Kollegiale Beratung für ATM

Kollegiale Beratung meint einen strukturierten und moderierten Austausch in einer Kleingruppe von 4 bis 8 Kolleginnen*, die sich regelmäßig treffen. In der Gruppe helfen und beraten sich die Teilnehmerinnen* wechselseitig, um gemeinsam individuelle Lösungen für berufliche Fragestellungen zu entwickeln. In 2021 steht dieses Angebot unter der Überschrift: „Ich als Frau* und Mitarbeiterin* im wissenschaftsstützenden Bereich – mein Jahr 2021 – Ziele, Wünsche & Erwartungen“.

Ziel der Reihe ist es, über das Jahr Raum für Reflexion und Austausch zu bieten, um die eigene Entwicklung in Richtung eines selbstgewählten Ziels voranzubringen. Jeder der insgesamt 5 Termine hat ein Schwerpunktthema:

  1. Standortbestimmung und Ziele definieren
  2. Innehalten und Kompass überprüfen
  3. Halbzeit – Erreichtes und Geplantes würdigen
  4. Innehalten und letzte Weichenstellung
  5. Jahresrückblick – Erfolge feiern und Lessons Learned umsetzen

Nutzen: Durch die Kollegiale Beratung

  • hinterfragen Sie Ihren eigenen Standpunkt 
  • lernen Sie andere Perspektiven kennen
  • erwerben Sie neue Fähigkeiten und Gewohnheiten
  • nehmen Sie aktiv Einfluss auf Ihre eigene Entwicklung
  • bauen Sie ihr inneruniversitäres Netzwerk weiter aus

Methodik:

  • Online-Workshop
  • persönliche Fallarbeit
  • Brainstorming
  • Breakout-Sessions
  • Feedback

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen* des wissenschaftsstützenden Bereichs

Termine: 15.02.; 26.04.; 05.07.; 04.10.; 13.12.2021, jeweils 09:00-11:00 Uhr

Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme und Selbstlernen zur Vor- und Nachbereitung

Veranstalter*in: Gleichstellungbüro

Referent*in/Trainer*in: Ulrike Schneider-Gladbach

Format: Online-Workshop (Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung mit Anmeldebogen an Ulrike Schneider-Gladbach (schneider-gladbach@em.uni-frankfurt.de)


Mehr Widerstandskraft im Alltag entwickeln - die 7 Schlüssel für Stabilität

Online-Workshop für ATM

Mehr Widerstandskraft im Alltag - wer wünscht sich das nicht? Gerade in Krisenzeiten kommt es vor allem für Frauen* mehr denn je darauf an, die eigenen Kräfte sinnvoll einzusetzen und sich zusätzliche Ressourcen zu eigen zu machen. Resilienz - unsere innere Widerstandskraft - ist dabei nicht angeboren, sondern kann gelernt und verbessert werden. Wie - das erfahren Sie in diesem 3teiligen Online-Workshop.

Inhalte:

  • Was ist Resilienz?
  • Persönliche Standortbestimmung
  • Resilienzfaktoren - die 7 Schlüssel zur Stabilität im Alltag
  • Ressourcen entdecken und nutzen
  • Selbstwirksamkeit stärken
  • Methoden zum Stressabbau
  • Konkrete Schritte zur Erreichung persönlicher Resilienz

Nutzen:

  • Sie schulen Ihre Wahrnehmung und stärken Ihre Achtsamkeit.
  • Sie lernen, wie Resilienz, emotionale Intelligenz, und Stressbewältigung zusammenhängen.
  • Sie erfahren, wie Sie trotz hoher Anforderungen und komplexer Arbeitsbedingungen kraftvoll und gelassen bleiben können.
  • Sie erkennen, wie Sie aus Widrigkeiten einen persönlichen Nutzen ziehen können.

