Biochemie, Chemie & Pharmazie

Biochemie ist die „Chemie des Lebens“ und genau das ist es, was Biochemie interessant und unverzichtbar macht. Die Zelle in ihrer Komplexität verstehen lernen bei Vorgängen wie dem Stoffwechsel oder der Kommunikation zwischen Zellen und Organen, molekulare Strukturen erkennen. Die chemischen und physikalischen Prozesse in Pflanzen, Tieren und Bakterien, die Verwertung unserer täglichen Nahrung ins Visier nehmen oder die Wirkungsweise von Medikamenten verstehen.

Ziel des Bachelorstudiengangs ist es, den Studierenden die molekularen Grundlagen der chemischen Reaktionen und Wechselwirkungen einer Zelle zu vermitteln. Hierzu werden zuerst Grundlagen der Chemie, Physik, Mathematik und Biologie behandelt und bereits ab dem ersten Semester auch die Biochemie. Die meisten entscheiden sich nach der erfolgreichen Absolvierung für den weiterführenden, 4-semestrigen Masterstudiengang Biochemie, der zahlreiche Wahl- und Spezialisierungsmöglichkeiten bietet. Da der Biochemie-Studiengang sehr forschungsnah ist, spielt die Promotion eine wichtige Rolle. Viele Studierende bearbeiten nach dem Master-Abschluss im Rahmen einer 3-4-jährigen Promotion noch ein eigenes Forschungsprojekt.

Mit Biochemie führt der Weg häufig in die chemische und pharmazeutische Industrie, zu staatlichen Untersuchungs- und Aufsichtsbehörden sowie an Forschungs- und Lehranstalten. Die dort wahrgenommenen Tätigkeitsfelder decken ein breites Spektrum (z. B. Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätsüberwachung, Vertrieb, Marketing) ab. Repräsentative Erhebungen auf dem Arbeitsmarkt machen deutlich, dass der Bedarf an Biochemiker*innen auch in den folgenden Jahren noch weiter zunehmen wird, zumal erwartet werden kann, dass auch naturwissenschaftliche und medizinische Nachbardisziplinen in stärkerem Maße Fachleute mit biochemischer Ausbildung anziehen werden. Aufgrund der hohen Flexibilität und der breiten, grundlagenorientierten Ausbildung fällt es Biochemiker*innen relativ leicht, sich in andere Arbeitsfelder einzuarbeiten, so dass für Absolvierende der Biochemie keine längerfristige Arbeitslosigkeit zu erwarten ist.

Bildnachweis: Lill (FB 14)

Studium am Fachbereich 14


Typische Branchen- und Tätigkeitsfelder

Was sind die Aufgaben?

In der Herstellung von Chemikalien und Arzneimitteln finden Sie mit der erfolgreichen Absolvierung des Studiums der Biochemie, Chemie und der Pharmazie eine berufliche Perspektive. Ihnen obliegt die Organisation und Koordination von Produktionsprozessen und Herstellungsverfahren. Dazu führen Sie Laboruntersuchungen und -versuche durch, überwachen und analysieren diese. Sie arbeiten an der Entwicklung neuer chemischer oder pharmazeutischer Produkte und Verfahren. In einem weiteren Schritt befassen Sie sich mit der Durchführung von Testverfahren für Wirkstoffe unter der Beachtung von speziellen Prüfvorschriften. Beispielsweise entstehen daraus Zulassungsverfahren für neue Medikamente und Arzneimittel.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Qualitätsmanagement
  • Produkt- und Projektmanagement

Arbeitgeber

  • Forschungseinrichtungen
  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

In der Forschung und Lehre sind Sie nach Ihrem Masterabschluss als Dozent*in, Lehrkraft für besondere Aufgaben oder wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in Ihrem jeweiligen Fachgebiet tätig. Dozent*innen entwerfen Lehrveranstaltungen und führen diese durch. Ebenfalls sind Sie hier in der wissenschaftlichen Forschung und Administration tätig. Lehrkräfte für besondere Aufgaben vermitteln zumeist praktisches Wissen. Oftmals fallen auch die Konzeptionierung für wissenschaftliche Projekte und Aufgaben in der Hochschulverwaltung in Ihr Tätigkeitsfeld.

Als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in sind Sie in der Forschung und Lehre tätig, betreuen Studierende und deren Studienarbeiten. Ihre Forschungsaktivitäten können dabei die Grundlage für eine Promotion (Habilitation) darstellen. Administration und Organisation können ebenfalls in Ihren Aufgabenbereich fallen. Möchten Sie außeruniversitär in der wissenschaftlichen Forschung arbeiten, können Sie beispielsweise in Forschungseinrichtungen Ihrer jeweiligen Fachrichtung eine Beschäftigung finden.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Didaktik
  • Hochschulorganisation und -verwaltung
  • Wissenschafts- und Forschungsmanagement

Arbeitgeber

  • Staatliche und private Hochschulen
  • Berufs- und Fachakademien
  • Forschungsinstitute
  • Stiftungen und Interessenvertretungen

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

Als Gutachter*in bzw. Sachverständige*r befassen Sie sich mit der Einhaltung von Gesetzen, Normen und Vorschriften. Sie analysieren dazu z. B. Schadensfälle oder Schadstoffbelastungen, dokumentieren und bewerten diese. Aus Ihren Ergebnissen entwickeln Sie Gegenmaßnahmen oder Konzepte zur Verbesserung oder Vermeidung der vorliegenden Probleme. Ihre Arbeitsschritte müssen Sie stets sorgfältig dokumentieren, wozu auch die Erstellung von Gutachten oder Stellungnahmen gehört.

Als Spezialisierungsrichtungen (insbesondere für Biochemiker*innen und Chemiker*innen) sind Umwelt-Auditing und Umweltgutachten zu nennen. Umwelt-Auditor*innen sind für die Durchführung von unternehmensinternen Umweltaudits (z. B. EMAS) zuständig und prüfen die Vorgaben der umweltbezogenen Unternehmensrichtlinien. Auch Umweltgutachter*innen befassen sich mit Öko-Audits von Unternehmen. Darüber hinaus arbeiten Umweltgutachter*innen aber auch an Emissionsrichtlinien und an den notwendigen Bescheinigungen für Unternehmen.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Umweltmanagement
  • Rechtliche Bestimmungen (z.B. Umweltrecht)
  • Ökologisches Fachwissen (z.B. Umweltschutz)

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie
  • Umweltämter
  • Untersuchungslabore
  • Sachverständigenbüros

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

In der Laboranalyse untersuchen Sie mithilfe bestimmter Verfahren Proben unterschiedlicher Herkunft. Dementsprechend steht die Planung, Koordination und Überwachung der Arbeits- bzw. Laborabläufe im Mittelpunkt der Tätigkeit. In der Vorbereitungsphase einer Untersuchung wählen Sie die richtige Methode zur Analyse, beispielsweise um die Wirkung bestimmter Umwelteinflüsse zu testen. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und in einem Bericht zusammengefasst. Dadurch können z. B. neue Wirkstoffe, Materialien oder Verfahren entwickelt werden. Ziel Ihrer Tätigkeit ist es, Aussagen über Risiko- und/oder Nutzenpotenzial verschiedener Untersuchungsgegenstände treffen zu können.

Das Tätigkeitsfeld der Laboranalyse bietet zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten:

  • In der Arzneimittelchemie steht die Entwicklung von Medikamenten und Wirkstoffen im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit.
  • Im Bereich Organik befassen Sie sich mit der Erforschung chemischer Reaktionen.
  • Als (chemische*r) Analytiker*in sind Sie auf die Untersuchung von qualitativen und quantitativen Zusammensetzungen von Stoffen spezialisiert.
  • In der Toxikologie analysieren Sie den Stoffwechsel von Lebewesen bzw. Ökosystemen und die Wirkung von bestimmten Stoffen auf diesen.
  • Im Bereich Umweltanalyse erforschen Sie Wirkungen von Chemikalien auf die Umwelt.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Dokumentation
  • Projektmanagement
  • Rechtliche Kenntnisse (z.B. Patent- und Markenrecht)

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie
  • Umweltämter
  • Untersuchungslabore
  • Sachverständigenbüros

Branchentypische Stellenbörsen

  • Analytik-News – Stellenangebote aus Labor und Analytik
  • Chemie.de Karriere – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen
  • GDCh –Stellenmarkt der Gesellschaft Deutscher Chemiker
  • hum-molgen – Jobbörse für Biowissenschaften, Pharmazie und Medizin
  • inVitroJobs – Das Portal für tierversuchsfreie Forschung
  • jobvector – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen, Mediziner*innen & Ingenieur*innen
  • Laborjournal – Stellenbörse für den Laborbereich
  • pharmajob.de – Jobbörse für den Bereich Life Science und die Healthcare
  • pharmajobs.com – Stellenangebote und Jobs – Healthcare und Life Science

Was sind die Aufgaben?

