Prüfungen

Ab Juni werden unter strikter Beachtung der RKI-Standards wieder Prüfungen, Klausuren sowie eKlausuren mit mehr als 12 Teilnehmenden in Präsenz durchgeführt. Dies betrifft zunächst die Nachholprüfungen aus dem Wintersemester 2019/20. Prüfungen mit mehr als 12 Teilnehmenden werden zentral koordiniert. Fachbereiche und Prüfungsämter wenden sich bitte an klausuren@uni-frankfurt.de und zu Fragen zur Organisation der eKlausuren mit LPLUS an epruefungen@rz.uni-frankfurt.de.
Für die Durchführung der jeweiligen Prüfung(en) wird jeweils ein Abstands- und Hygienekonzept erarbeitet und mit dem universitären Arbeitsschutz abgestimmt. Der Arbeitsschutz stellt hierfür konkrete Verfahrenshinweise zur Verfügung. Zudem bieten das Immobilienmanagement bzw. CampuService Unterstützung bei der konkreten Durchführung der Prüfungen an (Einlasskontrollen, Sanitäranlagen etc.) an.
Die betroffenen Studierenden werden mit einem Vorlauf von mindestens vier Wochen zu den anstehenden Prüfungsterminen eingeladen.  

Die aufgrund der aktuellen Situation entstehenden Nachteile der Studierenden sollen prüfungsrechtlich soweit wie möglich ausgeglichen werden. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass grundsätzlich auch angesichts der derzeitig erschwerten Studien- und Prüfungsbedingungen die zwingenden rechtlichen Vorgaben, insbesondere der Prüfungsordnungen, weiter Geltung haben – sofern sie nicht von universitätsweiten Sonderregelungen außer Kraft gesetzt werden. Allerdings sind die rechtlichen Bestimmungen in einer angemessenen Weise der jeweiligen Situation anzupassen. Dies gilt insbesondere dort, wo Ermessenspielräume bestehen. Es sind einheitliche und transparente Kriterien im weitgehenden Interesse der Studierenden anzuwenden, dabei darf jedoch insbesondere das Prinzip der Chancengleichheit nicht verletzt werden.

Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.

Prüfungszeiträume & Prüfungsankündigung
Nachprüfungen des WiSe 2019/20 mit bis zu 12 Teilnehmenden werden von den Fachbereichen RKI-konform organisiert.
Nachprüfungen des WiSe 2019/20 mit mehr als 12 Teilnehmenden werden zentral koordiniert und schwerpunktmäßig im Juni 2020 durchgeführt. Prüfungstermine müssen den Studierenden mit mindestens vier Wochen Frist vorangekündigt werden.
Die Prüfungszeiträume des Sommersemesters 2020 werden noch kommuniziert.

Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.

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Wiederholung von ausgefallenen Prüfungen
Studierende haben einen Anspruch auf Lehr- und Prüfungsangebote, die ein ordnungsgemäßes Studium und einen Abschluss in der Regelstudienzeit ermöglichen. Liegt wie im Fall der Pandemie höhere Gewalt vor, bemühen sich alle Verantwortlichen dem oben beschriebenen Grundsatz entsprechend möglichst zeitnahe Angebote im Rahmen der fachlichen, räumlich-technischen und rechtlichen Möglichkeiten zu machen. Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.

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Prüfungen trotz Exmatrikulation
Sofern Studierende im WiSe 2019/20 ihr Studium abgeschlossen hätten, aber noch einzelne Prüfungsleistungen aufgrund der Schließung der Universität ausstehen, können diese ohne Rückmeldung erbracht werden. Zuständig sind die Prüfungsämter. Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.

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Mündliche Einzelprüfungen/Disputationen
Mit Zustimmung der Studierenden können auch videogestützte mündliche Prüfungen/Disputationen durchgeführt werden, sofern die Identitätsfeststellung gewährleistet ist und ansonsten die Prüfungsbedingungen eingehalten werden, insbesondere müssen neben den Prüfer*innen die Beisitzer*innen anwesend sein. Aus datenschutzrechtlichen Gründen empfehlen wir die Nutzung der vom HRZ bereitgestellten Software VidyoConnect.
Die Zustimmung der Proband*innen muss schriftlich vorliegen, eine eingescannte Erklärung reicht hierfür aus. Ggf. erforderliche digitale Anmeldungen sind mit dem Prüfungsamt abzustimmen.
Interessierte, die Disputationen beiwohnen möchten, müssen sich rechtzeitig vorher bei den jeweiligen Prüfungskommissionsvorsitzenden elektronisch anmelden. Der/die Vorsitzende prüft, ob und inwieweit eine videogestützte Übertragung der Disputation möglich ist. 
Es wird empfohlen, bei mündlichen Prüfungen über die Videofunktion möglichst viel vom Raum einsehbar zu halten und vor Beginn der Prüfung einmal den ganzen Raum sowie ggf. die (leere) Tischoberfläche durch den*die zu Prüfende*n zeigen zu lassen. Während der Prüfung sollte die geschlossene Tür zu sehen sein. Die Hände des*der zu Prüfenden sollten während der ganzen Prüfung per Video einsehbar sein. Es liegt im Ermessen des*der Prüfers*in ob bei einer (technischen) Unterbrechung der Prüfung diese noch fortgesetzt werden kann.
Studierende haben keinen Anspruch auf online-Prüfungen, allerdings liegt es in der Verantwortung der Fachbereiche, ein möglichst verzögerungsfreies Studium zu ermöglichen. Sofern keine Onlineprüfung angeboten werden kann, sollte die Möglichkeiten der Äquivalenzprüfungen großzügig geprüft werden.

