Kollegiale Beratung für ATM

Kollegiale Beratung meint einen strukturierten und moderierten Austausch in einer Kleingruppe von 4 bis 8 Kolleginnen*, die sich regelmäßig treffen. In der Gruppe helfen und beraten sich die Teilnehmerinnen* wechselseitig, um gemeinsam individuelle Lösungen für berufliche Fragestellungen zu entwickeln. In 2021 steht dieses Angebot unter der Überschrift: „Ich als Frau* und Mitarbeiterin* im wissenschaftsstützenden Bereich – mein Jahr 2021 – Ziele, Wünsche & Erwartungen“.

Ziel der Reihe ist es, über das Jahr Raum für Reflexion und Austausch zu bieten, um die eigene Entwicklung in Richtung eines selbstgewählten Ziels voranzubringen. Jeder der insgesamt 5 Termine hat ein Schwerpunktthema:

  1. Standortbestimmung und Ziele definieren
  2. Innehalten und Kompass überprüfen
  3. Halbzeit – Erreichtes und Geplantes würdigen
  4. Innehalten und letzte Weichenstellung
  5. Jahresrückblick – Erfolge feiern und Lessons Learned umsetzen

Nutzen: Durch die Kollegiale Beratung

  • hinterfragen Sie Ihren eigenen Standpunkt 
  • lernen Sie andere Perspektiven kennen
  • erwerben Sie neue Fähigkeiten und Gewohnheiten
  • nehmen Sie aktiv Einfluss auf Ihre eigene Entwicklung
  • bauen Sie ihr inneruniversitäres Netzwerk weiter aus

Methodik:

  • Online-Workshop
  • persönliche Fallarbeit
  • Brainstorming
  • Breakout-Sessions
  • Feedback

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen* des wissenschaftsstützenden Bereichs

Termine: 15.02.; 26.04.; 05.07.; 04.10.; 13.12.2021, jeweils 09:00-11:00 Uhr

Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme und Selbstlernen zur Vor- und Nachbereitung

Veranstalter*in: Gleichstellungbüro

Referent*in/Trainer*in: Ulrike Schneider-Gladbach

Format: Online-Workshop (Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung mit Anmeldebogen an training.gleichsstellung@uni-frankfurt.de.


Vielfalt führen - Diversity Training für Führungskräfte

Unbewusste Zuschreibungen, Wahrnehmungsverzerrungen oder Bias beschreiben versteckte Mechanismen, die das Führungshandeln beeinflussen können. Personalauswahl, Onboarding oder die Kompetenz- und Leistungseinschätzungen von Mitarbeitenden sind Beispiele, die nicht selten durch Vorannahmen beeinflusst sind. In der 3teiligen Workshopreihe werden Instrumente des diversitätssensiblen und geschlechtergerechten Führens für jeweils einen dieser Teilbereiche des Führungshandelns erarbeitet: Die Personalauswahl, das Onboarding sowie die Kompetenz- und Leistungseinschätzung von Mitarbeitenden. Im Fokus steht zudem der professionelle Umgang mit unbewussten Zuschreibungen und Wahrnehmungsverzerrungen (Bias). Der Fokus im 1. Teil liegt auf dem Thema Personalauswahl - Die Workshops sind in sich abgeschlossen und können einzeln besucht werden. Der volle Nutzen erschließt sich jedoch erst in der Gesamtschau, deshalb empfehlen wir die Teilnahme an allen drei Workshopteilen.

Inhalte:

Workshop 1: Personal diversitätssensibel und gendergerecht auswählen

In diesem Workshop bekommen Sie Gelegenheit, sich mit dem Problem der unbewussten Wahrnehmungsverzerrung (Bias) für die Personalauswahl auseinander zu setzen. In kurzen interaktiven Einheiten können Sie Ihre eigene Wahrnehmung auf den Prüfstand stellen. Sie erhalten einen Überblick über Instrumente der gendergerechten und diversitätssensiblen Personalauswahl. In Kleingruppen können Sie Handlungsoptionen für gendergerechte und diversitätssensible Auswahlprozesse in Ihren Abteilungen identifizieren.