Im Vertrieb von Pharmaprodukten beraten Sie verschiedene Zielgruppen, wie z. B. Mediziner*innen, Apotheker*innen, Pflegepersonal, Unternehmen und Endkundschaft. Beispielsweise stellen Sie die Belieferung von Apotheken oder Krankenhäusern mit medizinischen Produkten sicher. Für Unternehmen im pharmazeutischen Bereich erstellen Sie Expertisen zu medizinischen Produkten oder organisieren Marketingmaßnahmen für die Produkte. Hierzu können auch die Schulung von Mitarbeiter*innen und die Erarbeitung von Informationsmaterial gehören. Die Endkundschaft informieren Sie vor allem zu Risiken und Nebenwirkungen von pharmazeutischen Produkten, z. B. im Rahmen einer Gesundheitsberatung.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Rhetorik
  • Marketing
  • Versuchsdurchführung und -auswertung

Arbeitgeber

  • Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen/Erzeugnissen
  • Krankenhäuser
  • Forschungs- und Untersuchungslabore

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

Im Allgemeinen steht die Neukonzeption oder Verbesserung von Verfahrensmethoden oder Produkten im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit. In der Produktentwicklung entwerfen Sie neue Produkte vor einem naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und technischen Hintergrund und begleiten diesen Prozess von der Idee bis zur Markteinführung. Desweiteren beschäftigen Sie sich mit der Verbesserung oder Anpassung bereits bestehender Produkte. In der Verfahrensentwicklung können Sie sich beispielsweise auf die Umsetzung von Verfahren spezialisieren, um Rohstoffe zu gewinnen bzw. daraus Produkte herzustellen.

Grundsätzlich benötigen Sie Ideenreichtum, z. B. für die Entwicklung von Prototypen und Entwicklungsprozessen. Kenntnisse in Datenerhebung und -analyse können ebenfalls hilfreich sein, um Informationen über Absatzmärkte zu generieren oder Messungen und Analysen zu erstellen. Die Dokumentation der einzelnen Prozesse liegt zumeist auch in Ihrem Verantwortungsbereich. Insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich sollten Sie eine breite Wissensbasis über Gesetze, Normen und Richtlinien (z. B. für Produkt- und Verfahrenszulassungen) haben.

Es bestehen verschiedene Spezialisierungsrichtungen in diesem Tätigkeitsfeld. Als Medical Advisor befassen Sie sich mit der Prüfung und Vermarktung neuer medizinisch-pharmazeutischer Produkte. Als Referent*in für klinische Studien (CRA) sind Sie verantwortlich für die Überwachung der Durchführung von Arzneimittelprüfungen unter gesetzlichen Gesichtspunkten. Darüber hinaus können Sie als Regulatory-Affairs-Manager*in an der Marktzulassung von Arzneimitteln mitarbeiten und koordinieren dabei alle Aktivitäten im Rahmen der Zulassung von medizinischen Produkten.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Datenerhebung und -analyse
  • Marktforschung und Marketing
  • Projektmanagement
  • Kundenbetreuung

Arbeitgeber

Für Medical Advising:

  • Arzneimittelherstellung (Entwicklungs- und Vermarktungsabteilungen)

Für Referent*innen für klinische Studien (CRA):

  • Pharmaunternehmen
  • Pharmazeutische Forschung
  • Dienstleistungsunternehmen der klinischen Arzneimittelprüfung

Für Regulatory-Affairs-Manager*innen:

  • Chemische und pharmazeutische Industrie
  • Zulassungsstellen für Arzneimittel
  • Gesundheitsbehörden

Branchentypische Stellenbörsen

Traditionell wird in Anorganische, Organische und Physikalische Chemie unterschieden. Doch die Liste der Teilbereiche ist lang - wo auch immer man eine Spezialisierung wünscht, wird man sie finden. Die Grundlagen der Chemie wie den Aufbau eines Atoms, das Periodensystem der Elemente, chemische Bindung, Reaktionsgleichungen, Säuren, Basen, Salze und chemische Reaktionen werden bereits in der Schule gelehrt, doch oft kommt der anschauliche Aspekt zu kurz. Zur Chemie gehört nicht nur theoretisches Wissen, sondern ein hohes Maß an praktischem Können. Deshalb besteht ein großer Teil des Studiums aus Laborpraktika.

Der sechssemestrige Bachelorstudiengang vermittelt eine solide Grundausbildung und umfasst das theoretische und praktische Pflichtprogramm in den Teildisziplinen Anorganische, Organische und Physikalische Chemie. Als ergänzende Fächer kommen Mathematik, Physik, Computing, Sachkunde (Rechtskunde und Toxikologie) und Technische Chemie hinzu. Die meisten Absolvierenden entscheiden sich nach dem Bachelorstudium für das weiterführende, viersemestrige Masterstudium in Chemie oder einem anderen Fach. Da der Chemiestudiengang sehr forschungsnah ist, spielt die Promotion eine wichtige Rolle. Ca. 90% aller Studierenden bearbeiten nach dem Master-Abschluss im Rahmen einer 3-4-jährigen Promotion noch ein eigenes Forschungsprojekt.

Mit Chemie führt der Weg häufig in die chemische und pharmazeutische Industrie, den Öffentlichen Dienst oder andere Industriezweige. Die dort wahrgenommenen Tätigkeitsfelder decken ein breites Spektrum (bspw. Forschung & Entwicklung, Management, Produktion, Umweltschutz, Vertrieb, Marketing oder Beratung) ab. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind besser als für Absolvent*innen anderer Studienrichtungen. So kommt die GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker) zu der Prognose, dass „angehende Chemiker mit Zuversicht auf das Ende ihres Studiums blicken können“.

Bildnachweis: Lill (FB 14)

Studium am Fachbereich 14


Typische Branchen- und Tätigkeitsfelder

Was sind die Aufgaben?

In der Herstellung von Chemikalien und Arzneimitteln finden Sie mit der erfolgreichen Absolvierung des Studiums der Biochemie, Chemie und der Pharmazie eine berufliche Perspektive. Ihnen obliegt die Organisation und Koordination von Produktionsprozessen und Herstellungsverfahren. Dazu führen Sie Laboruntersuchungen und -versuche durch, überwachen und analysieren diese. Sie arbeiten an der Entwicklung neuer chemischer oder pharmazeutischer Produkte und Verfahren. In einem weiteren Schritt befassen Sie sich mit der Durchführung von Testverfahren für Wirkstoffe unter der Beachtung von speziellen Prüfvorschriften. Beispielsweise entstehen daraus Zulassungsverfahren für neue Medikamente und Arzneimittel.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Qualitätsmanagement
  • Produkt- und Projektmanagement

Arbeitgeber

  • Forschungseinrichtungen
  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

In der Forschung und Lehre sind Sie nach Ihrem Masterabschluss als Dozent*in, Lehrkraft für besondere Aufgaben oder wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in Ihrem jeweiligen Fachgebiet tätig. Dozent*innen entwerfen Lehrveranstaltungen und führen diese durch. Ebenfalls sind Sie hier in der wissenschaftlichen Forschung und Administration tätig. Lehrkräfte für besondere Aufgaben vermitteln zumeist praktisches Wissen. Oftmals fallen auch die Konzeptionierung für wissenschaftliche Projekte und Aufgaben in der Hochschulverwaltung in Ihr Tätigkeitsfeld.

Als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in sind Sie in der Forschung und Lehre tätig, betreuen Studierende und deren Studienarbeiten. Ihre Forschungsaktivitäten können dabei die Grundlage für eine Promotion (Habilitation) darstellen. Administration und Organisation können ebenfalls in Ihren Aufgabenbereich fallen. Möchten Sie außeruniversitär in der wissenschaftlichen Forschung arbeiten, können Sie beispielsweise in Forschungseinrichtungen Ihrer jeweiligen Fachrichtung eine Beschäftigung finden.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Didaktik
  • Hochschulorganisation und -verwaltung
  • Wissenschafts- und Forschungsmanagement

Arbeitgeber

  • Staatliche und private Hochschulen
  • Berufs- und Fachakademien
  • Forschungsinstitute
  • Stiftungen und Interessenvertretungen

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

Als Gutachter*in bzw. Sachverständige*r befassen Sie sich mit der Einhaltung von Gesetzen, Normen und Vorschriften. Sie analysieren dazu z. B. Schadensfälle oder Schadstoffbelastungen, dokumentieren und bewerten diese. Aus Ihren Ergebnissen entwickeln Sie Gegenmaßnahmen oder Konzepte zur Verbesserung oder Vermeidung der vorliegenden Probleme. Ihre Arbeitsschritte müssen Sie stets sorgfältig dokumentieren, wozu auch die Erstellung von Gutachten oder Stellungnahmen gehört.

Als Spezialisierungsrichtungen (insbesondere für Biochemiker*innen und Chemiker*innen) sind Umwelt-Auditing und Umweltgutachten zu nennen. Umwelt-Auditor*innen sind für die Durchführung von unternehmensinternen Umweltaudits (z. B. EMAS) zuständig und prüfen die Vorgaben der umweltbezogenen Unternehmensrichtlinien. Auch Umweltgutachter*innen befassen sich mit Öko-Audits von Unternehmen. Darüber hinaus arbeiten Umweltgutachter*innen aber auch an Emissionsrichtlinien und an den notwendigen Bescheinigungen für Unternehmen.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Umweltmanagement
  • Rechtliche Bestimmungen (z.B. Umweltrecht)
  • Ökologisches Fachwissen (z.B. Umweltschutz)

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie
  • Umweltämter
  • Untersuchungslabore
  • Sachverständigenbüros

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

In der Laboranalyse untersuchen Sie mithilfe bestimmter Verfahren Proben unterschiedlicher Herkunft. Dementsprechend steht die Planung, Koordination und Überwachung der Arbeits- bzw. Laborabläufe im Mittelpunkt der Tätigkeit. In der Vorbereitungsphase einer Untersuchung wählen Sie die richtige Methode zur Analyse, beispielsweise um die Wirkung bestimmter Umwelteinflüsse zu testen. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und in einem Bericht zusammengefasst. Dadurch können z. B. neue Wirkstoffe, Materialien oder Verfahren entwickelt werden. Ziel Ihrer Tätigkeit ist es, Aussagen über Risiko- und/oder Nutzenpotenzial verschiedener Untersuchungsgegenstände treffen zu können.

