Forschung

Frankfurter Forschungs Förderung

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Patenschaftsmodell

Patenschaftsmodell

Förderung durch das Patenschaftsmodell

[Ausschreibungsende: 01.03.]

Ziel des Programms ist es, klinisch tätigen (Zahn)Ärzten / (Zahn)Ärztinnen, die am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen, durch finanzielle Unterstützung des FB Medizin die Möglichkeit zu bieten, sich für ein Jahr grundlagenwissenschaftlich und methodisch weiterzubilden und erste Vorarbeiten für ein eigenständiges Forschungsprojekt zur erarbeiten. Besonderes Augenmerk bei der Konzeption des Projektes im Patenschaftsmodell muss auf die prospektive Potenz des Projektes gelegt werden; d.h. das Projekt soll als Startpunkt der zukünftigen wissenschaftlichen Ausrichtung anzusehen sein.

Durch finanzielle Unterstützung des FB Medizin werden die (Zahn)Ärzte / (Zahn)Ärztinnen für ein Jahr von ihren Aufgaben im Klinikalltag freigestellt, um ihnen so die Möglichkeit zu geben, ihr Forschungsprojekt kontinuierlich durchzuführen. Die Finanzierung eines adäquaten Ersatzes (in der Regel nach TV-Ä) für ihre Aufgaben in der Klinik erfolgt durch die Fördermittel.

Der Antragsteller/die Antragstellerin sucht sich ein vorklinisches oder medizinisch-theoretisches Institut aus dem FB Medizin oder ein theoretisches Institut eines anderen FB der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt als Pateninstitut, an dem das geplante Forschungsprojekt durchgeführt werden soll. Aufgabe des Pateninstituts ist es dabei, Unterstützung bei der Planung und Durchführung des Forschungsprojektes zu geben. Pateninstitute am FB Medizin erhalten hierzu eine finanzielle Unterstützung von 24.000 Euro. Pateninstitute außerhalb des FB Medizin erhalten eine finanzielle Unterstützung über den Antragsteller.

Ziel der Arbeit des Antragstellers am Pateninstitut soll sein, das Projekt soweit voran­zu­treiben, dass die (Zahn)Ärzte/(Zahn)Ärztinnen nach ihrer Rückkehr an ihre Klinik das Forschungsvorhaben in Zusammenarbeit mit dem theoretischen Institut weiterführen können. Hierzu ist nach entsprechender Antragstellung und positiver Begutachtung auch eine zweite bis zu einjährige Förderperiode im Programm „Förderung durch das Patenschaftsmodell“ bzw. eine Anschlussförderung im Programm „Nachwuchswissenschaftler“ möglich.

Antragsberechtigt sind entsprechend den Regeln der DFG (Zahn)Ärzte / (Zahn)Ärztinnen in der Regel innerhalb eines Zeitraums von bis zu sieben Jahren nach der Promotion. Ausnahmen von dieser Regel werden insbesondere dann zugelassen, wenn nach Abschluss der Promotion Kinderbetreuungszeiten (2 Jahre pro Kind, wenn nicht älter als 12 Jahre; bezieht sich auf beide Elternteile) nachgewiesen werden können oder sich der/die Antragsteller/in der Pflege von Angehörigen gewidmet hat.

Die Antragstellung ist auch für Teilzeitbeschäftigte möglich, sofern die Arbeitszeit nicht unter 50% der tariflich festgelegten Vollbeschäftigung liegt. In diesem Fall ist dem Antrag auf Förderung ein Hinweis über die Höhe der Teilzeitbeschäftigung bei zu fügen. Die Förderung wird dann, angepasst an die Teilzeitbeschäftigung, verlängert.

Der Antragsteller/die Antragstellerin muss Mitglied des FB Medizin sein. Antragsteller, die zum Zeitpunkt der Antragstellung ihr Promotionsverfahren noch nicht abgeschlossen haben, müssen die Promotionsarbeit noch im Jahr der Antragstellung einreichen. Bitte senden Sie uns Ihren Antrag acht Mal im Original und als PDF-Datei zu DEK-Forschungsreferat@kgu.de. Maßgeblich für die fristgerechte Einsendung ist der Eingang der Unterlagen in Schriftform im Dekanat.

Spätestens 2 Jahren nach Projektstart muss dem Forschungsausschuss ein Abschlussbericht oder ein eingereichter DFG-Antrag unaufgefordert vorgelegt werden.

Die Begutachtung der Anträge wird in Form eines Antragskolloquiums durchgeführt. Die Anträge sollen einen Kurzantrag inkl. Lebenslauf (Unterschrift, Datum), Abstract und Publikationsliste beinhalten und in einem 10 Minuten Vortrag den Gutachtern vorgestellt werden. Das diesjährige Antragskolloquiums findet voraussichtlich am 10.04.2019 ab 15.15 Uhr statt.

