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Veranstaltung der Reihe "Diversität und Diskurs: Antisemitismus. Erinnerungskultur. Demokratie - Interdisziplinäre Perspektiven"

Vortrag von Dr. Floris Biskamp, Universität Tübingen

Datum und Uhrzeit:  04.02.2025, 18 - 20 Uhr

Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum. HZ9 

Ausgehend von den Angriffen sogenannter „TERFs“ („trans* exkludierende radikale Feminist*innen“) an der Goethe Uni im SS 2022 im Zuge der Umwidmung der Toiletten
in All-Gender-Toiletten wollen wir uns mit Trans*-Realitäten aus aktivistischer und filmwissenschaftlicher Perspektive auseinandersetzen. Dazu hat das Gleichstel-
lungsteam des Instituts für TFM mit Unterstützung des Cornelia-Goethe-Centrums und des Gleichstellungsrates des FB03 zwei Gäste eingeladen, die kurze Impulse für die Diskussion geben werden:                                                                                                                          Mine Pleasure Bouvar arbeitet als politische Bildungstrainer*in und trans*kommunistische Aktivist*in und wird eine kritische Einordnungvon TERF-Diskursen im deutschsprachigen Raum geben.
Jul Tirler forscht an den Schnittstellen von Studien visueller Kultur, Film- und Medienwissenschaften und Geschlechterforschung und wird auf die Repräsentationspolitiken von trans* Personen in Filmen eingehen.
Das Screening von drei Kurzfilmen wird die Impulse begleiten. Der TFM-Talk soll eine offene
und respektvolle Diskussionsveranstaltung für Studierende und Mitarbeitende sein, in der wir miteinander ins Gespräch kommen können
Zur Vorbereitung wurden einige Texte zusammengestellt, die der Kontextualisierung dienen. Diese sind im OLAT-Kurs “Workshopzu trans*-Realitäten und TERFs" zu finden. Die Lektüre der Texte ist keine Teilnahmevoraussetzung.


Datum und Uhrzeit:  04.02.2025, 18-21 Uhr c.t. 

Ort: wird nach der Anmeldung via OLAT oder per E-Mail bekanntgegeben

Jan 30 2025

Workshop-Reihe "Sichtbar erfolgreich: Wissenschaftskommunikation für Frauen"

Wissenschaftskommunikation „live on stage“ + Einzelcoachings


Der zweite Workshop, der Reihe "Sichtbar erfolgreich: Wissenschaftskommunikation für Frauen" " „Wissenschaftskommunikation live on stage“, baut auf diesem Wissen auf und fokussiert sich auf die Präsentation von Wissenschaft in Live-Situationen. Hier geht es darum, das eigene Auftreten bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Berufungsverfahren zu verbessern. Dr. Silke Oehrlein-Karpi unterstützt die Teilnehmerinnen dabei, ihre Komfortzone zu erkennen und proaktiv Schritte zu unternehmen, um in öffentlichen Auftritten selbstbewusst zu wirken.

Workshopreihe:

Sichtbarkeit in der Wissenschaft ist ein entscheidender Faktor für den beruflichen Erfolg auf dem Weg zur Professur und in der Forschungsförderung. Forschende sind dazu angehalten, über Wissenschaftskommunikation aufzuzeigen, welchen Beitrag ihre Forschung für die nachhaltige Entwicklung, die Innovationsfähigkeit und die Lebensqualität der Gesellschaft leistet. Besonders junge Forscherinnen zweifeln jedoch häufig daran, ob sie in der Wissenschaftscommunity und zum öffentlichen Diskurs bereits etwas beizutragen haben. Hinzu kommt der Druck, Forschung, Lehre und Wissenschaftskommunikation zeitlich zu vereinbaren, was oft als unüberwindbar erscheint. Viele Frauen folgen zudem dem Leitsatz: „Meine Arbeit soll für sich sprechen.“ Doch wissenschaftliche Arbeit allein kann nicht sichtbar werden, wenn nicht aktiv darüber gesprochen wird und fehlende Sichtbarkeit kann dazu führen, dass wertvolle Chancen und Karrieremöglichkeiten ungenutzt bleiben. Frauen werden zum Beispiel in der Medienberichterstattung seltener als Expertinnen angefragt und bei Veranstaltungen ist ihr Sprecherinnenanteil geringer.

