Es gibt immer noch viele Unklarheiten und Unsicherheiten in Bezug auf das Thema mentale Gesundheit und Psychotherapie. In diesem Vortrag sollen Fragen rund um das Thema Psychotherapie beantwortet werden.
Kursleitung: M. Sc. Psych. Maria Magdalena Attenberger (Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin)
Zeit: Donnerstag, 14.11.2024 18.00 - 19:30 Uhr
Ort: digital (Zoom)
Anmeldung: noch nicht verfügbar, siehe hier für Änderungen.
Wenn Sie anonym bleiben wollen, schalten Sie bitte Ihre Kamera aus und ändern Sie Ihren Namen bei Zoom X.
Von 12:00 bis 14:00 Uhr findet die nächste kollegiale Beratungsrunde „teach&talk“ zum Umgang mit Diskriminierung statt.
Jedes Semester organisiert das Interdisziplinäre Kolleg Hochschuldidaktik einen Lehrendenstammtisch zum Umgang mit diskriminierenden Verhaltensweisen im Kontext von Lehrveranstaltungen. Jana Arnold als Antidiskriminierungsbeauftragte der Goethe-Universität begleitet die Diskussion.
Wir treffen uns virtuell und besprechen bei einer Tasse Tee oder Kaffee besondere Herausforderungen in der Lehre. Wenn Sie am digitalen teach&talk teilnehmen möchten, teilen Sie uns dies bitte formlos per Mail mit, wir senden Ihnen dann die Zugangsinformationen zu. Wenn Sie ein konkretes Anliegen haben, das Sie gerne besprechen möchten, können Sie uns dies ebenfalls vorab per Mail mitteilen. Selbstverständlich können Sie auch ohne eigenes Anliegen an der virtuellen Austauschrunde teilnehmen.
Anmeldung bitte per Mail an hochschuldidaktik@uni-frankfurt.de .
Vortrag von Dr. Elene Boukouvala
The human rights violations of refugees in Lesvos, Greece have been widely documented by media and academia. However, less is known about the rights claims of the refugees, the lived experiences of the locals and the networks of care among them. Emerging at the intersection of academia, art and activism Arts into Acts documents how young people (refugees, asylum seekers and locals) negotiate borders and belongings in Lesvos. Since 2015, Lesvos has been crossed by millions of refugees on their way to Europe. The escalating humanitarian crisis has driven refugees and locals to despair, giving rise to xenophobic sentiments and nationalistic attacks.
Arts into Acts is a Participatory Action Research project conducted online in times of Covid through a unique design of creative and digital methods which included interviews, a creative group and public performances aiming to contest borders of segregation, enable cultural encounters among refugees and locals and attend ethics of care. The findings show how creative and political acts land on (and often hide in) ordinary spaces of everyday life, addressing injustice through creating environments of care and solidarity, aiming to repair what is damaged.
Through this lecture, Boukouvala
will share the project and its creative outputs. She will look at what is care,
how it emerges at the intersection of gender, migration, racism and empowerment
and how it can be maintained despite and in response to bordering practices.
Dr. Elena Boukouvala is a Participatory Action Researcher who works with migrant communities
Datum und Uhrzeit: 13.11.2024 , 18:00 Uhr c.t.
Ort: Campus Westend, PEG 1G.191
Organisation: Cornelia Goethe-Centrum
Ansprechperson: Dr. Johanna Leinius, leinius@em.uni-frankfurt.de
»Man wird nicht weiß geboren, man wird dazu gemacht.« Der ehemalige französische Fußballweltmeister Lilian Thuram engagiert sich seit langem in der antirassistischen Bildungsarbeit. In seinem Buch „La pensée blanche“ (Éditions Philippe Rey), von Cornelia Wend in „Das weiße Denken“ für den Nautilus Verlag übersetzt, beschreibt die Fußballlegende anschaulich, wie die europäischen Gesellschaften die Kategorien Schwarz und Weiß erfunden haben. In vielen Beispielen, auch aus seiner persönlichen Erfahrung, zeigt er, wie diese Deutungsmuster funktionieren. Sein Buch ist ein zutiefst humanistischer Appell, eingeschliffene Denkstrukturen zu hinterfragen.
