Veranstaltungen ​​​


Im Winter 2023 wurde die Erhebung „Alle Wissenschaftler*innen zählen!“ durchgeführt, die Einblicke in die Arbeitssituation, Karrieren und Diversität der Wissenschaftler*innen an der Goethe-Universität gewährt.

Insgesamt haben sich 726 Wissenschaftler*innen beteiligt, die sich in unterschiedlichen Karrierephasen befinden. Für die Wissenschaftler*innen, die an der Goethe-Universität beschäftigt sind, wurde eine sehr gute Beteiligung von rund 22 Prozent erreicht. Darüber hinaus sind alle Fachbereiche im Sample vertreten und der englischsprachige Fragebogen wurde von 10 Prozent der Befragten genutzt. Die Ergebnisse der Erhebung bieten eine wichtige Grundlage, um Angebote für Wissenschaftler*innen bedarfsorientiert auszubauen und die chancengerechte Ausgestaltung der Arbeitsbedingungen an der Goethe-Universität zu stärken.

Wir laden alle Angehörigen der Goethe-Universität Frankfurt zur hochschulöffentlichen Vorstellung der Ergebnisse der universitätsweiten Befragung „Alle Wissenschaftler*innen zählen!“ mit anschließender Diskussion ein!

Datum und Uhrzeit: Montag, 09.02.2026, 14:00 bis 16:30 Uhr

Orte: Renate-von-Metzler-Saal im Casino-Gebäude (CAS 1.801), Campus Westend, und im Livestream

Zielgruppe: Angehörige der Goethe-Universität

Anmeldung: Bitte melden Sie sich sowohl für Präsenz- als auch Online-Teilnahme via DFN-Terminplaner an

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.


Konflikte zwischen Beruf und Familie sind meist – nicht nur Eltern –  bekannt. Aber gibt es auch eine positive Seite der Elternrolle? In ihrem Vortrag geht Professorin Nina M. Junker auf das Konzept der Family-Work Enrichments ein. Sie erläutert, wie die Elternrolle Beruf und Studium bereichern kann und welche Faktoren diese Bereicherung positiv beeinflussen können.


Referentin: Prof.'in Nina M. Junker, University of Oslo

Datum und Uhrzeit: 05.02.2026, 14:00 - 15:00 Uhr

Ort/ Format: digital via Zoom

Anmeldung via DFN-Terminplaner

Die Veranstaltung ist Teil der RMU-Talkreihe "Familie im Fokus - Vereinbarkeit in der Forschung" 


Pflege und Unterstützung von Angehörigen über räumliche Distanz hinweg kann eine große Herausforderung sein. In diesem Onlineseminar erhalten Sie wertvolle Tipps und praktische Hilfestellungen, um diese Situation erfolgreich zu meistern.

Das Seminar vermittelt Strategien, wie trotz Entfernung eine verlässliche Betreuung organisiert werden kann. Ein besonderer Fokus liegt darauf, ein unterstützendes Hilfenetz vor Ort aufzubauen und die Annahme von Hilfe zu fördern. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie eigene Grenzen erkannt und Überlastung aktiv vermieden werden können. 

Datum und Uhrzeit: 03.02.2026, 10:00 - 12:00 Uhr

Ort: Online (Der Link wird circa drei Werktage vor der Veranstaltung versendet.)

Anmeldung: über DFN-Terminplaner

Jan 29 2026

Vortrag

Eigentumsrausch


"Neo-Faschismus als Liquidierung von Phantombesitz"

Der Vortrag ist Teil der Cornelia-Goethe-Colloquien im WiSe 2025/26

Referentin: Eva von Redecker

Datum und Uhrzeit: 29.01.2025, 18:15 - 19:45 Uhr

Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ5


Wie managen Cloudworker ihre Work-Life-Balance? Bei der Arbeitsform des Cloudworkings besteht die Möglichkeit, dass die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmt und auch im Bereich der Familie birgt sie Besonderheiten, die die Herstellungsleistung betreffen. Die New-Work-Bewegung, welche beinhaltet, dass kapitalistische Lohnarbeit überholt sei und Arbeit so transformiert werden müsse, dass sie frei und selbstbestimmt für Beschäftigte ist, bildet dabei die Ausgangslage der Überlegungen. 