Das Tätigkeitsfeld der Laboranalyse bietet zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten:

  • In der Arzneimittelchemie steht die Entwicklung von Medikamenten und Wirkstoffen im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit.
  • Im Bereich Organik befassen Sie sich mit der Erforschung chemischer Reaktionen.
  • Als (chemische*r) Analytiker*in sind Sie auf die Untersuchung von qualitativen und quantitativen Zusammensetzungen von Stoffen spezialisiert.
  • In der Toxikologie analysieren Sie den Stoffwechsel von Lebewesen bzw. Ökosystemen und die Wirkung von bestimmten Stoffen auf diesen.
  • Im Bereich Umweltanalyse erforschen Sie Wirkungen von Chemikalien auf die Umwelt.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Dokumentation
  • Projektmanagement
  • Rechtliche Kenntnisse (z.B. Patent- und Markenrecht)

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie
  • Umweltämter
  • Untersuchungslabore
  • Sachverständigenbüros

Branchentypische Stellenbörsen

  • Analytik-News – Stellenangebote aus Labor und Analytik
  • Chemie.de Karriere – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen
  • GDCh –Stellenmarkt der Gesellschaft Deutscher Chemiker
  • hum-molgen – Jobbörse für Biowissenschaften, Pharmazie und Medizin
  • inVitroJobs – Das Portal für tierversuchsfreie Forschung
  • jobvector – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen, Mediziner*innen & Ingenieur*innen
  • Laborjournal – Stellenbörse für den Laborbereich
  • pharmajob.de – Jobbörse für den Bereich Life Science und die Healthcare
  • pharmajobs.com – Stellenangebote und Jobs – Healthcare und Life Science

Was sind die Aufgaben?

Mit einem Abschluss in Chemie bietet die Produktionsplanung und -steuerung eine berufliche Perspektive. Hier befassen Sie sich vor allem mit der Organisation verschiedener chemischer Fertigungs- und Arbeitsprozesse. Sie planen und koordinieren die einzelnen Arbeitsschritte sowie den Personalbedarf und -einsatz. Unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten steuern Sie den Einsatz von Material und Arbeitsmitteln. Sie haben kontinuierlich die Einhaltung der spezifischen Qualitätsstandards vor Augen und überwachen Terminvorgaben. Bei Störungen im Betriebs- und Arbeitsablauf werden diese von Ihnen dokumentiert und behoben.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Betriebswirtschaftliche Kenntnisse
  • Projektmanagement
  • Dokumentation

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen oder Kunststoff herstellenden Industrie
  • Herstellung von Papier- und Zellstoff
  • Lebensmittelindustrie

Branchentypische Stellenbörsen

  • Analytik-News – Stellenangebote aus Labor und Analytik
  • Chemie.de Karriere – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen
  • GDCh – Stellenmarkt der Gesellschaft Deutscher Chemiker
  • jobvector – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen, Mediziner*innen & Ingenieur*innen
  • pharmajob.de – Jobbörse für den Bereich Life Science und die Healthcare
  • pharmajobs.com – Stellenangebote und Jobs – Healthcare und Life Science

Was sind die Aufgaben?

Im Allgemeinen steht die Neukonzeption oder Verbesserung von Verfahrensmethoden oder Produkten im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit. In der Produktentwicklung entwerfen Sie neue Produkte vor einem naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und technischen Hintergrund und begleiten diesen Prozess von der Idee bis zur Markteinführung. Desweiteren beschäftigen Sie sich mit der Verbesserung oder Anpassung bereits bestehender Produkte. In der Verfahrensentwicklung können Sie sich beispielsweise auf die Umsetzung von Verfahren spezialisieren, um Rohstoffe zu gewinnen bzw. daraus Produkte herzustellen.

Grundsätzlich benötigen Sie Ideenreichtum, z. B. für die Entwicklung von Prototypen und Entwicklungsprozessen. Kenntnisse in Datenerhebung und -analyse können ebenfalls hilfreich sein, um Informationen über Absatzmärkte zu generieren oder Messungen und Analysen zu erstellen. Die Dokumentation der einzelnen Prozesse liegt zumeist auch in Ihrem Verantwortungsbereich. Insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich sollten Sie eine breite Wissensbasis über Gesetze, Normen und Richtlinien (z. B. für Produkt- und Verfahrenszulassungen) haben.

Es bestehen verschiedene Spezialisierungsrichtungen in diesem Tätigkeitsfeld. Als Medical Advisor befassen Sie sich mit der Prüfung und Vermarktung neuer medizinisch-pharmazeutischer Produkte. Als Referent*in für klinische Studien (CRA) sind Sie verantwortlich für die Überwachung der Durchführung von Arzneimittelprüfungen unter gesetzlichen Gesichtspunkten. Darüber hinaus können Sie als Regulatory-Affairs-Manager*in an der Marktzulassung von Arzneimitteln mitarbeiten und koordinieren dabei alle Aktivitäten im Rahmen der Zulassung von medizinischen Produkten.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Datenerhebung und -analyse
  • Marktforschung und Marketing
  • Projektmanagement
  • Kundenbetreuung

Arbeitgeber

Für Medical Advising:

  • Arzneimittelherstellung (Entwicklungs- und Vermarktungsabteilungen)

Für Referent*innen für klinische Studien (CRA):

  • Pharmaunternehmen
  • Pharmazeutische Forschung
  • Dienstleistungsunternehmen der klinischen Arzneimittelprüfung

Für Regulatory-Affairs-Manager*innen:

  • Chemische und pharmazeutische Industrie
  • Zulassungsstellen für Arzneimittel
  • Gesundheitsbehörden

Branchentypische Stellenbörsen

Die Ausbildung zur Apothekerin bzw. zum Apotheker erfolgt bundesweit einheitlich, geregelt durch die Approbationsordnung für Apotheker*innen, in drei Abschnitten: dem Grundstudium (Semester 1-4) und dem Hauptstudium (Semester 5-8) an der Hochschule sowie dem „Praktischen Jahr“. Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen das Arzneimittel und der Auftrag der Gesetzgebung zur Sicherstellung und ordnungsgemäßen Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln.

Zu den späteren Aufgaben von Apotheker*innen zählen die Entwicklung, Herstellung, Prüfung und Abgabe von Arzneimitteln, wobei ein besonderes Augenmerk auf die fachkundige Beratung von Kunden bzw. Patient*innen gelegt wird. Um diese vielfältigen Aspekte abzudecken, beschäftigen sich die Studierenden im Laufe ihres Studiums mit den fünf Kernfächern Pharmazeutische/Medizinische Chemie, Pharmazeutische Biologie, Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie, Pharmakologie und Klinische Pharmazie.

Das Pharmazie-Studium bietet die Basis für eine Fülle interessanter beruflicher Tätigkeiten, die zudem getragen werden von einem hohen Berufsethos, von Familienfreundlichkeit – eine Berufspause ist ebenso gut zu realisieren wie ein Wiedereinstieg in den Beruf – und von Vollbeschäftigung. Etwa 80% der Absolvent*innen sind in der öffentlichen Apotheke selbständig oder im Angestelltenverhältnis tätig. Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Karriereoptionen, beispielsweise in einer Krankenhausapotheke, in der pharmazeutischen Industrie, an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen, in Behörden oder als Lehrpersonen an einer Berufsfachschule (z. B. PTA-Schule). Die wirtschaftliche Lage im Apothekerberuf hat sich über die Jahre hin als krisenfest erwiesen. Nach wie vor besteht bundesweit ein hoher Bedarf an Apotheker*innen, der in Zukunft sogar noch größer wird.

Bildnachweis: Agonist media GmbH

Studium am Fachbereich 14


Typische Branchen- und Tätigkeitsfelder

Was sind die Aufgaben?