Methodik:

  • Online-Workshop mit virtuellen Breakout-Sessions und Feedback

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen* des wissenschaftsstützenden Bereichs

Termin/Zeitraum; Uhrzeit: 11. März; 13. April. und 04. Mai 2021, jeweils 09:00-11:00 Uhr

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Referent*in: Ingrid Huttary

Format: Online-Qualifizierungs-Workshop

Ort: Zugangslink nach Anmeldung

Anmeldung: per Email an Ulrike Schneider-Gladbach (schneider-gladbach@em.uni-frankfurt.de)

Weitere Hinweise: Erforderlich sind ein PC/Laptop, Headset, Webcam, stabile Internetverbindung


„Digitalisierung der Arbeitswelt“ – was bedeutet das für meinen Arbeitsplatz / mein Arbeitsleben? - Sensibilisierungs- und Qualifizierungsangebot

Online-Workshopreihe in 3 Teilen für Beschäftigte im wissenschaftsstützenden Bereich

Hochschulen haben schon seit Jahren mit unterschiedlichen Veränderungen und Eingriffen in die Arbeitswelt der Beschäftigten durch Digitalisierung zu tun. Die damit verbundenen Neuerungen zeigen sich je nach Arbeitsbereich sehr unterschiedlich. Studien belegen, dass diese Veränderungen für die Beschäftigten, insbesondere in der Verwaltung, immer mehr spürbar sind. Die Corona-Krise brachte von heute auf morgen, ohne viel Planung und Vorbereitung, einen weiteren Digitalisierungsschub mit sich, dessen Verarbeitung die Hochschulen noch einige Zeit beschäftigen werden, denn es zeigte sich, dass die meisten Hochschulen und ihre Beschäftigten dafür nicht gerüstet waren. Aber was genau ist das Rüstzeug? Über welche Kenntnisse und Fähigkeiten müssen wir in Zeiten der Digitalisierung verfügen? In 3 Bausteinen sollen diese Fragen exemplarisch und praktisch angegangen werden.

1. Baustein: Grundlagen Digitale Kompetenzen

Ziele:

  • Ich kenne den Europäischen Referenzrahmen „Digitale Grundkompetenzen“
  • Ich kenne meine eigenen digitalen Kompetenzen
  • Ich erfahre mehr über die digitalen Möglichkeiten an meiner Hochschule
  • Ich weiß, wie ich mir fehlende Kompetenzen aneignen kann

 2. Baustein: Digital Self-Care I: Selbstmanagement für das Arbeiten am PC (im Büro und im Homeoffice)

Ziele:

  • Ich kenne die Fallstricke der Entgrenzung der Arbeit am Arbeitsplatz und im Homeoffice
  • Ich erfahre, wie ich den Fallstricken der Entgrenzung entgehen kann
  • Ich weiß, was mir neben der Arbeit als Ausgleich wichtig ist
  • Ich weiß um die Unterstützungsangebote privat wie beruflich
  • Ich weiß, was ich selbst tun kann und wofür andere verantwortlich sind

3. Baustein: Digital Self-Care II: Rahmenbedingungen für das Arbeiten im Homeoffice

Ziele:

  • Ich weiß, worauf es bei der Ausstattung & Einrichtung des Arbeitsplatzes ankommt
  • Ich erfahre Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Privatsphäre und Beruf
  • Ich weiß, was ich gegen die Vereinsamung und für meine Entlastung tun kann
  • Ich weiß, was ich selbst tun kann und wofür andere verantwortlich sind

Methodik:

  • Theorie-Inputs, Erfahrungsaustausch, moderierte Diskussion

Zielgruppe:  

Administrativ-technisch Beschäftigte (Referent*innen, Sachbearbeiter*innen, Assistent*innen, Sekretär*innen), die sich als Frau* definieren; max. 20 Teilnehmende

Termin/e: Teil 1: 20.04.2021, 09:00-13:00 Uhr; Teil 2: 18.05.2021, 09:00-13:00 Uhr, 22.06.2021, 09:00-13:00 Uhr

Veranstalter*in: Gleichstellungbüro

Referent*in/Trainer*in: Andreas Schulte-Hemming, HeurekaNet – Freies Institut für Bildung, Forschung und Innovation e.V.

Format: Online-Workshop (Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung mit Anmeldebogen bis zum 19.04.2021 an Ulrike Schneider-Gladbach (schneider-gladbach@em.uni-frankfurt.de)


Erfolgreich(er) netzwerken

Online-Workshop für Administrativ-Technisch Beschäftigte der Goethe-Universität

Netzwerke sind ein wichtiger Karrierefaktor - gerade auch für Frauen*. Leistungen und Kompetenzen alleine reichen oft nicht aus, insbesondere wenn der persönliche Kontakt - wie zur Zeit - oft nicht möglich ist. Wichtig ist also, in angemessener Weise und gezielt auf sich und die eigenen Stärken aufmerksam zu machen - Networking hilft dabei. Denn: wer gut vernetzt ist - beruflich wie privat - hat bessere Chancen, die eigenen Ziele zu verwirklichen. In diesem Online-Workshop analysieren Sie Ihr vorhandenes Netzwerk und entwickeln eine Strategie für die Weiterentwicklung entsprechend Ihrer (beruflichen) Zielvorstellungen. Eine individuelle Vor- und Nachbereitung sorgen für eine gute Einstiegsbasis bzw. einen gelungenen Transfer.

