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Sie sind Doktorandin* oder Postdoc an der Goethe Universität und interessieren sich für das Mentoring-Programm ProCareer.Doc? Das Mentoring-Programm hat zum Ziel, Sie bei der Entwicklung individueller Karrierestrategien und bei der Entscheidungsfindung zu Ihrem Berufsweg nach der Promotion zu unterstützen. Praxisnahe Einblicke in außeruniversitäre Arbeitsfelder ermöglichen eine optimale Orientierung zu den vielfältigen Karriereoptionen in Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Berufsfeldern wie z. B. Wissenschaftsmanagement oder öffentliche Verwaltung. Sie sind herzlich eingeladen an einer der digitalen Informationsveranstaltungen teilzunehmen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um einen umfassenden Einblick in ProCareer.Doc zu erhalten, sich mit ehemaligen Mentees auszutauschen und Ihre Fragen direkt an das Team von Mentoring Hessen zu stellen.

Datum: 27.11.2024, 16:00– 17:30 Uhr
Veranstaltungsort: online
Format: Informationsveranstaltung
Zielgruppe: Doktorandinnen* und frühe Postdoktorandinnen* aller Fächer an der GU in der Phase der weiteren Karriereorientierung.
Referentinnen: Mentoring Hessen

Anmeldung bis zum 26.11.24 (bis 18Uhr) über Mentoring Hessen

Mehr als 90 Jahre nach der Machtübernahme durch die Nazis, mehr als 85 Jahre nach dem Beginn der organisierten wirtschaftlichen Enteignung der europäischen Juden mit dem Novemberpogrom und mehr als 75 Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland sind die Profite der Nazizeit noch immer der Kern der deutschen Wirtschaftsmacht und die kulturellen Hinterlassenschaften der Nazis prägen noch immer in erschreckendem Maße den Alltag der deutschen Gesellschaft.

Das argumentiert Zachary Gallant in seinem neu erschienenen Buch „Entnazifiziert Euch: Wider den Mythos der Vergangenheitsbewältigung“. In Gesprächen über und Lesungen aus dem Buch werden der Autor und die Sozialanthropologin Catherine Whittaker über die weitreichenden Auswirkungen des Versagens bei der Entnazifizierung auf die heutige Zivilgesellschaft diskutieren und darüber, was wir dagegen tun können.

Zachary Gallant berichtete als Journalist über Politik und Korruption in den USA und auf dem Balkan. Er ist Jude mit deutschen Wurzeln und lebt seit 2012 in Deutschland, wo er mit Unterstützung der Europäischen Kommission und des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zahlreiche Projekte zu Flüchtlingshilfe, interkultureller Verständigung und Klimagerechtigkeit durchgeführt und organisiert hat.

Catherine Whittaker ist Professorin und Geschäftsführende Direktorin am Institut für Ethnologie an der GU. Sie forscht unter anderem zu Gewalt, Diskriminierung und Sicherheit.

Organisation und Ansprechperson: Prof Dr. Catherine Whittaker, whittaker@em.uni-frankfurt.de

Datum und Uhrzeit: 27.11.2024, 16:00 - 18:00 Uhr

Ort: Campus Westend, Casino, Cas.1.801

Der Vortrag entfällt leider.

Veranstaltung der Reihe "Diversität und Diskurs: Antisemitismus. Erinnerungskultur. Demokratie - Interdisziplinäre Perspektiven"

Vortrag von Dr. habil. Klaus Holz, Autor und Antisemitismusforscher

Datum und Uhrzeit: 26.11.2024, entfällt

Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 9


Für viele in Deutschland lebende Menschen of Color und Menschen mit Migrationsgeschichte gehören Rassismus und rassistische Diskriminierung zum Alltag. Das Spektrum der Rassismuserfahrungen reicht von rassistischen Sprüchen, Witzen und Kommentaren, bis hin zu rassistischen Beleidigungen und Übergegriffen oder rassistischer Andersbehandlung und Benachteiligung. Diese Erfahrungen sind schmerzvoll und/oder auch gewohnte „Normalität" und sie schränken Menschen of Color auf vielen Ebenen ein. Oft fühlen sich Betroffene auch ohnmächtig und alleine mit ihren Erfahrungen.

Menschen machen Rassismuserfahrungen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer ethnischen, kulturellen oder religiösen Herkunft und Zugehörigkeit, ihres Namens oder ihrer Sprache. Unser Blick im Workshop richtet sich auf die Gesamtheit und zugleich Verschiedenheiten unserer Erfahrungen. Wir entwickeln gemeinsam wohltuende und wirkungsvolle Handlungs- und Widerstandsstrategien. Dabei nutzen wir unterschiedliche Methoden und Übungen aus der Empowerment-Arbeit.

