FB06 - Evangelische Theologie

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An der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie, Fachbereich Evangelische Theologie, sind in dem an der Goethe-Universität Frankfurt angesiedelten Projekt „Buber-Korrespondenzen Digital: Das Dialogische Prinzip in Martin Bubers Gelehrten- und Intellektuellennetzwerken“ in der Trägerschaft der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz zum 01.10.2021 zwei Stellen für je eine*n

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
(E13 TV-G-U, halbtags)

befristet bis 31.12.2022 zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrags (TV-G-U). Dienstort ist Frankfurt am Main. Das Vorhaben kooperiert eng mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Stelle ist im Kontext dieser Kooperation verortet.

Die Einstellung erfolgt auf der Basis § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz. Daher können Bewerber*innen, die bereits in einem Arbeitsverhältnis zur Goethe-Universität Frankfurt am Main stehen oder gestanden haben, nicht berücksichtigt werden.

Das Projekt „Buber-Korrespondenzen Digital“ ist ein auf 24 Jahre angelegtes Langzeitprojekt der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, finanziert durch das von Bund und Ländern getragene Akademienprogramm zur Förderung langfristig angelegter Forschungsvorhaben in den Geisteswissenschaften. In Zusammenarbeit der Arbeitsstelle an der Goethe-Universität Frankfurt mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie in Kooperation mit der Boston University und der National Library of Israel in Jerusalem wird durch das Projekt eine digitale Edition der Korrespondenzen Martin Bubers erarbeitet und eine digitale Analyse seiner Gelehrten- und Intellektuellennetzwerke unternommen.

Zu den Aufgaben innerhalb der Frankfurter Arbeitsstelle gehört neben Forschungs-, Editions- und Redaktionsarbeit die intensive Zusammenarbeit mit der Digitalen Akademie an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, die Mitwirkung bei der Verwaltung und Organisation des Projekts sowie die Mitgestaltung insbesondere der Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Es besteht die Möglichkeit zur eigenständigen wissenschaftlichen Forschung im Rahmen des Akademieprojekts.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in den Fächern Judaistik/Jüdische Studien, Geschichtswissenschaft, Philosophie, Literaturwissenschaften, Theologie oder in anderen verwandten Disziplinen, vorzugsweise Promotion, nachgewiesene Erfahrung im Bereich der Editionsarbeit, Vertrautheit mit den oder Bereitschaft zur raschen Einarbeitung in die Methoden der Digitalen Geisteswissenschaften und den Umgang mit relevanten digitalen Editionstools, Datenstandards und Webtechnologien, sehr gute Englischkenntnisse, ggf. Kenntnisse des Hebräischen, Fähigkeit zur Arbeit in interdisziplinären Teams, breite Kenntnisse der deutschen und deutsch-jüdischen Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts und/oder der Exilforschung sowie spezifische Expertise im Bereich der jüdischen Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne bzw. der jüdischen Religionsphilosophie.

Rückfragen sind per Mail an die Projektleiter Prof. Dr. Christian Wiese (c.wiese@em.uni-frankfurt.de) und Prof. Dr. Martin Leiner (martin.leiner@uni-jena.de) zu richten.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden in elektronischer Form (PDF-Datei) an den Dekan des Fachbereichs Evangelische Theologie (dekanat.evtheol@em.uni-frankfurt.de) und an den Forschungsdekan und Projektleiter Prof. Dr. Christian Wiese (c.wiese@em.uni-frankfurt.de) bis zum 10.08.2021 erbeten.