Der Abend ist
eingebettet in ein umfassendes antirassistisches und dekoloniales Projekt, das
neben der öffentlichen Veranstaltung, zu der alle Studierende der
Goethe-Universität herzlichst eingeladen sind, ebenfalls eine Schulbegegnung
beinhaltet, die von Studierenden eines Seminars des Lehramts-Französisch durch
Unterrichtsinterventionen vorbereitet wird. Zeitgleich findet eine
Lehrkräfteausbildung statt, die ebenfalls mit einer Begegnung mit Lilian Thuram
abgeschlossen wird. Durch das Projekt sollen antirassistische und dekoloniale
Pädagogien umfassend in die schulische und universitäre Bildung integriert
werden.
Unter der
Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt Mike Josef
Moderation: Lena
Bopp (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Simultanübersetzung
aus dem Französischen: Heidi Ruppert und Marianne Crux
Organisation: Institut
für Romanische Sprachen und Literaturen der Goethe-Universität Frankfurt, Institut
français Frankfurt / IFRA-SHS, Libingua - Netzwerk der Gymnasien mit
deutsch-französischem Zug in Deutschland, Vereinigung der
Französischlehrerinnen und -lehrer (VdF Hessen). Die Veranstaltung wird
unterstützt durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Datum und Uhrzeit: 13.11.2024, 19:30 - 21:00 Uhr
Ort: Zentralbibliothek, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt
Podiumsdiskussion
Ursachen für
Stereotype sind manchmal verallgemeinerte Informationen durch die Medien. Wenn
zum Beispiel ein Ereignis in einem kleinen Teil der Elfenbeinküste passiert und
die ARD dieses Ereignis auf ganz Afrika bei einer Berichterstattung in der
Tagesschau verallgemeinert, dann denken viele Deutsche, dass ganz Afrika von
diesem Ereignis betroffen sei. Beispiele für solche Verallgemeinerungen sind
Themen wie Korruption, Faulheit, Hunger, Krankheiten, Armut, Krieg oder
Katastrophen.
Auf dem
Podium diskutieren: Prof. Hans Peter Hahn, Sylvestre Kouakou, Epiphane Somé,
Dr. Judit Tavakoli, Corine Yonké.
Hans Peter Hahn ist Professor für
Ethnologie, Sprecher des Doktorand*innenkollegs „Den Anderen Repräsentieren“
und Mitglied der Senats-AG Rassismuskritische Universität.
Sylvestre Kouakou ist
Promotions-Stipendiat der Konrad Adenauer-Stiftung und arbeitet zu dem
Afrika-Bild im deutschsprachigen Journalismus.
Epiphane Somé ist Doktorand im Fach
Ethnologie und untersucht kulturelle Faktoren im Alltag der
Entwicklungszusammenarbeit in West-Afrika.
Judit Tavakoli ist wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Institut für Ethnologie und international anerkannte Expertin
für die saharauische Kultur und Diaspora.
Corine Yonké ist Doktorandin und
Erfinderin sowie Managerin der Veranstaltungsreihe „Phenomenal Women“.
Organisation:
Sylvestre Kouakou, Institut für Ethnologie
Datum und Uhrzeit: 13.11.2024, 16:00 - 18:00
Ort: Campus Westend, Casino, Cas.1812
"Stories matter. Many stories matter. Geschichten wurden benutzt, um zu enteignen und zu verleumden, aber Geschichten können auch genutzt werden, um zu stärken und zu humanisieren." (Chimamanda Ngozi Adichie 2009).
An dieses Zitat anknüpfend legt der Workshop den Fokus auf eine dialogische Beschäftigung mit Kinderbüchern aus einer intersektionalen Perspektive. Kinderbücher vermitteln Wissen über gesellschaftliche Normen und prägen, wie unterschiedliche Lebensrealitäten in der Gesellschaft verortet und wahrgenommen werden. Wir richten den Blick darauf, wie Differenzen in ihren Verschränkungen konstruiert werden: Welche Lebensrealitäten und Erfahrungen von Kindern und ihren Familien werden sichtbar gemacht, und welche werden ausgeblendet? Wie werden Identitäten konstruiert, und wer wird darin wie repräsentiert? Dabei untersuchen wir, wie Machtverhältnisse wie Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Heteronormativität, Ableismus oder Bodyismus in Bild und Text in Erscheinung treten. Ausgehend von der Annahme, dass Kinderbücher zu inklusiven Erfahrungsorten und „[a]gents provocateurs für gesellschaftspolitische Entwicklungen“ (Frickel 2020) werden können, wollen wir in dem Workshop eine Lesepraxis ermöglichen, die sich durch eine differenzfreundliche, zuschreibungsreflexive und damit norm- und dominanzkritische Perspektive auszeichnet
Datum und Uhrzeit: fällt leider krankheitsbedingt aus(12.11.2024, 16:15 - 18:30 Uhr)
Ort: Wird noch bekanntgegeben (Campus Westend)
Organisation und Ansprechperson: Raphael Bak, bak@em.uni-frankfurt.de
Workshop-Reihe: "Frauen und Finanzen"
Die drei Workshops dieser Reihe erkunden nicht nur die finanziellen Grundlagen, sondern beleuchten auch die psychologischen und geschlechterspezifischen Unterschiede im Umgang mit Finanzen und insbesondere im Anlageverhalten, um ein umfassendes Verständnis für individuelle Bedürfnisse und Herangehensweisen für eine bessere finanzielle Absicherung insbesondere von Frauen zu fördern.
