewerkschaften. Die AoW zielt darauf ab, jährlich einer Gruppe von Gewerkschaftern und Gewerkschafterinnen eine policy-orientierte Ausbildung in den Feldern Industrielle Beziehungen, Arbeits- und Wirtschaftsrecht sowie Macro- und Microökonomie und Internationale Beziehungen zu ermöglichen. Das Training soll Gewerkschaften stärken und gleichzeitig dazu beitragen, einen effektiveren sozialen Dialog mit Arbeitgebern und Regierung zu fördern. Prof. Allespach unterstützte mit seiner langjährigen Expertise das Team der FES bei der Erstellung des Curriculums.

Die Arbeit der FES in Dhaka konzertiert sich auf den Aufbau von Dialogplattformen zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen wie Vertreterinnen und Vertreter der Politik, der Gewerkschaften, der Medien und Wissenschaft und zivilgesellschaftliche Organisationen. Dies machte sich auch bei dem Besuchsprogramm von Prof. Allespach bemerkbar. Gespräche wurden beispielsweise mit Sultan Ahmed, Geschäftsführer vom Bangladesh Institut of Labour Studies (BILS), den Vorsitzenden und Nachwuchskräften der Gewerkschaften, der Abgeordneten Shirin Akhter, dem Staatssekretär des Arbeitsministeriums Mikail Shipar und dem Generalsekretär des Außenministeriums Mohammad Khorshed Alam Khastagir, den Vertretern der Universitäten Brac, Dhaka, Jahangirnagar und Chittagong, dem Präsidenten der National Garment Workers Federation (NGWF) und Vorsitzender des IndustriAll Bangladesh Council (IBC) Amirul Haque Amin und Vertretern des Arbeitgeberverbands Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters (BGMEA) und Vielen mehr geführt. Die Academy of Work wurde in allen Gesprächen nachdrücklich begrüßt und unterstützt. Damit steht einer erfolgreichen Gründung der Academy in Bangladesch nichts mehr im Wege.

 

Fotos: