Fachbereich 07 - Katholische Theologie

​Online-Tagung zum Forschungsschwerpunkt Macht und Missbrauch

Am Freitag, den 05.06.2020 fand die erste Online-Tagung zum Forschungsthema Macht und Missbrauch mit dem Titel "Machtkritik durch Theologie" statt. Über einen Livestream auf dem YouTube-Kanal des Fachbereichs haben die zahlreichen Zuschauer*innen die Vorträge und Diskussionen verfolgt und im Chat mitdiskutieren können. 

Ein Zusammenschnitt der Konferenz ist nun hier verfügbar.

Den Flyer zur Veranstaltung mit allen Teilnehmern finden Sie hier.

​Frau Dr. Langner-Pitschmann tritt Professur an

Frau Dr. Annette Langner-Pitschmann hat seit Juni die Professur Theologie in globalisierter Gegenwart inne. 

Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für soziale und ethische Fragen in Salzburg und Lehrbeauftragte für Systematische Theologie an der Katholischen Privatuniversität Linz und der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule Salzburg. 

Nach einem Violoncello- und Theologiestudium in Frankfurt/St. Georgen, München und Oxford war sie zunächst als Referentin bei der Deutschen Lufthansa tätig. 2014 wurde sie mit einer Arbeit über John Deweys Religionstheorie an der Goethe-Universität promoviert. 

Der Fachbereich begrüßt Frau Dr. Langner-Pitschmann ganz herzlich zurück an der Goethe-Universität und wünscht ihr viel Erfolg und Freude bei den anstehenden Projekten!


Artikel über ethische Fragen zu Freiheit und Einschränkungen in der Coronakrise

In der aktuellen Ausgabe des UniReport ist ein Beitrag von Prof. Dr. Christof Mandry, Professor für Sozialethik und Moraltheologie an unserem Fachbereich, zu ethischen Fragen über Freiheit und Einschränkung im Licht der gegenwärtigen Coronasituation erschienen.  

Den Artikel können Sie hier lesen und herunterladen.

Informationen zu den Lehrveranstaltungen im Wintersemester 20/21

Liebe Studierende,   

derzeit wird das Lehrangebot für das kommende Wintersemester 20/21 vorbereitet. Auch im Wintersemester wird die Lehre größtenteils und soweit möglich digital stattfinden.

Das Veranstaltungsangebot, das Sie im Vorlesungsverzeichnis für das kommende Semester einsehen können, ist vorläufig und wird bis zum 13.07.2020 erweitert. Ab dem 13.07.2020 finden Sie dann das finale Veranstaltungsangebot für das Wintersemester online im Vorlesungsverzeichnis.  

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Abschluss des Sommersemesters!

Zur Seniorprofessur Prof. Schreijäcks und dem Ruhestand Prof. Gantkes und Prof. Trocholepczys

Zum Sommersemester 2020 hat der Fachbereich Katholische Theologie Herrn Prof. Dr. Wolfgang Gantke und Herrn Prof. Dr. Bernd Trocholepczy in den Ruhestand verabschiedet, außerdem hat Herr Prof. Dr. Thomas Schreijäck seit diesem Semester eine Seniorprofessur inne.

Der Fachbereich möchte sich auf diesem Wege ganz herzlich für die jahrelange Mitarbeit und das Engagement von Herrn Prof. Gantke, Herrn Prof. Schreijäck und Herrn Prof. Trocholepczy bedanken, von denen der Fachbereich besonders in interreligiösen und interkulturellen, sowie auch in digitalen und multimedialen Kontexten enorm profitiert hat. Die Mitarbeiter*innen des Fachbereichs werden sie stets als geschätzte Kollegen und Vorgesetzte, aber auch als liebgewonnene Mentoren und Wegbegleiter in Erinnerung behalten. Im Namen der Studierendenschaft bedanken wir uns für die vielen kreativen und spannenden Seminare, die stets Ort intensiven Austausches und neuer Erfahrungen waren, für die Unterstützung in Prüfungsfragen und auch die Betreuung der vielen Grundkurse über die Jahre hinweg, die den Einstieg ins Theologiestudium leicht gemacht haben.

Untenstehend finden Sie drei Artikel, die das Wirken und die Persönlichkeiten von Herrn Prof. Gantke, Herrn Prof. Schreijäck und Herrn Prof. Trocholepczy an diesem Fachbereich Revue passieren lassen und Würdigung und Dank für die langjährige Forschung und Arbeit am Fachbereich zu umreißen versuchen.

Der Fachbereich Katholische Theologie wünscht Herrn Prof. Gantke, Herrn Prof. Trocholepczy und Herrn Prof. Schreijäck für ihre Zukunft alles erdenklich Gute und viel Freude m neuen Lebensabschnitt!

Kooperationen Theologie interkulturell

Schwerpunkt Asien

Die Religionswissenschaften des Fachbereich Katholische Theologie konzentrieren sich seit langem auf die Religionen Südasiens, bieten regelmäßig Seminare an und organisieren Konferenzen und Feldstudien über religiöse Traditionen mit Ursprung in Indien: Hinduismus (Vishnu, Shiva, Devī-Traditionen), Buddhismus, Jainismus, Sikhismus.