Referent: Omar Shehata, M.A., Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Datum und Uhrzeit: 29.01.2025, 14:00 - 15:00 Uhr

Ort/ Format: digital via Zoom

Anmeldung via DFN-Terminplaner

Die Veranstaltung ist Teil der RMU-Talkreihe "Familie im Fokus - Vereinbarkeit in der Forschung" 


Wie können wir eingreifen, wenn Machtverhältnisse ausgenutzt oder Grenzen überschritten werden? Was tun, wenn Kolleg*innen oder Kommiliton*innen herabgewürdigt werden und wir „nur“ danebenstehen? Im Workshop beschäftigen wir uns mit den Handlungsmöglichkeiten von Bystandern (Zuschauenden) in Situationen von Machtmissbrauch im Hochschulkontext. Anhand konkreter Fallbeispiele und praxisnaher Übungen lernen wir, Situationen besser einzuordnen und angemessen zu reagieren. Ziel ist es, individuelle Handlungsfähigkeit zu stärken und solidarische Interventionen zu fördern.

Inhalte des Workshops:

  • Reflexion eigener Reaktionen in schwierigen Situationen 
  • Kennenlernen der 5D-Strategien der Bystander-Intervention 
  • Übungsszenarien aus Studium und Lehre, Forschung und Verwaltung 
  • Raum für Austausch, Erfahrung und Fragen 

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse zu Machtstrukturen und Machtmissbrauch im Hochschul- oder Wissenschaftskontext sind hilfreich (z. B. durch die Teilnahme an einem der einführenden Vorträge der Veranstaltungsreihe), aber nicht zwingend erforderlich.

Datum: 27. Januar 2026, 16:00-18:00 Uhr

Format: Online-Workshop

Zielgruppe: Studierende

Referentinnen: Dr. Daniela Heitzmann und Dr. Maria Lau

Weitere Informationen und Anmeldung zum Workshop auf der RMU-Website (hier)

Der Workshop ist Teil der RMU-Winterreihe 2025: Machtmissbrauch in Hochschule und Wissenschaft entgegentreten, die vom Gleichstellungsbüro der TU Darmstadt, der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Büro für Chancengerechtigkeit der Goethe-Universität Frankfurt organisiert wird.

Jan 22 2026

Workshop für Dezentrale Gleichstellungsbeauftragte und -rät*innen

Einführung in die Verweisberatung


Dezentrale Gleichstellungsbeauftragte und -rät*innen werden in den Fachbereichen und Zentralen Einrichtungen immer wieder auch von Studierenden oder Mitarbeitenden mit Beratungsanfragen oder Beschwerden aufgesucht. Der Workshop bietet Dezentralen Gleichstellungsbeauftragten und -rät*innen eine kurze Einführung in die Durchführung von Verweisberatungen im Falle von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt. Die Verweisberatung kann Ratsuchenden den Zugang zu Unterstützung und einem effektiven Diskriminierungsschutz ermöglichen. Was ist Ihre Rolle als Verweisberaterin? Was gehört zu einer Verweisberatung, was nicht? Was sollten Sie beachten? An wen können Sie verweisen? Ziel ist es, dass Sie die Schritte einer Verweisberatung im Diskriminierungsfall, ihre Möglichkeiten und Grenzen, kennen und sich in der Lage fühlen, ggf. eine Verweisberatung durchzuführen. 


Referentin: Dr. Anja Wolde, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Goethe-Universität

Datum und Uhrzeit: 22.01.2026, 14:00 - 15:30

Ort: Campus Westend, SKW-Gebäude, 5. Stock, Büro für Chancengerechtigkeit, Raum 5.C112

Anmeldung: via DFN-Terminplaner

Bei Fragen wenden Sie sich bitte gerne per Email an Dr. Anja Wolde: wolde@em.uni-frankfurt.de. Die Materialien werden im Nachgang zur Verfügung gestellt.


Wie können wir eingreifen, wenn Machtverhältnisse ausgenutzt oder Grenzen überschritten werden? Was tun, wenn Kolleg*innen oder Kommiliton*innen herabgewürdigt werden und wir „nur“ danebenstehen? Im Workshop beschäftigen wir uns mit den Handlungsmöglichkeiten von Bystandern (Zuschauenden) in Situationen von Machtmissbrauch im Hochschulkontext. Anhand konkreter Fallbeispiele und praxisnaher Übungen lernen wir, Situationen besser einzuordnen und angemessen zu reagieren. Ziel ist es, individuelle Handlungsfähigkeit zu stärken und solidarische Interventionen zu fördern.

Inhalte des Workshops:

  • Reflexion eigener Reaktionen in schwierigen Situationen 
  • Kennenlernen der 5D-Strategien der Bystander-Intervention 
  • Übungsszenarien aus Studium und Lehre, Forschung und Verwaltung 
  • Raum für Austausch, Erfahrung und Fragen 

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse zu Machtstrukturen und Machtmissbrauch im Hochschul- oder Wissenschaftskontext sind hilfreich (z. B. durch die Teilnahme an einem der einführenden Vorträge der Veranstaltungsreihe), aber nicht zwingend erforderlich.