In der Herstellung von Chemikalien und Arzneimitteln finden Sie mit der erfolgreichen Absolvierung des Studiums der Biochemie, Chemie und der Pharmazie eine berufliche Perspektive. Ihnen obliegt die Organisation und Koordination von Produktionsprozessen und Herstellungsverfahren. Dazu führen Sie Laboruntersuchungen und -versuche durch, überwachen und analysieren diese. Sie arbeiten an der Entwicklung neuer chemischer oder pharmazeutischer Produkte und Verfahren. In einem weiteren Schritt befassen Sie sich mit der Durchführung von Testverfahren für Wirkstoffe unter der Beachtung von speziellen Prüfvorschriften. Beispielsweise entstehen daraus Zulassungsverfahren für neue Medikamente und Arzneimittel.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Qualitätsmanagement
  • Produkt- und Projektmanagement

Arbeitgeber

  • Forschungseinrichtungen
  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

In der Forschung und Lehre sind Sie nach Ihrem Masterabschluss als Dozent*in, Lehrkraft für besondere Aufgaben oder wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in Ihrem jeweiligen Fachgebiet tätig. Dozent*innen entwerfen Lehrveranstaltungen und führen diese durch. Ebenfalls sind Sie hier in der wissenschaftlichen Forschung und Administration tätig. Lehrkräfte für besondere Aufgaben vermitteln zumeist praktisches Wissen. Oftmals fallen auch die Konzeptionierung für wissenschaftliche Projekte und Aufgaben in der Hochschulverwaltung in Ihr Tätigkeitsfeld.

Als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in sind Sie in der Forschung und Lehre tätig, betreuen Studierende und deren Studienarbeiten. Ihre Forschungsaktivitäten können dabei die Grundlage für eine Promotion (Habilitation) darstellen. Administration und Organisation können ebenfalls in Ihren Aufgabenbereich fallen. Möchten Sie außeruniversitär in der wissenschaftlichen Forschung arbeiten, können Sie beispielsweise in Forschungseinrichtungen Ihrer jeweiligen Fachrichtung eine Beschäftigung finden.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Didaktik
  • Hochschulorganisation und -verwaltung
  • Wissenschafts- und Forschungsmanagement

Arbeitgeber

  • Staatliche und private Hochschulen
  • Berufs- und Fachakademien
  • Forschungsinstitute
  • Stiftungen und Interessenvertretungen

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

Als Gutachter*in bzw. Sachverständige*r befassen Sie sich mit der Einhaltung von Gesetzen, Normen und Vorschriften. Sie analysieren dazu z. B. Schadensfälle oder Schadstoffbelastungen, dokumentieren und bewerten diese. Aus Ihren Ergebnissen entwickeln Sie Gegenmaßnahmen oder Konzepte zur Verbesserung oder Vermeidung der vorliegenden Probleme. Ihre Arbeitsschritte müssen Sie stets sorgfältig dokumentieren, wozu auch die Erstellung von Gutachten oder Stellungnahmen gehört.

Als Spezialisierungsrichtungen (insbesondere für Biochemiker*innen und Chemiker*innen) sind Umwelt-Auditing und Umweltgutachten zu nennen. Umwelt-Auditor*innen sind für die Durchführung von unternehmensinternen Umweltaudits (z. B. EMAS) zuständig und prüfen die Vorgaben der umweltbezogenen Unternehmensrichtlinien. Auch Umweltgutachter*innen befassen sich mit Öko-Audits von Unternehmen. Darüber hinaus arbeiten Umweltgutachter*innen aber auch an Emissionsrichtlinien und an den notwendigen Bescheinigungen für Unternehmen.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Umweltmanagement
  • Rechtliche Bestimmungen (z.B. Umweltrecht)
  • Ökologisches Fachwissen (z.B. Umweltschutz)

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie
  • Umweltämter
  • Untersuchungslabore
  • Sachverständigenbüros

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

In der Laboranalyse untersuchen Sie mithilfe bestimmter Verfahren Proben unterschiedlicher Herkunft. Dementsprechend steht die Planung, Koordination und Überwachung der Arbeits- bzw. Laborabläufe im Mittelpunkt der Tätigkeit. In der Vorbereitungsphase einer Untersuchung wählen Sie die richtige Methode zur Analyse, beispielsweise um die Wirkung bestimmter Umwelteinflüsse zu testen. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und in einem Bericht zusammengefasst. Dadurch können z. B. neue Wirkstoffe, Materialien oder Verfahren entwickelt werden. Ziel Ihrer Tätigkeit ist es, Aussagen über Risiko- und/oder Nutzenpotenzial verschiedener Untersuchungsgegenstände treffen zu können.

Das Tätigkeitsfeld der Laboranalyse bietet zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten:

  • In der Arzneimittelchemie steht die Entwicklung von Medikamenten und Wirkstoffen im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit.
  • Im Bereich Organik befassen Sie sich mit der Erforschung chemischer Reaktionen.
  • Als (chemische*r) Analytiker*in sind Sie auf die Untersuchung von qualitativen und quantitativen Zusammensetzungen von Stoffen spezialisiert.
  • In der Toxikologie analysieren Sie den Stoffwechsel von Lebewesen bzw. Ökosystemen und die Wirkung von bestimmten Stoffen auf diesen.
  • Im Bereich Umweltanalyse erforschen Sie Wirkungen von Chemikalien auf die Umwelt.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Dokumentation
  • Projektmanagement
  • Rechtliche Kenntnisse (z.B. Patent- und Markenrecht)

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie
  • Umweltämter
  • Untersuchungslabore
  • Sachverständigenbüros

Branchentypische Stellenbörsen

  • Analytik-News – Stellenangebote aus Labor und Analytik
  • Chemie.de Karriere – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen
  • GDCh –Stellenmarkt der Gesellschaft Deutscher Chemiker
  • hum-molgen – Jobbörse für Biowissenschaften, Pharmazie und Medizin
  • inVitroJobs – Das Portal für tierversuchsfreie Forschung
  • jobvector – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen, Mediziner*innen & Ingenieur*innen
  • Laborjournal – Stellenbörse für den Laborbereich
  • pharmajob.de – Jobbörse für den Bereich Life Science und die Healthcare
  • pharmajobs.com – Stellenangebote und Jobs – Healthcare und Life Science

Was sind die Aufgaben?

Im Vertrieb von Pharmaprodukten beraten Sie verschiedene Zielgruppen, wie z. B. Mediziner*innen, Apotheker*innen, Pflegepersonal, Unternehmen und Endkundschaft. Beispielsweise stellen Sie die Belieferung von Apotheken oder Krankenhäusern mit medizinischen Produkten sicher. Für Unternehmen im pharmazeutischen Bereich erstellen Sie Expertisen zu medizinischen Produkten oder organisieren Marketingmaßnahmen für die Produkte. Hierzu können auch die Schulung von Mitarbeiter*innen und die Erarbeitung von Informationsmaterial gehören. Die Endkundschaft informieren Sie vor allem zu Risiken und Nebenwirkungen von pharmazeutischen Produkten, z. B. im Rahmen einer Gesundheitsberatung.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Rhetorik
  • Marketing
  • Versuchsdurchführung und -auswertung

Arbeitgeber

  • Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen/Erzeugnissen
  • Krankenhäuser
  • Forschungs- und Untersuchungslabore

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

Im Allgemeinen steht die Neukonzeption oder Verbesserung von Verfahrensmethoden oder Produkten im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit. In der Produktentwicklung entwerfen Sie neue Produkte vor einem naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und technischen Hintergrund und begleiten diesen Prozess von der Idee bis zur Markteinführung. Desweiteren beschäftigen Sie sich mit der Verbesserung oder Anpassung bereits bestehender Produkte. In der Verfahrensentwicklung können Sie sich beispielsweise auf die Umsetzung von Verfahren spezialisieren, um Rohstoffe zu gewinnen bzw. daraus Produkte herzustellen.

Grundsätzlich benötigen Sie Ideenreichtum, z. B. für die Entwicklung von Prototypen und Entwicklungsprozessen. Kenntnisse in Datenerhebung und -analyse können ebenfalls hilfreich sein, um Informationen über Absatzmärkte zu generieren oder Messungen und Analysen zu erstellen. Die Dokumentation der einzelnen Prozesse liegt zumeist auch in Ihrem Verantwortungsbereich. Insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich sollten Sie eine breite Wissensbasis über Gesetze, Normen und Richtlinien (z. B. für Produkt- und Verfahrenszulassungen) haben.

Es bestehen verschiedene Spezialisierungsrichtungen in diesem Tätigkeitsfeld. Als Medical Advisor befassen Sie sich mit der Prüfung und Vermarktung neuer medizinisch-pharmazeutischer Produkte. Als Referent*in für klinische Studien (CRA) sind Sie verantwortlich für die Überwachung der Durchführung von Arzneimittelprüfungen unter gesetzlichen Gesichtspunkten. Darüber hinaus können Sie als Regulatory-Affairs-Manager*in an der Marktzulassung von Arzneimitteln mitarbeiten und koordinieren dabei alle Aktivitäten im Rahmen der Zulassung von medizinischen Produkten.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Datenerhebung und -analyse
  • Marktforschung und Marketing
  • Projektmanagement
  • Kundenbetreuung

Arbeitgeber

Für Medical Advising:

  • Arzneimittelherstellung (Entwicklungs- und Vermarktungsabteilungen)

Für Referent*innen für klinische Studien (CRA):

  • Pharmaunternehmen
  • Pharmazeutische Forschung
  • Dienstleistungsunternehmen der klinischen Arzneimittelprüfung

Für Regulatory-Affairs-Manager*innen:

  • Chemische und pharmazeutische Industrie
  • Zulassungsstellen für Arzneimittel
  • Gesundheitsbehörden

Branchentypische Stellenbörsen

Biochemie ist die „Chemie des Lebens“ und genau das ist es, was Biochemie interessant und unverzichtbar macht. Die Zelle in ihrer Komplexität verstehen lernen bei Vorgängen wie dem Stoffwechsel oder der Kommunikation zwischen Zellen und Organen, molekulare Strukturen erkennen. Die chemischen und physikalischen Prozesse in Pflanzen, Tieren und Bakterien, die Verwertung unserer täglichen Nahrung ins Visier nehmen oder die Wirkungsweise von Medikamenten verstehen.

