Prüfungen

Prüfungen stellen einen unverzichtbaren Bestandteil akademischen Lebens dar. Die Verordnung zum Basisschutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus (Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenverordnung - CoBaSchuV -) enthält keine Be-/Einschränkungen für den universitären Prüfungsbetrieb. Für die Abhaltung von Präsenzprüfungen ist weder eine Genehmigung noch Erarbeitung eines Abstands- und Hygienekonzepts notwendig. Sämtliche in den Ordnungen der Studiengänge vorgesehenen Präsenzprüfungen können ohne Auflagen und Einschränkungen wieder durchgeführt werden.

Masken/Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB): Nach Änderung des Infektionsschutzgesetztes (IfSG) besteht gemäß CoBaSchuV die Verpflichtung zum Tragen medizinischer Masken nur noch für die in § 28a Abs. 7 Satz 1 Nr. 1 IfSG genannten Einrichtungen und am Arbeitsplatz gemäß Corona-ArbSchV.

Für Studierende und externe Gäste/Besucher der Goethe-Universität gilt daher ab dem 2. April 2022, dass keine Verpflichtung zum Tragen medizinischer Masken in den Gebäuden mehr besteht. Im Sinne des eigenen sowie gegenseitigen Schutzes appelliert die Goethe-Universität an alle Studierenden und Besucher*innen in den Gebäuden der Universität sowie auch während der Lehrveranstaltungen und Prüfungen weiterhin eine medizinische Maske (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil) zu tragen.

Es gilt zu beachten, dass im Universitätsklinikum auf dem Campus Niederrad andere Regelungen gelten, da gemäß IfSG u.a. in Krankenhäusern die Verpflichtung zum Tragen medizinischer Masken weiterhin besteht.

Für die Beschäftigten der Goethe-Universität und damit auch für Lehrende gilt im Hinblick auf die Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und der SARS-CoV-2-Arbeitschutzverordnung (Corona-ArbSchV) mit Wirkung zum 2. April 2022 u.a. die Vorgabe, dass überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicher eingehalten werden kann, eine medizinische Maske (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil) getragen werden muss. Dozent*innen / Vortragende dürfen die Maske in (Lehr)Veranstaltungen abnehmen, solange dabei ein dauerhafter Abstand von mindestens 4 m zur ersten Reihe des Auditoriums eingehalten werden kann.

nach oben ↑

Prüfungen trotz Exmatrikulation

Sofern Studierende im Wintersemester 2021/22 ihr Studium abgeschlossen hätten, aber noch Prüfungsleistungen ausstehen, können diese im Sommersemester 2022 ohne Rückmeldung erbracht werden. Bis zum Abschluss der Prüfung werden die betreffenden Prüfungskandidatinnen und -kandidaten für Zwecke der Prüfungsverwaltung und hinsichtlich der Nutzung der Einrichtungen der Hochschule immatrikulierten Studierenden gleichgestellt. Für die Beantragung der Verlängerung des HRZ-Accounts soll im HRZ eine Bestätigung über die ausstehenden Prüfungen vorgelegt werden.

Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt. 