Aufbau des Vortrags:

Der Vortrag ist auf insgesamt 10 Minuten beschränkt. Es schließt sich eine Fragerunde der Gutachter von maximal 5 Minuten an. Um allen Antragstellern die gleichen Chancen zu gewährleisten, wird dieses Zeitlimit strikt eingehalten.

Bitte beschreiben Sie in Ihrem Vortrag maximal in 1-2 Folien den derzeitigen Stand der Forschung (max. 1 Minute) und gehen Sie detailliert auf Ihr geplantes Projekt ein:

1. Welche Fragestellung möchten Sie mit welchen Techniken untersuchen?

2. Wie sieht die Zeitschiene für die Durchführung des Projektes aus?

3. Was erwarten Sie als Ergebnis Ihres Projektes und ist eine Publikation denkbar?

4. Wieso haben Sie dieses Pateninstitut ausgewählt?

5. Gibt es bestimmte Techniken & Methoden, die Sie derzeit noch nicht beherrschen und im Pateninstitut erlernen werden?

6. Wie möchten Sie diese Techniken und die Ergebnisse des Projekts bei Ihrer Rückkehr in die Klinik nutzen?

7. Wie sehen Sie in Hinblick auf das Projekt Ihre eigene zukünftige Forschungsausrichtung?

Nachwuchsforscher

Nachwuchsforscher

Nachwuchsförderung am FB Medizin

[Achtung 2. Ausschreibung in 2019: Ausschreibungsende 31.10.2019]

Um die Einwerbung von begutachteten Drittmitteln am FB Medizin zu erhöhen, werden junge Wissenschaftler/innen des FB Medizin durch zwei Programme gefördert, der „Förderung von Nachwuchs­forschern“ und der „Förderung durch das Patenschaftsmodell“. Ziel beider Förderprogramme ist, die Möglichkeit zu eröffnen, Vorarbeiten für einen eigenen DFG-Antrag zu leisten und so die Voraussetzung für eine positive Begutachtung zu verbessern.

Förderung von Nachwuchsforschern

Mit jeweils 66.000 € für Personalmittel und/oder Sachmittel für ein Jahr soll, promovierten Forschern, die am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen geholfen werden, neue Forschungsprojekte zu starten. Antragsberechtigt sind entsprechend den Regeln der DFG Nachwuchsforscher in der Regel innerhalb eines Zeitraums von bis zu fünf Jahren nach der Promotion. Für approbierte Mediziner gilt eine maximal 7-jährige Antragsfrist. Ausnahmen von dieser Regel werden insbesondere dann zugelassen, wenn nach Abschluss der Promotion Kinderbetreuungszeiten (2 Jahre pro Kind, wenn nicht älter als 12 Jahre; bezieht sich auf beide Elternteile) nachgewiesen werden können oder sich der/die Antragsteller/in der Pflege von Angehörigen gewidmet hat.

Die Antragstellung ist auch für Teilzeitbeschäftigte möglich, sofern die Arbeitszeit nicht unter 50% der tariflich festgelegten Vollbeschäftigung liegt. In diesem Fall ist dem Antrag auf Förderung ein Hinweis über die Höhe der Teilzeitbeschäftigung bei zu fügen. Die Förderung wird dann, angepasst an die Teilzeitbeschäftigung, verlängert.

Die Fördermittel können nicht zur Sicherung der eigenen Stelle eingesetzt werden, sondern dienen vielmehr dem Aufbau einer ersten, eigenen Forschungsgruppe, um Vorarbeiten für einen sich anschließenden Drittmittelantrag zu leisten.

Bewerben können sich sowohl promovierte Mediziner als auch promovierte Naturwissenschaftler. Die Anträge werden in jeweils getrennten Verfahren begutachtet. Die Anträge sollen einen Kurzantrag inkl. Lebenslauf (Unterschrift, Datum), Abstract und Publikationsliste beinhalten. Bitte senden Sie uns Ihren Antrag vierfach im Original und als PDF-Datei zu DEK-Forschungsreferat@kgu.de . Maßgeblich für die fristgerechte Einsendung ist der Eingang der Unterlagen in Schriftform im Dekanat.

Nach spätestens 2 Jahren muss dem Ausschuss für Forschungsangelegenheiten ein Abschlussbericht inkl. Finanzbericht oder ein DFG-Antrag, der eingereicht wurde, vorgelegt werden.

Clinician Scientists

Clinician Scientists

[Ausschreibungsende: 30.06.]

