Veranstaltungen ​​​

Teachers in academic institutions meet every day with students who represent the wide variety of multiple identities. Some are more familiar to us and some less so. With some we feel more comfortable and with some less.

Getting to know other identities that represent different cultures, perceptions, sexual/gender orientation, variety of lifestyle and so on, is necessary and important. However, it is not sufficient. A multicultural encounter is a dynamic meeting of emotional and cognitive events that take place in several intersubjectively integrated axes. It is an emotional and social fabric of closeness and distance, identification/alienation, shame/pride, rejection/acceptance, anxiety/courage, dependence/independence and more.

Therefore, working in an environment of multiple identities requires the creation of a personal awareness of how our emotional mechanisms, those that are expressed in the encounter with "the other", may influence and shape the professional functioning. That is, the thinking, the feelings and the professional behavior towards everything different in the daily interaction in the classroom.

Through experiential sessions, we will explore the way our personal and cultural life environments may shape our personal and professional functioning.


Nilly Venezia is the author of the book “The Mirror's Maze – on Multicultural

education in Israel" (Pardes, 2007), an International Campus Fellow at the Department of Anthropology at Goethe University, and a part-time lecturer at the Ono Academic College with four decades of teaching experience in a variety of settings and internationally.

Organisation und Ansprechperson: Prof Dr. Catherine Whittaker, whittaker@em.uni-frankfurt.de

Datum und Uhrzeit: 06.11.2024, 14:00 - 18:00 Uhr


Ort: Campus Westend, IG-Farben-Nebengebäude NG 701


Anmerkungen: Der Workshop ist auf max. 20 Personen begrenzt. Bitte um Anmeldung bei Julia Remy per E-Mail an j.remy@em.uni-frankfurt.de

Nov 6 2024

Workshop-Reihe "Sichtbar erfolgreich: Wissenschaftskommunikation für Frauen"

Praktische Tipps und Strategien für eine wirksame Wissenschaftskommunikation


Der erste Workshop der Reihe "Sichtbar erfolgreich: Wissenschaftskommunikation für Frauen", „Praktische Tipps und Strategien für eine wirksame Wissenschaftskommunikation“, vermittelt den Teilnehmerinnen, wie sie ihre Kernbotschaften klar formulieren und ihre Sichtbarkeit in der Wissenschaft erhöhen können. Dabei werden Herausforderungen und Hürden speziell für Frauen thematisiert, während sie Strategien entwickeln, um diese zu überwinden. Trainerin, Dr. Hanna Proner, bringt ihre langjährige Erfahrung im Bereich Kommunikation und Wissenschaft mit, um praxisorientierte Ansätze zu vermitteln.

Workshopreihe:

Sichtbarkeit in der Wissenschaft ist ein entscheidender Faktor für den beruflichen Erfolg auf dem Weg zur Professur und in der Forschungsförderung. Forschende sind dazu angehalten, über Wissenschaftskommunikation aufzuzeigen, welchen Beitrag ihre Forschung für die nachhaltige Entwicklung, die Innovationsfähigkeit und die Lebensqualität der Gesellschaft leistet. Besonders junge Forscherinnen zweifeln jedoch häufig daran, ob sie in der Wissenschaftscommunity und zum öffentlichen Diskurs bereits etwas beizutragen haben. Hinzu kommt der Druck, Forschung, Lehre und Wissenschaftskommunikation zeitlich zu vereinbaren, was oft als unüberwindbar erscheint. Viele Frauen folgen zudem dem Leitsatz: „Meine Arbeit soll für sich sprechen.“ Doch wissenschaftliche Arbeit allein kann nicht sichtbar werden, wenn nicht aktiv darüber gesprochen wird und fehlende Sichtbarkeit kann dazu führen, dass wertvolle Chancen und Karrieremöglichkeiten ungenutzt bleiben. Frauen werden zum Beispiel in der Medienberichterstattung seltener als Expertinnen angefragt und bei Veranstaltungen ist ihr Sprecherinnenanteil geringer.

