29. Januar 2026

PRAXISTAG: Zukunftstechnologien für Energie und Sicherheit – Forschung trifft Praxis​

  • Wie können erneuerbare Energien über längere Zeit hinweg sicher und klimaneutral gespeichert werden? 
  • Wie kann die digitale Resilienz im Krisenfall in Deutschland erhöht werden? 

Diese aktuellen Fragen untersuchen das Technologie- und Transferzentrum Metal Energy Hub sowie das Anwendungs- und Transferzentrum Digital Resilience Xchange (DiReX) an der Technischen Universität Darmstadt

Im Rahmen des Praxistags Zukunftstechnologien für Energie und Sicherheit am 29. Januar 2026 werden Forschende der TU Darmstadt technische Innovationen und Praxislösungen präsentieren und aktuelle politische und wirtschaftliche Herausforderungen mit Gästen aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Medien, NGOs und Unternehmen an konkreten Anwendungsfeldern diskutieren.

Bildrechte: Gerd Keim (links), TUDa/MEH (rechts) 

ABLAUF

29. Januar 2026, 09.00 Uhr - 09.30 Uhr: Anmeldung und Begrüßung
Ort: TU Darmstadt, Campus Lichtwiese, L1|01 K284 (Nordseite, 2. Stock), Otto-Berndt Str. 2, 64287 Darmstadt (Informationen zur Anreise und Parkmöglichkeiten finden Sie hier (s. Abschnitt L1)) 

29. Januar 2026, 09.30 Uhr - 11.30 Uhr: Vorstellung und Besichtigung des Metal Energy Hub
Ort: TU Darmstadt, Campus Lichtwiese, L1|01 K284 (Nordseite, 2. Stock), Otto-Berndt Str. 2, 64287 Darmstadt (Informationen zur Anreise und Parkmöglichkeiten finden Sie hier (s. Abschnitt L1))

Fußweg zum eHub

29. Januar 2026, 11.40 Uhr - 12.10 Uhr:  Besichtigung des energieautarken Smart Homes eHub
Ort: TU Darmstadt, Campus Lichtwiese, L3I03, El-Lissitzky-Str. 3, 64293 Darmstadt (Informationen zur Anreise und Parkmöglichkeiten finden Sie hier (s. Abschnitt L3)).

Transfer zum Anwendungs- und Transferzentrum Digital Resilience Xchange (DiReX) 

29. Januar 2026, 12.40 Uhr - 13.30 Uhr: gemeinsames Mittagessen
Ort: TU Darmstadt, Mornewegstr. 30, 64293 Darmstadt (Informationen zur Anreise und Parkmöglichkeiten finden Sie hier (s. Abschnitt S4-Stadtmitte Außenbereiche, S4I14). Das Anwendungs- und Transferzentrum DiReX befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Darmstadt in den Räumen des LOEWE-Zentrums emergenCITY.

29. Januar 2026, 13.30 Uhr - 15.15 Uhr: Präsentation zum und Führung im Anwendungs- und Transferzentrum Digital Resilience Xchange (DiReX)
Ort: TU Darmstadt, Mornewegstr. 30, 64293 Darmstadt (Informationen zur Anreise und Parkmöglichkeiten finden Sie hier (s. Abschnitt S4-Stadtmitte Außenbereiche, S4I14). Das Anwendungs- und Transferzentrum DiReX befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Darmstadt in den Räumen des LOEWE-Zentrums emergenCITY.

Zielgruppe

Vertreterinnen und Vertreter aus

Politik und Verwaltung aus Bundes- und Landeseinrichtungen, Kommunen, Einsatzorganisationen
Verbänden und Nichtregierungsorganisationen
Unternehmen
Medien.

Es ist auch möglich, nur an einem Teil der Veranstaltung teilzunehmen. Bitte wählen Sie die entsprechenden Felder im Anmeldeformular

Über die Einrichtungen

Metal Energy Hub: Die Energiewende braucht innovative Lösungen für die Speicherung erneuerbarer Energie. Reaktive Metalle ermöglichen einen nachhaltigen Kreislauf: Mit Eisenpulver und seinen Oxiden als CO₂-freien Energieträgern können wir Wind- und Sonnenenergie über lange Zeit speichern und bei Bedarf wieder freisetzen. 