nach oben ↑

Mündliche Einzelprüfungen/Disputationen
Mündliche Prüfungen und Disputationen können regulär in Präsenz stattfinden. Für Mitarbeiter*innen und Prüfende gelten die Regelungen nach der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers gemäß Corona-ArbSchV. Die Goethe-Universität appelliert trotz der Aufhebung der allgemeinen Maskenpflicht in den Gebäuden der Universität an die Prüfungsteilneh-mer*innen, im Sinne eigenen sowie gegenseitigen Schutzes auch während der Prüfung eine medizinische Maske (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil) zu tragen.
Mit Zustimmung der Studierenden können auch videogestützte mündliche Prüfun-gen/Disputationen durchgeführt werden, sofern die Identitätsfeststellung gewährleistet ist und ansonsten die Prüfungsbedingungen eingehalten werden, insbesondere müssen neben den Prüfer*innen die Beisitzer*innen anwesend sein. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird die Nutzung der vom HRZ bereitgestellten Software VidyoConnect empfohlen.
Die Zustimmung der zu Prüfenden muss schriftlich vorliegen, eine eingescannte Erklärung reicht hierfür aus (Einwilligungserklärung). Ggf. erforderliche digitale Anmeldungen sind mit dem Prüfungsamt abzustimmen.
Interessierte, die Disputationen beiwohnen möchten, müssen sich rechtzeitig vorher bei den jeweiligen Prüfungskommissionsvorsitzenden elektronisch anmelden. Der/die Vorsitzende prüft, ob und inwieweit eine videogestützte Übertragung der Disputation möglich ist.
Es wird empfohlen, bei mündlichen Prüfungen über die Videofunktion möglichst viel vom Raum einsehbar zu halten und vor Beginn der Prüfung den Arbeitsplatz durch den*die zu Prüfende*n zeigen zu lassen. Es liegt im Ermessen des*der Prüfers*in ob bei einer (technischen) Unterbrechung der Prüfung diese noch fortgesetzt werden kann.
Studierende haben keinen Anspruch auf online-Prüfungen.

Vgl.: Verordnung über die Durchführung elektronischer Fernprüfungen; vom 8. Dezember 2020 (Nr. 66 – Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen – 21. Dezember 2020)

nach oben ↑

Mündliche Staatsexamensprüfungen
Mündliche Staatsexamensprüfungen können regulär in Räumen der Goe-the-Universität durchgeführt werden.

nach oben ↑

Hausarbeiten, Abschlussarbeiten und sonstige schriftliche Ausarbeitungen
Für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten,
die ab dem 1. April 2022 ausgegeben werden, gelten wieder die in der jeweiligen studiengangspezifischen Ordnung festgelegten Bearbeitungsfristen. Eine pauschale Fristverlängerung wird nicht mehr gewährt.
Pauschale Fristverlängerungen werden für Haus- und Abschlussarbeiten weiterhin gewährt, deren Ausgabe und/oder die in der studiengangspezifischen Ordnung festgelegten Bearbeitungszeit in folgende Zeiträume fällt.

  • Für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten, deren Bearbeitungszeit in die Woche der erweiterten Schließung der Universität vom 3.1.2022 und 9.1.2022 fällt, wird aufgrund der Bibliotheksschließung die in der Ordnung festgelegte Bearbeitungsfrist zusätzlich pauschal um eine Woche verlängert (Beschluss). Die Regelung in Nr. 7 der befristeten Änderung der Rahmenordnung für das Wintersemester 2021/22 bleibt davon unberührt (vgl. Regelung im nächsten Absatz). Für die Abgabe von Hausarbeiten, deren Bearbeitungsfrist nicht in der Ordnung festgelegt ist, wird den Fachbereichen dringend empfohlen, die Abgabefrist ebenfalls entsprechend zu verlängern.
  • Für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten mit Ausgabe zwischen dem 01. April 2021 und einschließlich 31. März 2022 starten die in der Ordnung festgelegten Bearbeitungsfristen mit dem Tag der Ausgabe und werden pauschal jeweils um zwei Wochen verlängert.

Eine über die oben genannte Regelung hinausgehende individuelle Verlängerung der Abgabefristen ist möglich, wenn eine Abgabe nach der pauschal gewährten Fristverlängerung aufgrund einer individuellen Situation (Kinderbetreuung, geschlossene Schulen o.Ä.) nicht möglich ist. Dies ist mit dem Prüfungsamt bzw. den Prüfer*innen abzuklären.
Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen.