Inhalte:

  • Analyse Ihres vorhandenen Netzwerkes
  • Potenzialanalyse - "Was habe ich anzubieten"?
  • Entwicklung einer individuellen Netzwerkstrategie mit Fokus auf Ihre Ziele
  • Aufbau eines Online-Netzwerks
  • Erlernen und einüben von Kommunikationstechniken für erfolgreiches Netzwerken, auch Online Feedback zur eigenen Video-Kommunikation

Nutzen:

  • Sie kennen die Qualitäten und Möglichkeiten Ihrer bestehenden Netzwerkbeziehungen
  • Sie verfügen über ein rasch einsetzbares Handlungswissen, um Ihr Netzwerk strategisch erweitern zu können
  • Sie können verschiedene Kommunikationstechniken zielgerichtet einsetzen sowohl bei Präsenz- wie bei Online-Networking-Anlässen

Methodik:

  • Persönliche Vorbereitung
  • Online-Workshop mit virtuellen Breakout-Sessions und Feedback
  • Persönliche Nachbereitung

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen* des wissenschaftsstützenden Bereichs

Termin: 03. Mai 2021, 08:30-13:00 Uhr

Referent*in/Trainer*in: Dr. Eva Reichmann, beruf&leben GbR

Format: Online-Workshop (Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung mit Anmeldebogen an Ulrike Schneider-Gladbach (schneider-gladbach@em.uni-frankfurt.de)


Elternpartizipation: Diskriminierungskritisches Diversitätsbewusstsein im Handlungsfeld Schule

Workshop für Lehramtstudierende (Online-Format)

Elternpartizipation betrifft nicht nur traditionelle Bereiche der elterlichen Mitwirkung im Kontext von Schulfesten oder Ausflügen. Elternpartizipation betrifft auch die Schul- und Unterrichtentwicklung sowie die konkrete Unterstützung der Schüler*innen zu Hause. Entscheidend hierfür ist der aktive und wertschätzende Dialog zwischen Lehrkräften und Eltern sowie Lehrkräften und Schüler*innen.

Um potenzielle Missverständnisse und daraus resultierende stereotype Zuschreibungen zu vermeiden beschäftigen wir uns in dem Workshop mit Funktionen von Vorurteilen, deren entstehen und Reflektion. Gleichzeitig soll der Blick für Heterogenität und Diversität geschärft werden, um die damit einhergehenden Diskriminierungsstrukturen erkennen zu lernen und vorbeugende Maßnahmen zu erarbeiten

Inhalte

  • Elternpartizipation
  • Heterogenität und Diversität im Klassenraum
  • Soziale Kategorisierung und die Funktion von Vorurteilen
  • Unconscious biases
  • Diskriminierung und Handlungsoptionen im Lehr- und Lernkontext

Ziele:

Teilnehmende…

  • Werden vertraut mit dem Konzept der Elternpartizipation
  • Lernen Heterogenität und Diversität von Schüler*innen kennen
  • Setzen sich mit Funktionen von „Othering“ und Vorurteilen auseinander
  • Reflektieren eigene unbewusste Vorurteile
  • Lernen Diskriminierung zu erkennen und erarbeiten Handlungsoptionen dazu
  • Entwickeln gemeinsam mögliche Partizipationskonzepte, um Ungleichheitsstrukturen auszugleichen

Termin: 10. und 17. Mai 2021, 14 – 16:30 Uhr; Onlineformat (Zugangslink nach Anmeldung)

Veranstalter*in: ABL & Gleichstellungsbüro

Referent*in: Dilara Kanbiçak Gleichstellungsbüro Goethe-Universität Frankfurt

Format: Online per Zoom

Anmeldung: Goethe-Universität — (uni-frankfurt.de)


Diversity Tag 2021

Alle für eine Hochschule für Alle: Gemeinsam für eine diskriminierungskritische Hochschule

Der diesjährige Diversity Tag am 18. Mai 2021 mit dem Titel ‘Alle für eine Hochschule für Alle: Gemeinsam für eine diskriminierungskritische Hochschule’ führt das Gesprächzum Thema Antidiskriminierungsarbeit an Hochschulen aus dem letzten Jahr weiter und vertieft dieses mit Blick auf das Thema ‘Partizipation’

Wie können Vielfalt und Antidiskriminierungsarbeit gelebt und aktiv mitgestaltet werden?

