FB04 - Erziehungswissenschaften

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Am Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Sozialpädagogik und ErwachsenenbildungForschungsbüro Centre for Drug Research – ist zum 01.11.2017 die Stelle einer/eines 

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters
(E13 TV-G-U, halbtags) 

für die Dauer von 2 Jahren und 9 Monaten zu besetzen. 

Die Tätigkeit bezieht sich auf ein gerade begonnenes deutsch-französisches sozialwissenschaftliches Forschungskonsortium mit dem Titel "Konsum von Alkohol und illegalen Drogen in der Öffentlichkeit und im Nachtleben: Herausforderungen und Lösungsvorschläge für Städte und Gemeinden" (BMBF-Programm "Forschung für die zivile Sicherheit - Drugs and Urban Security)" (DRUSEC). Hauptsächliches Ziel ist die Erforschung von Risiken für die öffentliche Sicherheit durch "offene Drogenszenen" und den Konsum von Alkohol und/oder illegalen Drogen in Ausgehszenen sowie die Entwicklung und Evaluation von Möglichkeiten zur Risikoreduktion. 

Das Aufgabengebiet umfasst die Planung, Akquirierung, Durchführung und Auswertung von unterschiedlichen qualitativen Interviews (mit Usern, Anwohner/Anwohnerinnen und Experten/Expertinnen) und teilnehmenden Beobachtungen, inklusive Mapping, die Erarbeitung quantitativer Fragemodule und die Durchführung der selbigen in Form einer Tablet-gestützten Erhebung. Weitere Aufgaben umfassen die Evaluation und ggf. (Weiter-)Entwicklung von präventiven Maßnahmen, die Erstellung von Handlungsempfehlungen auf Basis der Studienergebnisse sowie die Erstellung von Berichten und Fachartikeln.

Dem Bewerber bzw. der Bewerberin wird die Möglichkeit gegeben, die Daten aus dem Projekt oder anderer Projekte des CDR für ein Dissertationsprojekt zu verwenden.

Einstellungsvoraussetzungen: die Bewerberin/der Bewerber muss über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Soziologie, Erziehungswissenschaften oder ähnlicher sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen verfügen (Diplom und/oder Master). Weiterhin erforderlich sind theoretische und praktische Erfahrungen in Methoden der quantitativen und qualitativen Sozialforschung und Erfahrungen auf dem Gebiet der sozialwissenschaftlichen Forschung zu Drogenkonsum, -handel, -prävention und/oder -politik. Zudem erwarten wir einen sicheren Umgang mit SPSS und MAXQDA sowie exzellente Deutsch- und Englischkenntnisse (in Wort und Schrift). Wünschenswert ist darüber hinaus Expertise im Hinblick auf sozialräumliche bzw. humangeographische Untersuchungen, z.B. "Mental Mapping". 

Rückfragen bitte an Dr. Bernd Werse, Tel. (0)69-798-36386, werse@em.uni-frankfurt.de oder Dirk Egger, Tel. (0)69-798-36360, egger@em.uni-frankfurt.de 

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 25.09.2017 an Herrn Dr. Bernd Werse, Goethe-Universität, Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung, Centre for Drug Research, Theodor-W.-Adorno-Platz 6, 60323 Frankfurt a.M