News – 2023

 


Am 22. Februar 2024 findet nun bereits zum vierten Mal die Kurswechsel online – Career Conference for Female Early Career Researchers statt.

„Kurswechsel“  ist eine Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt am Main, vertreten durch GRADE – die Goethe Research Academy for Early Career Researchers, das Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität, sowie Mentoring Hessen, ein Verbundprojekt der hessischen Hochschulen. Erstmalig wird sie in diesem Jahr als Kooperationsveranstaltung des RMU-Verbundes organisiert.

Wir laden bundesweit und fächerübergreifend Doktorandinnen und Postdoktorandinnen. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. 


Throughout the conference, an array of compelling sessions awaits you:

  • Panel Discussion: "New Beginnings! Starting your job in the world outside academia" Five remarkable women from different academic backgrounds, who received their doctorates just a few years ago, talk about their transitions into the non-academic job market. Gain insights into the transition phase and settling into a corporate environment, followed by an interactive Q&A session.
  • Career Paths Beyond Academia: Meet  female professionals from diverse backgrounds who have taken individual career paths after completing their doctorate. Explore various company structures, access routes, and the career progression of women thriving outside academia.
  • Networking Opportunities: Build valuable contacts and expand your professional network by interacting with fellow participants throughout the conference. 
  • Plenary Coaching Session: Join a brief but impactful coaching session titled "Now what? How do I take the next steps in my career?" geared toward guiding your next career steps. 

Moreover, participants will have access to eLearning courses provided by 21 Skills for a duration of four weeks. Topics covered include My Academic Journey: Tools for Career Planning, Career Options in Research Management, and more, offering comprehensive insights to boost your career ambitions.

This conference is your opportunity to actively shape your personal career path. Take the chance to learn about your professional prospects and define new career goals. 


 


In Diskriminierungsfällen herrscht bei den Anwesenden oft eine Unsicherheit, wie der Vorfall zu bewerten ist und ob eingegriffen werden soll. Gleichzeitig stellt es für die Betroffenen eine große Verletzung dar, wenn andere Anwesende nicht reagieren und Stellung beziehen. Wir haben daher eine Handlungsempfehlung erarbeitet, in der wir Zeug*innen von Diskriminierungsfällen hilfreiche Informationen und Reaktionsmöglichkeiten an die Hand geben möchten. Die Handlungsempfehlung beschreibt, wie Diskriminierung erkannt werden kann, wann und warum eingegriffen werden sollte.

Eine zweite Handlungsempfehlung richtet sich speziell an Lehrende an der Universität. Auch im Lehrkontext kann es zu diskriminierenden Äußerungen kommen, die Lehrende verunsichern und überfordern können. Die Handlungsempfehlung beschreibt, wie Diskriminierung erkannt werden kann, wie sich Lehrende entsprechend ihrer Rolle verhalten und Diskriminierung im Lehrkontext in Form eines dreistufigen Handlungsmodells reduzieren und aufgefangen können.


 

Aus aktuellen Anlass lädt das Interdisziplinäre Kolleg für Hochschuldidaktik in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro am Mittwoch, den 06.12.2023 von 11:00 bis 13:00 Uhr (Präsenzveranstaltung) zu einem Austausch- und Beratungsformat mit dem Fokus „Nahostkonflikt und seine Aufladungen in der Lehre“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende der Goethe-Universität.

Die Terrorangriffe auf Israel am 7. Oktober 2023 haben zutiefst erschüttert und zu einer starken Polarisierung in Gesellschaft und Hochschulen geführt. Auch an der Goethe-Universität gibt es Menschen, die durch ihre Herkunft, familiäre oder freundschaftlichen Bindungen unmittelbar und schmerzhaft von den aktuellen Entwicklungen betroffen sind. Jüdische Studierende berichten teilweise, dass sie derzeit ihrem Studium nicht ungestört nachgehen können. Auch in Seminarkontexten kommt es mitunter zu hitzigen Diskussionen und verletzenden sowie diskriminierenden Aussagen. Diese können traumatische Erfahrungen Einzelner verstärken und das Gefühl von Unsicherheit in öffentlichen sowie in universitärer Räumen fördern. Angesichts der Komplexität des Konfliktes können diese Diskussionen schnell zu Verunsicherung bei Lehrenden führen.

