Prof. Dr. Ulrich Fritz Heinrich Leuschner

Persönliche Daten

Letzte berufliche Funktion

  • Medizinische Klinik I, Gastroenterologie, Pneumologie, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Curriculum vitae

  • Geboren am 17. Juni 1938 in Breslau
  • Studium der Medizin, Physik und Philosophie in Frankfurt am Main
  • 1966 Promotion in der Medizin mit der Arbeit: Über das Vorkommen von Blasen- zellen beim Pigmentzellennaevus, beim blauen Naevus und beim malignen Melanom
  • 1968 Institut für Pathologie der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
  • 1969 Institut für Medizinische Physik der Wilhelms-Universität, Münster
  • 1974 Habilitation für das Fach Innere Medizin
  • Seit 1977 Professor für Innere Medizin an der Johann Wolfgang Goethe Universität, Zentrum der Inneren Medizin, Abteilung für Gastroenterologie, Frankfurt am Main
  • 1977 – 1979 Leiter der Abteilung Gastroenterologie, im Zentrum der Inneren Medizin
  • 1985 – 1987 erneut Leiter der Abteilung Gastroenterologie im Zentrum der Inneren Medizin
  • Gastvorlesungen an der Yonsei-Universität, Seoul, Korea, Universität von Wilna, Litauen, Universität von Kairo, Ägypten u.a.
  • Seit vielen Jahren Mitglied der American Association for the Study of Liver Diseases, der European Association of the Study of the Liver, der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, Vorstandsmitglied in vier wissenschaft- lichen Stiftungen, Vorstandsmitglied der Deutsch Polnischen Gesellschaft der Univer- sität Wroclaw (Breslau) e.V., Polen
  • Emeritiert 2003, jetzt privatärztliche Praxis in Frankfurt am Main

Forschungsschwerpunkte

  1. Gallensäurenstoffwechsel, Gallensäurentoxizität
  2. Erstbeschreibung der Auflösung von Pigmentgallensteinen des Menschen
  3. Erstbeschreibung des therapeutischen Effekts von Ursodeoxycholsäure bei autoimmunen, primär biliären Leberkrankheiten (derzeit weltweit einzige Therapieoption)
  4. Untersuchungen zum molekularen Aufbau von Hepatozyten- und anderen Phospholipidmembranen und Interaktionen mit Lipiden und Gallensäuren
  5. Klinische Studien zur nichtalkoholischen Steatohepatitis

Literaturauswahl

  • Autor und Herausgeber von 18 Büchern in Deutsch und Englisch, 3 übersetzt in Russisch und Türkisch. Mehr als 180 wissenschaftliche Publikationen zum Gallensäurenstoffwechsel, zur Gallensäurentoxizität, zu Gallensteinerkrankungen, autoimmunen Leberkrankheiten und primär biliären Leberkrankheiten

Weitere Interessen

  • Europäische Geschichte, Geschichte der Seefahrt, Oper, moderne Kunst