Trotz regnerischen Wetters Spaß beim Feierabend-Lauf
Goethe-Lauf 2025: Wetter wechselhaft – Stimmung
ausgelassen
Mittwoch, 27. August 2025
Am Mittwoch, den 27. August 2025, fand der diesjährige Goethe-Lauf statt – ein sportliches Highlight für die Mitarbeitenden der Goethe-Universität Frankfurt, der TU Darmstadt und der Universität Mainz im Rahmen der Partnerschaft der Rhein-Main-Universitäten (RMU). Insgesamt 483 Läuferinnen und Läufer waren für das Event angemeldet.
Was war neu?
Erstmals wurde in diesem Jahr ein Kinderlauf mit spielerischen
Parkour-Hindernissen um 17 Uhr ausgetragen. Den Startschuss übernahm Universitätspräsident
Prof. Dr. Enrico Schleiff persönlich. Zusätzlich sorgte das Goethe-Play Bike des
Hochschulsports mit abwechslungsreichen Bewegungsspielen für Unterhaltung.
Weil der Goethe-Lauf ein Event für alle sein soll, hat der Hochschulsport in diesem Jahr ein Buddy-Programm erarbeitet. Im Rahmen dieses Programms hatten alle Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich selbst als Laufbegleitung, Orientierungshilfe oder unterstützende Hand für andere anzumelden oder dieses Angebot für sich in Anspruch zu nehmen.
Hauptlauf und sportliche Erfolge
Wegen regnerischen Wetters wurde der Start des Hauptlaufs von 18 auf 19 Uhr
verschoben. Die Stimmung der Teilnehmenden blieb davon jedoch ungetrübt – die
Atmosphäre war durchweg fröhlich und die Motivation der Läufer*innen spürbar.
Der schnellste Läufer erreichte schließlich nach 18:33 Minuten das Ziel, die
schnellste Läuferin folgte mit einer beeindruckenden Zeit von 22:25 Minuten.
Sieger*innen waren in diesem Jahr:
Schnellste Läuferinnen
1. Herz, Emma (00:22:25.6)
2. Eckardt, Marissa (00:23:32.2)
3. Keller, Luise (00:24:16.8)
Schnellster Läufer
1. Lazzeri, Gianmarco (00:18:33.4)
2. Lienau, Niklas (00:18:38.6)
3. Thomas, Marvin 00:19:33.8)
Läufer*in im Durchschnitt
Katrin Bäcker TU Darmstadt (00:36:22,1)
Schnellstes Team
Fair Trail (01:36:24,5)
Schönstes Outfit
Hochschulsport-Team Uni Mainz
Größtes Team
Axon Express (20 Finisher*innen)
Rahmenprogramm und Ehrungen
Vor der Siegerehrung um 20 Uhr erhielten Sabrina Heil (Leichtathletik;
Goldmedaille) und Markus Michalek (Tischtennis-Schiedsrichter) eine besondere
Würdigung. Beide waren für die Goethe-Universität im Juli bei den FISU Summer
Games, den Weltspielen der Studierenden, im Einsatz gewesen. Außerdem sorgten
Tanzshows aus den Bereichen Afro Beat und Hip-Hop für ausgelassene Stimmung und
ein vielfältiges Kulturprogramm.
Dank und Ausblick
Der Goethe-Lauf 2025 war ein voller Erfolg und zeigte erneut die verbindende
Kraft von Sport, Gemeinschaft und kultureller Vielfalt. Ein besonderer Dank
gilt allen Beteiligten, insbesondere dem Awareness-Team des Hochschulsports,
dem Sanitäts-Team, dem Catering-Team, dem Technik-Team, der Gebärdendolmetscherin,
sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Ohne ihre
Unterstützung wäre die Durchführung des Laufs in dieser Qualität nicht möglich
gewesen.
Text: Tabea Busch, Sabrina Liedtke, Isabelle Andreä
Vom 16. bis 27. Juli haben die FISU Games 2025 als Weltspiele der Studierenden in Deutschland stattgefunden. Für die Goethe-Uni waren sechs Athlet*innen am Start und überzeugten mit hochklassigen Leistungen.
Sabrina Heil gewann Gold bei der 4x400m Sprintstaffel. Nach ihrer persönlichen Bestleistung über 400 m Hürden bei der DHM in Duisburg im Mai bewies die Biowissenschaftsstudentin, dass in dieser Saison noch mehr drin ist – und erfüllte sich mit dem Staffelteam ihren Traum vom ganz großen Erfolg.
HIER geht es zum gesamten Wettkampfbericht.