Diversität und Diskriminierung hängen eng miteinander zusammen. Die Wertschätzung von Vielfalt soll mit engagierter Antidiskriminierungsarbeit einherlaufen. Was dies mit Blick auf die zur Verfügung stehenden Instrumente und Strukturen wie auch Akteur*innen bedeutet, soll in diesem interaktiven Format gemeinsam in ersten Schritten erarbeitet werden. 

Zentrales Anliegen ist es, individuelle wie auch kollektive Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Ein Interview zum Diversity Tag 2020 mit Márcia Moser und Dilara Kanbiçak finden Sie in der Ausgabe 2.20 des UniReport und hier.

Termin: Interaktiver Diversity Tag 18. Mai 2021 14-18 Uhr

Alle Angehörigen der Goethe-Universität sind herzlich eingeladen!

Der Diversity-Tag wird ausgerichtet von der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL) und dem Gleichstellungsbüro.

Die Anmeldung ist hier möglich!

Den Flyer für den Diversity-Tag 2021 finden Sie hier.


Diversitätsbewusste (digitale) Tutorien: Planung, Umsetzung und Reflexion von Tutorien

Grundlagentraining Frankfurter Tutor*innenzertifikat (Online-Format)

Dieser Workshop richtet sich an Tutor*innen, die in der Gestaltung und Durchführung ihrer Tutorien bewusst auf die Diversität der Studierenden eingehen möchten.
Neben der Vermittlung von Grundlagen für eine gelingende tutorielle Lehre wird Raum für die Reflexion der eigenen Lehrhaltung eröffnet und im besonderen Maße auf Diversitätsaspekte im Hochschulbereich eingegangen.

Neben unterschiedlichen Wissensständen oder Lernpräferenzen bringen Studierende ungleiche Lebensbedingungen und Erfahrungen mit, die das Lehren und Lernen beeinflussen können (z.B. aufgrund von geschlechtlicher Vielfalt, Herkunft, Familienverpflichtungen, Behinderung etc.). Anhand (eigener) Praxisbeispiele und in einer ausgewogenen Mischung aus interaktiven Übungen, Input und Austausch werden folgende Fragen behandelt: Welche Methoden der diversitätsbewussten Didaktik passen zu meiner Veranstaltung? Welche Haltung habe ich zur Diversität meiner Studierenden? Welchen Einfluss hat die soziale Wahrnehmung von Diversität auf die Planung und Durchführung von Tutorien und wie kann ich auch digitale Tutorien diversitätsbewusst gestalten?

Termin: 18.05.2021, 10 – 15 Uhr 

Veranstalter*in: Studiumdigitale & Gleichstellungsbüro

Referent*in: Dilara Kanbiçak Gleichstellungsbüro Goehte-Universität Frankfurt

Format: Online per Zoom

Anmeldung: Goethe-Universität — (uni-frankfurt.de)


Wenn Angehörige hilfsbedürftig werden - Finanzierung von Pflege und Betreuungsaufgaben

In diesem Online-Seminar erhalten Sie zahlreiche Informationen zu Leistungen der Kranken- und Pflegeverischerung, zu sozialen Hilfen, zur Heimplatzfinanzierung sowie zum Elternunterhalt.

Zielgruppe: Mitarbeitende der Goethe-Universität mit Pflegeverantwortung

Termin: 08. Juni 2021, 10.30-12.00 Uhr

Referentin: Stefanie Steinfeld

Format: Online-Seminar

Anmeldung per Mail an Marie Grasse (Grasse@em.uni-frankfurt.de).
 