In den Workshops werden die Grundlagen der Altersvorsorge, Investitionsmöglichkeiten sowie die praktische Umsetzung eines langfristigen Vermögensaufbaus bzw. -anlage an der Börse behandelt. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen konkrete Handlungsschritte für ihre individuelle finanzielle Situation zu vermitteln. Spezielles Vorwissen wird nicht vorausgesetzt, und die Workshops sind praxis- und dialogorientiert.
Teil 1 (dieser Termin):
Teil 2: 29.11 Verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage
Anmeldung bis zum 04.11.2024 über DFN: Frauen und Finanzen | DFN-Terminplaner
Für Rückfragen erreichen Sie uns unter training.gleichstellung@uni-frankfurt.de
Ziel: Professor*innen mit Tenure Track (TT) müssen, um
eine unbefristete Professur zu erlangen, zur Mitte der Laufzeit eine
Zwischenevaluation absolvieren. Dieser individuell terminierte Prozess ist
herausfordernd und will strategisch vorbereitet sein. Wir möchten Wissenschaftlerinnen*
in diesem Übergangsprozess optimal unterstützen, um mehr Frauen* den Weg zu
einer Lebenszeitprofessur zu ermöglichen.
Indem der Kurzworkshop drei unterschiedliche Perspektiven zusammenführt, ermöglicht er einen umfänglichen Blick und eine konkrete Vorbereitung auf die Zwischenevaluation an der Goethe-Universität (GU).
Dr.
Ulrike Preißler, DHV, gibt einen systematischen Überblick über die Grundlagen
der Zwischenevaluation, wie etwa Anforderungen, Inhalte und Procedere entlang
der Berufungssatzung.
Dr.
Katarina Baltes, Leiterin der Abteilung Berufungen, unterstützt durch Dr. Eva-Christine
Kubsch, zuständig für Tenure Track, gehen auf die Spezifika der GU ein und erläutern,
was aus Perspektive der Prozessbegleitung für eine optimale Vorbereitung und
Ausgestaltung der Zwischenevaluation unumgänglich ist, welche Stolpersteine
häufig sind und wie sie vermieden werden können.
Abschließend
berichtet eine Tenure Track-Professorin*, die die Zwischenevaluation bzw. die TT-Evaluation an der
GU bereits abgeschlossen hat, von ihren Erfahrungen.
Inhalte: Anforderungen,
Inhalte, Procedere an die Zwischenevaluation im TT-Verfahren an der
Goethe-Universität sowie Herausforderungen und Bewältigungsstrategien.
Datum: 07. November 2024, 14:00 – 17:00 Uhr, Online
Methodik: Präsentation/ Kurzvorträge, Erfahrungsbericht, Austausch- und Fragerunde
Beteiligte, u.a.: Dr. iur. Ulrike Preißler, Juristin, Rechtsanwältin und Justitiarin im Deutschen Hochschulverband (DHV) | Dr. Katrin Baltes, Leiterin der Abteilung Berufungen der Goethe-Universität und Dr. Eva-Christine Kubsch, zuständig für Tenure Track
Sprache: Deutsch
Zielgruppe: W1- und W2-Professorinnen* mit Tenure Track
Anmeldung: Verbindlich bis 23. Oktober 2024 an Dr. Katrin Springsgut über: training.gleichstellung@uni-frankfurt.de. Anmeldebogen unter: https://www.uni-frankfurt.de/100587278