Neben dem Patenschaftsmodell und der Nachwuchsförderung bietet die Frankfurter Forschungsförderung jetzt eine dritte Förderlinie in Anlehnung an das DFG-Programm „Clinician Scientists“ an. Das Programm richtet sich an junge (Zahn)Ärzte / (Zahn)Ärztinnen, die dauerhaft an einer klinisch-wissenschaftlichen Tätigkeit interessiert sind, und ermöglicht eine 50-prozentige Freistellung von der Krankenversorgung über 2 Jahre.
Die Finanzierung eines adäquaten Ersatzes (in der Regel nach TV-Ä) für die Aufgaben in der Klinik erfolgt durch den Fachbereich Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Diese Förderung soll das Weiterführen und Etablieren von Forschungsprojekten neben dem Klinikalltag erleichtern. Zusätzlich schließt das Programm, in Ergänzung zur klinischen Weiterbildung im Rahmen der Facharztausbildung, eine wissenschaftliche Weiterbildung durch die Goethe Graduate Academy (GRADE) mit ein.

Antragsberechtigt sind promovierte Nachwuchswissenschaftler aus klinischer Tätigkeit, 
- die bereits durch das Patenschaftsmodell bzw. die Nachwuchsförderung unterstützt wurden oder
- die mehr als die Hälfte der für die Habilitation zu erbringenden Leistungen vorweisen können oder
- Nachwuchswissenschaftler aus klinischer Tätigkeit, die nach einem Forschungsaufenthalt in den Klinikbetrieb zurückkehren.

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein vorliegender DFG-Antrag, der aber noch nicht bewilligt sein muss. Der Antragsteller/die Antragstellerin muss zum Start der Förderung Mitglied des FB Medizin der Goethe-Universität sein.

Die Begutachtung der Anträge wird in Form eines Antragskolloquiums durchgeführt. In einem 10 Minuten Vortrag soll den Gutachtern der vorliegende DFG-Antrag vorgestellt werden. Das diesjährige Antragskolloquiums findet voraussichtlich am 21.08.2019 ab 15.15 Uhr statt.

Der einzureichende schriftliche Antrag umfasst den vollständigen DFG-Antrag inkl. Publikationsliste und Lebenslauf (Datum, Unterschrift) sowie die Zustimmung über die Freistellung durch den Klinikdirektor.

Pro Jahr können maximal zwei Bewerber gefördert werden. Mit der Förderung durch das „Clinician Scientists“-Programm verpflichtet sich der/die Geförderte zur Anmeldung an der Goethe Graduate Academy (GRADE) und der Teilnahme an mindestens zwei Kursen. Die Anmeldung und Teilnahme am Postdoc Angebot der Goethe Graduate Academy ist für die Geförderten kostenlos. Dem Ausschuss für Forschungsangelegenheiten ist nach Beendigung des Projektes unaufgefordert der DFG-Abschlussbericht vorzulegen.

Aufbau des Vortrags:
Der Vortrag ist auf insgesamt 10 Minuten beschränkt. Es schließt sich eine Fragerunde der Gutachter von maximal 5 Minuten an. Um allen Antragstellern die gleichen Chancen zu gewährleisten, wird dieses Zeitlimit strikt eingehalten.

1.  Stand der Forschung und eigene Vorarbeiten
2.  Ziel(e) des Projektes
3.  Arbeitsprogramm inkl. vorgesehener Untersuchungsmethoden
4.  Beantragte Module/Mittel
5.  Zusammensetzung der Projektarbeitsgruppe und Kooperationen
6.  Umgang mit Projektdaten und (eigene) wissenschaftliche Perspektive

Form des schriftlichen Antrags:

1. Allgemeine Angaben zum Antragsteller des „CS“ Programms
1.1 Antragsteller/in (Name, Titel, Dienststellung, Geburtsdatum)
1.2 Dienstanschrift (volle Anschrift, Tel., Fax, Email)
1.3 Fachgebiet und Arbeitsrichtung (z.B. Kardiologie, Myokardstoffwechsel)

2.  Angaben zum vorliegenden DFG-Antrag
2.1  Antragsteller (Sofern abweichend von 1.1)
Bei mehreren Antragstellen, muss der überwiegende Teil des DFG-Antrags eindeutig erkennbar durch den Antragsteller aus 1.1 bearbeitet werden.

2.2  Thema

2.3  Stand des DFG-Antrags (erstellt, eingereicht, bewilligt)

3.  vollständiger DFG-Antrag inklusive Publikationsliste und CV
4. Befürwortung des „CS“-Antrags durch den Direktor der Einrichtung
5. Zustimmung des Klinikdirektors über die Freistellung
6. Unterschrift des Antragstellers
7.  Unterschrift des Klinik- bzw. Institutsdirektors

Bitte senden Sie uns Ihren Antrag bis spätestens zum 30. Juni einmal im Original und als PDF-Datei zu. (DEK-Forschungsreferat@kgu.de)
Maßgeblich für die fristgerechte Einsendung ist der Eingang der Unterlagen in Schriftform im Dekanat.
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Dr. Kinner zur Verfügung (Tel: 3974, Email: DEK-Forschungsreferat@kgu.de).