Veranstaltungen

Digitale Kompetenzen - Qualifizierungsangebote des eGov-Campus

Unser Arbeitsalltag wird heute schon sehr und zukünftig noch viel mehr von der Digitalisierung geprägt. Und wie jede neue Technologie geht auch die Digitalisierung mit einer Neuaushandlung der Geschlechterverhältnisse einher, mit der Veränderung von Machtverhältnissen, geschlechtsspezifischen Rollenzuweisungen und Arbeitsteilungen. Die Entwicklung digitaler Technologien ist bislang stark männlich dominiert und von männlich konnotierten Leitbildern der künstlichen Intelligenz und der Beherrschbarkeit der Wirklichkeit geprägt. Sie eröffnet sowohl Möglichkeiten der Zementierung als auch der Überwindung geschlechtsspezifischer Ungleichheiten. Um hier mitreden und mitgestalten zu können, braucht es neues Wissen. Deshalb möchte das Gleichstellungsbüro auf ein besonderes (kostenfreies) Qualifizierungsangebot aufmerksam machen: 

Qualifizierungsangebote des eGov-Campus

Die Bildungsplattform eGovCampus vermittelt digitale Kompetenzen, die zur Gestaltung des digitalen Wandels in der öffentlichen Verwaltung erforderlich sind. Die Bildungsangebote auf Hochschulniveau sind frei zugänglich, überwiegend als Selbststudium konzipiert und schließen mit einer Teilnahmebestätigung oder einem Leistungsnachweis ab.

Kurse gibt es z.B. zu diesen Themen: 

  • Digitale Barrierefreiheit – Teilhabe für alle
  • Neues Arbeiten und Führen in digitalisierten Verwaltungsstrukturen
  • Prozessmanagement im öffentlichen Sektor
  • Innovative digitale Technologien für die öffentliche Verwaltung oder
  • KI in öffentlichen Verwaltungen.

Mehr zu den Inhalten und der Anmeldung finden Sie hier.


Gender and Diversity in Science. Does scientific thinking protect us from unconscious bias?

29.09.2022

Despite legal regulation and past efforts, gender equality and diversity are still far behind targets in scientific landscape. Statistics show less female and diverse persons in leading academic positions, as well as higher drop out quotes among non-male persons. At the same time, many scientists claim to make rational decisions based solely on measured performance, free of gender stereotypes. So how do those statements fit together? Are male persons simply better scientists? Do we measure the wrong indicators on gender equality and diversity? Or do we have a blind spot in our decision-making? We invite you on an exploration tour towards gender equality and diversity in science. All you need to bring along is an open mind, curiosity and kindness for each other. 

Trainer: Noah Fleischer serves as Managing Director for Strategy and Data Analytics at LUB. The certified project manager combines his many years of experience in international management consulting in the corporate, political, and academic sectors with expertise as a university lecturer in advanced analytics and AI application development. With his focus on sustainable implementation of diversity measures, he continuously develops the diversity-by-design principle and was, among others, awarded as #GameChanger of the Equal Pay Day campaign. He also advocates for the integration of diversity into the sustainability strategy and EU taxonomy. Noah Fleischer is also active as a mentor in the Friedrich Ebert Foundation and UN speaker on the topic of gender lens investing. 

Target group: Scientists of all genders

Time: Thursday, 29. September 2022, 10.00 - 15.00 Uhr

Registration until 09. September and further information: 

ka.meyer[at]em.uni-frankfurt.de

Dr.'in Katharina Meyer, Gleichstellungsbüro Goethe-Universität Frankfurt

The (in)compatibility of academic work and care work. Building resilience through mindfulness

06.10.2022

Many academics who hold care responsibilities are challenged by the multitude of tasks they have to fulfill as well as by the mental load associated with these tasks. Data have shown clearly that female academics are more often affected by this situation than male ones. While showing excellence in their professional work, they tend to children or other family members or friends who are in need of care on a daily basis. These multiple demands can cause feelings of strain, exhaustion and overwhelm and compromise the pursuit of the academic career. 

In this workshop, the individual experience of the participants is contextualized within a structural framework. While the workshop obviously can't tackle the political and structural dimension of this topic, it can be helpful to embed the participant's individual experience in this dimension. The main approach of this workshop is to shift the wellbeing of the participants (back) into focus. Learning about resilience and mindfulness can create understanding of the importance of personal health and contentment. Mindfulness is a key factor for building up individual resilience as has been shown in numerous studies. Practical, short and easy mindfulness techniques are introduced that help strengthen individual resilience. Participants are encouraged to honestly assess their personalcapacity and practice to act accordingly. Also, a friendly and nonjudgmental attitude towards oneself is suggested and practiced.

Trainer: Dr. phil. Taiya Mikisch is a freelance resilience and mindfulness trainer. She holds a doctorate in dance studies and an ethnologist and is mother of two children. In addition to her many years of experience in the scientific field, she is an experienced trainer in the areas of meditation, mindfulness, resilience and self-regulation, dance, bodywork, somatic techniques and body therapy. She is also trained in the facilitation methods Theory U and Social Presencing Theater by Otto Scharmer and Arawana Hay (Presencing Institute and Generative Facilitation Institute). 