Ziele: Teilnehmende…

  • sind für unbewusste Wahrnehmungsverzerrungen bei der Personalauswahl sensibilisiert
  • können Prozesse der Personalauswahl gendergerecht und diversitätssensibel gestalten 
  • haben Handlungsoptionen für eine gender- und diversitätssensible Personalauswahl in ihrer Abteilung identifiziert

Termin: 24. März 2022, 9 - 12 Uhr

Workshop 2: Einsteigen bitte! – Onboarding Prozesse gendergerecht und diversitätssensibel gestalten

Was neue Mitarbeitende für einen gelungenen Einstieg am Arbeitsplatz und im Team benötigen, kann sehr unterschiedlich sein. Diversitätssensibles und gendergerechtes Onboarding versucht diese Vielfalt zu adressieren, ohne Mitarbeitende mit inadäquaten Zuschreibungen (z. B. von Hilfsbedürftigkeit) vor den Kopf zu stoßen. Wie diese Balance zwischen konkreten Maßnahmen und Bias-Sensibilität in Ihrer Abteilung gelingt, können Sie in diesem 2. Workshop erarbeiten.

Ziele: Teilnehmende… 

  • können Einarbeitungsprozesse diversitätssensibel und gendergerecht gestalten 
  • kennen den Nutzen und Risiken gender- und diversitätsbezogener Maßnahmen des Onboardings 
  • haben Maßnahmen diversitätssensiblen und gendergerechten Onboardings für Ihren Arbeitsbereich identifiziert

Termin: 31. März 2022, 9 - 12 Uhr

Workshop 3: Kompetenzen und Leistungen von Mitarbeitenden diversitätssensibel und gendergerecht einschätzen

Kompetenz- und Leistungseinschätzungen von Mitarbeitenden unterliegen vielfältigen, häufig unbewussten Wahrnehmungsverzerrungen (Bias). Gleichzeitig bilden sie die Grundlage für wichtige Entscheidungen: Wem traue ich bestimmte Aufgaben zu? Wen sehe ich in der Projektleitung? Wessen Stelle soll auf jeden Fall verstetigt werden? In diesem 3. Workshop bekommen Sie Gelegenheit, sich mit Bias-bezogenen Beurteilungsfehlern in der Kompetenz- und Leistungseinschätzung auseinander zu setzen. In einer ausgewogenen Mischung aus interaktivem Input und Austausch untereinander erarbeiten Sie Handlungsmöglichkeiten für eine diversitätssensible und gendergerechte Kompetenz- und Leistungseinschätzung.

Ziele: Teilnehmende…

  • kennen Bias-bezogene Beurteilungsfehler in der Kompetenz- und Leistungseinschätzung von Mitarbeitenden
  • sind im professionellen Umgang mit häufigen Beurteilungsfehlern gestärkt 
  • können wahrnehmungsverzerrenden Effekte bei der Einschätzung von Kompetenzen und Arbeitsleistungen von Mitarbeitenden systematisch entgegenwirken

Termin: tbd.

Methoden:

In allen drei Teilen der Workshop-Reihe wird auf eine ausgewogene Mischung aus aktivierenden Methoden und Übungen geachtet. Daneben gibt es Input-Phasen des Referenten sowie Raum für den Austausch untereinander, dabei kommen unterschiedliche Medien und Sozialformen zum Einsatz. 

Referent*in: Philipp Wronker

Format: Online-Workshop-Reihe(Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung mit Anmeldebogen an Paula Denker (training.gleichstellung@uni-frankfurt.de). Anmeldeschluss ist jeweils 1 Woche vor dem jeweiligen Workshop (Workshops sind unabhängig voneinander buchbar).


„Work-Life (Im)Balance – Reconciling Family and Work for Scientists”

In science, parents and caregivers have to reconcile the high demands of research with their care work and family responsibilities. This has become especially challenging during the Corona pandemic. The online work-shop will show scientists with children or relatives in need of care ways to gain more balance between their research and family life. In the workshop, participants can reflect on their own division of labor within the family system and how they deal with their goals and resource expenditures. For this purpose, participants are offered competence-strengthening methods and support. Furthermore, the group setting has a solidarizing and relieving effect.

The participants are given the opportunity:

  • to analyze resources, objectives and influences, perceived as beneficial and/or harmful and,
  • to create material and symbolic spaces and to use their energies to cope with reconciliation tasks
  • to develop possibilities for change

Participants can clarify their challenges together in the group under the guidance of experienced coaches. The setting offers space for questions and exchange. Information on strategies as well as tools for everyday coping can be experienced.