Konflikte in Fachbereich und Hochschule

Workshop für Postdoktorandinnen, Juniorprofessorinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen aller Fächercluster

Der Workshop vermittelt Methoden des Konfliktmanagements, z.B. das Führen von schwierigen Gesprächen, sowie Instrumente zur Analyse des Konfliktgeschehens und arbeitet mit den Teilnehmerinnen typische Konfliktmuster heraus. Die Teilnehmerinnen entwickeln hieraus Strategien zur Bearbeitung und zur Prophylaxe von Konflikten. In praktischen Übungen sollen Konfliktgespräche erprobt und das Verhalten in Konfliktsituationen trainiert werden. Die Beispiele orientieren sich an der Arbeitssituation in der Hochschule.

Inhalte:

  • Konfliktbegriff und –diagnose
  • Warum so viele Konflikte an Hochschulen?
  • Spezialfall: online-Gespräche
  • Eskalation und De-Eskalation
  • Eigene Positionen im Konflikt zwischen Anpassung und Widerstand
  • geschlechtsspezifische Erwartungen
  • Hinweise für Konfliktgespräche
  • Kollegiale Fallberatung

Methodik:

  • Präsentationen
  • Gruppenarbeiten
  • Übungen

Ziele:

Der Umgang mit Konflikten kann für Frauen* in der Wissenschaft spezifische Herausforderungen mit sich bringen. Konflikte bedeuten Belastungen und Störungen sowohl im Arbeitsprozess als auch auf der persönlichen Ebene. Ein verbesserter Umgang mit Konflikten verringert diese und setzt Zeit und Energie für neue Entwicklungen frei. Dieses Ziel kommt sowohl der wissenschaftlichen Arbeit an der Universität als auch einer Tätigkeit als Führungskraft in der Wissenschaft zugute.

Termine: 09.und 10.06.2021 von 9.00 bis 13.00 h und am 07.07.2021 in zwei Kleingruppen von 9.00 bis 12.00 h oder 14.00 bis 17.00 h

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Trainerin: Dr. rer. nat. Jutta Fedrowitz, CHE-Centrum für Hochschulentwicklung

Format: Online-Workshop

Das Training steht allen Personen offen, die sich als Frau* wahrnehmen.

Die Anmeldung erfolgt mit Anmeldebogen bis 17.05.2021 direkt über PD Dr. Astrid Franzke, franzke@em.uni-frankfurt.de


Geschlechtliche Vielfalt an der Goethe Universität: Ein Praxisworkshop

Online-Workshop für administrativ-technisch Beschäftigte und Führungskräfte

Trans*, inter*, non-binär (TIN*) oder cis? Weiblich, männlich oder divers? Welche Bedeutung haben die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (2017) zur gesetzlichen Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt in Deutschland und die daraus folgende Einführung einer dritten positiven Geschlechtsoption (2018) für den Universitätsalltag? Wie können kleine und große Schritte auf dem Weg zu einer geschlechterinklusiven Hochschulkultur aussehen?

Neben Inputs zu Begrifflichkeiten und besonderen Herausforderungen für TIN*-Personen im Arbeits- und Studienalltag, lädt der Workshop dazu ein, Fragen rund um das Thema Geschlechtervielfalt an der Hochschule zu stellen, diese gemeinsam zu reflektieren und anhand von Praxisbeispielen (z.B. Sprache und Kommunikation, Formulare und Datenerfassung, Stellenausschreibungen, Sanitäranlagen) erste eigene Lösungsansätze zur Umsetzung der „dritten Option“ im Arbeits- und Studienalltag zu entwickeln.

Das Angebot richtet sich Mitarbeitende und Führungskräfte des wissenschaftsstützenden Bereichs, die Fragen zur Umsetzung von Geschlechtervielfalt haben oder zur Gestaltung einer geschlechterinklusiven Arbeits- und Studienkultur an der GU beitragen möchten. Neugier sowie die Bereitschaft zu Perspektivwechseln und Selbstreflexion sind herzlich willkommen. 

Ziele:

Die Teilnehmenden ...

