Inhalt: Im Workshop wollen wir uns die Einstellungsvoraussetzungen für eine Juniorprofessur, Qualifikationsprofessur und Tenure Track Professur anschauen. Dabei soll auch beleuchtet werden, wie der Ablauf der Zwischen- und Endevaluation oder der Tenure Track Evaluation ist und welche Rechtsstellung eine Professorin auf einer Junior- oder Tenure Track Professur innehat. Da ist ein Blick in die entsprechenden Satzungen der Universitäten und ins Hochschulgesetz notwendig. Auch wird im Workshop beschrieben, wie die Berufungsverhandlungen bei Berufung auf eine Juniorprofessur, Qualifikationsprofessur oder Tenure Track Professur sich bei Einstellung gestalten – insbesondere müssen hier Kriterien für die Verlängerung oder Entfristung der Professur verhandelt werden. Die Verhandlungen, aber auch das Durchlaufen der befristeten Zeit auf der Professur stellen Herausforderungen für Wissenschaftlerinnen dar und so wollen wir im Workshop auch über die eigene Strategie für dieses Procedere sprechen. Geschlechtsspezifische Aspekte, wie etwa den Umgang mit Mutterschutz und Elternzeit, werden beleuchtet.
Für Spezifika der GU Frankfurt wird Jens Bartsch, Referent Abteilung
Berufungen, einen kurzen Input geben und für Rückfragen zur Verfügung stehen.
Methoden: Vortrag, Austausch- und Fragerunde
Trainer*innen:
Dr. iur. Ulrike Preißler studierte Rechtswissenschaften und verfügt über langjährige Erfahrung im Wissenschaftscoaching und in der Berufungsberatung: von 2002 bis 2025 war sie als Justitiarin beim Deutschen Hochschulverband tätig. Seit 2026 ist sie als Rechtsanwältin, Workshopleiterin und Coach tätig und unterstützt fortgeschrittene Wissenschaftler*innen auf ihrem Weg zur Professur: von der Entwicklung eines Karriereplans über die Anfertigung überzeugender Bewerbungsunterlagen bis hin zur Gestaltung der Berufungsverhandlungen mit der Hochschulleitung bei Erhalt des Rufes auf eine Professur.
Jens Bartsch, Referent Abteilung Berufungen der Goethe-Universität Frankfurt.
Zielgruppe: Postdocs, Nachwuchsgruppenleiterinnen, Juniorprofessorinnen, Tenure Track Professorinnen, fortgeschrittene Doktorandinnen
Datum und Uhrzeit: 19.02.27, 09:30-12:30 Uhr, Online via Zoom
Anmeldung: verbindlich bis zum 09. Februar 2027 an: training.gleichstellung@uni-frankfurt.de ! Hängen Sie bitte den Anmeldebogen an
Dieser Workshop ist der letzte von drei Workshops der Reihe „Die Professur im Blick: Der Weg durch Bewerbung, Berufung und Tenure Track“ Weitere Informationen finden Sie hier
Inhalt: Netzwerken gilt als zentrale Schlüsselkompetenz für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere – und ist gleichzeitig für viele Wissenschaftlerinnen mit innerem Widerstand oder unklarer Strategie verbunden.
Wie komme ich ins Gespräch? Wie präsentiere ich mich &
meine Forschung so, dass man sich an mich erinnert? Wie baue ich Schritt
für Schritt ein Netzwerk auf?
Dieses Seminar setzt genau dort an – zuerst bei der eigenen
Haltung zum Netzwerken, bei konkreten Hürden und Glaubenssätzen. Und bei
Strategien und Techniken, die Wissenschaftlerinnen brauchen, um sich in ihrer
fachlichen Community souverän zu positionieren: Das reicht von der Präsenz auf Konferenzen
über den souveränen Smalltalk bis zum Science Pitch, der mich und meine
Forschung professionell repräsentiert.
Die Teilnehmerinnen verlassen das Seminar mit einem klaren Bild ihrer eigenen Netzwerkstrategie und konkreten Routinen, erprobten Gesprächstechniken– und wissen sich künftig als Expertinnen wahrgenommen.