Target group: Researchers with care responsibilities

Time: Thursday, 06. Oktober 2022, 9.00 - 13.00 Uhr

Registration until 09. September and further information: 

ka.meyer[at]em.uni-frankfurt.de

Dr.'in Katharina Meyer, Gleichstellungsbüro Goethe-Universität Frankfurt

Erfolgreich & resilient: Strategien für ambitionierte Wissenschaftlerinnen

20.10.2022

In diesem Workshop erfahren die Teilnehmer*innen, wodurch sich resiliente Personen von weniger resilienten unterscheiden und welche Strategien sie selbst anwenden können, um ihre eigene Widerstandskraft zu stärken und damit auch ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Dabei setzen sie sich zunächst mit ihren eigenen Zielen, Werten und Motiven auseinander, sie beschäftigen sich mit dem Thema Erfolg, ihren inneren Antreibern und mit den für sie typischen Stressauslösern. Die Teilnehmenden erfahren, welche Rolle positives Denken, Netzwerken und Empathiefähigkeit sowie ein gutes Maß an Emotions- und Impulskontrolle in schwierigen Situationen spielen und wie man diese Fähigkeiten und Fertigkeiten verbessern kann. Zu guter Letzt arbeiten die Teilnehmenden unter Zuhilfenahme des Züricher Ressourcenmodells an ihrer eigenen Haltung.

Inhalte:

  • Reflexion des eigenen Umgang mit Resilienz
  • Züricher Ressourcenmodell
  • Erwerb von Resilienzstrategien

Ziele:

Kritische Ereignisse und Belastungssituationen lassen sich oft nicht vermeiden. Wer in der Wissenschaft tätig ist weiß, dass Höhen und Tiefen zum Tagesgeschäft gehören. Entscheidend ist deshalb, dass wir unsere Fähigkeiten stärken, um mit persönlichen Krisen und herausfordernden Situationen besser umgehen zu können. Dieses Vermögen bezeichnet man als Resilienz. Erfahren Sie, wie Sie mithilfe konkreter Strategien Ihre Widerstandsfähigkeit stärken können. Lernen Sie Ihr Denken und Handeln aktiv zu gestalten, um besonderen Herausforderungen lösungsorientiert zu begegnen. Verändern Sie Ihre Einstellung; nehmen Sie eine Haltung ein, die es Ihnen erlaubt, auch in Stresssituationen gelassen und erfolgreich zu wirken.

Methodik:

  • Inputphasen der Trainerin*
  • Praktische Erprobungsphasen 
  • Individuelle Reflexion
  • Moderierte Diskussionen
  • Kleingruppenarbeiten

Zielgruppe:

  • Junior- und Tenure-Track-Professorinnen*
  • Nachwuchsgruppenleiterinnen*
  • Privatdozentinnen*
  • Habilitandinnen*
  • späte Postdoktorandinnen* mit Führungs- und (Projekt)Leitungserfahrungen

Termin: 20. Oktober 2022, 9.30 - 17.00 Uhr

Referent*in: Prof. Dr. Daniela Elsner (Coaching with CARE)

Format: Onlineworkshop (Zoom)

Anmeldung mit Anmeldebogen bis 13.10.2022 an gutjahr@em.uni-frankfurt.de.

Das Training steht Personen offen, die sich als Frau* identifizieren.

Vielfalt führen - Diversity Training für Führungskräfte

Teil 3: 10.11.2022

Unbewusste Zuschreibungen, Wahrnehmungsverzerrungen oder Bias beschreiben versteckte Mechanismen, die das Führungshandeln beeinflussen können. Personalauswahl, Onboarding oder die Kompetenz- und Leistungseinschätzungen von Mitarbeitenden sind Beispiele, die nicht selten durch Vorannahmen beeinflusst sind. In einer 3teiligen Workshopreihe werden Instrumente des diversitätssensiblen und geschlechtergerechten Führens für jeweils einen dieser Teilbereiche des Führungshandelns erarbeitet: Die Personalauswahl, das Onboarding sowie die Kompetenz- und Leistungseinschätzung von Mitarbeitenden. Die Workshops sind in sich abgeschlossen und können einzeln besucht werden. Nachdem im Frühjahr die ersten beiden Teile stattfanden, folgt jetzt der dritte und abschließende Teil.

Workshop 3: Kompetenzen und Leistungen von Mitarbeitenden diversitätssensibel und gendergerecht einschätzen

Kompetenz- und Leistungseinschätzungen von Mitarbeitenden unterliegen vielfältigen, häufig unbewussten Wahrnehmungsverzerrungen (Bias). Gleichzeitig bilden sie die Grundlage für wichtige Entscheidungen: Wem traue ich bestimmte Aufgaben zu? Wen sehe ich in der Projektleitung? Wessen Stelle soll auf jeden Fall verstetigt werden? In diesem 3. Workshop bekommen Sie Gelegenheit, sich mit Bias-bezogenen Beurteilungsfehlern in der Kompetenz- und Leistungseinschätzung auseinander zu setzen. In einer ausgewogenen Mischung aus interaktivem Input und Austausch untereinander erarbeiten Sie Handlungsmöglichkeiten für eine diversitätssensible und gendergerechte Kompetenz- und Leistungseinschätzung. 