Çığır Özyurt-Güneş

ist 1983 in Berlin geboren. In seiner Jugend hat er selbst an einigen Musik- und Theaterprojekten teilgenommen. Als Schüler hat er mit Jugendarbeit in Schöneberg begonnen. Nach seinem Zivildienst in dem Kinderheim „Nesin-Stiftung“ in der Türkei, hat er Theater gespielt und als Regieassistent bei der Jugendtheaterwerkstatt Berlin-Moabit gearbeitet. Nach erfolgreichen gemeinsamen Projekten mit der JTW hat er gemeinsam mit dem Kollektiv das JugendtheaterBüro Berlin, heute Theater X, gegründet und dort Regie von vielen Jugendtheaterproduktionen geführt und die musikalische Leitung übernommen. Die Arbeit des Theater X hat besonders das Empowerment von jungen Menschen, vornehmlich of Color, im Fokus. Während dessen studierte er Soziale Arbeit (B.A.) und anschließend Theaterpädagogik (M.A.). Er arbeitete unter anderem freischaffend an Projekten für das Gorki Theater und das Grips Theater. Von 2017 bis 2019 arbeitete er als Bildungsreferent bei der Bundesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ). Jetzt leitet er die offene Jugendeinrichtung „LAIV“ der Lebenswelt gGmbH in Berlin-Reinickendorf. Des Weiteren ist er seit vielen Jahren Musiker und Aktivist und setzt sich auch in diesen Feldern mit Antidiskriminierung und Empowerment auseinander.


Nurêy Özer

Nurêy Özer ist Beraterin, Coachin und Expertin in der diversitätsbewussten, diskriminierungssensiblen und macht- kritischen Organisationsentwicklung und Prozessbegleitung. Sie konzipiert und führt Empowerment Räume. Sie arbeitet aus einer queer Feministischen Haltung und versucht dekoloniales Wissen und Methodiken anzuwenden. 


Organisation: Büro für Chancengerechtigkeit


Datum und Uhrzeit: 22.11.2024, 13:30 Uhr bis 19:30 Uhr


Ort: Campus Westend, SKW-Gebäude, Teil C, 05.C112


Anmerkungen: Der Workshop ist auf max. 15 Personen begrenzt. Bitte um Anmeldung bei Dr. Thuy Loan Nguyen, ThuyL.Nguyen@em.uni-frankfurt.de


Das bundesweite Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft bietet für all jene ein Forum, die sich als Mutter identifizieren und im Wissenschaftsbetrieb arbeiten, um sich auszutauschen, zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu informieren.

Das Netzwerk dient dazu, uns gegenseitig stark und sichtbar zu machen. Wir wollen uns von den lebensfeindlichen, ungesunden und wettbewerbsorientierten Strukturen des derzeitigen Wissenschaftsbetriebs nicht unterkriegen lassen!

Lokalgruppe Mutterschaft und Wissenschaft Frankfurt
Bei regelmäßigen Treffen gibt es die Möglichkeit sich mit anderen Müttern in der Wissenschaft oder die am Thema Mutterschaft und Wissenschaft interessierten Menschen in Frankfurt auszutauschen und sich zu vernetzen. Wir treffen uns regelmäßig im Semester zu bestimmten Themen.

Nächsten Termine:

  • 21. November 2024 
  • 13. Dezember 2024

Die Treffen finden jeweils von 10:00 bis 11:30 Uhr im SKW-Gebäude in den Räumlichkeiten des Büro für Chancengerechtigkeit (5.Etage) statt, Raum 05.C112.

Weitere Informationen hier. Kommt gerne ohne vorherige Anmeldung vorbei.
Nov 20 2024

Souveräner Umgang mit Grenzüberschreitungen und Machtmissbrauch

Reihe "Starke Frauen*", Teil 2


In einer Welt, in der Frauen* oft mit Dominanzverhalten und Grenzüberschreitungen konfrontiert werden, ist es wichtig, ein starkes Mindset zu entwickeln. Die Workshop-Reihe "Starke Frauen*" bietet Reflexionsmöglichkeiten und handlungsorientierte Strategien, um selbstbewusst auftreten und eigene Grenzen klar kommunizieren zu können.

Im Workshop Souveräner Umgang mit Grenzüberschreitungen und Machtverhalten geht es darum, wie Frauen unangenehmen Situationen meistern können. Dominanzverhalten, sexistische und rassistische Grenzüberschreitungen sind häufige Herausforderungen im beruflichen und privaten Alltag. Diese Konfrontationen führen oft zu Unsicherheiten, Hilflosigkeit, Frust oder auch Wut. Der Workshop bietet Strategien und Techniken, um diese Herausforderungen selbstbewusst zu bewältigen.

Datum: 20.11.2024, 9:00 – 16:00 Uhr 

Veranstaltungsort: wird noch bekannt gegeben

Format: Präsenz Workshop

Zielgruppe: Alle sich als weiblich identifizierenden Mitarbeiter*innen der Goethe Universität

Referentin: Silke Gorges, Stark durchs Leben

Anmeldung bis zum 13.11.2024 über DFN: Starke Frauen* | DFN-Terminplaner

Für Rückfragen erreichen Sie uns unter training.gleichstellung@uni-frankfurt.de

Wie kann Diversität in der Hochschullehre aktiv gefördert und Diskriminierung unterbunden werden? Was trägt zu einer inklusiven, respektvollen Lernatmosphäre bei? Wo steckt Diskriminierung in den digitalen Werkzeugen, die wir nutzen? Welche Rolle spielen unterbewusste Vorurteile im Lehrkontext? Wie können wir Fehler vergebend aufarbeiten? 

