Veranstaltungen und Konferenzen

Mailingliste der Buber-Professur

Möchten Sie über aktuelle Veranstaltungen der Martin-Buber-Professur per Email informiert werden? Hier können Sie unsere Mailingliste abonnieren.


"Thinking Interreligiously: The Many Faces of Interreligious Interaction"

Buber poster konferenz thinking interreligiously

Internationale Konferenz

Am 19./20. Dezember 2022 findet in Tel Aviv die internationale Konferenz "Thinking Interreligiously: The Many Faces of Interreligious Interaction" statt, mit der offiziell das "Frankfurt-Tel Aviv Center for the Study of Religious and Interreligious Dynamics" eröffnet wird - ein gemeinsames Forschungsinstitut der Goethe-Universität und der Tel Aviv University. 

Im Rahmen der Konferenz, die auch vom Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart und vom Forschungsverbund "Dynamiken des Religiösen" mitorganisiert wird, steht die Diskussion des vielfältigen gemeinsamen Forschungskonzepts im Vordergrund. Das Konzept beruht auf der Annahme, dass sich Judentum, Christentum und Islam in ihrer Geschichte in enger Verflechtung und Auseinandersetzung miteinander entwickelt haben und deshalb nur unter ständiger Berücksichtigung ihres realen und imaginierten, bewussten oder unbewussten Dialoges miteinander angemessen erforscht werden können.  Dazu aber müssen alle drei Religionen in enger interreligiöser und interdisziplinärer Kooperation zwischen Wissenschaftler*innen erforscht werden - jenseits religiöser Grenzen und unter Berücksichtigung der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie durch intensive internationale Kooperation. 

>Programm


Buber-Rosenzweig-Vorlesung für jüdische Geistesgeschichte und Philosophie

Buber plakat buber rosenzweig vorlesung 2022

Die Martin Buber-Professur für jüdische Religionsphilosophie und das Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte laden herzlich zu einer neuen Tradition ein: der „Buber-Rosenzweig-Vorlesung für jüdische Geistesgeschichte und Philosophie“.

Am Donnerstag, den 3. November 2022 um 18.15 Uhr eröffnet der renommierte Historiker Prof. Steven E. Aschheim, emeritierter Professor für Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem, auf dem Campus Westend der Goethe-Universität (Hörsaalzentrum HZ 5), diese Reihe jährlicher Festvorlesungen. 

Prof. Aschheim ist Autor zahlreicher einflussreicher Bücher, darunter “The Nietzsche Legacy in Germany” (1992), “Culture and Catastrophe: German and Jewish Confrontations with National Socialism and Other Crises” (1996), “Beyond the Border: The German-Jewish Legacy Abroad” (2007), and “Fragile Spaces: Forays into Jewish Memory, European History and Complex Identities” (2018), und zählt zu den bedeutendsten Interpreten der deutsch-jüdischen und europäisch-jüdischen Geschichte im 20. Jahrhundert.

125 Jahre nach dem Ersten Zionistenkongress in Basel im Jahr 1897 befasst sich Prof. Aschheims Vortrag unter dem Titel “Zionism and Europe” mit der Rolle, dieEuropa in der Geschichte der zionistischen Bewegung im 20. Jahrhundert gespielt hat und im Staat Israel bis in die Gegenwart weiterhin spielt. Er setzt sich mit der tiefen Spannung auseinander, die in den Anfängen des Zionismus zwischen der Ablehnung Europas – aufgrund des europäischen Antisemitismus – durch Theodor Herzl und andere zionistische Denkern und der Verwurzelung des Zionismus in europäischen ideologischen, kulturellen, sozialen und politischen Konzepten (einschließlich Nationalismus, Humanismus, Kosmopolitismus) bestand. Thematisiert wird auch die Frage, wie Zionisten in Israel nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Völkermord an den europäischen Juden Europa wahrnahmen und welche Bedeutung der Beziehung zu Europa in gegenwärtigen Debatten über Israel als Teils des Nahen Ostens zukommt.

Eine Anmeldung (unter kramberger@em.uni-frankfurt.de) ist willkommen, aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme.

>Plakat


Das jüdische Frankfurt. Zerstörung und fragiler Neuanfang, 1933 bis 1990

Buber das j%c3%bcdische frankfurt2022 plakat

Internationale Konferenz

Sonntag, 6.11., bis Dienstag, 8.11.2022

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1, Casino-Gebäude

Frankfurt am Main war bis 1933 eines der wichtigsten Zentren jüdischen Lebens und jüdischer Kultur in Europa. Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurden auch die Frankfurter Jüdinnen und Juden systematisch entrechtet, verfolgt und ermordet, die jüdischen Gemeinden aufgelöst. Die Konferenz widmet sich der Geschichte des jüdischen Frankfurt im NS-Staat und zeichnet dessen Bedrohung und Zerstörung nach. Unter dem Schutz der US-amerikanischen Militärverwaltung gründete sich in der Nachkriegszeit eine neue jüdische Gemeinde, mehrere jüdische Organisationen siedelten sich in der Stadt an, und es entwickelte sich neues jüdisches Leben. Die Konferenz behandelt auch diese Geschichte bis in die 1980er Jahre, als gerade von Frankfurt Impulse für eine neue Sichtbarkeit der jüdischen Gemeinschaft in der Bundesrepublik ausgingen. Sie findet im Rahmen des Projekts „Synagogen-Gedenkbuch Hessen“ statt, das die Geschichte der hessischen jüdischen Gemeinden und ihrer Synagogen erforscht und dokumentiert.