Ziele: Teilnehmende…

  • kennen Bias-bezogene Beurteilungsfehler in der Kompetenz- und Leistungseinschätzung von Mitarbeitenden
  • sind im professionellen Umgang mit häufigen Beurteilungsfehlern gestärkt 
  • können wahrnehmungsverzerrenden Effekte bei der Einschätzung von Kompetenzen und Arbeitsleistungen von Mitarbeitenden systematisch entgegenwirken

Methoden:

In allen drei Teilen der Workshop-Reihe wird auf eine ausgewogene Mischung aus aktivierenden Methoden und Übungen geachtet. Daneben gibt es Input-Phasen des Referenten sowie Raum für den Austausch untereinander, dabei kommen unterschiedliche Medien und Sozialformen zum Einsatz. 

Termin: 10. November 2022, 9 - 12 Uhr

Referent*in: Philipp Wronker

Format: Online-Workshop-Reihe(Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung mit Anmeldebogen bis 20.10.2022 an training.gleichstellung@uni-frankfurt.de

Virtueller Lehrendenstammtisch „Teach & Talk“: Umgang mit diskriminierenden Verhaltensweisen in Lehrveranstaltungen

14.11.2022

Das Thema dieses vom Interdisziplinären Kolleg Hochschuldidaktik organisierten Lehrendenstammtisches ist der Umgang mit diskriminierenden Verhaltensweisen im Kontext von Lehrveranstaltungen. Jana Arnold wird als Referentin der Antidiskriminierungsstelle der Goethe-Universität anwesend sein und die Diskussion begleiten.

Wir treffen uns in virtueller Form und besprechen bei einer Tasse Tee oder Kaffee besondere Herausforderungen in der Lehre. 
Wenn Sie am digitalen teach&talk teilnehmen möchten, teilen Sie uns dies bitte formlos per Mail mit, wir senden Ihnen dann die Zugangsinformationen zu. Wenn Sie ein konkretes Anliegen haben, dass Sie im Rahmen des teach&talk gerne besprechen möchten, können Sie uns dies ebenfalls vorab per Mail mitteilen. Selbstverständlich können Sie auch ohne eigenes Anliegen an der virtuellen Austauschrunde teilnehmen. 

Termin: Datum: 14.11.2022, 12:00-14:00 Uhr 

Format: Online Veranstaltung 

Anmeldung bitte per Mail an: hochschuldidaktik@uni-frankfurt.de

Sitzungen leiten und Entscheidungsprozesse moderieren – in Präsenz und digital

22.11.2022

Die zielorientierte Leitung von Diskussionen in verschiedenen Settings ist eine zentrale Kompetenz im (macht)politischen Feld wissenschaftlicher Organisationen. In diesem Online-Workshop werden Rahmenbedingungen, Tools und Tricks vermittelt, die die Teilnehmerinnen* in die Lage versetzen, auch herausfordernde Sitzungen zielorientiert zu moderieren – in Präsenz wie im digitalen Raum. Die Teilnehmerinnen* werden gestärkt, mit genderspezifischen Herausforderungen umzugehen.

Inhalte:

  • Sitzungsanlässe: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • Moderation – Rolle und Ziel
  • Basistechniken der Moderation: Themensammlung, Abfragen, Visualisierung, Entscheiden
  • Ergebnisorientierte Diskussionsleitung
  • Interventionstechniken bei „schwierigen“ Teilnehmenden
  • Verhandlungen – was ist wichtig?
  • Moderation und Gender: Herausforderungen und der Umgang mit Ihnen
  • Besonderheiten und Unterschiede digitaler und Präsenzformate 

Ziele: 

Die Teilnehmerinnen* können nach der Teilnahme Meetings, Gremien und andere Sitzungen souverän und abwechslungsreich moderieren. Die zielorientierte Leitung von Diskussionen in verschiedenen Settings zählt zu den zentralen Kompetenzen im (macht)politischen Feld, das wissenschaftliche Organisationen auch sind. In diesem Workshop werden Rahmenbedingungen, Tools und Tricks vermittelt, sodass die Teilnehmerinnen* dann auch herausfordernde Sitzungen zielorientiert moderieren können – in Präsenz wie im digitalen Raum. Sie werden zudem gestärkt, mit genderspezifischen Herausforderungen umzugehen.

Methoden:

  • Kurze Inputs durch die Trainerin
  • Viele Möglichkeiten für das aktive Ausprobieren
  • Gruppenübungen und Selbstreflexion
  • Kollegiales Feedback, Diskussion und Erfahrungsaustausch

Zielgruppe:

  • Junior- und Tenure-Track-Professorinnen*
  • Nachwuchsgruppenleiterinnen*
  • Privatdozentinnen*
  • Habilitandinnen*
  • späte Postdoktorandinnen* mit Führungs- und (Projekt)Leitungserfahrungen

Termin: 22. November 2022, 09.30 - 17.00 Uhr 

Referent*in: Dr. Neela Enke (Scienza Science Coaching)

Format: Präsenz, im IG-Farben-Haus IG 1.314 und IG 1.418

Anmeldung mit Anmeldebogen bis 03.11.2022 an gutjahr@em.uni-frankfurt.de.

Das Training steht Personen offen, die sich als Frau* identifizieren.