Die Workshopreihe „Sichtbar erfolgreich: Wissenschaftskommunikation für Frauen“ des Career Supports des Büros für Chancengerechtigkeit setzt genau hier an und unterstützt Wissenschaftlerinnen dabei, ihre eigene Sichtbarkeit zu stärken und sich souverän in der Wissenschaftskommunikation zu bewegen. Die Reihe umfasst drei aufeinander aufbauende, aber auch einzeln besuchbare Workshops, die jeweils einen anderen Aspekt der Wissenschaftskommunikation beleuchten. Es werden dabei praxisnahe Werkzeuge und Strategien vermittelt, um Hürden zu überwinden und Wissenschaftskommunikation erfolgreich in den eigenen Berufsalltag zu integrieren.

Termin: Mittwoch, 06. November 2024, 10:00 – 14:00 Uhr, Online
Sprache: Deutsch
Zielgruppe: Gruppenleiterinnen, Tenure-Track- und neuberufene Professorinnen, fortgeschrittene Postdoktorandinnen, habilitierende und habilitierte Wissenschaftlerinnen aller Fächer

Anmeldung und weitere Informationen unter www.uni-frankfurt.de/158932270

In assoziativ montierten Bildern und Gesprächen in Deutschland, Polen und Israel erkundet der Dokumentarfilm Traumata, Mechanismen der Verdrängung und Versuche der Verständigung. Er stellt Fragen nach einem möglichen Dialog zwischen Angehörigen von Tätern und Opfern der Shoah und erforscht, wie Identität, Zugehörigkeit, Bewusstsein und Wahrnehmung im Kontext der jeweiligen nationalen Erinnerungskultur geprägt werden. Dabei liefert der Film keine schnellen Antworten, sondern lädt jede*n Betrachter*in zur kritischen (Selbst)Reflexion ein, zum Nachdenken über Antisemitismus und unseren heutigen Umgang damit.

Als Sohn eines polnischen Überlebenden der Shoah hat Offer Avnon zehn Jahre lang in Deutschland gelebt und den Holocaust niemals vergessen können. Nach seiner Rückkehr nach Israel betrachtet Avnon den israelisch-palästinensischen Konflikt mit einem neuen Blick, der sich im sozialen Raum von Haifa manifestiert.

Im Anschluss an den Film wird es ein Gespräch mit dem Regisseur geben, Moderation: Prof. Doron Kiesel (Leiter der Bildungsabteilung im Zentralrat der Juden in Deutschland und Gründungsdirektor der im Bau befindlichen Jüdischen Akademie in Frankfurt am Main).

Offer Avnon, geb. 1970 in Haifa (Israel), studierte Schauspiel im Nissan Nativ Acting Studio in Jerusalem, und Visuelles Kommunikationsdesign am Holon Institut für Technologie. Am Institut für Film und Fernsehen der Universität von Tel Aviv nahm er an einem einjährigen Ausbildungsprogramm teil. Zehn Jahre lebte er in Köln. Er arbeitete in verschiedenen Projekten mit Theatern, Straßeninstallationen, Kurzvideos und Fotografie.

Weitere Informationen zum Film: https://cinemalovers.de/der-rhein-fliesst-ins-mittelmeer/

Interview mit Offer Avnon mit dem Goethe Institut Tel Aviv: https://www.goethe.de/ins/il/de/kul/mag/24677537.html

Organisation: Forschungsverbund Dynamiken des Religiösen in Kooperation mit dem Buber-Rosenzweig-Institut, Goethe-Universität, der Schnittstelle Religion, Goethe-Universität  und dem Zentralrat der Juden in Deutschland.

Ansprechperson: Dr. Silvia Richter (Projektkoordinatorin Dynamiken des Religiösen), si.richter@em.uni-frankfurt.de   


Datum und Uhrzeit: 06.11.2024, 18:00 c.t.


Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 7


Infocafe_Lehramt

Das Studium mit Familienaufgaben erfordert einen hohen Grad an Organisation und Struktur. An manchen Stellen ist man dabei auf Unterstützung und Orientierung angewiesen, um sich einen passenden Weg durch die unüberschaubar vielen Anforderungen und Informationen zu bahnen.