Ziel des Bachelorstudiengangs ist es, den Studierenden die molekularen Grundlagen der chemischen Reaktionen und Wechselwirkungen einer Zelle zu vermitteln. Hierzu werden zuerst Grundlagen der Chemie, Physik, Mathematik und Biologie behandelt und bereits ab dem ersten Semester auch die Biochemie. Die meisten entscheiden sich nach der erfolgreichen Absolvierung für den weiterführenden, 4-semestrigen Masterstudiengang Biochemie, der zahlreiche Wahl- und Spezialisierungsmöglichkeiten bietet. Da der Biochemie-Studiengang sehr forschungsnah ist, spielt die Promotion eine wichtige Rolle. Viele Studierende bearbeiten nach dem Master-Abschluss im Rahmen einer 3-4-jährigen Promotion noch ein eigenes Forschungsprojekt.

Mit Biochemie führt der Weg häufig in die chemische und pharmazeutische Industrie, zu staatlichen Untersuchungs- und Aufsichtsbehörden sowie an Forschungs- und Lehranstalten. Die dort wahrgenommenen Tätigkeitsfelder decken ein breites Spektrum (z. B. Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätsüberwachung, Vertrieb, Marketing) ab. Repräsentative Erhebungen auf dem Arbeitsmarkt machen deutlich, dass der Bedarf an Biochemiker*innen auch in den folgenden Jahren noch weiter zunehmen wird, zumal erwartet werden kann, dass auch naturwissenschaftliche und medizinische Nachbardisziplinen in stärkerem Maße Fachleute mit biochemischer Ausbildung anziehen werden. Aufgrund der hohen Flexibilität und der breiten, grundlagenorientierten Ausbildung fällt es Biochemiker*innen relativ leicht, sich in andere Arbeitsfelder einzuarbeiten, so dass für Absolvierende der Biochemie keine längerfristige Arbeitslosigkeit zu erwarten ist.

Bildnachweis: Lill (FB 14)

Studium am Fachbereich 14


Typische Branchen- und Tätigkeitsfelder

Was sind die Aufgaben?

In der Herstellung von Chemikalien und Arzneimitteln finden Sie mit der erfolgreichen Absolvierung des Studiums der Biochemie, Chemie und der Pharmazie eine berufliche Perspektive. Ihnen obliegt die Organisation und Koordination von Produktionsprozessen und Herstellungsverfahren. Dazu führen Sie Laboruntersuchungen und -versuche durch, überwachen und analysieren diese. Sie arbeiten an der Entwicklung neuer chemischer oder pharmazeutischer Produkte und Verfahren. In einem weiteren Schritt befassen Sie sich mit der Durchführung von Testverfahren für Wirkstoffe unter der Beachtung von speziellen Prüfvorschriften. Beispielsweise entstehen daraus Zulassungsverfahren für neue Medikamente und Arzneimittel.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Qualitätsmanagement
  • Produkt- und Projektmanagement

Arbeitgeber

  • Forschungseinrichtungen
  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

In der Forschung und Lehre sind Sie nach Ihrem Masterabschluss als Dozent*in, Lehrkraft für besondere Aufgaben oder wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in Ihrem jeweiligen Fachgebiet tätig. Dozent*innen entwerfen Lehrveranstaltungen und führen diese durch. Ebenfalls sind Sie hier in der wissenschaftlichen Forschung und Administration tätig. Lehrkräfte für besondere Aufgaben vermitteln zumeist praktisches Wissen. Oftmals fallen auch die Konzeptionierung für wissenschaftliche Projekte und Aufgaben in der Hochschulverwaltung in Ihr Tätigkeitsfeld.

Als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in sind Sie in der Forschung und Lehre tätig, betreuen Studierende und deren Studienarbeiten. Ihre Forschungsaktivitäten können dabei die Grundlage für eine Promotion (Habilitation) darstellen. Administration und Organisation können ebenfalls in Ihren Aufgabenbereich fallen. Möchten Sie außeruniversitär in der wissenschaftlichen Forschung arbeiten, können Sie beispielsweise in Forschungseinrichtungen Ihrer jeweiligen Fachrichtung eine Beschäftigung finden.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Didaktik
  • Hochschulorganisation und -verwaltung
  • Wissenschafts- und Forschungsmanagement

Arbeitgeber

  • Staatliche und private Hochschulen
  • Berufs- und Fachakademien
  • Forschungsinstitute
  • Stiftungen und Interessenvertretungen

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

Als Gutachter*in bzw. Sachverständige*r befassen Sie sich mit der Einhaltung von Gesetzen, Normen und Vorschriften. Sie analysieren dazu z. B. Schadensfälle oder Schadstoffbelastungen, dokumentieren und bewerten diese. Aus Ihren Ergebnissen entwickeln Sie Gegenmaßnahmen oder Konzepte zur Verbesserung oder Vermeidung der vorliegenden Probleme. Ihre Arbeitsschritte müssen Sie stets sorgfältig dokumentieren, wozu auch die Erstellung von Gutachten oder Stellungnahmen gehört.

Als Spezialisierungsrichtungen (insbesondere für Biochemiker*innen und Chemiker*innen) sind Umwelt-Auditing und Umweltgutachten zu nennen. Umwelt-Auditor*innen sind für die Durchführung von unternehmensinternen Umweltaudits (z. B. EMAS) zuständig und prüfen die Vorgaben der umweltbezogenen Unternehmensrichtlinien. Auch Umweltgutachter*innen befassen sich mit Öko-Audits von Unternehmen. Darüber hinaus arbeiten Umweltgutachter*innen aber auch an Emissionsrichtlinien und an den notwendigen Bescheinigungen für Unternehmen.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Umweltmanagement
  • Rechtliche Bestimmungen (z.B. Umweltrecht)
  • Ökologisches Fachwissen (z.B. Umweltschutz)

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie
  • Umweltämter
  • Untersuchungslabore
  • Sachverständigenbüros

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

In der Laboranalyse untersuchen Sie mithilfe bestimmter Verfahren Proben unterschiedlicher Herkunft. Dementsprechend steht die Planung, Koordination und Überwachung der Arbeits- bzw. Laborabläufe im Mittelpunkt der Tätigkeit. In der Vorbereitungsphase einer Untersuchung wählen Sie die richtige Methode zur Analyse, beispielsweise um die Wirkung bestimmter Umwelteinflüsse zu testen. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und in einem Bericht zusammengefasst. Dadurch können z. B. neue Wirkstoffe, Materialien oder Verfahren entwickelt werden. Ziel Ihrer Tätigkeit ist es, Aussagen über Risiko- und/oder Nutzenpotenzial verschiedener Untersuchungsgegenstände treffen zu können.

Das Tätigkeitsfeld der Laboranalyse bietet zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten:

  • In der Arzneimittelchemie steht die Entwicklung von Medikamenten und Wirkstoffen im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit.
  • Im Bereich Organik befassen Sie sich mit der Erforschung chemischer Reaktionen.
  • Als (chemische*r) Analytiker*in sind Sie auf die Untersuchung von qualitativen und quantitativen Zusammensetzungen von Stoffen spezialisiert.
  • In der Toxikologie analysieren Sie den Stoffwechsel von Lebewesen bzw. Ökosystemen und die Wirkung von bestimmten Stoffen auf diesen.
  • Im Bereich Umweltanalyse erforschen Sie Wirkungen von Chemikalien auf die Umwelt.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Dokumentation
  • Projektmanagement
  • Rechtliche Kenntnisse (z.B. Patent- und Markenrecht)

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie
  • Umweltämter
  • Untersuchungslabore
  • Sachverständigenbüros

Branchentypische Stellenbörsen

  • Analytik-News – Stellenangebote aus Labor und Analytik
  • Chemie.de Karriere – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen
  • GDCh –Stellenmarkt der Gesellschaft Deutscher Chemiker
  • hum-molgen – Jobbörse für Biowissenschaften, Pharmazie und Medizin
  • inVitroJobs – Das Portal für tierversuchsfreie Forschung
  • jobvector – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen, Mediziner*innen & Ingenieur*innen
  • Laborjournal – Stellenbörse für den Laborbereich
  • pharmajob.de – Jobbörse für den Bereich Life Science und die Healthcare
  • pharmajobs.com – Stellenangebote und Jobs – Healthcare und Life Science

Was sind die Aufgaben?