NEIN sagen – So setzen Sie Grenzen im Arbeitsalltag.

29.11.2022

Sie erledigen schnell noch nebenbei etwas für Ihre*n Kolleg*in und kümmern sich um das kleine Anliegen des/der neuen Mitarbeiter*in - doch Sie selbst und Ihre Aufgaben bleiben dabei oft auf der Strecke. Auch wenn es im Arbeitsalltag dazugehört, hin und wieder die eigenen Interessen zurückzustecken, so gilt es an manchen Stellen doch beherzt „Nein“ zu sagen. Vor allem dann, wenn Führungspersonen oder Kolleg*innen wiederholt zusätzliche Arbeit auf dem Schreibtisch der technisch-administrativen Mitarbeiter*innen abzuladen versuchen und damit deren Arbeitspläne und Prioritäten durchkreuzen. Wer in solchen Situationen zwar innerlich „Nein“ zu der zusätzlichen Arbeit sagt, sie dann aber dennoch ausübt, riskiert, um weitere Gefallen und Arbeitsleistungen gebeten zu werden. Angemessen „Nein“ zu sagen ist ein richtiger und wichtiger Schritt, um Überforderung zu stoppen, den eigenen Arbeitstag besser planen zu können und die Kompetenz der Selbstfürsorge zu stärken. Zeit also, die eigenen Bedürfnisse auszuloten und Ausschau zu halten nach diplomatischen und umsichtigen Lösungen für ein klares „Nein“.


Inhalte:

  • Eigene Prioritäten, Routinen und Bedürfnisse
  • Warum Nein- Sagen so schwer fällt
  • Innere und äußere Hindernisse im Abgleich mit den individuellen Prioritäten und Bedürfnissen
  • Die kommunikative Bandbreite des „Nein-Sagens“: Klartext reden, gemeinsame Lösungen finden, Alternativen anbieten 
  • Transferplan

Ziele: Teilnehmende…

  • Werden sich ihrer eigenen Prioritäten und Bedürfnisse im Arbeitsalltag bewusst
  • Probieren unterschiedliche Strategien aus, ihre (Arbeits-)Grenzen wahrzunehmen und auszudrücken
  • Entwickeln für sich selbst stimmige Vorgehensweisen, wertschätzend aber bestimmt NEIN zu sagen und trotzdem gute Arbeitsbeziehungen zu pflegen
  • steigern ihre Resilienz, um die täglichen Herausforderungen in der Arbeitswelt besser zu meistern


Termin: 29.11.2022.,09:00 -17:30 Uhr


Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro


Referent*in: Gabi Brede, Impulse für persönliche Entwicklung


Format: Präsenz, Raum wird noch bekanntgegeben


Das Training steht allen Personen offen, die sich als Frau* identifizieren.


Anmeldung mit Anmeldebogen bis zum 08.11.2022 an training.gleichstellung@uni-frankfurt.de


Zwischenevaluation erfolgreich vorbereiten und gestalten. Ein Angebot des Career Support des Gleichstellungsbüros

01.12.2022

Die meisten Junior-Professor*innen mit und ohne Tenure Track erleben die Zwischenevaluation als anstrengenden, viele Zeit- und Kraftressourcen verbrauchenden Kraftakt. Mangels konkreter allgemeingültiger (Verfahrens-) Informationen ist es herausfordernd, die Balance zwischen tatsächlichen und imaginierten Anforderungen zu finden, denn der konstruktive Austausch mit anderen Professor*innen ist in dieser Phase aufgrund von kollegialer Konkurrenz, Befangenheiten oder Rollenvermischungen oft schwierig.

Inhalte:

Professor*innen, die die Zwischenevaluationsphase erfolgreich meistern möchten, klären und erarbeiten in diesem Workshop

  • ein gutes Anforderungsmanagement
  • eine individuelle (Selbststärkungs-)Strategie
  • einen Projektmanagement-Fahrplan inkl. Plan B
  • zielorientierte Geduld mit sich, den anderen Prozessbeteiligten und der Organisation und
  • trainieren einen langen Atem

Ziele:

In diesem Workshop erarbeiten, reflektieren und prüfen wir gemeinsam die konkrete Handlungsoptionen, damit Tenure-Track-Professorinnen* die  Zwischenevaluations- und eigene Positionierungsziele erfolgreich miteinander verbinden, interne und externe Stressfaktoren erkennen, analysieren und erfolgreich bewältigen und bei alledem die Freude an der inhaltlichen wissenschaftlichen Arbeit in Forschung, Lehre und Management nicht verlieren.

Methodik:

  • Impulsreferate der Trainerin*
  • Gruppen- und Einzelarbeit
  • Diskussion und Reflexion im Plenum
  • Methoden kollegialer Beratung

Zielgruppe: Tenure-Track-Professorinnen*

Termin: Donnerstag, 01. Dezember 2022, 9.30 - 14.30 Uhr

Referent*in:  Alexandra Busch

Format: Onlineworkshop (Zoom)

Anmeldung mit Anmeldebogen bis 03.11.2022 an gutjahr@em.uni-frankfurt.de.

Das Training steht Personen offen, die sich als Frau* identifizieren.