Trainer: Dr. Iris Koall und Michael Tunç (Kompetenzentwicklung Dr. Koall)

Date: Tuesday, 26.10.2021, 10.00-14.00

Open to: Scientists of all genders with care responsibilities

Registration: Until the 28th of September via ka.meyer@em.uni-frankfurt.de, Dr. Katharina Meyer, Gleichstellungsbüro Goethe-Universität Frankfurt


Rechte und Pflichten auf der Professur

Kurzbeschreibung:

Der Workshop soll Hochschullehrerinnen* (Erst- und Neuberufene) und denen, die es werden wollen, eine Orientierung bei der Ausübung ihrer professoralen Aufgaben bieten. Mit dem Wissen um die zu erbringenden Leistungen/Rechte und Pflichten in den Bereichen Forschung, Lehre, Nachwuchsförderung und Selbstverwaltung ist es einfacher, den Aufgaben gerecht zu werden. Darüber hinaus soll die Tenure Track Professorin* in der Lage sein, im Rahmen des Tenure Track Verfahrens die zu erreichenden/erbringenden Ziele benennen und vereinbaren zu können, in einer Weise, die realistisch und dem Amt angemessen sind.

Zielgruppen:

  • Fortgeschrittene Postdoktorandinnen*
  • (Nachwuchs-)Gruppenleiterinnen*
  • Juniorprofessorinnen*
  • Tenure Track Professorinnen*
  • Habilitierende und habilitierte Wissenschaftlerinnen*

Inhalte:

  • Weisungsfreiheit, Unabhängigkeit und Selbständigkeit
  • Residenzpflicht, Präsenzpflicht
  • Urlaub und Dienstreisen
  • Besonderheiten der Arbeitszeit
  • Recht auf Nebentätigkeit
  • Urheberrecht
  • Lehre
  • Selbstverwaltung
  • Tenure Track-Verfahren

Methodik:

  • Präsentation/ Referat
  • Diskussion
  • Übungen

Ziele:

Das Professorinnen*amt nimmt in dienstrechtlicher Hinsicht eine Sonderstellung ein, da Professorinnen* in der Regel Beamtinnen* auf Lebenszeit oder auf Zeit und zugleich Trägerinnen* der Wissenschaftsfreiheit sind. Aufgrund dieser Doppelstellung unterscheidet sich das Professorinnen*-Dienstrecht erheblich von dem anderer Beamtinnen*. Der Workshop vermittelt einen Überblick über das spezifische Professorinnen*-Dienstrecht sowie die Rechte und Pflichten von Professorinnen* in ihrer Hochschule. Dabei werden die Dienstaufgaben in Forschung und Lehre sowie weiterer Aufgaben und auch Abwehrrechte im Amt erörtert und analysiert. Darüber hinaus soll im Workshop beleuchtet werden: Welche Tenure Track Kriterien sind zu vereinbaren, wie läuft ein Tenure Track Verfahren ab? Kenntnisse der jeweiligen Tenure Track Satzung sind daher für Wissenschaftlerinnen* unabdingbar.

Termine:

Donnerstag, 28. Oktober 2021 von 10.00 bis 16.00 Uhr und

Freitag, 29. Oktober 2021 von 10.00 bis 13.00 Uhr

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Trainer*in: Dr. iur. Wiltrud Christine Radau und Dr. iur. Ulrike Preißler, Justitiarinnen* im Deutschen Hochschulverband

Sprache: deutsch

Format: Online-Workshop

Das Training steht allen Personen offen, die sich als Frau* wahrnehmen.

Die Anmeldung erfolgt mit Anmeldebogen bis zum 13.10.2021 direkt an PD Dr. Astrid Franzke, franzke@em.uni-frankfurt.de. Den Anmeldebogen finden Sie hier.


Potenzialanalyse – sich der eigenen Stärken bewusst werden

Mitarbeiterinnen* aus Administration und Technik der Universität sind ganz ähnlicher Weise von der Veränderungsdynamik betroffen, die das gesamte deutsche Hochschulsystem und eben auch die Goethe-Universität – nicht zuletzt durch die Corona-Krise – umtreibt. U.a. im Bereich des Wissenschaftsmanagements haben sich neue Berufsperspektiven entwickelt, die aber auch die Notwendigkeit der eigenen Weiterqualifizierung mit sich bringen, um gut auf zukünftige Veränderungen und neue Chancen – ggf. auch außerhalb des Universitätskontextes – vorbereitet zu sein. Die Potenzialanalyse hilft, sich der eigenen Stärken und Kompetenzen bewusst zu werden und die berufliche Entwicklungsplanung daran auszurichten.

