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Der Total E-Quality Award ist ein TEQ-Prädikat für den Zeitraum 2024-2026. Er wurde zuerst 2012 an die GU vergeben und im dreijährigen Rhythmus neu ausgeschrieben. Die Preisverleihung des bundesweiten Awards findet am 14.11.24 an der Goethe-Universität statt.

Er ist eines der wenigen Instrumente, das alle Aktionsfelder[1] beinhaltet. Damit beurteilt er mit einer Überblicksperspektive die Gesamtarbeit des Büros für Chancengerechtigkeit. In den vergangenen 12 Jahren hat sich die Arbeit des Büros für Chancengerechtigkeit (ehem. Gleichstellungsbüro) weiterentwickelt. Hinzugekommen sind die Arbeitsfelder Diversity, Antidiskriminierung und zuletzt der Bereich Inklusion, zusätzlich zu den Bereichen Gleichstellung, Dual Career Service und Familien Service. Mit dem Total E-Quality Award wird auch die Zukunftsgewandtheit und der Fortschritt in diesen Aktionsfeldern abgebildet. Die Teilnahme am Total E-Quality Award ist zudem immer ein Ansporn, die Arbeit, Standards und Maßstäbe des Büros für Chancengerechtigkeit zu optimieren.

Nähere Informationen zum Total E-Quality Award


[1] 1: Strukturelle und strategische Verankerung von Chancengleichheit und Integration in Planungs- und Steuerungselemente zur Organisationsentwicklung; 2: Organisationskultur und gesellschaftspolitisches Bekenntnis zur Chancengleichheit; 3: Chancengerechte Personalarbeit; 4: Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Privatleben; 05: Förderung von wertschätzendem, vorurteilsfreiem Verhalten/Aktivitäten gegen Machtmissbrauch, sexualisierte/geschlechtsbezogene Diskriminierung, Belästigung und Gewalt; 6: Chancengleichheit in Forschung/Lehre/Studium

 


Die Goethe-Universität fördert einmal jährlich Projekte aus dem Bereich der Geschlechterforschung über die „Kleinen Gender-Projekte“. Bis zu 3.000 € können über diese Fördermittel beantragt werden. Die Fachbereiche geben eigene Mittel in gleicher Höhe dazu. Somit können Projekte im Umfang von max. 6.000 € beantragt werden, welche hälftig durch den Fachbereich und die Kleinen Gender-Projekten finanziert werden.

Die geförderten Projekte sollen besonders der wissenschaftlichen Qualifizierung von Early Career Researchers in der Geschlechterforschung dienen.

Die Bewerbungsfrist ist der 30. September 2024. Die Ausschreibung mit allen wichtigen Informationen finden Sie hier.

 

Logo BfCG

Das Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität Frankfurt heißt ab sofort Büro für Chancengerechtigkeit! Anlass hierfür ist die Erweiterung um den Arbeitsbereich Inklusion. Damit umfasst das Büro nun die vier Bereiche Gleichstellung, Familie & Dual Career, Diversity Policies & Antidiskriminierung sowie Inklusion. Die Umbenennung wird im Rahmen des diesjährigen Diversity-Tags am 28. Mai 2024 gefeiert.

„Die Umbenennung trägt den verschiedenen Arbeitsschwerpunkten stärker Rechnung und bildet zugleich die intersektional ausgerichtete Arbeit des Teams besser ab, als der Begriff ‚Gleichstellung', der historisch vorrangig für Geschlechtergleichstellung steht“ begründet Dr. Anja Wolde, Leiterin des Büros für Chancengerechtigkeit, diese Veränderung. Sie freut sich über den Schritt, der symbolisch etwas Innovatives, Zukunftsgewandtes ausdrückt. Die Zusammenführung der verschiedenen Arbeitsfelder unter einem Dach ermöglicht, so Anja Wolde, „Themen übergreifend und aus verschiedenen Perspektiven in den Blick nehmen und Synergien in den Arbeitsprozessen herstellen zu können, die die Arbeit hoffentlich noch inhaltlicher und zugleich produktiver werden lässt“.