Frauen und Führung: Wirksam und professionell in der neuen Führungsrolle

01.12.2022

Welche Chancen bietet eine Führungsposition? Gestalten zu können, Freiheiten zu haben, Strukturen zu verändern, etwas zu bewegen, die Kultur einer Institution grundlegend zu prägen - all das sind Möglichkeiten und Motive. Aber welche Barrieren und Blockaden gibt es auch auf dem Weg in eine Führungsposition? Da finden sich Stichworte wie hierarchische, männlich geprägte Strukturen, macht- und mikropolitische Spiele, alte Rollenbilder, geringere Sichtbarkeit und manchmal ein bisschen zu wenig Mut. Natürlich auch der Respekt vor der Verantwortung und der Vereinbarkeit mit den anderen Aufgaben des Lebens. Dieser Workshop beschäftigt sich mit der Thematik “Frauen* und Führung". Sie bekommen neben Inputs zu grundlegenden Führungsaufgaben auch Hinweise und Antworten u.a. auf die Fragen “Will ich das?“, “Kann ich das?" und “Wie möchte ich diese Rolle und ihre Verantwortlich-keiten füllen?" Der Workshop richtet sich v.a. an Frauen, für die die Entscheidung, ob sie den Weg in eine Führungsverantwortung gehen wollen, noch bevorsteht.

Inhalte:

Teil 1: Menschen führen - was erwartet mich? 

  • Führen - was heißt das eigentlich? Aufgaben, Verantwortung, Rolle, Erwartungen 
  • Führen - eine Frage der Haltung und des “Warum" 
  • Führungsqualitäten - was steckt dahinter? 
  • Welche Führungsstile gibt es? 
Teil 2: Wenn Frauen führen - Chancen und Barrieren 
  • Wie möchte ich führen? Welche Werte möchte ich einbringen? 
  • Frauenkommunikation - Männerkommunikation: Souverän in einer Männerwelt führen, Spiele um Status und Macht 
  • Frauen und Kommunikation: Souverän auf dem Weg nach oben punkten 
  • Frauen und Kommunikation: Beziehungen im Team gestalten

Ziele:

Teilnehmende… 

  • erkennen zentrale Führungskompetenzen bei sich und anderen
  • nehmen ihre persönlichen Führungsstärken wahr und wissen sie zu nutzen
  • entwickeln eine eigene Haltung gegenüber den Herausforderungen und Hindernissen im Führungsalltag 
  • Erhalten Impulse zur Beantwortung der Frage: will und kann ich Führung?

Methoden:

Der angebotene Workshop ist praxis- und dialogorientiert, erfahrungsbasiert und partizipativ ausgerichtet. Neben der interaktiven Vermittlung von Wissen und Techniken zu diesen Themen basiert der Workshop auch ganz entscheidend auf dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer*innen.

Termin:

Teil 1: Donnerstag, 01. Dezember 2022, 9.00 - 12.30 Uhr

Teil 2: Donnerstag, 08. Dezmeber 2022, 9:00 - 12:30 Uhr

Referent*in: Dr. Maike Zöger,  Lukas Bischoff Hochschulberatung

Format: Online-Workshop-Reihe (Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Der Workshop richtet sich an alle Personen, die sich als Frau* definieren.

Anmeldung mit Anmeldebogen bis 17.11.2022 an training.gleichstellung@uni-frankfurt.de. 

​Filmvorführung: Lange Schatten des Schweigens. Eine verbotene Liebe im Zweiten Weltkrieg und danach

17.12.2022

Dokumentarfilm, ca. 60 Minuten

Ein Film von Rudolf Leiprecht, Erik Willems und Gerard Leenders


Samstag, den 17.12.2022,

18:00 bis 20:00 Uhr,

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Casino, Raum 823 (Festsaal)


Der Dokumentarfilm konzentriert sich auf die 1940er und 1950er Jahre und zeigt eine komplizierte Familiengeschichte zwischen Deutschland und den Niederlanden, zwischen jüdischen und nicht-jüdischen Menschen. Es geht dabei um Liebe, aber auch um Antisemitismus, Rassismus und Gewalt, um Schweigen und Tabus, um lange Schatten, die auch noch die folgenden Generationen begleiten. Dabei bilden die Kriegsjahre in den (besetzten) Niederlanden und Deutschland, das rassistisch-antisemitische Regime des Nationalsozialismus und die Regeln, Praktiken und Folgen des nationalsozialistischen Konzepts »Rassenschande« den Kontext. Deutlich wird auch, dass und in welcher Weise die nationalsozialistische Ideologie auch nach Kriegsende noch wirkte.

Der Autor und Mitproduzent des Filmes, Rudolf Leiprecht, – ein in Fachkreisen bekannter Rassismusforscher und Sozialpädagoge – wird bei der Vorstellung anwesend sein und nach der Vorführung Fragen aus dem Publikum beantworten.