Studenten der Religionswissenschaften mit Schwerpunkt auf indischen Religionen haben die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit dem Institut für vergleichende Sprachwissenschaft (Fachbereich 09 Sprach- und Kulturwissenschaften) Sanskrit, Vedisch, Pali, Ardhamagadhi, Hindi zu lernen.

Neben dem systematischen und historischen Überblick liegt unser Schwerpunkt auf der Dynamik von Zusammenflüssen, Interaktionen und Differenzierungen sowie dem interreligiösen Dialog zwischen indischen Traditionen, dem Islam und dem Christentum in Europa und in Südasien.

 Indische Generalkonsulin am Fachbereich

Die indische Generalkonsulin, Frau Parkar, hat am 17. Januar 2020 den Fachbereich besucht, um sich über die Interfaith-Studies zu informieren. Bei dem Treffen wurden weitere Kooperationsmöglichkeiten hinsichtlich des Forschungsschwerpunktes Asian Theology ausgelotet. Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Zusammenarbeit!

Auf dem Foto sind v.l.n.r. zu sehen: Herr Sikand, Frau Prof.'in Dr. Middelbeck-Varwick, die indische Generalkonsulin Frau Parkar, Dekan Herr Prof. Dr. Thomas M. Schmidt

Tagung "Celebrating 550. Birthday of Guru Nanak"

Im Rahmen des religionswissenschaftlichen Blockseminars zur Sikh-Religion "Guru Nanak's Global Message to the Humanity" (FB 07) fand am 7. und 8. Juni 2019 ein Festakt mit einer internationalen Tagung "Celebrating 550. Birthday of Guru Nanak" statt.

Prof. Dr. Thomas M. Schmidt, Dekan des FB 07 eröffnete die Tagung. Daran nahmen internationale Gäste aus Indien, Professor*innen und Studierende der Goethe-Universität teil. Es fand ein fruchtbarer Austausch über die Botschaft des Stifters der Sikh-Religion, Guru Nanak, "Es gibt weder Hindus noch Muslims, alle sind Menschen" statt. Die verschiedenen Vorträge von Professor*innen Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Studierenden befassten sich mit Guru Nanak's Ideen und dem Leben der Sikhs aus Innen- und Außenperspektiven. Die Teilnehmenden diskutierten die Aktualität von Guru Nanak's Botschaft für den interreligiösen Dialog und tolerante Koexistenz unterschiedlicher Religionen. Abgeschlossen wurde die Tagung mit einem Poesie-Abend der Urdu Gesellschaft Frankfurt.

Besuch der indischen Generalkonsulin

von links: Dekan Prof. Schmidt, indische Generalkonsulin Ms. Parkar, Vizepräsident van Dick und Prof. Sikand

Am 5. Juni besuchte die indische Generalkonsulin Pratibha Parkar sowie der indische Generalkonsul Chauhan den Fachbereich Katholische Theologie, um über gemeinsame Kooperationen zu sprechen.
Frau Parkar wird am Pfingstwochenende auf der Konferenz anlässlich des 550.Geburtstag von Guru Nanak einen Vortrag mit dem Titel "Why India is Celebrating Worldwide the Philosophy of Guru Nanak" halten.

Gastprofessur von Prof. Dr. Felix Wilfred (Indien)

Im Rahmen der Vorlesungsreihe Theologie interkulturell war Prof. Dr. Felix Wilfred zu Gast. Das Thema seiner Vorlesung lautete "Wandel religiöser Identitäten in einer globalisierten Welt. Annäherung in indisch-interkultureller Perspektive". Unter diesem Titel ist eine Publikation in Vorbereitung.

Hier finden Sie das Plakat mit den einzelnen Vorlesungsinhalten.


Buddha-Pilgerreise

Im Frühjahr 2015 fand dieFeldstudienreise "Buddha-Pilgerreise - Buddha Yatra" nach Nordindien und Nepal in Zusammenarbeit mit dem Institut für vergleichende Sprachwissenschaft (Fachbereich 09) statt.

Macht und Missbrauch

Vorbemerkung. Der Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität hat sich entschlossen, mit der untenstehenden Erklärung auf die Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche zu reagieren. Er sieht sich damit in enger Verbindung mit der Initiative von neun Unterzeichnenden eines am 3. Februar 2019 veröffentlichtenoffenen Briefs an Kardinal Reinhard Marx. Dass Papst Franziskus im Herbst 2018 die Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen zu einer Sonderkonferenz am 21.–24. Februar 2019 in Rom eingeladen hat, um mit ihnen über die Missbrauchsfälle zu beraten, ist ein notwendiger Schritt. Der Fachbereich hat sich entschlossen, in der Vielfalt seiner Fächer und die Kooperation mit nichttheologischen Fächern suchend das Thema der Macht und ihres Missbrauchs ins Zentrum von Forschung und Lehre zu rücken.