Inhalte:

  • Erstellen eines eigenen Karriereportfolios
  • Berufliche Optionen im Spiegel eigener Kompetenzen
  • Identifikation möglicher Qualifizierungsbedarf

Ziele: Sie

  • kennen Ihr persönliches Profil (Kernkompetenzen (Soft Skills), fachliche Kompetenzen, Persönlichkeitsfaktoren und Karrierebedürfnisse)
  • kennen mögliche Karriereoptionen (Ziele) und können diese mit dem eigenen Profil abgleichen
  • kennen Ihren persönlichen Weiterbildungsbedarf in Bezug auf attraktive Karriereziele und können die nächsten Schritte planen
  • erlernen eine Methode zur begleitenden und nachhaltigen Reflexion der persönlichen Entwicklung

Methoden:

  • Persönliche Vorbereitung (2h)
  • Online-Meeting mit virtuellen Breakout-Sessions und Feedback
  • Persönliche Nachbereitung (2h)

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Termin: 03. November 2021, 08:30-13:30 Uhr

Referent*in: Eva Reichmann, beruf&leben GbR

Format: Online-Workshop (Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung bitte mit Anmeldebogen bis zum 25.11.2021 an training.gleichstellung@uni-frankfurt.de


 Durchsetzungsstrategien für Frauen

Sprache ist allgegenwärtig – sowohl im Privaten wie auch im Arbeitskontext. In insbesondere hierarchisch strukturierten Arbeitsverhältnissen kann der gezielte Einsatz von Kommunikation ein verstecktes Macht- und Dominanzverhalten aufweisen. Dieses zu erkennen und dabei auch das eigene Kommunikationsverhalten zu reflektieren, trägt zu einer Gesprächskultur auf Augenhöhe bei. Der Workshop zeigt den Teilnehmenden auf, wie Machtausübung durch Sprache und Kommunikationsverhalten funktioniert und gibt ihnen Bewältigungsstrategien an die Hand, die Machtausübung zu identifizieren und auf sie angemessen zu reagieren. Die eigene Rolle im Team und das bisherige Kommunikationsverhalten werden genauso reflektiert wie ein Grundlagenwissen über verschiedenene Kommunikations- und Persönlichkeitsmodelle erworben. Theoretische Inputs werden verknüpft mit praktischen Beispielen aus dem alltäglichen Arbeitskontext und sensibilisieren für die Machtausübung in verschiedenen Kommunikationssituationen. So werden die eigene, klare Positionierung im Gespräch und das selbstbewusste Eintreten für die eigenen Interessen gestärkt.

Inhalte:

„Macht und Dominanz in der Kommunikation"

  • Grundlagen verschiedener Kommunikations- und Persönlichkeitsmodelle
  • Bisheriger Umgang mit grenzüberschreitenden und dominanten Verhalten
  • Eigenes Mindset und Persönlichkeitstypus
  • Verschiedene Übungen zur Körperhaltung, zur Stimme und selbstbewusstem Auftreten

Ziele:

  • Macht- und Dominanzstrukturen in der Kommunikation erkennen
  • Kommunikationsverhalten reflektieren
  • Bewältigungsstrategien kennenlernen

Methoden:

  • Der Workshop wird in 2 Teilen interaktiv gestaltet und beinhaltet neben theoretischem, fachlichem Input genügend Raum zum Austausch, bei dem die Teilnehmerinnen aktiv miteinbezogen werden
  • Partner*innenübungen, Gruppenarbeiten, Umfragen, Visualisierungen und passende Übungen aus dem Bereich des Coachings

Termin:

Teil 1 am 08.11 von 14-17:30 Uhr
Teil 2 am 09.11. von 9-12:30 Uhr

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Referent*in: Silke Gorges (Fachpädagogin Konfliktkommunikation, Mediatorin)

Format: Online-Workshop (Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung mit Anmeldebogen bis zum 01.11. an Paula Denker (training.gleichstellung@uni-frankfurt.de)