Veranstalter*innen:

Cornelia-Goethe-Centrum für Frauenforschung und Geschlechterstudien

Fritz-Bauer-Institut

Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Sigmund-Freud-Institut


Organisationale Anbindung des Dokumentarfilms


Dieses Dokumentarfilmprojekt versteht sich als Beitrag zur europäischen Erinnerungspädagogik. Basierend auf eigenen Recherchen hat Rudolf Leiprecht mit Partnern von Stichting Jobfilm (Amsterdam) – dem Filme­macher Erik Willems und dem Radiojournalisten Gerard Leenders – an diesem Film gearbeitet. Ergänzend zum Film wird ein Handbuch erarbeitet, mit dessen Hilfe der Film sowohl in der (internationalen) Jugendar­beit als auch in Schulklassen bei der Thematisierung von Faschismus, Rassismus/Antisemitismus und Shoah eingesetzt werden kann. Das (Low-Budget-)Projekt wird u.a. vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) finanziert und durch das Institut für Pädagogik an der Carl von Ossietzky Universität begleitet.


Zum Autor des Dokumentarfilms


Rudolf Leiprecht wurde 1955 in Bad Waldsee geboren. Aufgewachsen ist er in Stuttgart und Rotterdam. Nach Studium und Promotion im Fachbereich Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen und als Forscher an der Freien Universität Amsterdam lehrt er seit 2001 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Als Professor für Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Diversity Education beziehen sich seine Forschungen auf Themen der Diversitätsforschung: Differenzlinien/Differenzordnungen wie Ethnie/ Nation/Kultur, Geschlecht/Sexualität und Klasse/Schicht. Bis zum 30. September 2022 leitete er die Olden­burger Arbeitsstelle Rassismus, Fundamentalismus, Gewalt: Analyse, Prävention, Forschung und Beratung für pädagogische Arbeitsfelder (ARFG).


Zum Inhalt des Dokumentarfilms


Adriana, eine 16-jährige Jugendliche aus einer jüdisch-niederländischen Familie, steht in Rotterdam an einer Straßenbahnhaltestelle. Wir sind im Jahr 1944, genauer im späten Frühjahr. Die Stadt liegt nach der Bombardierung durch die deutsche Luftwaffe in Trümmern, das Land ist seit vier Jahren von deutschen Truppen besetzt. Diese Besatzung ist auch für Adriana und ihre Familie eine lebens­­be­droh­liche Ge­fahr, die sie jedoch lieber verdrängt. Sie will leben, Spaß haben, glücklich sein. Da steigt Karl, ein junger deutscher Marinesoldat aus Bad Waldsee (Süddeutschland) aus der Straßenbahn. Sie schaut ihn an, er schaut sie an. Adriana wird diesen Moment auch 70 Jahren später immer noch als ‚Liebe auf den ersten Blick' be­zeichnen. Die beiden verabreden sich zur Nachmittagsvorstellung in einem Kino. An den Film selbst kön­nen sie sich später kaum mehr erinnern. Sie treffen sich in den nächsten Wochen und Monaten so oft wie möglich. Adriana ent­deckt bald, dass sie schwanger ist.


Adriana und Karl sind meine Eltern. Das Kind, das in Adriana heranwächst, mein älterer Bruder, wird im März 1945 zur Welt kommen. Adriana und Karl können erst 1947, zwei Jahre nach Kriegsende, in Bad Wald­see heiraten; sie bleiben bis ans Lebensende zusammen. Ihre Beziehung war jedoch von Be­ginn an mit er­heb­­lichen Hindernissen konfrontiert: Das nationalsozialistische Regime griff vehement in die Wahl von Partnern und Partnerinnen ein: So waren z.B. Beziehungen zwischen Juden/Jüdinnen und Nicht-Juden/Nicht-Jüdinnen streng ver­boten, sie galten als »Rassenschande«. Auch in den vom Deutschen Reich besetzten Nieder­landen waren diese Gesetze eingeführt worden. Zudem wurde von vielen Menschen in den Niederlanden eine Frau, die eine Beziehung mit einem deutschen Soldaten eingegangen war, als ‚Moffenhoer' (Deutschenhure) geächtet, auch noch nach dem Krieg. In Deutschland waren Ehen mit Ausländern/Ausländerinnen, selbst wenn diese (wie bei Niederländer/Niederländerinnen) als ‚arisch' definiert wurden, ebenfalls nicht gern gesehen. Diese Einstellung zu ‚gemischten' Ehen änderte sich nach dem Krieg nur sehr langsam.


Ich war schon fast 40 Jahre alt, als ich ein lang gehegtes Familiengeheimnis erfahren habe: Beinahe bei­läufig teilte mir mein Vater mit, dass mein niederländischer Großvater Jacob Jude war. Mehr Informa­tionen be­kam ich von meinen Eltern nicht. Immer noch dominierte das Schweigen zu unserer Familienge­schichte. Erst durch inten­sive Recher­chen in Familienunterlagen und in öffentlichen Archiven wurde mir nach und nach klar, was passiert war: Jacob, der während der Besatzung der Niederlande durch deutsche Truppen zu­nächst durch seine Ehe mit meiner katholischen Großmutter Diana vor Verhaftung und Lager ‚geschützt' war, musste den David­stern tragen, durfte seinen Beruf als Pianist nicht mehr ausüben, und er musste ständig darauf achten, den natio­nal­­­sozialistischen Besatzern nicht den geringsten Anlass zur Deportation zu bieten. 1944 änderte die Be­satzungs­macht ihre Politik gegen­über sog. ‚Mischehen', und Jacob wurde in einem Arbeitslager für Juden, die mit einer Nicht-Jüdin ver­heira­tet waren, interniert. Jacobs Vater, mein Urgroßvater, der nicht in einer ‚ge­mischten' Ehe lebte, war bereits 1942 zusammen mit 14 jüdischen Familienangehörigen in Auschwitz-Birkenau er­mor­det worden. Und meine Mutter verliebt sich in einen deutschen Soldaten?!