Dabei schauen wir auch auf die besonderen Herausforderungen, mit denen Frauen in der Wissenschaft konfrontiert sind: Vorurteile, negative Kommentare, schwierige Gesprächspartner*innen. Wie halte ich meinen Standpunkt? Wie entwickle ich Schlagfertigkeit – und bleibe dabei souverän? All das ist lernbar – und darum geht es in diesem Seminar?
Methoden: Input in Kurzvorträgen, Einzel- und Kleingruppenübungen, Präsentationen im Plenum, individuelles Feedback & kollegialer Austausch
Trainerin: Karen Brandl ist Coachin
bei der Deutschen Gesellschaft für Coaching, sie ist Theaterregisseurin,
MA Theaterwissenschaft, Psychologie. Ihre Schwerpunkte liegen bei: Gender/
body talk / kongruente, sichere Selbstpräsentation, sie ist professionelle Speakerin
(GSA German Speaker Assosiation) und seit 2024 bei impulsplus in der
Kompetenzentwicklung für Wissenschaftler:innen
Zielgruppe: Postdocs, Nachwuchsgruppenleiterinnen, Juniorprofessorinnen, Tenure Track Professorinnen, fortgeschrittene Doktorandinnen
Datum und Uhrzeit: 18.01.2027, 09:00-16:00 Uhr, Präsenz im Büro für Chancengerechtigkeit
Anmeldung: verbindlich bis zum 05. Januar 2027 an: training.gleichstellung@uni-frankfurt.de ! Hängen Sie bitte den Anmeldebogen an
Termin: 19.11.2026 von 10:00 bis 15:00 Uhr (12:00 bis 13:00 Uhr Mittagspause)
Veranstaltungsort: Präsenz
Referentin: Sonja Ernste (Tiefenpsychologische Beraterin)
Zielgruppe: Alle sich als weiblich identifizierenden Mitarbeiterinnen* der Goethe Universität
Anmeldung: bis zum 11.11.2026 über DFN: Resilienz in Multikrisenzeiten | DFN-Terminplaner
Für Rückfragen erreichen Sie uns unter training.gleichstellung@uni-frankfurt.de
Inhalt: Der Ruf auf die W1-, W2- oder
W3-Professur ist da und nun starten die Berufungsverhandlungen. Jetzt gilt es
für die Berufenen Neuland zu betreten: die rufende Hochschule hat „ihre
Spielregeln“ bei den anstehenden Berufungsverhandlungen und erwartet, dass die
Berufenen sie kennen. Doch wie herausfinden und über welche Sujets kann man
verhandeln? Einige Hochschulen erläutern schon im Ruf, was sie von der
Rufinhaberin erwarten: z.B. ein Konzeptionspapier, in dem die zukünftigen
Leistungen in Forschung und Lehre sowie der Ausstattungsbedarf beschrieben
werden soll, sowie einen Besoldungsbrief, in dem die bisherige Vergütung
nachgewiesen und die erbetene Besoldungsvorstellung dargelegt wird.
Die „Spielregeln“ beschreibt also manchmal schon die
Hochschulleitung, die den Ruf erteilt, im Rufschreiben. Oder die Berufenen
müssen durch Gespräche mit dem Berufungsmanagement, dem Dekanat oder der
Institutsleitung die erwarteten Leistungen und das Verhandlungsprocedere
eruieren. Im Workshop wird den Teilnehmerinnen der typische Ablauf der
Berufungsverhandlungen erläutert. Auch wird erarbeitet, wie die Berufenen ein
gut strukturiertes Konzeptionspapier aufsetzen, insbesondere den
Ausstattungsbedarf von Personal, Räumlichkeiten bis hin zu den einmaligen und
laufenden Mitteln begründen. Im Workshop erhalten die Teilnehmerinnen einen
Überblick über die W-Besoldung und wie sie ganz konkret „ihren Besoldungsbrief“
formulieren können. In den Berufungsverhandlungen – und auch das soll im
Workshop unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten beleuchtet werden – müssen die
Berufenen die Hochschulleitung von ihrer Person und Passung für die Professur
überzeugen und für die erbetene Ausstattung und Besoldung „werben“ (=Berufungsverhandlung).