Geschlechtliche Vielfalt an der Goethe Universität: Ein Praxisworkshop

Online-Workshop für administrativ-technisch Beschäftigte und Führungskräfte

Trans*, inter*, non-binär (TIN*) oder cis? Weiblich, männlich oder divers? Die Vielfalt der Geschlechter bewegt die Gemüter und macht auch vor der Verwaltung der Goethe-Universität nicht Halt. Wie also finden wir insbesondere auch nach der gesetzlichen Einführung eines dritten positiven Geschlechtseintrags im deutschen Personenstandsrecht in 2018 den richtigen Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt an der Universität und werden unserem Umsetzungs- und Gestaltungsauftrag gerecht? Wie wir Geschlechtervielfalt als einen Teil von Diversität insgesamt in unseren organisationalen und kommunikativen Abläufen berücksichtigen können, ist Thema dieses 2teiligen Praxisworkshops. Mit Theorie-Inputs und Reflexionsgelegenheiten vielfältiger Art erhalten Beschäftigte und Führungskräfte im wissenschaftsstützenden Bereich sowohl den zeitlichen Rahmen wie auch die notwendigen Wissensbausteine für eine konstruktive Beschäftigung mit diesem wichtigen Thema.

Neben Inputs zu Begrifflichkeiten und besonderen Herausforderungen für TIN*-Personen im Arbeits- und Studienalltag, lädt der Workshop dazu ein, Fragen rund um das Thema Geschlechtervielfalt an der Hochschule zu stellen, diese gemeinsam zu reflektieren und anhand von Praxisbeispielen (z.B. Sprache und Kommunikation, Formulare und Datenerfassung, Stellenausschreibungen, Sanitäranlagen) erste eigene Lösungsansätze zur Umsetzung der „dritten Option“ im Arbeits- und Studienalltag zu entwickeln.

Das Angebot richtet sich Mitarbeitende und Führungskräfte des wissenschaftsstützenden Bereichs, die Fragen zur Umsetzung von Geschlechtervielfalt haben oder zur Gestaltung einer geschlechterinklusiven Arbeits- und Studienkultur an der GU beitragen möchten. Neugier sowie die Bereitschaft zu Perspektivwechseln und Selbstreflexion sind herzlich willkommen. 

Ziele:

Die Teilnehmenden ...

  • erhalten einen Überblick über den Themenkomplex „Geschlechtliche Vielfalt“ mit Bezug zur Hochschullandschaft
  • kennen themenspezifische Begrifflichkeiten und Definitionen und können diese unterscheiden und kontextspezifisch anwenden
  • reflektieren eigene Vorstellungen über Geschlecht, Geschlechtsidentität und –rollen
  • lernen erste rechtliche Grundlagen in Deutschland (z.B. AGG) und an der GU (z.B. Leitbild, Antidiskriminierungsrichtlinie) kennen
  • kennen Anlauf- und Beratungsstellen an der GU
  • erproben anhand von Beispielen die Umsetzung von Geschlechtervielfalt in der Hochschulkultur

Methodik:

  • Theorieinputs, interaktive Übungen, Fallbeispiele, Praxisanwendungen

Zielgruppe:  

  • administrativ-technisch Mitarbeitende (mit und ohne Führungsverantwortung) max. 16 Teilnehmende

Termin/e: 11. November 2021, 9:00 - 10:30 Uhr und 18. November 2021, 9:00 - 11:00 Uhr

Veranstalter*in: Gleichstellungbüro

Referent*in/Trainer*in: Jennifer J*Moos, www.diegrenzgaengerin.net

Format: Online-Workshop via zoom (Zugangslink wird nach Anmeldung zugesandt)

Anmeldung mit Anmeldebogen bis zum 01.11.2021 an training.gleichsstellung@uni-frankfurt.de.


Internationalisierung der eigenen Wissenschaftsbiografie – gendersensibel und familiengerecht

Kurzbeschreibung:

Dieser Workshop richtet sich an Post-Docs* mit gar keiner und wenig internationaler Erfahrung im Forschungs- und Wissenschaftsbereich. Internationale Erfahrungen sind zunehmend ein fester Bestandteil von Berufungsverfahren. Deswegen wollen wir in diesem Workshop die Wege aufzeigen und erarbeiten, die zu einer internationalen Wissenschaftsbiographie führen. Dabei betrachten wir zuerst die naheliegenden Angebote der eigenen Hochschule.