Im Vertrieb von Pharmaprodukten beraten Sie verschiedene Zielgruppen, wie z. B. Mediziner*innen, Apotheker*innen, Pflegepersonal, Unternehmen und Endkundschaft. Beispielsweise stellen Sie die Belieferung von Apotheken oder Krankenhäusern mit medizinischen Produkten sicher. Für Unternehmen im pharmazeutischen Bereich erstellen Sie Expertisen zu medizinischen Produkten oder organisieren Marketingmaßnahmen für die Produkte. Hierzu können auch die Schulung von Mitarbeiter*innen und die Erarbeitung von Informationsmaterial gehören. Die Endkundschaft informieren Sie vor allem zu Risiken und Nebenwirkungen von pharmazeutischen Produkten, z. B. im Rahmen einer Gesundheitsberatung.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Rhetorik
  • Marketing
  • Versuchsdurchführung und -auswertung

Arbeitgeber

  • Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen/Erzeugnissen
  • Krankenhäuser
  • Forschungs- und Untersuchungslabore

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

Im Allgemeinen steht die Neukonzeption oder Verbesserung von Verfahrensmethoden oder Produkten im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit. In der Produktentwicklung entwerfen Sie neue Produkte vor einem naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und technischen Hintergrund und begleiten diesen Prozess von der Idee bis zur Markteinführung. Desweiteren beschäftigen Sie sich mit der Verbesserung oder Anpassung bereits bestehender Produkte. In der Verfahrensentwicklung können Sie sich beispielsweise auf die Umsetzung von Verfahren spezialisieren, um Rohstoffe zu gewinnen bzw. daraus Produkte herzustellen.

Grundsätzlich benötigen Sie Ideenreichtum, z. B. für die Entwicklung von Prototypen und Entwicklungsprozessen. Kenntnisse in Datenerhebung und -analyse können ebenfalls hilfreich sein, um Informationen über Absatzmärkte zu generieren oder Messungen und Analysen zu erstellen. Die Dokumentation der einzelnen Prozesse liegt zumeist auch in Ihrem Verantwortungsbereich. Insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich sollten Sie eine breite Wissensbasis über Gesetze, Normen und Richtlinien (z. B. für Produkt- und Verfahrenszulassungen) haben.

Es bestehen verschiedene Spezialisierungsrichtungen in diesem Tätigkeitsfeld. Als Medical Advisor befassen Sie sich mit der Prüfung und Vermarktung neuer medizinisch-pharmazeutischer Produkte. Als Referent*in für klinische Studien (CRA) sind Sie verantwortlich für die Überwachung der Durchführung von Arzneimittelprüfungen unter gesetzlichen Gesichtspunkten. Darüber hinaus können Sie als Regulatory-Affairs-Manager*in an der Marktzulassung von Arzneimitteln mitarbeiten und koordinieren dabei alle Aktivitäten im Rahmen der Zulassung von medizinischen Produkten.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Datenerhebung und -analyse
  • Marktforschung und Marketing
  • Projektmanagement
  • Kundenbetreuung

Arbeitgeber

Für Medical Advising:

  • Arzneimittelherstellung (Entwicklungs- und Vermarktungsabteilungen)

Für Referent*innen für klinische Studien (CRA):

  • Pharmaunternehmen
  • Pharmazeutische Forschung
  • Dienstleistungsunternehmen der klinischen Arzneimittelprüfung

Für Regulatory-Affairs-Manager*innen:

  • Chemische und pharmazeutische Industrie
  • Zulassungsstellen für Arzneimittel
  • Gesundheitsbehörden

Branchentypische Stellenbörsen

Traditionell wird in Anorganische, Organische und Physikalische Chemie unterschieden. Doch die Liste der Teilbereiche ist lang - wo auch immer man eine Spezialisierung wünscht, wird man sie finden. Die Grundlagen der Chemie wie den Aufbau eines Atoms, das Periodensystem der Elemente, chemische Bindung, Reaktionsgleichungen, Säuren, Basen, Salze und chemische Reaktionen werden bereits in der Schule gelehrt, doch oft kommt der anschauliche Aspekt zu kurz. Zur Chemie gehört nicht nur theoretisches Wissen, sondern ein hohes Maß an praktischem Können. Deshalb besteht ein großer Teil des Studiums aus Laborpraktika.

Der sechssemestrige Bachelorstudiengang vermittelt eine solide Grundausbildung und umfasst das theoretische und praktische Pflichtprogramm in den Teildisziplinen Anorganische, Organische und Physikalische Chemie. Als ergänzende Fächer kommen Mathematik, Physik, Computing, Sachkunde (Rechtskunde und Toxikologie) und Technische Chemie hinzu. Die meisten Absolvierenden entscheiden sich nach dem Bachelorstudium für das weiterführende, viersemestrige Masterstudium in Chemie oder einem anderen Fach. Da der Chemiestudiengang sehr forschungsnah ist, spielt die Promotion eine wichtige Rolle. Ca. 90% aller Studierenden bearbeiten nach dem Master-Abschluss im Rahmen einer 3-4-jährigen Promotion noch ein eigenes Forschungsprojekt.

Mit Chemie führt der Weg häufig in die chemische und pharmazeutische Industrie, den Öffentlichen Dienst oder andere Industriezweige. Die dort wahrgenommenen Tätigkeitsfelder decken ein breites Spektrum (bspw. Forschung & Entwicklung, Management, Produktion, Umweltschutz, Vertrieb, Marketing oder Beratung) ab. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind besser als für Absolvent*innen anderer Studienrichtungen. So kommt die GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker) zu der Prognose, dass „angehende Chemiker mit Zuversicht auf das Ende ihres Studiums blicken können“.

Bildnachweis: Lill (FB 14)

Studium am Fachbereich 14


Typische Branchen- und Tätigkeitsfelder

Was sind die Aufgaben?

In der Herstellung von Chemikalien und Arzneimitteln finden Sie mit der erfolgreichen Absolvierung des Studiums der Biochemie, Chemie und der Pharmazie eine berufliche Perspektive. Ihnen obliegt die Organisation und Koordination von Produktionsprozessen und Herstellungsverfahren. Dazu führen Sie Laboruntersuchungen und -versuche durch, überwachen und analysieren diese. Sie arbeiten an der Entwicklung neuer chemischer oder pharmazeutischer Produkte und Verfahren. In einem weiteren Schritt befassen Sie sich mit der Durchführung von Testverfahren für Wirkstoffe unter der Beachtung von speziellen Prüfvorschriften. Beispielsweise entstehen daraus Zulassungsverfahren für neue Medikamente und Arzneimittel.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Qualitätsmanagement
  • Produkt- und Projektmanagement

Arbeitgeber

  • Forschungseinrichtungen
  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie

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Was sind die Aufgaben?

In der Forschung und Lehre sind Sie nach Ihrem Masterabschluss als Dozent*in, Lehrkraft für besondere Aufgaben oder wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in Ihrem jeweiligen Fachgebiet tätig. Dozent*innen entwerfen Lehrveranstaltungen und führen diese durch. Ebenfalls sind Sie hier in der wissenschaftlichen Forschung und Administration tätig. Lehrkräfte für besondere Aufgaben vermitteln zumeist praktisches Wissen. Oftmals fallen auch die Konzeptionierung für wissenschaftliche Projekte und Aufgaben in der Hochschulverwaltung in Ihr Tätigkeitsfeld.

Als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in sind Sie in der Forschung und Lehre tätig, betreuen Studierende und deren Studienarbeiten. Ihre Forschungsaktivitäten können dabei die Grundlage für eine Promotion (Habilitation) darstellen. Administration und Organisation können ebenfalls in Ihren Aufgabenbereich fallen. Möchten Sie außeruniversitär in der wissenschaftlichen Forschung arbeiten, können Sie beispielsweise in Forschungseinrichtungen Ihrer jeweiligen Fachrichtung eine Beschäftigung finden.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Didaktik
  • Hochschulorganisation und -verwaltung
  • Wissenschafts- und Forschungsmanagement

Arbeitgeber

  • Staatliche und private Hochschulen
  • Berufs- und Fachakademien
  • Forschungsinstitute
  • Stiftungen und Interessenvertretungen

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Was sind die Aufgaben?

Als Gutachter*in bzw. Sachverständige*r befassen Sie sich mit der Einhaltung von Gesetzen, Normen und Vorschriften. Sie analysieren dazu z. B. Schadensfälle oder Schadstoffbelastungen, dokumentieren und bewerten diese. Aus Ihren Ergebnissen entwickeln Sie Gegenmaßnahmen oder Konzepte zur Verbesserung oder Vermeidung der vorliegenden Probleme. Ihre Arbeitsschritte müssen Sie stets sorgfältig dokumentieren, wozu auch die Erstellung von Gutachten oder Stellungnahmen gehört.

Als Spezialisierungsrichtungen (insbesondere für Biochemiker*innen und Chemiker*innen) sind Umwelt-Auditing und Umweltgutachten zu nennen. Umwelt-Auditor*innen sind für die Durchführung von unternehmensinternen Umweltaudits (z. B. EMAS) zuständig und prüfen die Vorgaben der umweltbezogenen Unternehmensrichtlinien. Auch Umweltgutachter*innen befassen sich mit Öko-Audits von Unternehmen. Darüber hinaus arbeiten Umweltgutachter*innen aber auch an Emissionsrichtlinien und an den notwendigen Bescheinigungen für Unternehmen.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Umweltmanagement
  • Rechtliche Bestimmungen (z.B. Umweltrecht)
  • Ökologisches Fachwissen (z.B. Umweltschutz)

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie
  • Umweltämter
  • Untersuchungslabore
  • Sachverständigenbüros

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

In der Laboranalyse untersuchen Sie mithilfe bestimmter Verfahren Proben unterschiedlicher Herkunft. Dementsprechend steht die Planung, Koordination und Überwachung der Arbeits- bzw. Laborabläufe im Mittelpunkt der Tätigkeit. In der Vorbereitungsphase einer Untersuchung wählen Sie die richtige Methode zur Analyse, beispielsweise um die Wirkung bestimmter Umwelteinflüsse zu testen. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und in einem Bericht zusammengefasst. Dadurch können z. B. neue Wirkstoffe, Materialien oder Verfahren entwickelt werden. Ziel Ihrer Tätigkeit ist es, Aussagen über Risiko- und/oder Nutzenpotenzial verschiedener Untersuchungsgegenstände treffen zu können.