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Hausarbeiten, Abschlussarbeiten und sonstige schriftliche Ausarbeitungen
Da die Ausleihmöglichkeiten in der Bibliothek wieder gegeben sind, laufen die zum 17. März (Beginn der Einschränkung des Lehrbetriebs) ausgesetzten Bearbeitungsfristen der Hausarbeiten, Abschlussarbeiten und sonstigen schriftlichen Ausarbeitung nun weiter. Als Stichtag für die Umstellung gilt der 15. Mai 2020. 

  • Für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten, die vor dem 17. März 2020 ausgegeben wurden, laufen die zum 17. März ausgesetzte Bearbeitungsfristen ab dem 15. Mai weiter und werden pauschal jeweils um sechs Wochen verlängert. 
  • Für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten, die zwischen dem 17. März und dem 14. Mai 2020 ausgegeben wurden, starten die Bearbeitungsfristen zum 15. Mai und werden ebenfalls pauschal um jeweils sechs Wochen verlängert. 
  • Für neu ausgegebene Hausarbeiten und Abschlussarbeiten mit Ausgabe zwischen dem 15. Mai und einschließlich 30. September 2020 starten die in der Ordnung festgelegten Bearbeitungsfristen mit dem Tag der Ausgabe und werden pauschal jeweils um drei Wochen verlängert. Prüfungsausschüssen der Studiengänge mit Staatsexamen ist es freigestellt, für die wissenschaftlichen Arbeiten im Rahmen der Staatsexamensprüfung davon abweichende Regelungen zu treffen. Dabei sind pandemiebedingte Herausforderungen der Studierenden angemessen zu berücksichtigen.

Eine über die oben genannte Regelung hinausgehende individuelle Verlängerung der Abgabefristen ist möglich, wenn eine Abgabe nach der pauschal gewährten Fristverlängerung aufgrund einer individuellen Situation (Kinderbetreuung, weiterhin geschlossene Schulen o.Ä.) nicht möglich ist. Dies ist mit dem Prüfungsamt bzw. den Prüfer*innen abzuklären.
Die Arbeiten sind in Abweichung zu den Prüfungsordnungen auf dem Postweg oder online als pdf einzureichen. Bei Online-Einreichung ist die unterschriebene Erklärung, dass die Arbeit selbstständig verfasst und alle benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben sind, einzuscannen.
Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.

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Äquivalente Prüfungsformen
Lehrende sind gebeten, für das Sommersemester 2020 soweit möglich auf Klausuren als Prüfungsform zu verzichten und großzügig auf Äquivalenzleistungen auszuweichen. Dies gilt explizit auch dann, wenn die studiengangspezifische Ordnung lediglich eine Klausur als Prüfungsleistung vorgesehen hat. Klausuren können bspw. in Formate umgewandelt werden, in denen keine eindeutigen Lösungen erfragt werden, sondern Argumentationen im Vordergrund stehen (z.B. Essay-Fragen), d.h. bei denen Austausch und Übernahme von Antworten unter den Studierenden als Plagiat ersichtlich wäre. Diese alternativen Prüfungsformen können im Sommersemester 2020 als so genanntes take home exam bzw. als Online-Prüfungen (Prüfungen am heimischen PC in einer vorgegebenen Zeitspanne ohne Aufsicht) durchgeführt werden. Die Entscheidung trifft auf Antrag des/der Lehrenden der Prüfungsausschuss; bei Eilbedürftigkeit der/die Prüfungsausschussvorsitzende/r.

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Forschungsarbeiten im Kontext von Abschlussarbeiten
Forschungsarbeiten im Rahmen von Staatsexamen, Bachelor- oder Masterarbeiten (z.B. in Forschungsgruppen in Experimentallaboren) können unter Einhaltung der RKI-Sicherheitsstandards und mit expliziter Zustimmung der Studierenden stattfinden.