In einem zweiten Schritt stehen die unterschiedlichen Formen der Internationalisierung im Fokus der Betrachtung. Welche Möglichkeiten und Förderer gibt es? Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Internationalization at Home“? Wie finde ich einen Kooperationspartner und in welchem Land? Wie funktioniert die Internationalisierung der Lehre?  Außerdem helfen Transferphasen und (Peer-)Coaching-Elemente dabei mit einer konkreten Strategie für die eigene Wissenschaftsbiographie aus diesem Workshop herauszugehen.

Zielgruppe: Wissenschaftlerinnen* in der Postdocphase

Voraussetzungen: Gar keine oder wenig internationale Erfahrung im Forschungs- und Wissenschaftsbereich, Bereitschaft an der eigenen Strategie arbeiten zu wollen

Inhalte:

  • Weisungsfreiheit, Unabhängigkeit und Selbständigkeit
  • Residenzpflicht, Präsenzpflicht
  • Urlaub und Dienstreisen
  • Besonderheiten der Arbeitszeit
  • Recht auf Nebentätigkeit
  • Urheberrecht
  • Lehre
  • Selbstverwaltung
  • Tenure Track-Verfahren

Methodik:

  • Input
  • Gruppenarbeit
  • (Eigen-)Recherche
  • Coaching-Elemente und Reflexion
  • Kollegiale Beratung

Ziele:

  • Kennenlernen der Möglichkeiten die eigene Wissenschaftsbiographie zu internationalisieren – unterbesonderer Berücksichtigung von Gender-/Gleichstellungs- und Vereinbarkeitsaspekten
  • eine eigene Strategie und konkrete Umsetzungsschritte erarbeiten durch Kollegiale Beratung neue Perspektiven auf die eigenen Fragestellungen erhalten

Termine:

Montag, 15. November 2021 von 13.00 bis 14.30 Uhr und

Freitag, 26. November 2021 von 09.00 bis 15.30 Uhr (mit ausreichend Pausen)

Wir arbeiten im virtuellen Rahmen. Es gibt ein Vorab-Treffen (1,5 Stunde) zum Kennenlernen und Eintauchen ins Thema und einen eintägigen Workshop mit ausreichend Pausen, Gruppenarbeiten. Die Teilnahme an dem Vorab-Workshop ist für den Erfolg der Session sehr wichtig!

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Trainer*in: Maria Prahl, M.A., M.A.

Sprache: deutsch

Format: Online-Workshop

Das Training steht allen Personen offen, die sich als Frau* wahrnehmen.

Die Anmeldung erfolgt mit Anmeldebogen bis zum 18.10.2021 direkt an PD Dr. Astrid Franzke, franzke@em.uni-frankfurt.de. Den Anmeldebogen finden Sie hier.


Workshop ‚Umgang mit Sexualisierter Diskriminierung und Gewalt‘, insbes. für Mitarbeiter*innen der UB Infotheken

An der Infothek nehmen die Mitarbeiter*innen insb. der UB eine wichtige Aufgabe ein: sie geben Ratsuchenden kompetent und freundlich Orientierung und Hilfestellung im Umgang mit allen in den Universitätsbibliotheken vorhandenen Lehr- und Lernmaterialien. Gespräche mit vielen unterschiedlichen Personen gehören zu ihren wiederkehrenden Aufgaben. Nicht immer geht es nur um fachliche Fragen: im öffentlichen Raum der Universitätsbibliotheken kommen leider auch Grenzverletzungen vor, unter anderem Vorfälle sexualisierter Diskriminierung und Gewalt.

Dann sind die Mitarbeitenden besonders gefordert: Sind sie selbst betroffen, ist es für sie hilfreich zu wissen, wie sie sich selbst und andere Betroffene stärken und unterstützen können. Sind andere betroffen, die sich hilfesuchend an die Theken-Mitarbeitenden wenden, sollten sie wissen, wie sie die betroffene Person unterstützen können und welche begleitenden Schritte zu tun sind - wer ist wann wie zu informieren, wer kann noch unterstützend dazu geholt zu werden, worauf ist im Umgang mit der betroffenen Person zu achten?