  • erhalten einen Überblick über den Themenkomplex „Geschlechtliche Vielfalt“ mit Bezug zur Hochschullandschaft
  • kennen themenspezifische Begrifflichkeiten und Definitionen und können diese unterscheiden und kontextspezifisch anwenden
  • reflektieren eigene Vorstellungen über Geschlecht, Geschlechtsidentität und –rollen
  • lernen erste rechtliche Grundlagen in Deutschland (z.B. AGG) und an der GU (z.B. Leitbild, Antidiskriminierungsrichtlinie) kennen
  • kennen Anlauf- und Beratungsstellen an der GU
  • erproben anhand von Beispielen die Umsetzung von Geschlechtervielfalt in der Hochschulkultur

Methodik:

  • Theorieinputs, interaktive Übungen, Fallbeispiele, Praxisanwendungen

Zielgruppe:  

  • administrativ-technisch Mitarbeitende (mit und ohne Führungsverantwortung) max. 16 Teilnehmende

Termin/e: Teil 1: 10.06.2021, 09:00-10:30 Uhr Teil 2: 17.06.2021, 09:00 – 11:00 Uhr

Veranstalter*in: Gleichstellungbüro

Referent*in/Trainer*in: Jennifer J*Moos, www.diegrenzgaengerin.net

Format: Online-Workshop via zoom (Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung mit Anmeldebogen bis zum 19.05.2021 an Ulrike Schneider-Gladbach (schneider-gladbach@em.uni-frankfurt.de)


 Mental Load partnerschaftlich teilen – Familien- und Care-Arbeit fair gestalten

Wer Beruf und familiäre Sorgeaufgaben unter einen Hut bringt, hat nicht nur das Gefühl, dass die Zeit nie reicht, sondern auch eine lange To-Do-Liste im Kopf. Gerade Frauen fühlen sich davon gestresst bis hin zur Erschöpfung – körperlich und mental. Doch so weit muss es nicht kommen. Die tatsächliche Arbeitsbelastung und vor allem den unsichtbaren Mental Load sichtbar zu machen und – innerhalb und außerhalb der Familie – zu teilen, ist für alle Beteiligten ein Gewinn. 

Im Workshop lernen die Teilnehmer*innen Ursachen und Folgen von Mental Load kennen und entwickeln Handlungsmöglichkeiten, diesen zu teilen.

Inhalte:

1. Bis zur Erschöpfung

  • Die mentale Belastung und ihre Folgen für Körper, Psyche und Beziehung

2. In der Mitte sein: Im Auge des Hurrikan

  • Sich innerlich von der mentalen Last befreien: Prinzipien der Achtsamkeit und Übungen für mehr Gelassenheit in stürmischen Zeiten
  • Perfektionismus-Falle und Umgang mit gesellschaftliche Ansprüchen/Normen: Wie kann ich das Beste geben ohne perfekt sein zu müssen? Das ewig schlechte Gewissen – muss man immer alles schaffen?

3. Teamspiel: Mental Load teilen

  • Mental Load sichtbar machen: Die Aktivitäten-Landkarte
  • Konkret werden: Wie werden Care- und Erwerbsarbeit aufgeteilt?
  • Ausflug ins familiäre Zeitmanagement: Wie lassen sich Berufs- und Privatleben gut organisieren?
  • Wie sag ich’s meinem Schatz? Wie kann ich Mental Load verhandeln und kommunizieren?
  • Unterstützungssysteme aufbauen, Hilfe organisieren

Ziele:

  • Die mentale Belastung im Alltag zwischen Familie und Beruf erkennen
  • Geeignete, kurze Übungen lernen, um auch in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren.
  • Einen gelassenen Umgang mit den eigenen Ansprüchen und schlechtem Gewissen finden.
  • Handlungsmöglichkeiten entwickeln, um Mental Load sichtbar zu machen, eine gerechte Teilung zu kommunizieren und den Alltag besser zu organisieren.

Termine: 18.06.2021; 09-12 Uhr: Online-Seminar und 15.07.2021; 11-12:30: Follow-Up

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Referent*in: Felicitas Richter

Format: Online-Workshop (Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung mit Anmeldebogen bis zum 10.06.2021 an Paula Denker (denker@em.uni-frankfurt.de)


Virtueller  „Teach & Talk“: Umgang mit diskriminierenden Verhaltensweisen in Lehrveranstaltungen 

Das Thema dieses vom Interdisziplinären Kolleg Hochschuldidaktik organisierten Lehrendenstammtisches ist der Umgang mit diskriminierenden Verhaltensweisen im Kontext von Lehrveranstaltungen. Jana Arnold wird als als Referentin der Antidiskriminierungsstelle der Goethe-Universität anwesend sein und die Diskussion begleiten.

Wir treffen uns in einem virtuellen Raum der Software VidyoConnect und besprechen bei einer Tasse Tee oder Kaffee besondere Herausforderungen in der Lehre. 