nach oben ↑

Äquivalente Prüfungsformen
Auch im Sommersemester 2022 kann weiterhin darauf verzichtet werden, Klausuren als Prüfungsform (Studienleistung und Prüfungsleistung) verzichtet werden. Dies gilt explizit auch dann, wenn die studiengangspezifische Ordnung lediglich eine Klausur als Prüfungsleistung vorgesehen hat. Klausuren können bspw. in Formate umgewandelt werden, in denen kei-ne eindeutigen Lösungen erfragt werden, sondern Argumentationen im Vordergrund stehen (z.B. Essay-Fragen), d.h. bei denen Austausch und Übernahme von Antworten unter den Studierenden als Plagiat ersichtlich wäre. Diese alternativen Prüfungsformen können als so genanntes take home exam bzw. als Online-Prüfungen (Prüfungen am heimischen PC in einer vorgegebenen Zeitspanne ohne Aufsicht) durchgeführt werden.
Prüfungsformen können grundsätzlich offen gewählt werden. Die Rahmenordnung gibt gängige Beispiele und keine abschließende Liste wieder. Sofern Prüfungsformen gewählt werden, die in der studiengangspezifischen Ordnung festgelegt sind, liegt dies im Ermessen der Lehrenden. Ebenso liegen äquivalente Studienleistungen im Ermessen der Lehrenden. Einer Zustimmung des Prüfungsausschusses (bei Eilbedürftigkeit der*des Vorsitzenden) bedarf es, wenn für Prüfungsleistungen Formen gewählt werden, die nicht in der jeweiligen Ordnung vorgesehen sind. Dies kann durch Sammelbeschluss erfolgen. Die Prüfungsausschüsse sind gebeten, unter den gegebenen Bedingungen pragmatisch zu entscheiden und Lösungsvorschläge aufzugreifen.

Vgl. Änderung der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Stu-diengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014 in der Fassung vom 15. Juli 2020 mit befristeter Wirkung zum Sommersemester 2022, 6. Besondere Regelung zu § 17 Abs. 4 (Studienleistungen) und § 33 Abs. 5 (Prüfungsleistungen)

nach oben ↑

Forschungsarbeiten im Kontext von Abschlussarbeiten
Forschungsarbeiten im Rahmen von Staatsexamen, Bachelor- oder Mas-terarbeiten (z.B. in Forschungsgruppen in Experimentallaboren) können regulär stattfinden. Für die die Veranstaltungen leitenden bzw. an dieser teilnehmenden Mitarbeiter*innen der Goethe-Universität gelten die auf Basis der Corona-ArbSchV von der Goethe-Universität erlassenen Regelungen zum Infektionsschutz.

nach oben ↑

Onlineprüfungen & Fernklausuren
Es ist möglich, L-Plus bzw. EvaExam-gestützte Online-Prüfungen durchzuführen, an denen die Studierenden unbeaufsichtigt vom heimischen PC aus teilnehmen und Aufgabenstellungen in einer vorgegebenen Zeitspanne bearbeiten. Die Prüfung sollte so konzipiert werden, dass Hilfsmittel grundsätzlich erlaubt sind (Open-Book). Für diese Online-Prüfung ohne Aufsicht gibt es zwei Szenarien:

  • Prüfungen mit offenen Fragen, bei denen Argumentationen im Fokus stehen,
  • Multiple-Choice Prüfungen mit randomisierten Fragen.