Lorenz Narku Laing, Professor für Rassismusforschung an der EvH Bochum und Gründer der Diversityberatung Vielfaltsprojekte GmbH, gibt Antworten auf diese Fragen und viele weitere in einem reflexiven und diskursiven Workshopformat für Lehrende.


Trainer*in: Prof. Dr. Lorenz Narku Laing


Datum und Uhrzeit: 20.11.2024, 10:00 - 15:00 Uhr


Ort: Campus Westend, Normative Ordnungen, 5.01

Organisation: Normative Ordnungen  

Ansprechperson: Amadeus Ulrich, ulrich@normativeorders.net und Felix Kämper, kaemper@em.uni-frankfurt.de

Nov 20 2024

Vortrag von Prof. Dr. Lorenz Narku Liang

Unwissen. Schafft. Rassismus.

Rassismus ist ein Problem. Niemand will ein*e Rassist:in sein und dennoch hält sich Rassismus in unserer Gesellschaft hartnäckig. Welchen unbewussten Beitrag leisten wir alltäglich zur Aufrechterhaltung von rassistischer Normalität? Wie können wir dem politischen Rassismus in unserer Gesellschaft begegnen? Und welche Rolle haben Hochschulen als Produktionsorte von Wissen? 

Lorenz Narku Laing, Professor für Rassismusforschung an der EvH Bochum und Gründer der Diversityberatung Vielfaltsprojekte GmbH, entwickelt in seinem Vortrag neue Perspektiven auf Rassismus und Antirassismus. Dabei will er nicht nur informieren, sondern auch unterhaltsam sein. Professor Laing lädt ein, sich gemeinsam auf eine antirassistische Reise für das Wohl unserer Gesellschaft zu begeben, fußend auf aktuellen wissenschaftlichen Studien.


Dr. Lorenz Narku Laing ist Professor für Rassismusforschung an der EvH Bochum und Gründer der Diversityberatung Vielfaltsprojekte GmbH. Er berät u.a. DAX-Konzerne, Theater, Bundesministerien und führende NGOs zu Diskriminierung. Im Jahr 2023 wurde er für seine Arbeit mit dem German Diversity Award geehrt und im Jahr 2021 mit dem Best Teaching Award der Zeppelin Universität. 

 Der Diversitytrainer wirkt weiterhin u.a. als Beirat des Bochumer Zentrum für Disability Studies, Mitglied der Präsidialversammlung des Ev. Kirchentags, Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung, Beirat der Fachzeitschrift Diversity in Wirtschaft und Recht und als Mitglied der Expert:innenkommission Antirassismus berät er das Bundeskanzleramt. Prof. Laing engagiert sich mit seinem preisgekrönten Projekt „Sport gestaltet Vielfalt“ gegen Diskriminierung im Sport. Er ist Senior Fellow von Humanity in Action e.V., New Bridge Fellow der Atlantik-Brücke und war „Leader of Tomorrow“ beim St. Gallen Symposium. Er promovierte in Politischer Theorie am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der LMU München, hat einen Master der Zeppelin Universität in Politik- und Verwaltungswissenschaft und studierte Soziologie, Philosophie und Jura an der Goethe-Universität Frankfurt.



Datum und Uhrzeit: 20.11.2024, 18:00 - 20:00 Uhr


Ort: Campus Westend, Normative Ordnungen, EG.01

Organisation: Normative Ordnungen  

Ansprechperson: Amadeus Ulrich, ulrich@normativeorders.net und Felix Kämper, kaemper@em.uni-frankfurt.de


Veranstaltung der Reihe "Diversität und Diskurs: Antisemitismus. Erinnerungskultur. Demokratie - Interdisziplinäre Perspektiven"

Vortrag von David Nossen, Bundesgerichtshof Karlsruhe

Datum und Uhrzeit: 19.11.2024, 18 - 20 Uhr

Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum. HZ9 



Sie sind MINT-Studentin* an der Goethe Universität und interessieren sich für ein Mentoring? ProCareer.MINT ist die Förderlinie von Mentoring Hessen für MINT-Studentinnen*. Ziel ist es, Sie als Studentin* der Natur- oder Ingenieurwissenschaften in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen und Ihnen einen praxisnahen Einblick in das Berufsleben zu ermöglichen. Sie sind herzlich eingeladen an einer der digitalen Informationsveranstaltungen teilzunehmen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um einen umfassenden Einblick in ProCareer.MINT zu erhalten, sich mit ehemaligen Mentees auszutauschen und Ihre Fragen direkt an das Team von Mentoring Hessen zu stellen.

Ein weiterer Termin findet am 27.11.24 statt.

Datum: 19.11.2024, 16:00– 17:30 Uhr
Veranstaltungsort: online
Format: Informationsveranstaltung
Zielgruppe: Studentinnen* aus den MINT Fachbereichen der Goethe Universität
Referentinnen: Mentoring Hessen

Anmeldung bis zum 18.11.24 (bis 18 Uhr) über Mentoring Hessen