Methoden: Vortrag, Austausch- und Fragerunde
Trainerin: Dr. iur. Ulrike Preißler studierte Rechtswissenschaften und verfügt über langjährige Erfahrung im Wissenschaftscoaching und in der Berufungsberatung: von 2002 bis 2025 war sie als Justitiarin beim Deutschen Hochschulverband tätig. Seit 2026 ist sie als Rechtsanwältin, Workshopleiterin und Coach tätig und unterstützt fortgeschrittene Wissenschaftler*innen auf ihrem Weg zur Professur: von der Entwicklung eines Karriereplans über die Anfertigung überzeugender Bewerbungsunterlagen bis hin zur Gestaltung der Berufungsverhandlungen mit der Hochschulleitung bei Erhalt des Rufes auf eine Professur.
Datum und Uhrzeit: 13.11.26 09:30-11:30 Uhr, Online via Zoom
Zielgruppe: Postdocs, Nachwuchsgruppenleiterinnen,
Juniorprofessorinnen, Tenure Track Professorinnen, fortgeschrittene
Doktorandinnen
Anmeldung: verbindlich bis zum 03. November 2026 an: training.gleichstellung@uni-frankfurt.de ! Hängen
Sie bitte den Anmeldebogen an
Dieser Workshop ist der zweite von drei Workshops der
Reihe „Die Professur im Blick: Der Weg durch Bewerbung, Berufung und
Tenure Track“ Weitere Informationen finden Sie hier.
Jedes Semester organisiert das Interdisziplinäre Kolleg Hochschuldidaktik einen Lehrendenstammtisch zum Umgang mit diskriminierenden Verhaltensweisen im Kontext von Lehrveranstaltungen. Jana Arnold als Antidiskriminierungsbeauftragte der Goethe-Universität begleitet die Diskussion.
Wir treffen uns virtuell und besprechen bei einer Tasse Tee oder Kaffee besondere Herausforderungen in der Lehre. Wenn Sie am digitalen teach&talk teilnehmen möchten, teilen Sie uns dies bitte formlos per Mail mit, wir senden Ihnen dann die Zugangsinformationen zu. Wenn Sie ein konkretes Anliegen haben, das Sie gerne besprechen möchten, können Sie uns dies ebenfalls vorab per Mail mitteilen. Selbstverständlich können Sie auch ohne eigenes Anliegen an der virtuellen Austauschrunde teilnehmen.
Datum und Uhrzeit: 03.11.2026, 12:00 - 14:00 Uhr
Format: digital
Anmeldung bitte per Mail an hochschuldidaktik@uni-frankfurt.de .
Über Demenz wird viel diskutiert, und die demenzielle Veränderung des Wesens einer nahestehenden Person ist häufig mit großen Herausforderungen verbunden.
In diesem Seminar erfahren Sie mehr über die Diagnostik und
Behandlung der verschiedenen Demenzformen sowie den Umgang mit
Verhaltensveränderungen. Abschließend wird das Hilfenetzwerk vorgestellt.
Datum: 03.11.2026
Uhrzeit: 10:00 – 12:00 Uhr
Ort: Online (Der Link wird circa drei Werktage
vor der Veranstaltung versendet.)
Anmeldung: über DFN-Terminplaner
Falls Sie an weiteren Angeboten zum Thema Pflege interessiert sind, können Sie sich auf unsere Mailingliste eintragen.
Termin: 29.10.2026 von 9:00 bis 13:00 Uhr
Veranstaltungsort: digital
Referentin: Silke Gorges (Stark durchs Leben)
Zielgruppe: Alle sich als weiblich identifizierenden Mitarbeiter*innen der Goethe Universität
Anmeldung: bis zum 22.10.2026 über DFN: Alltagssexismus erkennen und begegnen | DFN-Terminplaner
Für Rückfragen erreichen Sie uns unter training.gleichstellung@uni-frankfurt.de
Programmzeitraum: 05.10.-16.10, Einzelbuchungen
Für weitere Informationen und das genaue Programm, schauen Sie bitte im Programmheft nach. Zur Anmeldung kommen Sie hier.
Inhalt: In diesem
Bewerbungsseminar soll nicht nur der Ablauf des Bewerbungs- und
Berufungsverfahrens auf eine Professur beleuchtet werden – unter
Berücksichtigung der Unterschiede, die es bei Bewerbungen auf W1-, W2- und W3-Professuren
an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen
gibt. Es sollen auch die Einstellungsvoraussetzungen für die Bewerbung auf eine
Professur erläutert werden - verbunden mit der Beantwortung der ganz
persönlichen, konkreten Frage „wann kann ich mich auf eine Professur
bewerben“.