Das Tätigkeitsfeld der Laboranalyse bietet zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten:

  • In der Arzneimittelchemie steht die Entwicklung von Medikamenten und Wirkstoffen im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit.
  • Im Bereich Organik befassen Sie sich mit der Erforschung chemischer Reaktionen.
  • Als (chemische*r) Analytiker*in sind Sie auf die Untersuchung von qualitativen und quantitativen Zusammensetzungen von Stoffen spezialisiert.
  • In der Toxikologie analysieren Sie den Stoffwechsel von Lebewesen bzw. Ökosystemen und die Wirkung von bestimmten Stoffen auf diesen.
  • Im Bereich Umweltanalyse erforschen Sie Wirkungen von Chemikalien auf die Umwelt.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Dokumentation
  • Projektmanagement
  • Rechtliche Kenntnisse (z.B. Patent- und Markenrecht)

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie
  • Umweltämter
  • Untersuchungslabore
  • Sachverständigenbüros

Branchentypische Stellenbörsen

  • Analytik-News – Stellenangebote aus Labor und Analytik
  • Chemie.de Karriere – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen
  • GDCh –Stellenmarkt der Gesellschaft Deutscher Chemiker
  • hum-molgen – Jobbörse für Biowissenschaften, Pharmazie und Medizin
  • inVitroJobs – Das Portal für tierversuchsfreie Forschung
  • jobvector – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen, Mediziner*innen & Ingenieur*innen
  • Laborjournal – Stellenbörse für den Laborbereich
  • pharmajob.de – Jobbörse für den Bereich Life Science und die Healthcare
  • pharmajobs.com – Stellenangebote und Jobs – Healthcare und Life Science

Was sind die Aufgaben?

Mit einem Abschluss in Chemie bietet die Produktionsplanung und -steuerung eine berufliche Perspektive. Hier befassen Sie sich vor allem mit der Organisation verschiedener chemischer Fertigungs- und Arbeitsprozesse. Sie planen und koordinieren die einzelnen Arbeitsschritte sowie den Personalbedarf und -einsatz. Unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten steuern Sie den Einsatz von Material und Arbeitsmitteln. Sie haben kontinuierlich die Einhaltung der spezifischen Qualitätsstandards vor Augen und überwachen Terminvorgaben. Bei Störungen im Betriebs- und Arbeitsablauf werden diese von Ihnen dokumentiert und behoben.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Betriebswirtschaftliche Kenntnisse
  • Projektmanagement
  • Dokumentation

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen oder Kunststoff herstellenden Industrie
  • Herstellung von Papier- und Zellstoff
  • Lebensmittelindustrie

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  • Analytik-News – Stellenangebote aus Labor und Analytik
  • Chemie.de Karriere – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen
  • GDCh – Stellenmarkt der Gesellschaft Deutscher Chemiker
  • jobvector – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen, Mediziner*innen & Ingenieur*innen
  • pharmajob.de – Jobbörse für den Bereich Life Science und die Healthcare
  • pharmajobs.com – Stellenangebote und Jobs – Healthcare und Life Science

Was sind die Aufgaben?

Im Allgemeinen steht die Neukonzeption oder Verbesserung von Verfahrensmethoden oder Produkten im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit. In der Produktentwicklung entwerfen Sie neue Produkte vor einem naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und technischen Hintergrund und begleiten diesen Prozess von der Idee bis zur Markteinführung. Desweiteren beschäftigen Sie sich mit der Verbesserung oder Anpassung bereits bestehender Produkte. In der Verfahrensentwicklung können Sie sich beispielsweise auf die Umsetzung von Verfahren spezialisieren, um Rohstoffe zu gewinnen bzw. daraus Produkte herzustellen.

Grundsätzlich benötigen Sie Ideenreichtum, z. B. für die Entwicklung von Prototypen und Entwicklungsprozessen. Kenntnisse in Datenerhebung und -analyse können ebenfalls hilfreich sein, um Informationen über Absatzmärkte zu generieren oder Messungen und Analysen zu erstellen. Die Dokumentation der einzelnen Prozesse liegt zumeist auch in Ihrem Verantwortungsbereich. Insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich sollten Sie eine breite Wissensbasis über Gesetze, Normen und Richtlinien (z. B. für Produkt- und Verfahrenszulassungen) haben.

Es bestehen verschiedene Spezialisierungsrichtungen in diesem Tätigkeitsfeld. Als Medical Advisor befassen Sie sich mit der Prüfung und Vermarktung neuer medizinisch-pharmazeutischer Produkte. Als Referent*in für klinische Studien (CRA) sind Sie verantwortlich für die Überwachung der Durchführung von Arzneimittelprüfungen unter gesetzlichen Gesichtspunkten. Darüber hinaus können Sie als Regulatory-Affairs-Manager*in an der Marktzulassung von Arzneimitteln mitarbeiten und koordinieren dabei alle Aktivitäten im Rahmen der Zulassung von medizinischen Produkten.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Datenerhebung und -analyse
  • Marktforschung und Marketing
  • Projektmanagement
  • Kundenbetreuung

Arbeitgeber

Für Medical Advising:

  • Arzneimittelherstellung (Entwicklungs- und Vermarktungsabteilungen)

Für Referent*innen für klinische Studien (CRA):

  • Pharmaunternehmen
  • Pharmazeutische Forschung
  • Dienstleistungsunternehmen der klinischen Arzneimittelprüfung

Für Regulatory-Affairs-Manager*innen:

  • Chemische und pharmazeutische Industrie
  • Zulassungsstellen für Arzneimittel
  • Gesundheitsbehörden

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Die Ausbildung zur Apothekerin bzw. zum Apotheker erfolgt bundesweit einheitlich, geregelt durch die Approbationsordnung für Apotheker*innen, in drei Abschnitten: dem Grundstudium (Semester 1-4) und dem Hauptstudium (Semester 5-8) an der Hochschule sowie dem „Praktischen Jahr“. Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen das Arzneimittel und der Auftrag der Gesetzgebung zur Sicherstellung und ordnungsgemäßen Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln.

Zu den späteren Aufgaben von Apotheker*innen zählen die Entwicklung, Herstellung, Prüfung und Abgabe von Arzneimitteln, wobei ein besonderes Augenmerk auf die fachkundige Beratung von Kunden bzw. Patient*innen gelegt wird. Um diese vielfältigen Aspekte abzudecken, beschäftigen sich die Studierenden im Laufe ihres Studiums mit den fünf Kernfächern Pharmazeutische/Medizinische Chemie, Pharmazeutische Biologie, Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie, Pharmakologie und Klinische Pharmazie.

Das Pharmazie-Studium bietet die Basis für eine Fülle interessanter beruflicher Tätigkeiten, die zudem getragen werden von einem hohen Berufsethos, von Familienfreundlichkeit – eine Berufspause ist ebenso gut zu realisieren wie ein Wiedereinstieg in den Beruf – und von Vollbeschäftigung. Etwa 80% der Absolvent*innen sind in der öffentlichen Apotheke selbständig oder im Angestelltenverhältnis tätig. Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Karriereoptionen, beispielsweise in einer Krankenhausapotheke, in der pharmazeutischen Industrie, an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen, in Behörden oder als Lehrpersonen an einer Berufsfachschule (z. B. PTA-Schule). Die wirtschaftliche Lage im Apothekerberuf hat sich über die Jahre hin als krisenfest erwiesen. Nach wie vor besteht bundesweit ein hoher Bedarf an Apotheker*innen, der in Zukunft sogar noch größer wird.

Bildnachweis: Agonist media GmbH

Studium am Fachbereich 14


Typische Branchen- und Tätigkeitsfelder

Was sind die Aufgaben?

In der Herstellung von Chemikalien und Arzneimitteln finden Sie mit der erfolgreichen Absolvierung des Studiums der Biochemie, Chemie und der Pharmazie eine berufliche Perspektive. Ihnen obliegt die Organisation und Koordination von Produktionsprozessen und Herstellungsverfahren. Dazu führen Sie Laboruntersuchungen und -versuche durch, überwachen und analysieren diese. Sie arbeiten an der Entwicklung neuer chemischer oder pharmazeutischer Produkte und Verfahren. In einem weiteren Schritt befassen Sie sich mit der Durchführung von Testverfahren für Wirkstoffe unter der Beachtung von speziellen Prüfvorschriften. Beispielsweise entstehen daraus Zulassungsverfahren für neue Medikamente und Arzneimittel.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Qualitätsmanagement
  • Produkt- und Projektmanagement

Arbeitgeber

  • Forschungseinrichtungen
  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

In der Forschung und Lehre sind Sie nach Ihrem Masterabschluss als Dozent*in, Lehrkraft für besondere Aufgaben oder wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in Ihrem jeweiligen Fachgebiet tätig. Dozent*innen entwerfen Lehrveranstaltungen und führen diese durch. Ebenfalls sind Sie hier in der wissenschaftlichen Forschung und Administration tätig. Lehrkräfte für besondere Aufgaben vermitteln zumeist praktisches Wissen. Oftmals fallen auch die Konzeptionierung für wissenschaftliche Projekte und Aufgaben in der Hochschulverwaltung in Ihr Tätigkeitsfeld.

