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Ziel der Veranstaltungsreihe "Diskurs und Resonanz: Akademische Lehre und jüdische Perspektiven" ist es, gemeinsam fehlendes Wissen und Verstehen zu Shoah, Holocaust, Antisemitismus und jüdischem Leben in Deutschland zu erarbeiten und verfügbar zu machen. Anlass sind die unterschiedlichen Erfahrungen mit ideologischen, politischen und religiösen Positionierungen sowie persönlichen Betroffenheiten seitens Studierender, die seit dem terroristischen Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und der damit verbundenen weltweiten Welle antisemitischer Gewalt in den Seminarräumen und auf dem Campus hör- und sichtbar werden.

Die unvermittelte Kommunikation unter dem Ereignisdruck führt dabei immer wieder zu Sprech- und Handlungsverlegenheit: eine Schieflage in der Begegnung, die durch Voreingenommenheit, Fehleinschätzung, fehlendes Wissen und einem Mangel an gemeinsamer Perspektive entsteht.

Thematisch finden weitere Herausforderungen an die persönliche und berufliche Orientierung von Lehrenden Berücksichtigung: das öffentlich gemachte Unbehagen gegenüber sichtbaren religiösen Lebensstilen, Islam-, Frauen- und Diversitätsfeindlichkeit, defizitäre religionspolitische Leitmotive, illiberale Auffassungen von Staat und Gesellschaft, der „Antisemitismus der Anderen“ oder Religion einerseits als blinder Fleck in der sozialempirischen Forschung, andererseits als Gegenstand der Diffamierung in den einschlägigen Berichten des UN Hochkommissariats für Menschenrechtsfragen.

Veranstaltungen

"Glory to the Martyrs, Bless the Axis of Resistance" - Antisemitismus nach dem 7. Oktober
14. Mai 2024 I Referent: Jakob Baier

Transgenerationales Erinnern – Facetten jüdischer Erfahrungen der 3. Generation

03. Juli 2024 I Referentin: Sabena Donath

Religious policy und postmigrantische Gesellschaft
30. Oktober 2024 I Referent: Harry Harun Behr

Jüdisches Frankfurt: Exkursion in die Frankfurter Westend-Synagoge
11. Dezember 2024

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an lehrendes Personal der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie wird in Kooperation zwischen der Goethe-Universität (Dilara Kanbıcak, Prof. Dr. Harry Harun Behr) und der Jüdischen Akademie (Sabena Donath) durchgeführt und umfasst in 2024 zunächst vier Termine. Den Abschluss bildet eine moderierte Exkursion in die Frankfurter Westend-Synagoge. Die Teilnahme an den einzelnen Terminen erfordert eine persönliche Anmeldung.

 


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In einer Welt, in der Rassismus und Antisemitismus immer noch tief verwurzelte Probleme darstellen, ist es wichtig, sichtbar Stellung zu beziehen. Universitäten als Mikrokosmos der Gesellschaft spiegeln ihre Vielfalt, aber auch ihre Konflikte wider, daher müssen wir aktiv gegen Rassismus und Antisemitismus vorgehen. Als Bildungsinstitution stehen wir in der Verantwortung, Werte wie kritisches Denken, Empathie und Toleranz zu vermitteln.

Die Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus ist Teil des Bildungsauftrags. Als Goethe-Universität wollen wir ein wertschätzendes und sicheres Umfeld für Studierende, Beschäftigte und Gäste gewährleisten, in dem alle ungeachtet ihrer Herkunft und Religion frei von Rassismus und Antisemitismus lernen und arbeiten können.

Mit den Bannern, die im April auf dem Campus Westend und dem Campus Riedberg hängen, beziehen wir aktiv Stellung für eine Kultur der Akzeptanz und des Respekts.

 


Wissenschaftspreis des Förderkreises des CGCs

Der Förderkreis des Cornelia Goethe Centrums vergibt für das Jahr 2024 zum 18. Mal den mit 2.000€ dotierten Cornelia Goethe Preis für eine herausragende Dissertation oder Habilitationsschrift im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung. Ausgezeichnet wird eine hervorragende wissenschaftliche Leistung, die die Bedeutungen der Geschlechterverhältnisse untersucht.

Mögliche Fragestellungen umfassen symbolische und lebensweltliche Konstruktionen von Männlichkeiten und Weiblichkeiten, Non-Binarität, Trans- und Queerness, sowie vergeschlechtlichte Lebensweisen, Körperpraktiken und materielle Verhältnisse. Die Arbeit soll erkennt- niskritische und methodologische feministische und geschlechtertheoretische Perspektiven in der Wissenschaft reflektieren und neue Denkanstöße geben.

Eingereicht werden können Arbeiten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, aber auch der Medizin, der Informatik und den Naturwissenschaften. Der Preis wird am 5. Dezember 2024 im Rahmen des Cornelia Goethe Salons überreicht.

Die wissenschaftlichen Arbeiten, die von einer Jury beurteilt werden, müssen an der Goethe-Universität Frankfurt in den Jahren 2023-2024 abgeschlossen worden sein. Einzureichen sind: Die Arbeit in einfacher Ausfertigung (sowie als pdf); die Gutachten zur Arbeit und ein Lebenslauf (jeweils in elektronischer Form).


Einsendeschluss: 15. Juni 2024

Goethe-Universität Career Service

Feb 27 2024

Von März bis Mitte April anmelden!

GROW@Goethe – Das berufliche Mentoring-Programm


Ab März bis Mitte April können sich Studierende ab dem dritten Fachsemester fächerübergreifend für das Mentoring-Programm GROW@Goethe

anmelden! Mentoring kann eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von jungen Talenten spielen. Ziel des Programms ist es, Studierenden durch Praxisnähe und Berufsorientierung wertvolle Unterstützung zu bieten.

Im Rahmen des strukturierten Mentoring-Programms werden Studierende der Goethe-Universität mit erfahrenen und berufstätigen Mentor*innen zusammengebracht, die als „Leuchttürme“ bei der beruflichen Orientierung fungieren. Die Mentor*innen unterstützen Studierende beim Berufseinstieg und vermitteln wichtige Kenntnisse sowie praktische Erfahrungen aus der Berufswelt. Durch das Programm erhalten Studierende frühzeitig Einblicke in die berufliche Praxis und die Möglichkeit, wertvolle berufliche Netzwerke aufzubauen.

 

Termin: Montag, 5. Februar 2024, 17:00 Uhr

Ort: Römerberg, Frankfurt am Main

Unterstützt wird die Demonstration neben der Goethe-Universität auch von der Frankfurt AUS, der Bildungsstätte Anne Frank, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, beramí berufliche Integration e.V., der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF), den demokratischen Parteien und vielen mehr.

Kontakt

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Goethe-Universität Frankfurt

Tel.: +49 69 798-15137
Fax: 069/798-763-15137
E-Mail: gleichstellungsbuero@uni-frankfurt.de

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