Um sich erfolgreich im Bewerbungsmarkt zu
platzieren, bedarf es zunächst einmal der Anfertigung überzeugender
schriftlicher Bewerbungsunterlagen. So wollen wir uns im Workshop gezielt mit
der Anfertigung eines Anschreibens, eines Lebenslaufes, einer Drittmittel- und
Publikationsliste, dem Nachweis der Lehrerfahrung bis hin zur Erstellung eines
Lehr- und Forschungskonzeptes beschäftigen. Auch auf spezielle Aspekte wie die
Darstellung von Mutterschutz und Elternzeit, die Betreuung von kranken
Angehörigen oder eigenen Phasen von Krankheit werden wir eingehen und dies sowohl
bei den schriftlichen Bewerbungsunterlagen als auch bei der persönlichen
Vorstellung.
Nachdem die erste Hürde im Bewerbungsverfahren
genommen ist - Sie sind mit Ihrer schriftlichen Bewerbung in die engere Auswahl
gelangt und nun zur persönlichen Vorstellung eingeladen -, müssen Sie beim
Halten des wissenschaftlichen Vortrages (“Vorsingen“), der erbetenen Lehrprobe
und dem Gespräch mit der Berufungskommission unter Beweis stellen, dass Sie die
richtige Person für die Professur sind. Auch diese wichtigen
Vorstellungselemente werden daher im Workshop erläutert und Best Practices
aufgezeigt. Und auch bei diesem Workshopteil werden wir uns ganz speziell mit
der überzeugenden Präsentation als Frau in der Wissenschaft beschäftigen.
Schließlich soll noch ein ganz kurzer Überblick an das sich anschließende Berufungsverfahren gegeben werden (Ablauf der Verhandlungen mit dem Dekanat und der Hochschulleitung über die Ausstattung der Professur, der persönlichen Besoldung der etwaigen Vereinbarung von Zielen – z.B. bei TT-Professuren).
Trainerin: Dr. iur. Ulrike Preißler studierte Rechtswissenschaften und verfügt über langjährige Erfahrung im Wissenschaftscoaching und in der Berufungsberatung: von 2002 bis 2025 war sie als Justitiarin beim Deutschen Hochschulverband tätig. Seit 2026 ist sie als Rechtsanwältin, Workshopleiterin und Coach tätig und unterstützt fortgeschrittene Wissenschaftler*innen auf ihrem Weg zur Professur: von der Entwicklung eines Karriereplans über die Anfertigung überzeugender Bewerbungsunterlagen bis hin zur Gestaltung der Berufungsverhandlungen mit der Hochschulleitung bei Erhalt des Rufes auf eine Professur.
Datum und Uhrzeit: 28.09.26, 09:00-16:00 Uhr, Präsenz (Campus Westend)
Methoden: Vortrag,
Fragen, Diskussion, Rollenspiele
Zielgruppe: Postdocs,
Nachwuchsgruppenleiterinnen, Juniorprofessorinnen, Tenure Track Professorinnen,
fortgeschrittene Doktorandinnen
Anmeldung: verbindlich bis zum 14. September 2026 an: training.gleichstellung@uni-frankfurt.de ! Hängen Sie bitte den Anmeldebogen an
Dieser Workshop ist der erste von drei Workshops der Reihe „Die Professur im Blick: Der Weg durch Bewerbung, Berufung und Tenure Track“ Weitere Informationen finden Sie hier.
Wer einen pflegebedürftigen Angehörigen betreut, erlebt im Alltag oft Überforderung, emotionale und physische Belastung, Zeitmangel und soziale Isolation. Die eigenen Bedürfnisse bleiben schnell auf der Strecke. Das Büro für Chancengleichheit möchte deshalb ein Treffen anbieten, in dem pflegende Angehörige Erfahrungen austauschen, Kontakte knüpfen und sich gegenseitig stärken können. Weitere regelmäßige Treffen sind geplant.
Datum und Uhrzeit: 20.08.2026, 12:30-14:00 Uhr
Ort: Campus Westend, SKW-Gebäude, Trackt C (Gelb), Raum 5.C112
Zielgruppe: Alle Angehörigen der Goethe-Universität, die in Pflegeverantwortung sind bzw. waren und Interesse haben, sich auszutauschen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.