Datum: 21. Januar 2026, 10:00-12:00 Uhr

Format: Online-Workshop

Zielgruppe: Beschäftigte in Verwaltung und Technik

Referentinnen: Dr. Daniela Heitzmann und Dr. Maria Lau

Weitere Informationen und Anmeldung zum Workshop auf der RMU-Website (hier)

Der Workshop ist Teil der RMU-Winterreihe 2025: Machtmissbrauch in Hochschule und Wissenschaft entgegentreten, die vom Gleichstellungsbüro der TU Darmstadt, der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Büro für Chancengerechtigkeit der Goethe-Universität Frankfurt organisiert wird.

Jan 20 2026

Angebot des International Career Service Rhein Main

Souveränes Auftreten: Kompetenz ausstrahlen und sich (mehr) Gehör verschaffen


Für den beruflichen Erfolg zählt nicht nur die Fachkompetenz, sondern vor allem auch die Fähigkeit, selbstsicher und klar aufzutreten. Ob bei Präsentationen, in Diskussionsrunden oder in Gesprächen: Die inhaltliche Botschaft entfaltet ihre volle Wirkung erst bei überzeugender Darbietung. Die besten Argumente können unberücksichtigt verhallen, wenn sie nicht kraftvoll und gewinnend präsentiert werden. Wer sicher auftritt, dem wird eher zugehört, etwas zugetraut und Anerkennung entgegengebracht.

Ziele: Studierende reflektieren ihr Selbstbild und erkunden ihre Wirkung auf andere. In praxisorientierten Übungen erproben sie verschiedene Verhaltensstrategien und kommunikative Techniken, mit denen sie ihren Worten Gewicht verleihen und die gewünschte Wirkung erzielen. sie gewinnen an Ausstrahlung und stärken ihre Überzeugungskraft.

Referentin: Bettina Schilling

Datum und Uhrzeit: 20.01.2026, 14:00 - 18:00 Uhr

Ort: Technische Universität Darmstadt, Altes Hauptgebäude, S1/03

Jan 19 2026

Stark sprechen. Sicher wirken. Klar auftreten.

Körpersprache & Stimme - bewusst und souverän einsetzen


Ein stimmiger Auftritt beginnt vor dem ersten gesprochenen Wort. Haltung, Blick, Stimme und Bewegung sprechen mit – und transportieren unsere innere Haltung nach außen. In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden, wie sie ihre Körpersprache und Stimme gezielt einsetzen, um klar, überzeugend und souverän zu wirken – und ihre fachliche Expertise sichtbar zu machen.


Die Teilnehmenden erhalten konkrete Techniken, um in ihrer Rolle als Expertin auch stimmlich und körperlich präsent zu sein – um mit Persönlichkeit und Kompetenz im Gedächtnis zu bleiben. Genderspezifische Aspekte von Körpersprache, Statusverhalten und kommunikativer Souveränität werden thematisiert und praxisnah in den Trainingsprozess integriert.


Das Training richtet sich speziell an Wissenschaftlerinnen, die ihre persönliche Wirkung im wissenschaftlichen Kontext reflektieren und gezielt weiterentwickeln möchten – für mehr Selbstsicherheit in Präsentationen, Gremien, Berufungsgesprächen oder im fachlichen Austausch mit Kolleg:innen.


Referentin:  Karen Brandl ist Coachin bei der Deutschen Gesellschaft für Coaching, Theaterregisseurin, MA Theaterwissenschaft, Psychologie, Schwerpunkte: Gender/ body talk / kongruente, sichere Selbstpräsentation, Professionelle Speakerin (GSA German Speaker Assosiation), Seit 2024 bei impulsplus in der Kompetenzentwicklung für Wissenschaftler:innen


Methodik: Input in Kurzvorträgen, Körper- und Stimmübungen in Einzel- und Kleingruppenarbeit, Ressourcen- und lösungsorientiertes Training, Individuelles Feedback und Kollegialer Austausch & Feedback, Videogestütztes Üben.


Zielgruppe: Postdoktorandinnen, (Nachwuchs-)Gruppenleiterinnen, Tenure Track-Professorinnen und neuberufene Professorinnen.

Datum und Ort:  19.01.2026, 09:00-16:00 Uhr im Seminarraum des Büros für Chancengerechtigkeit


Anmeldung bis 15. Dezember 2025 an Dr. Katrin Springsgut über: training.gleichstellung@uni-frankfurt.de

Den Anmeldebogen finden Sie hier.