Ausgehend von einigen grundlegenden Fakten, Befunden und Hintergründen zum Thema Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt beschäftigen wir uns in diesem Workshop mit Fragen nach möglichen stärkenden Formen der Reaktion und des Umgangs damit. Ziel ist es, durch eine bessere Kenntnis der Möglichkeiten und Wege einen guten Umgang mit diesem schwierigen Thema für sich selbst und in der Begleitung Dritter zu finden.

Inhalte:

  • Was ist sexualisierte Diskriminierung und Gewalt? Wer ist betroffen und wie häufig kommt SDG vor? Welche Rolle spielt das Umfeld? Was sind (Spät-)Folgen für Betroffene?
  • Wie kann ich als betroffene Person im Fall sexualisierter Diskriminierung und Gewalt reagieren? Wie kann ich als unterstützende Vertrauensperson reagieren?
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten und Prozesse stehen uns an der Uni im Falle von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt zur Verfügung?

Ziele: Teilnehmende…

  • Können sexualisierte Diskriminierung und Gewalt in ihren unterschiedlichen Formen erkennen
  • Haben grundlegende Informationen darüber, welche Folgen und Auswirkungen sexualisierte Diskriminierung auf Betroffene und auf das Umfeld hat
  • Haben Handlungsmöglichkeiten kennengelernt, die sie als selbst Betroffene anwenden können
  • Wissen und kennen die Möglichkeiten, andere Betroffene empathisch und prozessual zu unterstützen
  • kennen die Beratungs- und Unterstützungsangebote an der Goethe-Universität und in Frankfurt und wissen, wie sie Betroffene dorthin verweisen

Termin: 17. November 2021, 09:00 - 12:30 Uhr

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Referent*in: Annemarie Eifler, Jana Arnold, Ulrike Schneider-Gladbach (Gleichstellungsbüro)

Format: Präsenz-Workshop

Raum: wird noch bekannt gegeben

Die Anmeldung erfolgt mit Anmeldebogen bis 10. November 2021 an training.gleichstellung@uni-frankfurt.de.


Wenn Angehörige hilfsbedürftig werden - Pflege auf Entfernung

In diesem Online-Seminar wird es um die besonderen Schwierigkeiten gehen, wenn Angehörige weit entfernt leben, um Hilfenetze vor Ort, mögliche Finanzierungsmöglichkeiten von Pflege im Ausland sowie weitere Handlungsempfehlungen.

Zielgruppe: Mitarbeitende der Goethe-Universität mit Pflegeverantwortung

Termin: 25. November 2021, 10.30-12.00 Uhr

Referentin: Stefanie Steinfeld

Format: Online-Seminar

Anmeldung per Mail an Marie Grasse (Grasse@em.uni-frankfurt.de).
 

Mit Konflikten souverän umgehen

Kurzbeschreibung:

Der Workshop vermittelt Methoden des Konfliktmanagements, z.B. das Führen von schwierigen Gesprächen, sowie Instrumente zur Analyse des Konfliktgeschehens und arbeitet mit den Teilnehmerinnen* typische Konfliktmuster heraus. Die Teilnehmerinnen* entwickeln hieraus Strategien zur Bearbeitung und zur Prophylaxe von Konflikten. In praktischen Übungen sollen Konfliktgespräche erprobt und das Verhalten in Konfliktsituationen trainiert werden. Die Beispiele orientieren sich an der Arbeitssituation in der Hochschule.

Zielgruppen:

  • Postdoktorandinnen*
  • Privatdozentinnen*
  • (Nachwuchs-)Gruppenleiterinnen*
  • Juniorprofessorinnen*

Inhalte:

  • Wo entstehen Konflikte an Hochschulen?
  • Konfliktbegriff und -diagnose: Konflikte erkennen und einschätzen
  • Spezialfall: Online-Gespräche
  • Eskalation und De-Eskalation
  • Die eigene Positionen im Konflikt zwischen Anpassung und Widerstand
  • Geschlechtsspezifische Erwartungen
  • Konfliktprophylaxe
  • Mit Konflikten besser umgehen
  • Hinweise für Konfliktgespräche
  • Kollegiale Fallberatung

Methodik:

  • Präsentationen
  • Gruppenarbeiten
  • Übungen/ Probehandeln

Ziele:

Der Umgang mit Konflikten kann für Frauen* in der Wissenschaft spezifische Herausforderungen mit sich bringen. Konflikte bedeuten Belastungen und Störungen sowohl im Arbeitsprozess als auch auf der persönlichen Ebene. Ein verbesserter Umgang mit Konflikten verringert diese und setzt Zeit und Energie für neue Entwicklungen frei. Dieses Ziel kommt sowohl der wissenschaftlichen Arbeit an der Universität als auch einer Tätigkeit als Führungskraft in der Wissenschaft zugute.