Internationaler Austausch
Im Rahmen eines internationalen Austauschs besuchten Joshua Kliewer, Koordinator für umgreifenden Gesundheitsthemen und Sabrina Liedtke, Referentin für Sportprogramm und Veranstaltungen des Hochschulsports Frankfurt im Sommer 2025 das Recreation Center der renommierten University of British Columbia (UBC) in Vancouver, Kanada. Im Zentrum des Besuchs stand der Austausch zu Strukturen, Inhalten und Herausforderungen universitärer Sportangebote mit spannenden Einblicken in ein hochdifferenziertes System.
First Nation Acknowledgement
Im Rahmen unseres Besuchs an der UBC in Vancouver möchten wir anerkennen, dass die Universität auf dem traditionellen Land der Musqueam First Nation liegt. Die Auseinandersetzung mit diesem kulturellen Erbe und die Anerkennung der First Nations als ursprüngliche Bewahrer dieses Landes sind zentrale Bestandteile der Identität der UBC.
Auch der an der UBC weit verbreitete Spitzname „Thunderbird“ trägt eine tiefe kulturelle Bedeutung. Der Thunderbird ist ein machtvolles Wesen aus den Erzählungen und Weltdeutungen der First Nations an der Nordwestküste Kanadas.
Mehr Informationen dazu sind hier auf der Website der UBC zu finden.
Willkommen am Recreation Centre North
Empfangen wurden Joshua Kliewer und Sabrina Liedtke auf dem Campus der UBC im neu eröffneten Recreation Centre North, einem vierstöckigen Sportzentrum, das erst kürzlich in Betrieb genommen wurde. Sport Club Coordinator Stephanie Jameson sowie Senior Manager Mike Elias führten persönlich durch den beeindruckenden Neubau (Eröffnung am 02. Juli 2025) der mit modernster Ausstattung für Basketball, Teamsportarten, Tanz, Fitness und Lauftraining aufwartet. Besonders eindrucksvoll war der großzügig angelegte Kraft- und Fitnessbereich mit hochmodularem Equipment, ausgelegt für über 60.000 Studierende sowie externe Nutzer*innen.
Neben dem neuen Zentrum betreibt die UBC insgesamt zwölf Sportanlagen, darunter ein Rugby Center, ein Bootshaus, ein Tennis Center, ein Baseball Center, das Aquatic Center, das Stadion im Thunderbird Park sowie die Eishockey-Arena der UBC Thunderbirds.
Austausch im Aquatic Center
Im Anschluss an die Gebäudeführung fand ein vertiefender Austausch im Meetingraum des UBC Aquatic Centers statt. Zentrale Themen waren:
Finanzierungsstrukturen: Im Unterschied zum deutschen Hochschulsport, der sich stark über Vereins- und Verbandsstrukturen organisiert und auf den Breitensport ausgerichtet ist, investiert die UBC jährlich rund 50 Millionen kanadische Dollar in ihre sportliche Infrastruktur – mit Fokus auf den professionellen Leistungssport.
Sportformate an der UBC: Neben den Varsity Teams, also hochschulgebundenen Leistungssportmannschaften, spielt auch der Bereich der Intramural Sports eine bedeutende Rolle. Diese zeichnen sich durch eine starke Eventkultur und einen „League-Charakter“ aus. Besonders spannend: die Integration geschlechtergemischter Sportarten wie Quadball, das an der UBC als Paradebeispiel für inklusiven Teamsport gilt.
Safe Sport und Prävention: Kanada verfolgt eine klar geregelte nationale Linie im Umgang mit Grenzverletzungen im Sport. Grundlage hierfür ist der Universal Code of Conduct to Prevent and Address Maltreatment in Sport (UCCMS), der verpflichtend von allen nationalen Sportorganisationen umgesetzt werden muss. Ergänzt wird dies durch das Canadian Safe Sport Program (CSSP). In Deutschland befindet sich dieser Bereich im Aufbau – etwa durch die Entwicklung eines Safe Sport Codes an der Deutschen Sporthochschule Köln.
Globale Netzwerke für eine gemeinsame Sportzukunft
Der Besuch an der UBC verdeutlichte eindrucksvoll die Potenziale eines lebendigen interkulturellen Austauschs im Hochschulsport. Internationale Begegnungen wie diese fördern nicht nur den Netzwerkausbau, sondern stärken auch die Idee einer globalen Verantwortung im Sport, ganz im Sinne einer Global Citizenship.
Der Hochschulsport Frankfurt bedankt sich herzlich für die Gastfreundschaft und den offenen Dialog und blickt mit Freude auf die zukünftige Zusammenarbeit.
HIER geht es zum gesamten Wettkampfbericht.
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