Wir möchten uns mit Ihnen darüber austauschen, wie Sie sprechfähig bleiben, Ihre Orientierung behalten und antisemitische und antimuslimische Diskriminierung in Ihrem Lehrraum erkennen und ihr entgegentreten können. Wir freuen uns darauf mit Ihnen und unseren Expert*innen ins Gespräch zu kommen!

Sabena Donath ist Direktorin der seit Sommer 2021 in Bau befindlichen Jüdischen Akademie in Frankfurt. Seit 2012 leitet sie die Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland, die sich zur Aufgabe gemacht hat, ein jüdisches Bildungsprogramm in Deutschland zu etablieren. In diesem Rahmen arbeitet und lehrt sie maßgeblich zu Antisemitismus, transgenerativen Auswirkungen der Shoah und pluralen jüdischen Gegenwarten in der postmigrantischen Gesellschaft. 

Harry Harun Behr ist Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Islamische Religionspädagogik und Fachdidaktik des Islamischen Religionsunterrichts an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er ist Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Islamisch-Theologische Studien und Mitglied im Rat für Migration.

 

Gewalt gegen cis* und trans*Frauen, Mädchen und nicht-binäre Menschen ist weltweit eine der am stärksten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen, die jeden Tag und überall auf der Welt ausgeübt wird. Sie hat kurzfristige sowie langfristige körperliche, psychische und ökonomische Auswirkungen, die Frauen und Mädchen an einer gleichberechtigten und umfassenden Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hindern (UN Women).

Die Goethe-Universität setzt sich mit der Kampagne ‚laut*stark' gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt ein. Auf der Website der Kampagne finden Interessierte und Betroffene außerdem Handlungsoptionen, Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten. 

 

Nov 23 2023

Stellungnahmen anlässlich des Eckpunktepapiers der Hessenkoalition von CDU und SPD

Gegen Sprachzensur an hessischen Hochschulen 


Ausschnitt aus der Stellungnahme der Landeskonferenz der hessischen Hochschulfrauen- und Gleichstellungsbeauftragten (LaKoF):
"Die LaKoF Hessen lehnt die geplante Sprachzensur an hessischen Hochschulen entschieden ab. Ein derartiges Verbot geschlechtergerechter Sprache widerspricht den Vorgaben des Hessischen Hochschulgesetzes zu Gleichstellung und Antidiskriminierung, es greift in die Freiheit von Wissenschaft und Kunst ein und läuft einer gesellschaftlichen Entwicklung hin zu einem wertschätzenden Umgang mit Vielfalt diametral entgegen. Wir fordern die Koalition auf, die Gleichstellungsarbeit an Hochschulen durch konstruktive Maßnahmen voranzubringen anstatt sie durch Verbote und Sprachzensur zu konterkarieren."


Das Cornelia-Goethe-Centrum hat ein Statement hessischer Wissenschaftler*innen und Geschlechterforschungszentren zum Eckpunktepapier der neuen Regierungskoalition in Hessen online gestellt. Darin wird Einspruch erhoben gegen die geäußerte Absicht, in staatlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen wie den Hochschulen das Gendern mit Sonderzeichen zu verbieten.

Kontakt

Büro für Chancengerechtigkeit
Goethe-Universität Frankfurt

Tel.: +49 69 798-15137
Fax: 069/798-763-15137
E-Mail: chancengerechtigkeit@uni-frankfurt.de 

Besuchsadresse
SKW-Gebäude | 5. Stock
Rostocker Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Postanschrift
Büro für Chancengerechtigkeit
Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Hauspostfach 227
60629 Frankfurt am Main