Im Infocafé Lehramtsstudium mit Familienaufgaben stellen sich mit der Studienberatung Lehramt in der ABL, dem Familien-Service im Büro für Chancengerechtigkeit und dem Beratungszentrum des Studierendenwerks die drei wichtigsten Anlaufstationen vor, und stehen in einem lockeren Rahmen bei kleinen Snacks und Getränken für alle Rückfragen von Studierenden mit Care-Verantwortung zur Verfügung. Kinder können selbstverständlich mitgebracht werden!

Datum: 5. November 2024, von 16:00 bis 18:00 Uhr.

Ort: SKW Gebäude | Raum 05.C111. Die Veranstaltung findet hybrid statt, mit der Möglichkeit, über Zoom teilzunehmen.

Anmeldung: DFN-Terminplaner

Foto: David Bachar


Saba-Nur Cheema, 1987 in Frankfurt geboren, ist Tochter von pakistanischen Flüchtlingen. Sie studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Volkswirtschaftslehre. Von 2015–2021 war sie pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und ab 2020 Mitglied im Unabhängigen Expertenkreis zu Muslimfeindlichkeit der Bundesregierung. Saba Nur-Cheema ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt und forscht zu Antisemitismus in der Kindheit. Gemeinsam mit Meron Mendel und Sina Arnold hat sie 2022 den Band „Frenemies. Antisemitismus, Rassismus und ihre Kritiker*innen“ (Verbrecher Verlag) herausgegeben.

Foto: Ali Ghandtschi


Meron Mendel wurde 1976 in der Nähe von Tel Aviv geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend im Kibbuz Mashabe Sade. Er studierte Geschichte und Erziehungswissenschaften, sowie Jüdische Geschichte in Haifa und München. Bereits während Jugend und Studium war Meron Mendel in Friedensinitiativen engagiert. Seit 2010 ist er Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main. Seit 2021 ist er zudem Professor für transnationale soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. Sein Buch „Über Israel reden. Eine deutsche Debatte“ (Kiepenheuer & Witsch) wurde für den Deutschen Sachbuchpreis 2023 nominiert.

Meron Mendel und Saba-Nur Cheema sind seit Jahren im jüdisch-muslimischen Dialog engagiert, arbeiten gegen Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit und beschäftigen sich insbesondere mit den Auswirkungen des Nahostkonflikts auf unser Miteinander in Deutschland. Gemeinsam schreiben sie die monatliche Kolumne „Muslimisch-Jüdisches Abendbrot“ in der FAZ.


Veranstaltungsort: PA-Lobby des Präsidiums, Campus Westend

Zur Anmeldung der Eröffnungsveranstaltung geht es hier.

Datum & Uhrzeit: 05.11.2024, 15:00 Uhr c.t. 

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Veranstaltung der Reihe "Diversität und Diskurs: Antisemitismus. Erinnerungskultur. Demokratie - Interdisziplinäre Perspektiven"

Vortrag von Prof. Dr. Ilka Quindeau, Zentrum für Antisemitismusforschung TU Berlin/ Frankfurt University of Applied Sciences

Datum und Uhrzeit: 5.11.2024, 18 - 20 Uhr

Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum. HZ9 


Vertiefte Informationen zur gesetzlichen und betrieblichen Altersvorsorge geben zwei Online-Workshops mit der Deutsche Rentenversicherung (DRV) und der VBL-Altersvorsorge für den öffentlichen Dienst.