Der Metal Energy Hub der TU Darmstadt vereint Forschung, Industrie und Politik auf dem Weg zu nachhaltigen metallischen Energieträgern. In verschiedenen Projekten wird die gesamte Wertschöpfungskette abgebildet – von der Grundlagenforschung und Modellierung bis hin zur Anwendung im industriellen Maßstab. Im Mittelpunkt stehen Lösungen mit echtem Transformationspotenzial: die Nutzung bestehender Infrastrukturen, die Langzeitspeicherung erneuerbarer Energien und die Verbindung verschiedener Energiesektoren. Der modulare Aufbau des Hubs schafft Raum für wissenschaftliche Tiefe, technologische Weiterentwicklung und Zusammenarbeit über Disziplinen hinweg – unterstützt durch starke Partner aus Wissenschaft, Industrie und Politik.

Digital Resilience Xchange (DiReX): DiReX verfolgt das Ziel, die digitale Resilienz in Deutschland nachhaltig zu stärken. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie kritische Infrastrukturen widerstandsfähiger, sicherer und verlässlicher gestaltet werden können. Dafür setzt das Zentrum konsequent auf Interdisziplinarität: Informatik, Ingenieurwissenschaften, Architektur sowie Rechts- und Sozialwissenschaften arbeiten eng zusammen, um die komplexen Herausforderungen der digitalen Resilienz ganzheitlich anzugehen. Darüber hinaus fördert DiReX die Kooperation mit Partnern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie der Zivilgesellschaft. Und schließlich steht  der Xchange im Mittelpunkt: Forschungsergebnisse werden nicht im Labor belassen, sondern über Reallabore, Demonstratoren, Start-up-Förderung und Weiterbildungsangebote direkt in die Anwendung gebracht.

Mitwirkende Forschende 

Prof. Dr. Michèle Knodt hat den Lehrstuhl für Vergleichende Analyse politischer Systeme und Integrationsforschung am Institut für Politikwissenschaft der Technischen Universität Darmstadt inne. Michèle Knodt ist seit April 2021 Mitglied der Klimaschutzkommission der Stadt Mörfelden-Walldorf. Seit September 2021 ist sie Mitglied des Aufsichtsrats der Energiegenossenschaft BürgerEnergieRheinMain (BERMeG).

Bildrechte: IfP/TU Darmstadt

Prof. Dr. Bernd Freisleben ist Professor für Informatik an der Philipps-Universität Marburg. Seine derzeitigen Forschungsgebiete sind skalierbare verteilte Datenanalyse, Methoden des maschinellen Lernens, intelligentes Cloud- und Edge Computing für datengetriebene vernetzte Anwendungen, sowie resiliente Kommunikationsinfrastrukturen für smarte Sensorsysteme. 

Bildrechte: Bernd Freisleben

Prof. Dr. Matthias Hollick ist Professor für Sichere Mobile Netze an der TU Darmstadt. Seine Interessensgebiete umfassen Sicherheit, Dienstgüte und Verlässlichkeit in selbstorganisierenden Netzen, Privatsphäre und Sicherheit im zukünftigen Internet, mobilen und partizipativen Sensorsystemen und Cyber-physikalischen Systemen.

Bildrechte: Farideh Diehl

Dr.-Ing. Marius Schmidt ist Geschäftsführer und Technologiemanager des Metal Energy Hubs, welcher die Forschung und Entwicklung zu metallischen Energiespeichern an der TU Darmstadt bündelt. 

Bildrechte: TU Darmstadt

Organisiert von

dem Erasmus+ ENGAGEgreen Projekt und dem Mercator Science-Policy Fellowship-Programm der Rhein-Main-Universitäten. Beide Programme fördern den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik, Verwaltung, NGOs und Medien über Formate wie persönliche Gespräche, Besichtigungen oder Workshops. 

gefördert von:

lg_mercator-stiftung