Termine:

Montag, 06.12.2021 von 9.00 bis 13.00 h und Dienstag, 07.12.2021 von 9.00 bis 13.00 h online

Dienstag, 18.01.2022 von 9.00 bis 12.00 h oder 14.00 bis 17.00 h in zwei Kleingruppen (in Präsenz)

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie am 18.01.22 in der Vormittags- oder Nachmittagsgruppe teilnehmen möchten.

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Trainer*in: Dr. rer. nat. Jutta Fedrowitz, CHE-Centrum für Hochschulentwicklung

Sprache: deutsch

Format: Hybrides Format (Workshop mit Online- und Präsenzanteilen)

Das Training steht allen Personen offen, die sich als Frau* wahrnehmen.

Die Anmeldung erfolgt mit Anmeldebogen bis zum 05.11.2021 direkt an PD Dr. Astrid Franzke, franzke@em.uni-frankfurt.de. Den Anmeldebogen finden Sie hier.


Berufungs- und Tenure Track Verfahren

Kurzbeschreibung:

Der Workshop soll einen Überblick geben über den Ablauf des Berufungsverfahrens. Insbesondere bei der Erstberufung müssen sich Wissenschaftlerinnen* mit den Usancen vertraut machen. So erwarten die Hochschulleitungen die Anfertigung eines Konzeptionspapieres und die Darstellung des Besoldungswunsches in einem separaten Brief. Bei Tenure Track Professuren muss auch überlegt, welche Entfristungskriterien verhandelt werden. Ferner gibt der Workshop einen Überblick über die Organisation der Hochschule und erläutert so, in welchen Gremien sich die Wissenschaftlerin*/erstberufene oder neuberufene Professorin* einbringen kann und sollte, wenn sie den Dienst auf der Professur antritt.

Zielgruppen von Wissenschaftler*innen aller Fächercluster:

  • Postdoktorandinnen*
  • (Nachwuchs-)Gruppenleiterinnen*
  • Juniorprofessorinnen*
  • Tenure Track Professorinnen*
  • Fortgeschrittene Postdoktorandinnen*
  • Habilitierende und habilitierte Wissenschaftlerinnen*

Inhalte:

  • Ablauf des Berufungsverfahrens
  • Besoldung
  • Ausstattung
  • Tenure Track
  • Verhandlungen mit der Hochschulleitung
  • Hochschulorganisation

Methodik:

  • Präsentation/ Vorträge
  • Diskussion
  • Übungen

Ziele:

Nachwuchsgruppenleiterinnen*, Juniorprofessorinnen* und Tenure Track Professorinnen* müssen sich auf Professuren bewerben und sodann Berufungsverhandlungen führen. Bei der Tenure Track Professur müssen auch Kriterien für die Entfristung im Rahmen der Berufung festgelegt werden und im Workshop sollen die Wissenschaftlerinnen* vertraut gemacht werden, wie sie Verhandlungen führen können, auf welche Verhandlungspunkte sie achten müssen, damit dann in den entsprechenden Berufungsvereinbarungen die Ausstattung und Besoldung rechtsverbindlich und optimal verhandelt ist.

Termine:

Donnerstag, den 3. Februar 2022 von 10.00 bis 16.00 h und

Freitag, den 4. Februar 2022 von 10.00 bis 13.00 h

Veranstalter*in: Gleichstellungsbüro

Trainer*in: Dr. iur. Wiltrud Christine Radau und Dr. iur. Ulrike Preißler, Justitiarinnen* im Deutschen Hochschulverband

Sprache: deutsch

Format: Online-Workshop

Das Training steht allen Personen offen, die sich als Frau* wahrnehmen.

Die Anmeldung erfolgt mit Anmeldebogen bis zum 14.12.2021 direkt an PD Dr. Astrid Franzke, franzke@em.uni-frankfurt.de. Den Anmeldebogen finden Sie unter folgendem Link hier.