​Online-Tagung zum Forschungsschwerpunkt Macht und Missbrauch

Am Freitag, den 05.06.2020 fand die erste Online-Tagung zum Forschungsthema Macht und Missbrauch mit dem Titel "Machtkritik durch Theologie" statt. Über einen Livestream auf dem YouTube-Kanal des Fachbereichs haben die zahlreichen Zuschauer*innen die Vorträge und Diskussionen verfolgt und im Chat mitdiskutieren können. 

Ein Zusammenschnitt der Konferenz ist nun hier verfügbar.

Den Flyer zur Veranstaltung mit allen Teilnehmern finden Sie hier.

Mitarbeit in internationaler Arbeitsgruppe

Frau Dr. Doris Reisinger, Mitarbeiterin im Schwerpunkt „Macht und Missbrauch“ am Fachbereich Katholische Theologie, wurde vom Cushwa Center for the Study of American Catholicism der US-amerikanischen University of Notre Dame als Mitarbeiterin in die Arbeitsgruppe „Gender Sex, and Power: Towards a History of Clergy Sex Abuse in the U.S. Catholic Church“ berufen. Wir gratulieren Frau Reisinger ganz herzlich zu dieser besonderen Zusammenarbeit!

Theologischer Filmthementag Gender & Diversity

Der Thementag Gender & Diversity der Fachbereiche 06 und 07, veranstaltet durch die Gleichstellungsbeauftragten der Fachbereiche, beschäftigte sich am Mittwoch, 22. Januar 2020 mit dem Thema Missbrauchsaufklärung.

Dazu wurde der Film „Spotlight“ aus dem Jahr 2015 gezeigt. Das Thema des Films ist die Aufklärung des großen Missbrauchsskandals in Boston. Anschließend fand eine Diskussion zum Thema statt.

Hier finden Sie den deutschen Trailer zum Film.

Diözese Limburg startet Aufarbeitungsprozess zu Konsequenzen aus dem Missbrauchskandal

Fachbereich Katholische Theologie stellt Expertise zur Verfügung

Mit einem Seminartag im Haus am Dom hat die Diözese Limburg am 7. September ihren Reformprozess „Betroffene hören – Missbrauch verhindern“ offiziell begonnen, bei dem in neun Teilprojekten Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal gezogen werden sollen.

An diesem Prozess beteiligt sich auch der Fachbereich Katholische Theologie: Professor Mandry wird als theologischer Ethiker im Teilprojekt 7 „Katholische Sexualmoral / Neubewertung von Homosexualität“ mitarbeiten und Carla Sicking, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich, übernimmt die wissenschaftliche Assistenz des Teilprojekts. Mehr zum Projekt auf der Website des Bistums Limburg.

​Dies Academicus der Fachschaft 07

Der von der Fachschaft Katholische Theologie organisierte Studientag hat im Sommersemester 2019 zum Thema "Macht und Missbrauch"  stattgefunden.

Das Programm ist mit dem Vortrag "Umkehr! Kirche sein angesichts des Missbrauchsskandals" von Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim Sander aus der Universität Salzburg gestartet. Danach hat eine Podiumsdisskusion über das Thema "Kirche als Safe-Zone für Täter*innen?" stattgefunden. Anschließend wurde ein Workshop zur Sensibilisierung und Prävention angeboten.

Zum Tagesausklang hat es Leckeres vom Grill, erfrischende Getränke und interessanten Gesprächen gegeben. 

Vortrag und Workshop mit Doris Reisinger

Frau Doris Reisinger hat am 6. Juni 2019 einen Workshop und einen öffentlichen Vortrag zum Thema Missbrauch am Fachbereich gehalten.

Anhand von Filmbeispielen analysierte sie das Phänomen des geistlichen Missbrauchs und stellte Kriterien für eine „gesunde Pastoral“ gegenüber Sekten auf. Voraussetzungen für den spirituellen Missbrauch sind nach Reisinger spirituelle Vernachlässigung, spirituelle Manipulation und spirituelle Gewalt. Vorbeugende Maßnahmen liegen zunächst im Subjekt, das sich als spirituell handlungsfähig begreifen und über ein Wissen auf ein Recht auf spirituelle Selbstbestimmung verfügen sollte. Auf der Seite der Seelsorger*innen ist eine qualifizierte Ausbildung sowie regelmäßige Supervision relevant.

Der bewegende Vortrag hat deutlich gemacht, dass seitens der Katholischen Kirche noch sehr viel Arbeit zu leisten ist und auch die Theolog*innen gefordert sind, ihre Stimme in die Öffentlichkeit einzubringen.

Antrittsvorlesung von Frau Apl.-Professorin Wustmans

Frau Apl.-Professorin Hildegard Wustmans hat am 29. Mai 2019 einen Vortrag mit dem Titel „Glauben Sie mir? Glaubensfragen in Zeiten des sexuellen Missbrauchs“ gehalten.


Frau Apl. Prof. Dr. Hildegard Wustmans arbeitet zur Zeit als Dezernentin für Pastorale Dienste im Bistum Limburg. In diesem Sommersemester tritt sie die Apl. Professur für Praktische Theologie am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität an.

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