Wenn Sie am digitalen teach&talk teilnehmen möchten, teilen Sie uns dies bitte formlos per Mail mit, wir senden Ihnen dann die Zugangsinformationen zu.
Wenn Sie ein konkretes Anliegen haben, dass Sie im Rahmen des teach&talk gerne besprechen möchten, können Sie uns dies ebenfalls vorab per Mail mitteilen. Selbstverständlich können Sie auch ohne eigenes Anliegen an der virtuellen Austauschrunde teilnehmen.

Termin: 23.06.2021, 12:00-14:00 Uhr Online Veranstaltung (Vidyo: Raum IKH3)

Anmeldung bitte per Mail an: hochschuldidaktik@uni-frankfurt.de


Wenn Angehörige hilfsbedürftig werden - rechtssicher rechtliche Vorsorge treffen

In diesem Online-Seminar erhalten Sie zahlreiche Informationen zu Patientenverfügungen, Vollmachten sowie gesetzlicher Betreuung.

Zielgruppe: Mitarbeitende der Goethe-Universität mit Pflegeverantwortung

Termin: 16. September 2021, 10.30-12.00 Uhr

Referentin: Stefanie Steinfeld

Format: Online-Seminar

Anmeldung per Mail an Marie Grasse (Grasse@em.uni-frankfurt.de).
 

Führungskompetenz entwickeln

Workshop für Postdoktorandinnen am Beginn ihrer Qualifizierungsphase aus allen Fächerclustern

In der Postdoc Phase übernehmen Wissenschaftlerinnen immer mehr Führungsaufgaben und diese werden integraler Bestandteil der täglichen Arbeitsroutine. Um in dieser neuen Rolle anzukommen und erste Führungs- und Betreuungssituationen erfolgreich zu gestalten, ist es hilfreich sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen und erste Kenntnisse über Führungsinstrumente zu erhalten. Der Workshop unterstützt die Teilnehmerinnen darin, sich in dieser neuen Rolle einzufinden und erste Führungsschritte sicher zu gehen.

Die Teilnehmerinnen erhalten Wissen über die Aufgaben einer Führungskraft und über im akademischen Bereich erprobte Führungsinstrumente. Durch die anderen Teilnehmenden und den Trainer erhalten sie konstruktives Feedback auf Ihre offenen Fragen in aktuellen Führungssituationen. 

Inhalte:

  • Führung im wissenschaftlichen Umfeld
  • Umgang mit „Führungsstilen"
  • Mein Rollenwechsel
  • Kommunikation
  • Feedbackgespräche
  • Ansprechen von Fehlern und Konflikten
  • Delegation
  • Mythos Motivation

Methodik:

Methoden neben kurzen fachlichen Inputs sind:

  • Gruppenarbeit mit Online-Tools, mit denen wir gemeinsam an Ergebnissen arbeiten
  • Kleingruppenarbeit mit Online-Tools in virtuellen Gruppenräumen
  • Interaktive Elemente, z.B. Umfragen, Fragen-Feedback

Ziele:

  • Eigene Führungsrolle erkennen und reflektieren
  • Verständnis der Führungsanforderungen im wissenschaftlichen Kontext
  • Vorbereitung auf zukünftige Führungsaufgaben

Termine: 23.09.2021 von 9.00 bis 17.00 h und 24.09.2021 von 9.00 bis 12.30 h             

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Trainerin: apl. Prof. Dr. Hendrik Hölscher, impulsplus

Format: Online-Workshop

Das Training steht allen Personen offen, die sich als Frau* wahrnehmen.

Die Anmeldung erfolgt mit Anmeldebogen bis zum 19.08.2021 direkt über PD Dr. Astrid Franzke, franzke@em.uni-frankfurt.de


Wenn Angehörige hilfsbedürftig werden - Pflege auf Entfernung

In diesem Online-Seminar wird es um die besonderen Schwierigkeiten gehen, wenn Angehörige weit entfernt leben, um Hilfenetze vor Ort, mögliche Finanzierungsmöglichkeiten von Pflege im Ausland sowie weitere Handlungsempfehlungen.

Zielgruppe: Mitarbeitende der Goethe-Universität mit Pflegeverantwortung

Termin: 25. November 2021, 10.30-12.00 Uhr

Referentin: Stefanie Steinfeld

Format: Online-Seminar

Anmeldung per Mail an Marie Grasse (Grasse@em.uni-frankfurt.de).