Die Goethe-Universität hat sich Chancengerechtigkeit auch in ihrem Mission Statement zum Ziel gesetzt. Der Begriff umfasst in diesem Verständnis Diskriminierungen entgegenzuwirken, ein inklusives Arbeits-, Lehr-, Lern- und Forschungsumfeld zu schaffen und ein Ort der Wertschätzung von Diversität zu sein. Sie möchte die verschiedenen Lebensrealitäten ihrer Universitätsangehörigen anerkennen, Bedarfe aufgreifen und Potenziale fördern. Eine reine Gleichbehandlung der Universitätsangehörigen reicht nicht aus, um die Hochschule zu einem Ort gerechter Chancen zu entwickeln, weil die Ausgangsbedingungen der Einzelnen nicht gleich sind. Die Universität verfolgt daher einen umfassenden Ansatz, welcher auf einen Struktur- und Kulturwandel abzielt sowie individuelle Förderangebote beinhaltet. Das Büro für Chancengerechtigkeit (BfCG) ist die zentrale Einheit zur Umsetzung dieser Arbeit an der Goethe-Universität.

Hier finden sie Deutsche und Englische Pressemitteilung der Goethe Universität.

 


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In einer Welt, in der Rassismus und Antisemitismus immer noch tief verwurzelte Probleme darstellen, ist es wichtig, sichtbar Stellung zu beziehen. Universitäten als Mikrokosmos der Gesellschaft spiegeln ihre Vielfalt, aber auch ihre Konflikte wider, daher müssen wir aktiv gegen Rassismus und Antisemitismus vorgehen. Als Bildungsinstitution stehen wir in der Verantwortung, Werte wie kritisches Denken, Empathie und Toleranz zu vermitteln.

Die Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus ist Teil des Bildungsauftrags. Als Goethe-Universität wollen wir ein wertschätzendes und sicheres Umfeld für Studierende, Beschäftigte und Gäste gewährleisten, in dem alle ungeachtet ihrer Herkunft und Religion frei von Rassismus und Antisemitismus lernen und arbeiten können.

Mit den Bannern, die im April auf dem Campus Westend und dem Campus Riedberg hängen, beziehen wir aktiv Stellung für eine Kultur der Akzeptanz und des Respekts.

 


Wissenschaftspreis des Förderkreises des CGCs

Der Förderkreis des Cornelia Goethe Centrums vergibt für das Jahr 2024 zum 18. Mal den mit 2.000€ dotierten Cornelia Goethe Preis für eine herausragende Dissertation oder Habilitationsschrift im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung. Ausgezeichnet wird eine hervorragende wissenschaftliche Leistung, die die Bedeutungen der Geschlechterverhältnisse untersucht.

Mögliche Fragestellungen umfassen symbolische und lebensweltliche Konstruktionen von Männlichkeiten und Weiblichkeiten, Non-Binarität, Trans- und Queerness, sowie vergeschlechtlichte Lebensweisen, Körperpraktiken und materielle Verhältnisse. Die Arbeit soll erkennt- niskritische und methodologische feministische und geschlechtertheoretische Perspektiven in der Wissenschaft reflektieren und neue Denkanstöße geben.

Eingereicht werden können Arbeiten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, aber auch der Medizin, der Informatik und den Naturwissenschaften. Der Preis wird am 5. Dezember 2024 im Rahmen des Cornelia Goethe Salons überreicht.

Die wissenschaftlichen Arbeiten, die von einer Jury beurteilt werden, müssen an der Goethe-Universität Frankfurt in den Jahren 2023-2024 abgeschlossen worden sein. Einzureichen sind: Die Arbeit in einfacher Ausfertigung (sowie als pdf); die Gutachten zur Arbeit und ein Lebenslauf (jeweils in elektronischer Form).


Einsendeschluss: 15. Juni 2024