Publikationen des Büros für Chancengerechtigkeit

 


An manchen Orten oder bei bestimmten Veranstaltungen fühlen sich jüdische oder als jüdisch wahrgenommene Menschen sowie Personen, die von Rassismus und/oder anderen Diskriminierungsformen betroffen sind, nicht sicher, da sie der Gefahr verbaler, emotionaler oder körperlicher Gewalt ausgesetzt sind. Wenn diese Situation klar benannt wird und konkrete Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen ergriffen werden, sendet dies ein wichtiges Signal und kann ihr Sicherheitsgefühl deutlich stärken.

Unsere Handlungsempfehlung hilft dabei, Veranstaltungen mit Rücksicht auf mögliche Diskriminierungsformen zu planen und somit Beteiligten / Betroffenen dieses Sicherheitsgefühl zu geben

 

In dieser kurzen Handreichung erhalten Sie Informationen zu Alternativtexten für blinde und sehbehinderte Personen im digitalen Raum. Sie erfahren, was Alternativtexte sind und wo sie eingesetzt werden, wie Sie sie erstellen und worauf Sie bei der Beschreibung von Personen in Alternativtexten achten sollten.

 

Handlungsempfehlung: Umgang mit Diskriminierung im Lehr- und Lernkontext

Diskriminierung im Lehr- und Lernkontext. Was tun?
Diese Handlungsempfehlung enthält Hinweise, wieSie als Lehrende in Situationen akuter Diskriminierung reagieren und intervenieren können, um Personen zu unterstützen, die im Kontext der Universität Diskriminierung erfahren.

Die erste Version dieser Handlungsempfehlung wurde 2023 veröffentlicht.


 

Diskriminierung. Was tun?
Diese Handlungsempfehlung enthält Hinweise, wie Sie als Zeug*in in Situationen akuter Diskriminierung reagieren und intervenieren können, um Personen zu unterstützen, die im Kontext der Universität Diskriminierung erfahren.

Die erste Version dieser Handlungsempfehlung wurde 2023 veröffentlicht.

 

Goethe-Universität Frankfurt

Aktionsplan Chancengerechtigkeit 2025-2030

Aktionsplan Chancengerechtigkeit 2025-2030Chancengerechtigkeit gehört zu den strategischen Handlungsbereichen der Goethe-Universität Frankfurt und ist für die universitäre Teilhabe grundlegend. Sie unterstützt innovative und gesellschaftlich bedeutende Forschung, eine lebendige Lehr- und Studienkultur sowie ein inklusives, diskriminierungskritisches Arbeitsumfeld. Chancengerechtigkeit zielt auf die Einzelnen und auf die Organisation. Unsere Universität profitiert davon, wenn alle Studierenden und Beschäftigten ihre vielfältigen Potentiale entfalten können.

Dafür sind klare Zielsetzungen, Strategien und Maßnahmen sowie ein breit getragenes Engagement der Goethe-Universität nötig. Hier setzt der „Aktionsplan Chancengerechtigkeit 2025 – 2030“ (APC 2025 – 2030) an. Er enthält Maßnahmen für die Bereiche Gleichstellung, Inklusion, Antidiskriminierung, Diversity Policies sowie Vereinbarkeit von Familie und Studium bzw. Beruf.1 Der APC 2025 – 2030 integriert erstmals den Arbeitsschwerpunkt Inklusion, dieser war zuvor im „Ersten Aktionsplan Inklusion: Inklusion gemeinsam gestalten (2020– 2023)“ verankert. Er enthält auch den Gleichstellungsplan gemäß des „Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes“ (HGlG) und erfüllt die Voraussetzungen eines „Gender Equality Plans“ (GEP) im Sinne des EU-Forschungsrahmenprogramms „Horizon Europe“.


Komplementiert wird der zentrale „Aktionsplan Chancengerechtigkeit 2025 – 2030“ durch die fachbereichseigenen „Gender Equality & Diversity Actionplans“ (GEDAPs). Mit den GEDAPs werden den heterogenen Fachkulturen und den damit verbundenen Bedarfen Rechnung getragen und die universitätsweiten Ziele und Aktivitäten durch Vorhaben auf der Fachbereichsebene gezielt ergänzt.