Für beide Formate wird eine Eigenständigkeitserklärung eingefordert. Über die Anwendung der Onlineprüfungen entscheidet der Prüfungsausschuss.
Präsenzklausuren können, sofern die oder der Prüfende dies im Einvernehmen mit dem Dekanat entscheidet, gleichzeitig auch als Online-Klausur mit einer Online-Klausuraufsicht außerhalb des Universitätsgeländes abgelegt werden. Studierenden, die nach RKI-Standards zu einer Risikogruppe zählen oder die mit Personen aus einer Risikogruppe im selben Haushalt leben oder die aufgrund von Reisebeschränkungen nicht aus dem Ausland einreisen können, können die Teilnahme an der Online-Klausur bei der vom Fachbereich angegebenen Stelle beantragen. In Zweifelsfällen ist ein entsprechender Nachweis, insbesondere eine ärztliche Bescheinigung, vorzulegen.
Die Klausuraufsicht erfolgt über eine in die verwendete Software eingebettete Aufsichtslösung der Firma Pruefster über Freischaltung einer am Endgerät der Studierenden angeschlossenen Webcam und ggf. einer weiteren Kamera (bspw. eines Smartphones) sowie ggf. eines mit dem Endgerät der Studierenden verbundenen Mikrofons. Der oder die Studierende muss unmittelbar vor der Prüfung eine Identitätsfeststellung gemäß § 33 Abs. 9 Rahmenordnung gewähren und eine Einsichtnahme des Arbeitsplatzes zulassen. Letzteres gilt auch nach Aufforderung durch die Klausuraufsicht während der Prüfung. Im Übrigen gelten die Regelungen des § 35 Rahmenordnung für Klausurarbeiten, insbesondere Abs. 3 mit der Maßgabe, dass der Arbeitsplatz nur mit Erlaubnis der aufsichtsführenden Person verlassen werden kann, sowie Abs. 4.
Technische Störungen, die die oder der Studierende nicht zu vertreten haben, dürfen nicht zu ihren oder seinen Lasten gehen.  Solche Störungen sind von der oder dem Studierenden unverzüglich zu melden und im Protokoll festzuhalten, auch wenn die Bild- und Tonqualität nur eingeschränkt ist. Die oder der Prüfende entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen, ob die Prüfung kurz unterbrochen und nach Behebung der Störung fortgesetzt oder abgebrochen wird. Im Falle eines Abbruchs gilt die Prüfung als nicht unternommen.
Diese Regelungen zu den Online-Klausuren mit einer Online-Klausuraufsicht gelten soweit keine entgegenstehenden Vorschriften durch das Land Hessen erlassen werden.
Vgl.: Verordnung über die Durchführung elektronischer Fernprüfungen; vom 8. Dezember 2020 (Nr. 66 – Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen – 21. Dezember 2020).

nach oben ↑

Rücktritt von der Prüfung
Gem. Nr. 5 der aktuellen Änderungen der Rahmenordnung befristet für das Sommersemester 2022 können Fachbereiche großzügige Rücktrittsmöglichkeiten einräumen und in Abweichung zu §25 Abs. 8 Satz 2 und 3 der Rahmenordnung kürzere Rücktrittsfristen festsetzen. (Ein Rücktritt wegen Krankheit oder aus anderen triftigen Gründen (z.B. Schul- oder Kitaschließungen bei zu betreuenden Kindern) ist davon unabhängig möglich.) Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.
Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Fachbereich, ob die Kann-Regelung der Nr. 5 der Änderungen der Rahmenordnung befristet für das Sommersemester 2022 angewendet wird, oder ob gem. §25 Abs. 8 der Rahmenordnung, die in der Studienordnung angegebenen Regelungen für den Rücktritt gelten.

nach oben ↑

Freiversuchsregelung
Für das Sommersemester 2022 gilt keine universitätsweite Freiversuchsregelung mehr. Die in den spezifischen Studienordnungen enthaltenen Regelungen zur Ablegung und Wiederholung von Prüfungen sind zu beachten.
Für Prüfungen, die formal im Rahmen von im Wintersemester 2021/22 abgehaltenen Lehrveranstaltungen durchgeführt werden und die erst nach dem Beginn des Sommersemester 2022 ab 01. April 2022 stattfinden können, gilt die Freiversuchsregelung gemäß der befristeten Änderung der Rahmenordnung für das Wintersemester 2021/22 entsprechend.