Ich entschloss mich, einen Dokumentarfilm über die verbotene Liebe und die komplizierte Familien­ge­schichte meiner Eltern zu machen: eine Geschichte zwischen zwei Ländern, zwischen jüdischen und nicht-jüdischen Menschen. Es geht dabei um Liebe, aber auch um Antisemitismus/Rassismus und Ge­walt, um Schweigen und Tabus, um lange Schatten, die auch noch die folgenden Generationen begleiten. Da­bei bilden die Kriegs­jahre in den Nie­der­landen und Deutschland und das rassistisch-antisemitische Regi­me des National­sozialismus den Kon­text. Die nationalsozialistische Ideologie wirkte auch nach Kriegsende noch weiter. Der Film beschäftigt sich mit der Frage, welches Leben meine Mutter als junge Frau aus einer jüdischen Familie in der süddeutschen Kleinstadt Bad Waldsee unter diesen Bedingungen führen konnte bzw. geführt hat.


Anmeldung:

Um die Veranstaltung auch unter Corona-Bedingungen gut planen zu können, wird um eine Anmeldung bei Gina Nietzsche: Gi.Nitzsche@em.uni-frankfurt.de gebeten.

Using collaborative funding as a career strategy

17.01.2023

As academic careers progress, participation in collaborative research programmes becomes increasingly more important, both to reach own research objectives as well as further career goals. Nevertheless, not every collaborative research programme is suitable for all research areas or fits the respective individual focus. This workshop aims to enable the participants to identify suitable funding formats for their respective projects, to specify content-related considerations in the frame of short presentations and to compare their fit with their respective scientific profiles. Participants will benefit from collegial advice and expert feedback from the trainer.


Content:

  • Prospecting: individual short-, medium- and long-term considerations for participation in or development of research collaborations.
  • Information: Presentation of a typology of important national and international collaborative funding programs.
  • Concretion: Elevator pitches by the participants on a specific collaborative project and its relevance for the further development of their own scientific profile.
  • Consultation: Collegial consultation and feedback by the trainer on the elevator pitches presented.

Methods:

  • Individual reflection and plenary presentation of results
  • Input and discussion
  • Elevator pitch and collegial consultation
  • Expert feedback by the trainer from a generalist perspective

Target group:

  • Junior- und Tenure-Track-Professorinnen*
  • Nachwuchsgruppenleiterinnen*
  • Privatdozentinnen*
  • Habilitandinnen*
  • späte Postdoktorandinnen* mit Führungs- und (Projekt)Leitungserfahrungen

Time: 17. January 2023, 09.30 - 17.00 Uhr

Trainer: Dr. Beate Scholz (Scholz CTC)

Format: Online via Zoom

Language: English

Please register via our registration form until 03.11.2022, that you are asked to send to gutjahr@em.uni-frankfurt.de.

Umgang mit Macht und Hierarchien im Wissenschaftssystem

07.02.2023

Auf allen Ebenen werden Eigeninteressen verfolgt und individuelle oder kollektive Strategien zur informellen Einflussnahme oder zur Vermeidung von Kontrolle eingesetzt. Informelle, offiziell nicht sanktionierte Praktiken – mikropolitische Spiele - wirken oft stärker als die formal geregelten Abläufe. Das Wissenschaftssystem zeichnet sich durch eigentümliche Institutionen und hierarchische Organisationsformen aus, in denen häufig kontrollierende Instanzen fehlen und unklare Kompetenzen bestehen. Unabhängig davon, auf welcher Ebene ihrer Einrichtung Sie aktiv sind, machen Sie früher oder später die Erfahrung, dass Fachkompetenz und sachliche Auseinandersetzung allein nicht zum Ziel führen. Formale Regelwerke werden umgangen, institutionell definierte Verantwortlichkeit erweist sich bei einer Entscheidungsfindung als unwichtig, rivalisierende Lager beeinträchtigen die Zusammenarbeit, … Manche Abläufe werden als unproduktiv oder frustrierend erlebt. Es kommt aber auch vor, dass durch das Erfassen von Situationen, geschicktes Kommunizieren und machtbewusstes Vorgehen schwierige Situationen gemeistert werden können.  

Mit dem organisationstheoretischen Konzept Mikropolitik können wir Manifestationen des alltäglichen Aufbaus und Einsatzes von Macht in Organisationen systematisch begreifen: die aktive Einflussnahme auf das Geschehen in Organisationen. Dabei geht es nicht nur um das Kommunikationsverhalten von Führungskräften. Auf allen Ebenen werden Eigeninteressen verfolgt und individuelle oder kollektive Strategien zur informellen Einflussnahme oder zur Vermeidung von Kontrolle eingesetzt.