Als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in sind Sie in der Forschung und Lehre tätig, betreuen Studierende und deren Studienarbeiten. Ihre Forschungsaktivitäten können dabei die Grundlage für eine Promotion (Habilitation) darstellen. Administration und Organisation können ebenfalls in Ihren Aufgabenbereich fallen. Möchten Sie außeruniversitär in der wissenschaftlichen Forschung arbeiten, können Sie beispielsweise in Forschungseinrichtungen Ihrer jeweiligen Fachrichtung eine Beschäftigung finden.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Didaktik
  • Hochschulorganisation und -verwaltung
  • Wissenschafts- und Forschungsmanagement

Arbeitgeber

  • Staatliche und private Hochschulen
  • Berufs- und Fachakademien
  • Forschungsinstitute
  • Stiftungen und Interessenvertretungen

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

Als Gutachter*in bzw. Sachverständige*r befassen Sie sich mit der Einhaltung von Gesetzen, Normen und Vorschriften. Sie analysieren dazu z. B. Schadensfälle oder Schadstoffbelastungen, dokumentieren und bewerten diese. Aus Ihren Ergebnissen entwickeln Sie Gegenmaßnahmen oder Konzepte zur Verbesserung oder Vermeidung der vorliegenden Probleme. Ihre Arbeitsschritte müssen Sie stets sorgfältig dokumentieren, wozu auch die Erstellung von Gutachten oder Stellungnahmen gehört.

Als Spezialisierungsrichtungen (insbesondere für Biochemiker*innen und Chemiker*innen) sind Umwelt-Auditing und Umweltgutachten zu nennen. Umwelt-Auditor*innen sind für die Durchführung von unternehmensinternen Umweltaudits (z. B. EMAS) zuständig und prüfen die Vorgaben der umweltbezogenen Unternehmensrichtlinien. Auch Umweltgutachter*innen befassen sich mit Öko-Audits von Unternehmen. Darüber hinaus arbeiten Umweltgutachter*innen aber auch an Emissionsrichtlinien und an den notwendigen Bescheinigungen für Unternehmen.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Umweltmanagement
  • Rechtliche Bestimmungen (z.B. Umweltrecht)
  • Ökologisches Fachwissen (z.B. Umweltschutz)

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie
  • Umweltämter
  • Untersuchungslabore
  • Sachverständigenbüros

Branchentypische Stellenbörsen

Was sind die Aufgaben?

In der Laboranalyse untersuchen Sie mithilfe bestimmter Verfahren Proben unterschiedlicher Herkunft. Dementsprechend steht die Planung, Koordination und Überwachung der Arbeits- bzw. Laborabläufe im Mittelpunkt der Tätigkeit. In der Vorbereitungsphase einer Untersuchung wählen Sie die richtige Methode zur Analyse, beispielsweise um die Wirkung bestimmter Umwelteinflüsse zu testen. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und in einem Bericht zusammengefasst. Dadurch können z. B. neue Wirkstoffe, Materialien oder Verfahren entwickelt werden. Ziel Ihrer Tätigkeit ist es, Aussagen über Risiko- und/oder Nutzenpotenzial verschiedener Untersuchungsgegenstände treffen zu können.

Das Tätigkeitsfeld der Laboranalyse bietet zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten:

  • In der Arzneimittelchemie steht die Entwicklung von Medikamenten und Wirkstoffen im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit.
  • Im Bereich Organik befassen Sie sich mit der Erforschung chemischer Reaktionen.
  • Als (chemische*r) Analytiker*in sind Sie auf die Untersuchung von qualitativen und quantitativen Zusammensetzungen von Stoffen spezialisiert.
  • In der Toxikologie analysieren Sie den Stoffwechsel von Lebewesen bzw. Ökosystemen und die Wirkung von bestimmten Stoffen auf diesen.
  • Im Bereich Umweltanalyse erforschen Sie Wirkungen von Chemikalien auf die Umwelt.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Dokumentation
  • Projektmanagement
  • Rechtliche Kenntnisse (z.B. Patent- und Markenrecht)

Arbeitgeber

  • Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie
  • Umweltämter
  • Untersuchungslabore
  • Sachverständigenbüros

Branchentypische Stellenbörsen

  • Analytik-News – Stellenangebote aus Labor und Analytik
  • Chemie.de Karriere – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen
  • GDCh –Stellenmarkt der Gesellschaft Deutscher Chemiker
  • hum-molgen – Jobbörse für Biowissenschaften, Pharmazie und Medizin
  • inVitroJobs – Das Portal für tierversuchsfreie Forschung
  • jobvector – Stellenangebote für Naturwissenschaftler*innen, Mediziner*innen & Ingenieur*innen
  • Laborjournal – Stellenbörse für den Laborbereich
  • pharmajob.de – Jobbörse für den Bereich Life Science und die Healthcare
  • pharmajobs.com – Stellenangebote und Jobs – Healthcare und Life Science

Was sind die Aufgaben?

Im Vertrieb von Pharmaprodukten beraten Sie verschiedene Zielgruppen, wie z. B. Mediziner*innen, Apotheker*innen, Pflegepersonal, Unternehmen und Endkundschaft. Beispielsweise stellen Sie die Belieferung von Apotheken oder Krankenhäusern mit medizinischen Produkten sicher. Für Unternehmen im pharmazeutischen Bereich erstellen Sie Expertisen zu medizinischen Produkten oder organisieren Marketingmaßnahmen für die Produkte. Hierzu können auch die Schulung von Mitarbeiter*innen und die Erarbeitung von Informationsmaterial gehören. Die Endkundschaft informieren Sie vor allem zu Risiken und Nebenwirkungen von pharmazeutischen Produkten, z. B. im Rahmen einer Gesundheitsberatung.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Rhetorik
  • Marketing
  • Versuchsdurchführung und -auswertung

Arbeitgeber

  • Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen/Erzeugnissen
  • Krankenhäuser
  • Forschungs- und Untersuchungslabore

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Was sind die Aufgaben?

Im Allgemeinen steht die Neukonzeption oder Verbesserung von Verfahrensmethoden oder Produkten im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeit. In der Produktentwicklung entwerfen Sie neue Produkte vor einem naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und technischen Hintergrund und begleiten diesen Prozess von der Idee bis zur Markteinführung. Desweiteren beschäftigen Sie sich mit der Verbesserung oder Anpassung bereits bestehender Produkte. In der Verfahrensentwicklung können Sie sich beispielsweise auf die Umsetzung von Verfahren spezialisieren, um Rohstoffe zu gewinnen bzw. daraus Produkte herzustellen.

Grundsätzlich benötigen Sie Ideenreichtum, z. B. für die Entwicklung von Prototypen und Entwicklungsprozessen. Kenntnisse in Datenerhebung und -analyse können ebenfalls hilfreich sein, um Informationen über Absatzmärkte zu generieren oder Messungen und Analysen zu erstellen. Die Dokumentation der einzelnen Prozesse liegt zumeist auch in Ihrem Verantwortungsbereich. Insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich sollten Sie eine breite Wissensbasis über Gesetze, Normen und Richtlinien (z. B. für Produkt- und Verfahrenszulassungen) haben.

Es bestehen verschiedene Spezialisierungsrichtungen in diesem Tätigkeitsfeld. Als Medical Advisor befassen Sie sich mit der Prüfung und Vermarktung neuer medizinisch-pharmazeutischer Produkte. Als Referent*in für klinische Studien (CRA) sind Sie verantwortlich für die Überwachung der Durchführung von Arzneimittelprüfungen unter gesetzlichen Gesichtspunkten. Darüber hinaus können Sie als Regulatory-Affairs-Manager*in an der Marktzulassung von Arzneimitteln mitarbeiten und koordinieren dabei alle Aktivitäten im Rahmen der Zulassung von medizinischen Produkten.

Welche Schlüsselqualifikationen können zusätzlich wichtig sein?

  • Datenerhebung und -analyse
  • Marktforschung und Marketing
  • Projektmanagement
  • Kundenbetreuung

Arbeitgeber

Für Medical Advising:

  • Arzneimittelherstellung (Entwicklungs- und Vermarktungsabteilungen)

Für Referent*innen für klinische Studien (CRA):

  • Pharmaunternehmen
  • Pharmazeutische Forschung
  • Dienstleistungsunternehmen der klinischen Arzneimittelprüfung

Für Regulatory-Affairs-Manager*innen:

  • Chemische und pharmazeutische Industrie
  • Zulassungsstellen für Arzneimittel
  • Gesundheitsbehörden

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