Freiversuchsregelung zwischen WiSe 2020/21 und WiSe 2021/22
Im Wintersemester 2020/2021, im Sommersemester 2021 oder im Wintersemester 2021/2022 abgelegte und nicht bestandene oder aufgrund Versäumnisses nicht bestandene Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, gelten als nicht unternommen, sofern nicht ein Täuschungsversuch oder ein anderer schwerwiegender Verstoß gegen Prüfungsvorschriften der Grund für das Nichtbestehen der Prüfungsleistung war oder innerhalb eines Moduls mehrere Prüfungsleistungen endgültig nicht bestanden wurden. Studierende können sich einmalig pro Prüfungsfach für einen weiteren Prüfungsversuch an das zuständige Prüfungsamt wenden. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.
Zudem gilt eine universitätsweite Freiversuchsregelung für nichtbestandene Prüfungsleistungen (Abschlussarbeiten ausgenommen) für das Wintersemester 2021/22. Diese Regelung gilt nur einmalig pro Prüfung und nur für Prüfungsleistungen, für welche nicht bereits im Sommersemester 2020, im Wintersemester 2020/21 oder im Sommersemester 2021 ein Freiversuch in Anspruch genommen wurde. Eine Freiversuchsregelung im Sinne der Notenverbesserung wird explizit ausgeschlossen. Etwaige in den studiengangspezifischen Ordnungen und in der Corona-Verordnung des Landes vorgesehene Regelungen, die darüber hinausgehen, bleiben unberührt. Prüfungen, die wegen Täuschung oder eines sonstigen ordnungswidrigen Verhaltens für nicht bestanden erklärt wurden, sind vom Freiversuch ausgenommen. Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.

nach oben ↑

Prüfungseinsicht
Gemäß §52 Abs. 1 der Rahmenordnung haben Studierende innerhalb eines Jahres nach Abschluss eines Moduls oder nach Abschluss des gesamten Prüfungsverfahrens Anspruch auf Prüfungseinsicht. Die studiengangspezifische Ordnung kann darüber hinaus vorsehen, dass Studierende auf Antrag zeitnah nach der Bekanntgabe von Prüfungsergebnissen Einsicht nehmen können. Soweit in den Ordnungen letztere Regelung vorgesehen ist,  bemühen sich die Verantwortlichen auf Antrag der Studierenden ein möglichst zeitnahes Angebot im Rahmen der räumlich-technischen, personellen und (infektions-)rechtlichen Möglichkeiten zu machen. Ob eine Einsichtnahme beispielsweise technisch übermittelt möglich ist, liegt im Ermessen der Lehrenden. Sollte eine zeitnahe Einsichtnahme nicht möglich sein, können Studierenden bis spätestens ein Jahr nach Abschluss eines Moduls bzw. nach Abschluss des gesamten Prüfungsverfahrens ihr Prüfungseinsichtsrecht geltend machen.  Das Einsichtsrecht im Rahmen von Widerspruchsverfahren bleibt unberührt. Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.

nach oben ↑

Auslage von Dissertationen und Gutachten
Maßgeblich ist die Promotionsordnung des Fachbereichs. Eine digitale Auslange ist im Rahmen der Ordnungen nicht vorgesehen. Es wird empfohlen, die physische Auslage der Dissertation gemäß der jeweils geltenden Promotionsordnung unter Beachtung der RKI-Vorschriften möglich zu machen. Ggf. kann eine zusätzliche digitale Auslage erwogen werden, allerdings nur mit explizitem Einverständnis der*des Promovenden und der Gutachter*innen, da es hierfür derzeit keine urheberrechtskonforme Lösung gibt.

nach oben ↑

Externe Pflichtpraktika (Äquivalenzleistungen/Abbruch)
Es besteht die Möglichkeit, bei externen Pflichtpraktika auf Äquivalenzleistungen auszuweichen. Diese Entscheidung trifft der Fachbereichsrat, der sie auf den Prüfungsausschuss oder die Studienkommission delegieren kann. Müssen externe Pflichtpraktika abgebrochen werden, können sie noch gewertet werden, wenn mit der bereits abgeleisteten Praktikumszeit die Kompetenzziele weitgehend erreicht worden sind. Dies kann in der Regel nur mit mehr als 50% der vorgesehenen Praktikumszeit angenommen werden.
Diese Regelung gilt für alle gestuften und modularisierten Studiengänge der Goethe-Universität. Ferner gelten die beschlossenen Änderungen für die universitätsinternen Regelungen (bspw. Erfolgskontrollen) der Studiengänge mit Staatsexamen. Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter bleibt unberührt.

nach oben ↑


Diese Seite weiterempfehlen