Inhalte:

  • Wissenschaftssystem und -organisation
  • Konzepte: Macht, Mikropolitik, Machtspiele, Machtressourcen 
  • typische ‚Arenen' und Praxisfälle 
  • Verhaltensspielräume und mikropolitischer ‚Werkzeugkasten': Analysen, Reflexionen, kommunikative Techniken.
  • Implikationen für Organisationsentwicklung und institutionellen Wandel

Ziele: 

Auf der Basis eines theoretischen Zugangs wird Teilnehmenden die Möglichkeit geboten, im Systemkontext Machtprozesse im eigenen Umfeld sowie eigene Rollen in mikropolitischen Spielen – als „Opfer“ oder als „Agierende“ – zu reflektieren. Sie werden dazu angeregt, eine eigene reflektierte Haltung zu Macht und mikropolitischer Einflussnahme zu entwickeln und Ressourcen und Strategien zu identifizieren, um die eigene Machtkompetenz zu erweitern

Methoden:

  • sukzessive Inputs zu Begriffen und Modellen mit Praxisbeispielen
  • Moderation des Erfahrungsaustauschs im Plenum
  • Einzelarbeit und Kleingruppenarbeit
  • Arbeit an eigenen Beispielen oder Fallbeispielen. 

Zielgruppe:

  • Junior- und Tenure-Track-Professorinnen*
  • Nachwuchsgruppenleiterinnen*
  • Privatdozentinnen*
  • Habilitandinnen*
  • späte Postdoktorandinnen* mit Führungs- und (Projekt)Leitungserfahrungen

Termin: 07. Februar 2023, 09.00 - 16.30 Uhr 

Referent*in: Dr. Veronika Fuest (in-cooperation)

Format: Online via Zoom

Anmeldung mit Anmeldebogen bis 03.11.2022 an gutjahr@em.uni-frankfurt.de.

Das Training steht Personen offen, die sich als Frau* identifizieren.

BOXENSTOPP für Frauen* in Führung

09.02.2023

Führungskräfte sind verantwortlich dafür, dass die wichtigen Abläufe in der Abteilung oder im Team zuverlässig und reibungslos funktionieren. Sie gestalten die Kultur und die Zusammenarbeit im Team, sie motivieren andere und sorgen dafür, dass gemeinsam Ziele erreicht und sichtbar werden. Sie sind verantwortlich für die Effektivität der eigenen Arbeit und die der anderen. Insbesondere bei Frauen* kommen die Aufgaben und Rollen außerhalb der Universität hinzu: Verantwortlichkeiten als Mütter, Partnerinnen, pflegende Töchter, sich sozial Engagierende und oft Haupt-Zuständige für den privaten Haushalt. Für viele Frauen* in verantwortlichen Positionen ist die Menge an Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Zuständigkeiten, Organisationsüberlegungen und vielfacher Belastung normal geworden, und sie meistern diesen Marathon großartig. Aber was bleibt oft auf der Strecke? Was könnte einfacher sein, wenn …?
In diesem Workshop geht es darum, innezuhalten und “die Säge zu schärfen", damit Frauen* in Führungspositionen sich die Freiräume schaffen, die sie brauchen, um all' ihren Aufgaben nicht nur gerecht zu werden, sondern sie auch aktiv und kreativ zu gestalten. Sie werden ermutigt, Ihre persönlichen Stärken und Spielräume zu erkennen und zu nutzen. Sie reflektieren Ihre Denk- und Handlungsmuster und erarbeiten sich konkrete Maßnahmen, die Ihnen ermöglichen, Ihren Führungsalltag effizient und erfüllend zu gestalten und gleichzeitig neue Freiräume zu finden, für die Dinge, die Ihnen wichtig sind.

Inhalte:

  • Führung beginnt mit Haltung 
  • Selbstführung und Selbstmanagement 
  • Selbsterneuerung (nach Stephen Covey) 
  • Innerer und äußerer Status - Führungsstile 
  • Fünf Führungsstile (nach Stefan Merath) 
  • Führungswerte 
  • Proaktiver Führungsfokus Kultur und Kommunikation 
  • Selbstverantwortung des Teams 
  • Feedback-Kultur und Transparenz 
  • Synergien schaffen 
  • Frauenkommunikation in einer hierarchischen Hochschulwelt - Die Regeln der Spiele um Status und Macht

Ziele: 

Teilnehmende… 

  • erkennen ihre persönlichen Stärken und Spielräume 
  • Reflektieren ihre Denk- und Handlungsmuster 
  • Erarbeiten einen Handlungsplan für mehr Erfüllung und Effizienz im Führungsalltag
  • Entwickeln eine Strategie für mehr Selbstfürsorge

Methoden:

  • Trainerinnen-Inputs, -Feedbacks und Plenumsdiskussionen 
  • Demonstrationen und praktische Übungen 
  • Transfer- und Reflexionsübungen 
  • Trainingsteams Peer-to-Peer

Termin: Donnerstag, 09. Februar 2022, 9:00 - 17:30 Uhr  

Referent*in: Dr. Maike Zöger,  Lukas Bischoff Hochschulberatung

Format: Präsenz (Raum wird noch bekanntgegeben)

Der Workshop richtet sich an alle Personen, die sich als Frau* definieren.

Anmeldung mit Anmeldebogen bis 10.01.2023 an training.gleichstellung@uni-frankfurt.de.

Kontakt

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Goethe-Universität Frankfurt

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