
Ankündigungen
Das Verbundprojekt Cultural Entrepreneurship and Digital Transformation in Africa and Asia (CEDITRAA) der Goethe-Universität Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird seit 1. April 2021 vom BMBF gefördert. Trotz der pandemischen Beschränkungen blicken die Forschenden auf ein ereignisreiches erstes Förderjahr zurück.
Die Auftakttagung im Juli wurde schwerpunktmäßig von Mainzer Seite durch die Prof. Matthias Krings (Ethnologie) und Tom Simmert organisiert. Dabei wurde das Thema Cultural Entrepreneurship von unterschiedlichsten Seiten beleuchtet, unter anderm in einem Vortrag des renommierten Institutionalisten Michael Lounsbury von der University of Alberta.
Der von Prof. Cornelia Storz zusammen mit Egbert Amoncio und dem Wissenschaftlichen Koordinator Bertram Lang organisierte digitale Methodenworkshop am 4. und 5. Oktober versammelte an zwei Tagen Expert*innen aus Europa, Asien und den USA zur Vorstellung und Diskussion innovativer Methoden zur Nutzung digitaler Quellen. Dabei lag der Schwerpunkt am ersten Tag auf maschinellem Lernen und computergestützter Bild- und Videoanalyse, am zweiten Tag auf digitaler und hybrider Ethnographie.
Neben diesen großen Veranstaltungen traf sich das Team aus Frankfurter und Mainzer Wissenschaftler*innen inklusive nigerianischer Kollegen von der Pan-Atlantic University in Lagos regelmäßig zu den virtuellen CEDITRAA Friday Meetings, in denen neben dem kollegialen Austausch je ein Teilprojekt vorgestellt und dadurch die vielfältigen methodischen Zugänge zu den ostasiatischen und afrikanischen Kulturindustrien beleuchtet wurden.
Ankündigungen
Es ist soweit! Das IZO freut sich Ihnen den Tätigkeitsbericht des akademischen Jahres 2020/21 nun in der Online-Version präsentieren zu können.
Die schwierige Lage zur Zeit der Pandemie hat das IZO nicht davon
abgehalten die Forschung und Aktivitäten- wenn auch virtuell- weiter
voranzutreiben und das Zentrum kann auf ein ereignisreiches Jahr
zurückblicken. Die folgenden Seiten geben Ihnen einen Einblick in die
Tätigkeiten des Zentrums unter
den erschwerten Bedingungen der Pandemie.
Den vollständigen Bericht in deutscher und englischer Sprache finden Sie unten zum Download.
Aktuelle Forschung
Aktuelle Forschung Dezember 2021
Cornelia Storz hat im November 2021 gemeinsam mit Marcus Conlé, Henning Kroll und Tobias ten Brink einen Artikel im Journal of Technology Transfer veröffentlicht. Das Thema Technologietransfer in Europa und Asien erfährt sowohl aus ökonomischer als auch aus politischer Sicht immer wieder besondere Aufmerksamkeit, da sich in den jeweiligen Kontexten interessante Transfermechanismen etabliert haben. Dazu gehören etwa die in China prominenten University Satellite Institutes (USI): Prof. Storz und ihre Ko-Autoren untersuchen diesen bislang wenig beachteten Akteur am Beispiel der chinesischen Provinz Guangdong.
Im Kontext der IZO-Forschung zu Global East Asia identifiziert dieses Projekt einerseits einen wichtigen, in der Innovationsforschung vernachlässigten Mechanismus, der hilft, Technologietransfer erfolgreich zu gestalten: institutionelle Nähe. Zweitens identifiziert es damit einen erfolgreichen Mechanismus, der auch für die hiesige Innovationspolitik relevant ist; ganz im Sinne des gewählten Journals JOTT, das sich Ursachen von gescheiterten und erfolgreichen Technologietransferpolitiken anschaut. Der Artikel wurde Open Access veröffentlicht und ist unter der DOI (s.u.) abrufbar.
IZO Events
IZO Events
Aktuelle Forschung
Aktuelle Forschung November 2021
IZO Events
Öffentlicher Vortrag anlässlich der IZO-Beiratssitzung
Gremien
Ankündigungen
Wissenschaftliche Politikberatung und der direkte öffentliche Austausch mit politischen Akteuren leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der gesellschaftlichen Relevanz der China- und Asienstudien. In diesem Sinne engagiert sich der Wissenschaftliche Koordinator des IZO, Bertram Lang, regelmäßig mit Beiträgen in Policy-Journals und Studien für NGOs und öffentliche Institutionen.
Nachdem im März 2021 ein kontroverser Passus zu Non-Profit-Organisationen im geplanten EU-China-Investitionsabkommen bekannt wurde, beauftragte die Fraktion der Grünen im Europaparlament Bertram Lang mit einer Studie zur Rolle der Zivilgesellschaft in der europäischen Chinapolitik. Herr Lang setzt sich darin kritisch mit der Position der Europäischen Kommission und der Mitgliedsstaaten auseinander und macht konkrete Vorschläge, wie Expertise aus der Zivilgesellschaft besser in der europäischen Außen- und Handelspolitik berücksichtigt werden könnte, um sowohl Werte als auch das europäische Interesse an einer von vielfältigen Akteuren geprägten internationalen Ordnung besser zu verwirklichen.
In einem von Christina Sadeler moderierten Webinar diskutiert Bertram Lang am 8. Dezember 2021 mit dem langjährigen Europaabgeordneten und China-Experten der Grünen, Reinhard Bütikofer, die Kernergebnisse der Studie und zukünftige Handlungsoptionen im Hinblick auf das derzeit auf Eis liegende Investitionsabkommen.
Nachtrag: Das Webinar ist hier (externer Link) abrufbar.
Downloadlink zur Studie:
IZO Events
Am 29. November 2021 war Prof. Barry Naughton, Inhaber des Lehrstuhls für Chinas Internationale Beziehungen an der UC San Diego's School of Global Policy & Strategy, für zwei IZO-Veranstaltungen zu Gast am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg. Unter dem Titel "China Summer 2021: From Industrial Policy to Comprehensive Steerage?" diskutierte Naughton die Welle an weitreichenden regulatorischen Maßnahmen und durchgreifenden wirtschaftspolitischen Reformen, die von der Kommunistischen Parteiführung der VR China in den vergangenen Monaten angestoßen wurden.
Im Anschluss an eine Diskussion mit IZO-Forscher*innen und externen Gästen stand Prof. Naughton am Nachmittag Nachwuchswissenschaftler*innen aus dem neu gegründeten IZO Early Career Researcher-Netzwerks Rede und Antwort . Das Interesse am informellen Austausch mit dem renommierten Chinawissenschaftler war riesig und die Diskussionen sowohl über den Inhalt von Naughtons Forschung als auch über die Zukunftsperspektiven von Forschung in und mit China hätten auch noch weit länger als die eingeplanten drei Stunden dauern können.