Datum: 04.11.2024, 09:30 – 12:30 Uhr, online

Referentin: Katrin Mühlstädt (DRV)

Zielgruppe: Alle sich als weiblich identifizierenden Mitarbeiter*innen der Goethe Universität

Anmeldung bis zum 21.10.2024 über DFN: Frauen und Finazen | DFN-Terminplaner


Für Rückfragen erreichen Sie uns unter training.gleichstellung@uni-frankfurt.de

> Übersicht Selbstlerntools Frauen und Finanzen  


Sie sind MINT-Studentin* an der Goethe Universität und interessieren sich für ein Mentoring? ProCareer.MINT ist die Förderlinie von Mentoring Hessen für MINT-Studentinnen*. Ziel ist es, Sie als Studentin* der Natur- oder Ingenieurwissenschaften in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen und Ihnen einen praxisnahen Einblick in das Berufsleben zu ermöglichen. Sie sind herzlich eingeladen an einer der digitalen Informationsveranstaltungen teilzunehmen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um einen umfassenden Einblick in ProCareer.MINT zu erhalten, sich mit ehemaligen Mentees auszutauschen und Ihre Fragen direkt an das Team von Mentoring Hessen zu stellen.

Weitere Termine finden am 19.11. und 27.11.24 statt.

Datum: 04.11.2024, 16:00– 17:30 Uhr
Veranstaltungsort: online
Format: Informationsveranstaltung
Zielgruppe: Studentinnen* aus den MINT Fachbereichen der Goethe-Universität
Referentinnen: Mentoring Hessen

Anmeldung bis zum 03.11.24 (bis 18 Uhr) über Mentoring Hessen

Teil der Veranstaltungsreihe "Diskurs und Resonanz: Akademische Lehre und jüdische Perspektiven"
Die gegenwärtigen religionsbezogenen Diskurse in Deutschland folgen einem kulturgeschichtlich gewachsenen Kirchenverständnis: die Rahmung von Religionsgemeinschaft über formale Zugehörigkeit, Religionsausübung in der Verhältnisbestimmung von subjektivem Recht und forum externum oder die Verhandlung von Lehre zwischen akademischer Theologie, religiöser Institution, organsierter Bewegung und Laientum. Dem gegenüber liegen die Spannungsverhältnisse von Affinität und Distanz zur Religion als sozialer oder von Kirchlichkeit und Säkularität als politischer Rahmung. Auf der dritten Achse bilden sich die Dynamiken der verschränkten Pluralisierung religiöser Bezüge in einer durch Demokratisierung, Globalisierung, Transnationalisierung und Migration vielfältig gewordenen Gesellschaft ab.

Diese drei Achsen ziehen einen Resonanzraum auf, in dem bewährte Muster religiöser Ethnisierung aufscheinen: Judentum und Erinnern, Christentum und Hegemonialität oder Islam und Migration. Unterschiedliche Orientierungen können dabei zur Diffamierung von religiösem Leben oder aber zu mehr Treffsicherheit führen: Erreichen die gängigen Soundbites die relevanten Bezüge des tatsächlichen religiösen Lebens, oder zeichnen sie Zerrbilder? Die Veranstaltung diskutiert hierzu Beispiele, hochschuldidaktische und metatheoretische Bezüge.

Termin: 30. Oktober 2024, 14:00 Uhr (s.t.) bis 16:30 Uhr

Veranstaltungsort: Campus Westend

Referentin: Harry Harun Behr, geboren 1962 in Koblenz am Rhein, ist Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Islam an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied im Rat für Migration. Seine Schwerpunkte liegen in der intersektionalen Bildungsforschung mit besonderem Bezug zu Religion, Gender, Migration, jugendlicher Lebensweltorientierung und Extremismusprävention sowie in der islamischen Bildungslehre und der Fachdidaktik des Islamunterrichts.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an lehrendes Personal der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie wird in Kooperation zwischen der Goethe-Universität (Dilara Kanbıcak, Prof. Dr. Harry Harun Behr) und der Jüdischen Akademie (Sabena Donath) durchgeführt und umfasst in 2024 zunächst vier Termine. Den Abschluss bildet eine moderierte Exkursion in die Frankfurter Westend-Synagoge. Die Teilnahme an den einzelnen Terminen erfordert eine persönliche Anmeldung.


Veranstaltung der Reihe "Diversität und Diskurs: Antisemitismus. Erinnerungskultur. Demokratie - Interdisziplinäre Perspektiven"

Vortrag von Dr. Matthias Becker, University of Cambridge