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Onlineprüfungen & Fernklausuren
Im SoSe 2020 ist es möglich, L-Plus bzw. EvaExam-gestützte Online-Prüfungen durchzuführen, an denen die Studierenden unbeaufsichtigt vom heimischen PC aus teilnehmen und Aufgabenstellungen in einer vorgegebenen Zeitspanne bearbeiten. Die Prüfung sollte so konzipiert werden, dass Hilfsmittel grundsätzlich erlaubt sind (Open-Book).
Für die Online-Prüfung ohne Aufsicht gibt es zwei Szenarien:
- Prüfungen mit offenen Fragen, bei denen Argumentationen im Fokus stehen,
- Multiple-Choice Prüfungen mit randomisierten Fragen.
Für beide Formate wird eine Eigenständigkeitserklärung eingefordert.

Im Rahmen eines Pilotverfahrens werden mit einzelnen Nachschreibe-E-Klausuren des WiSe 2019/20 Online-Klausuren mit Aufsicht vom heimischen PC aus erprobt. Studierende, die zuhause nicht die Möglichkeit haben, an der Prüfung teilzunehmen, können diese im PC-Pool ablegen.

Über die Anwendung sowohl der Onlineprüfungen als auch der Fernklausuren entscheidet der Prüfungsausschuss.

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Rücktritt von der Prüfung
Aufgrund der besonderen Gegebenheiten, sind Lehrende und Prüfungsämter gebeten den Studierenden großzügige Rücktrittsmöglichkeiten von einer Prüfung eingeräumt werden. Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.

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Freiversuchsregelung
Es wird eine universitätsweite Freiversuchsregelung für nichtbestandene Prüfungsleistungen (Abschlussarbeiten ausgenommen) für das Sommersemester 2020 beschlossen. Diese Regelung gilt unabhängig davon, in welchem Versuch die Prüfung angetreten wird, sofern der*die Studierende den Prüfungsanspruch noch nicht verloren hat. Die Regelung gilt aufgrund des Gleichheitsgebots nicht für Prüfungen, deren Termin aus dem WiSe 2019/20 pandemiebedingt auf das SoSe 2020 verschoben wurde. Eine Freiversuchsregelung im Sinne der Notenverbesserung wird explizit ausgeschlossen. Etwaige in den Studienordnungen vorgesehenen darüberhinausgehenden Regelungen bleiben unberührt. Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.

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Prüfungseinsicht
Gemäß §52 Abs. 1 der Rahmenordnung haben Studierende innerhalb eines Jahres nach Abschluss eines  Moduls oder nach Abschluss des gesamten Prüfungsverfahrens Anspruch auf Prüfungseinsicht. Die studiengangspezifische Ordnung kann darüber hinaus vorsehen, dass Studierende auf Antrag zeitnah nach der Bekanntgabe von Prüfungsergebnissen Einsicht nehmen können. Soweit in den Ordnungen letztere Regelung vorgesehen ist,  bemühen sich die Verantwortlichen auf Antrag der Studierenden ein möglichst zeitnahes Angebot im Rahmen der räumlich-technischen, personellen und (infektions-)rechtlichen Möglichkeiten zu machen. Ob eine Einsichtnahme beispielsweise technisch übermittelt möglich ist, liegt im Ermessen der Lehrenden. Sollte eine zeitnahe Einsichtnahme nicht möglich sein, können Studierenden bis spätestens ein Jahr nach Abschluss eines Moduls bzw. nach Abschluss des gesamten Prüfungsverfahrens ihr Prüfungseinsichtsrecht geltend machen.  Das Einsichtsrecht im Rahmen von Widerspruchsverfahren bleibt unberührt. Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.

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Auslage von Dissertationen und Gutachten
Maßgeblich ist die Promotionsordnung des Fachbereichs. Eine digitale Auslange ist im Rahmen der Ordnungen nicht vorgesehen. Es wird empfohlen, die physische Auslage der Dissertation gemäß der jeweils geltenden Promotionsordnung unter Beachtung der RKI-Vorschriften möglich zu machen. Ggf. kann eine zusätzliche digitale Auslage erwogen werden, allerdings nur mit explizitem Einverständnis der*des Promovenden und der Gutachter*innen, da es hierfür derzeit keine urheberrechtskonforme Lösung gibt.

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Abgebrochene externe Pflichtpraktika
Das Praktikum kann noch gewertet werden, wenn mit der bereits abgeleisteten Praktikumszeit die Kompetenzziele weitgehend erreicht worden sind. Dies kann aber nur mit deutlich mehr als 50% der vorgesehenen Praktikumszeit angenommen werden. Für Lehrende steht folgende Mailadresse für Rückfragen in Einzelfällen zur Verfügung: ssc-pruefungen@uni-frankfurt.de
Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.

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