Die Workshopreihe „Sichtbar erfolgreich: Wissenschaftskommunikation für Frauen“ des Career Supports des Büros für Chancengerechtigkeit setzt genau hier an und unterstützt Wissenschaftlerinnen dabei, ihre eigene Sichtbarkeit zu stärken und sich souverän in der Wissenschaftskommunikation zu bewegen. Die Reihe umfasst drei aufeinander aufbauende, aber auch einzeln besuchbare Workshops, die jeweils einen anderen Aspekt der Wissenschaftskommunikation beleuchten. Es werden dabei praxisnahe Werkzeuge und Strategien vermittelt, um Hürden zu überwinden und Wissenschaftskommunikation erfolgreich in den eigenen Berufsalltag zu integrieren.

Einzelcoachings:
In 1-stündigen Online-Einzelcoachings können die Themen aus dem Workshop individuell in Form eines konkreten Anliegens von den teilnehmenden Wissenschaftlerinnen aufgegriffen und passgenau weiter vertieft werden. Entsprechende Termine können individuell mit der Coach nach dem Workshop vereinbart werden.

Termin: Donnerstag, 30. Oktober 2025, 10:00 – 14:00 Uhr, Präsenz, anschließend Einzelcoachings via Zoom
Sprache: Deutsch
Zielgruppe: Gruppenleiterinnen, Tenure-Track- und neuberufene Professorinnen, fortgeschrittene Postdoktorandinnen, habilitierende und habilitierte Wissenschaftlerinnen aller Fächer

Anmeldung und weitere Informationen unter www.uni-frankfurt.de/158932270

Veranstaltung der Reihe "Diversität und Diskurs: Antisemitismus. Erinnerungskultur. Demokratie - Interdisziplinäre Perspektiven"

Vortrag von Prof. Dr. Christian Wiese, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Datum und Uhrzeit:  28.01.2025, 18 - 20 Uhr

Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum. HZ9 

Jan 23 2025

Umgang mit Belästigung am Telefon

Reihe "Starke Frauen*", Teil 3


In einer Welt, in der Frauen* oft mit Dominanzverhalten und Grenzüberschreitungen konfrontiert werden, ist es wichtig, ein starkes Mindset zu entwickeln. Die Workshop-Reihe "Starke Frauen*" bietet Reflexionsmöglichkeiten und handlungsorientierte Strategien, um selbstbewusst auftreten und eigene Grenzen klar kommunizieren zu können.

Im Workshop Umgang mit Belästigung am Telefon geht es darum, wie Frauen* mit Belästigungen am Telefon souverän umgehen können. Telefonische Belästigung sind oft eine belastende Erfahrung. Der Kurz-Workshop bietet in einem schnellen Durchlauf praktische Techniken, um in solchen Situationen selbstbewusst reagieren und Grenzen setzen zu können. Ziel ist es, auf Belästigungen am Telefon souverän und effektiv reagieren zu können, um so die (Selbst-) Sicherheit und das eigene Wohlbefinden besser schützen zu können.

Datum: 23.01.2025, 9:00 – 10:30 Uhr 

Veranstaltungsort: online

Format: Workshop

Zielgruppe: Alle sich als weiblich identifizierenden Mitarbeiter*innen der Goethe Universität

Referentin: Silke Gorges, Stark durchs Leben

Anmeldung bis zum 16.01.2025 über DFN: Starke Frauen* | DFN-Terminplaner

(Den Link erhalten Sie vor der Veranstaltung per Mail)

Für Rückfragen erreichen Sie uns unter training.gleichstellung@uni-frankfurt.de


In der Seminarreihe „Herausforderung Pflege und Beruf- Wenn Angehörige hilfsbedürftig werden“ wird der Schwerpunkt auf die aktuellen Themen von pflegenden Angehörigen gelegt. Zu wechselnden Themen gibt es zunächst einen Input und im Anschluss ein Austauschformat, in dem individuelle Fragen besprochen werden können. Die Seminare werden von dem Familien-Service in Kooperation mit dem Team von ElderCare-Steinfeld ausgerichtet.

Seminar zum Thema: 
„Umgang mit Abschied und Trauer“ 

In diesem Seminar erhalten zu Sie Informationen zu:

  • Trauerreaktionen,
  • Trauerphasen und Trauerverarbeitung
  • Mit Abschieden leben: hilfreiche Abschiedsrituale
  • Abschiedskultur im Unternehmen
  • Institutionelle Hilfsnetzwerke

Termin: 16. Januar 2024 von 09:00 bis 12:00 Uhr

Format: Präsenz-Seminar, Raum 05.C.111 im SKW-Gebäude | 5. Stock | Rostocker Str. 2


Anmeldung: Bitte füllen Sie dafür den Anmeldebogen aus und senden diesen an: training.gleichstellung@uni-frankfurt.de. Anmeldeschluss ist zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

Veranstaltung der Reihe "Diversität und Diskurs: Antisemitismus. Erinnerungskultur. Demokratie - Interdisziplinäre Perspektiven"

Vortrag von Prof. Dr. Yael Kupferberg,  Goethe-Universität Frankfurt am Main

Datum und Uhrzeit: 14.01.2025, 18 - 20 Uhr

Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum. HZ9 


Das bundesweite Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft bietet für all jene ein Forum, die sich als Mutter identifizieren und im Wissenschaftsbetrieb arbeiten, um sich auszutauschen, zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu informieren.