Veranstalter:

Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland

Fritz Bauer Institut für die Geschichte und Wirkung des Holocaust

Institut für christlich-jüdische Studien und Beziehungen, Augustana-Hochschule Neuendettelsau

Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main

Jüdisches Museum Frankfurt

Förderer:

Hessisches Kultusministerium

>Programm
>Plakat


Jewish Thought between Germany and France: New Horizons for the Study of Contemporary European Jewish Thought

Buber lille 2022workshop

Workshop

Zum Auftakt der Arbeit des gemeinsamen Laboratoire Associé International der Université de Lille und des Buber-Rosenzweig-Instituts für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart an der Goethe-Universität Frankfurt zum Thema „Jewish Thought between Germany and France: New Horizons for the Study of Contemporary European Jewish Thought“ findet am 17. und 18. Oktober 2022 in Lille ein erster Workshop statt.

Eine Online-Teilnahme ist möglich unter dem auf dem Programm angegebenen Link.

>Programm


Bewusstsein mit Leib und Seele. Ein Symposion zu Hermann Cohens nicht geschriebener Psychologie

Buber plakat symposium hermann cohen 1

Internationale Tagung

Goethe Universität
Campus Westend
18.-21. September 2022

Anmeldung erwünscht: kramberger@em.uni-frankfurt.de

>Plakat
>Programm


Margarete Susman gestern und heute: Zur Aktualität ihres Denkens von Identität, Gender, Politik und Ästhetik

Buber susmanworkshops pages to jpg 0001

Workshop

Ein zweiteiliger Workshop in Kooperation mit dem Buber-Rosenzweig-Institut:

München, 8.-9. September 2022

Zürich, 15.-16. September 2022

>Programm


Emotions and Holocaust Studies

Buber image workshop emotions and holocaust studies 1

An Online Workshop

September 13-14, 2022 via Zoom

Please register on Zoom:
https://psu.zoom.us/meeting/register/tJ0sd-mhqjgvEtYI4agZYF79FosW_pSY4dKK

>Program


Der Zionismus und die Wissenschaft

Buber plakat abendvortrag z%c3%bcrich

Workshop an der ETH Zürich

Der Zionismus und die Wissenschaft
05./06. September 2022
Organisiert von Christian Wiese und Andreas Kilcher

Der Workshop rekonstruiert den von der zionistischen Bewegung vollzogenen Paradigmenwechsel von einer auf Integration in die europäischen Universitäten zielenden historisch-philologischen Forschung zu einer multidisziplinären, auf die lebendige jüdische Gegenwart und das nationale Projekt des Zionismus. Dabei geht es nicht nur um die Reinterpretation der Konzepte der Wissenschaft des Judentums im Bereich von Philologie, Geschichte, Literaturwissenschaft, Theologie, Bibelwissenschaft und Orientalistik. Nicht weniger relevant ist die neue Integration und Funktionalisierung von anthropologischen und naturwissenschaftlichen Wissenschaften, die für die Konzeption des politischen Zionismus von grundlegender Bedeutung waren. Damit gelangen konkret zum einen human- und sozialwissenschaftliche Disziplinen in den Blick wie die Soziologie, Ökonomie, Demographie, Statistik, Volkskunde, Psychologie, Pädagogik und Medizin der Juden, zum anderen auch Naturwissenschaften wie Geographie und Klimatologie. Von Interesse ist dabei nicht nur die epistemische Konzeption, sondern auch die Institutionalisierung – etwa in den Gründungen von Instituten wie das Berliner Statistik-Institut, oder des Technion und der Hebräischen Universität im Jischuw – sowie die wissenschaftliche Praxis, etwa in Form von geographischen und ethnographischen Expeditionen ins Land. 

Der Workshop untersucht damit nicht nur die Rolle von einzelnen Wissenschaften, sondern auch ihre Funktionalisierung bei der Etablierung eines jüdischen Gemeinwesens im künftigen Land überhaupt.     

> Programm

> Abendvortrag Prof. Dr. Christian Wiese


Der Stern der Erlösung – ein Jahrhundert später: Franz Rosenzweig und die Geschichte | The Star of Redemption – a Century Later: Franz Rosenzweig and History

Buber 1700jahre

Kongress der Internationalen Franz Rosenzweig Gesellschaft | Congress of the International Rosenzweig Society

17.-20. Juli 2022 | July 17-20, 2022
Frankfurt am Main

in Kooperation mit dem Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart sowie der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt und mit dem Franz Rosenzweig Minerva Research Center an der
Hebrew University, Jerusalem

in cooperation with the Buber-Rosenzweig-Institute for Modern and Contemporary Jewish Intellectual and Cultural History as well as the Martin-Buber-Professorship
for Jewish Religious Philosophy at Goethe University Frankfurt, and the Franz Rosenzweig Minerva Research Center at the Hebrew University, Jerusalem