Das Netzwerk dient dazu, uns gegenseitig stark und sichtbar zu machen. Wir wollen uns von den lebensfeindlichen, ungesunden und wettbewerbsorientierten Strukturen des derzeitigen Wissenschaftsbetriebs nicht unterkriegen lassen!

Lokalgruppe Mutterschaft und Wissenschaft Frankfurt
Bei regelmäßigen Treffen gibt es die Möglichkeit sich mit anderen Müttern in der Wissenschaft oder die am Thema Mutterschaft und Wissenschaft interessierten Menschen in Frankfurt auszutauschen und sich zu vernetzen. Wir treffen uns regelmäßig im Semester zu bestimmten Themen.

Nächster Termine: 13. Dezember 2024

Die Treffen finden jeweils von 10:00 bis 11:30 Uhr im SKW-Gebäude in den Räumlichkeiten des Büro für Chancengerechtigkeit (5.Etage) statt, Raum 05.C112.

Weitere Informationen hier. Kommt gerne ohne vorherige Anmeldung vorbei.

Teil der Veranstaltungsreihe "Diskurs und Resonanz: Akademische Lehre und jüdische Perspektiven"
In der Freiherr-vom-Stein-Straße gelegen, steht die Frankfurter Westend-Synagoge. Trotz schwerer Beschädigungen während der Reichspogromnacht und der NS-Herrschaft hat dieses historische Gebäude die Zeit überdauert und dient seit 1945 weiterhin als lebendiges Zentrum des Glaubens und der Gemeinschaft. Der Besuch bietet einen Einblick in die reiche Geschichte und Architektur der Westend-Synagoge sowie in die Entwicklung des jüdischen Lebens in Frankfurt. Mit unserer Veranstaltung wollen wir einen Blick in das religiös-traditionelle jüdische (Gemeinde-)Leben werfen und die Synagoge auch als Sozial- und Begegnungsraum begreifbar machen.

Termin: 05. Januar 2025, 14:00 Uhr (s.t.) bis 16:30 Uhr

Veranstaltungsort: Westend-Synagoge

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an lehrendes Personal der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie wird in Kooperation zwischen der Goethe-Universität (Dilara Kanbıcak, Prof. Dr. Harry Harun Behr) und der Jüdischen Akademie (Sabena Donath) durchgeführt und umfasst in 2024/2025 zunächst vier Termine. Den Abschluss bildet eine moderierte Exkursion in die Frankfurter Westend-Synagoge. Die Teilnahme an den einzelnen Terminen erfordert eine persönliche Anmeldung.



Ob Studienstrukturreform, die Digitalisierung und Dezentralisierung von Verwaltung oder die Internationalisierung und Drittmittelorientierung von Forschung: Dieser Wandel verändert die Arbeit in den Sekretariaten maßgeblich – oftmals, ohne dass die Auswirkungen für die Beschäftigten mitgedacht würde. Auch in den Tätigkeitsbeschreibungen finden sich die komplexen Anforderungen kaum wieder. Der Vortrag mit anschließender Diskussion behandelt nicht nur diesen Wandel der Sekretariatsarbeit und ihre Bewertung, sondern es geht auch um das Handeln der Beschäftigten selbst, die meist im Sinne des Allzuständigkeitsprinzips unentgeltlich und unbemerkt den Arbeitsbereich professionalisieren. Im Hinblick auf Entgeltgerechtigkeit wird die Frage aufgeworfen, inwieweit die veränderten Anforderungen tariflich bewertet werden und der Leitidee von Geschlechtergerechtigkeit entsprechen.


Datum: 10.12.2024, 11:00 – 13:00 Uhr

Veranstaltungsort: online

Format: Vortrag und Diskussion

Referentin: Dr. Jule Westerheide

Anmeldung bis zum 02.12.2024 über DFN: Entgeltgerechtigkeit im Sekretariat | DFN-Terminplaner

(Den Link erhalten Sie vor der Veranstaltung per Mail)

Für Rückfragen erreichen Sie uns unter training.gleichstellung@uni-frankfurt.de