Workshop-Reihe "Sichtbar erfolgreich: Wissenschaftskommunikation für Frauen"
Der dritte Workshop, der Reihe "Sichtbar erfolgreich: Wissenschaftskommunikation für Frauen" „Mein Auftritt im Netz – Mehr Sichtbarkeit in sozialen Medien“, widmet sich der Online-Kommunikation. In Zeiten von Social Media bieten Plattformen wie LinkedIn, Instagram und ResearchGate enorme Chancen, die eigene Expertise zu präsentieren. Eva Lindner zeigt den Teilnehmerinnen, wie sie ihre wissenschaftlichen Themen in verständliche, ansprechende Beiträge umwandeln und ihre Online-Präsenz gezielt ausbauen können.
Workshopreihe:
Sichtbarkeit in der Wissenschaft ist ein entscheidender Faktor für den beruflichen Erfolg auf dem Weg zur Professur und in der Forschungsförderung. Forschende sind dazu angehalten, über Wissenschaftskommunikation aufzuzeigen, welchen Beitrag ihre Forschung für die nachhaltige Entwicklung, die Innovationsfähigkeit und die Lebensqualität der Gesellschaft leistet. Besonders junge Forscherinnen zweifeln jedoch häufig daran, ob sie in der Wissenschaftscommunity und zum öffentlichen Diskurs bereits etwas beizutragen haben. Hinzu kommt der Druck, Forschung, Lehre und Wissenschaftskommunikation zeitlich zu vereinbaren, was oft als unüberwindbar erscheint. Viele Frauen folgen zudem dem Leitsatz: „Meine Arbeit soll für sich sprechen.“ Doch wissenschaftliche Arbeit allein kann nicht sichtbar werden, wenn nicht aktiv darüber gesprochen wird und fehlende Sichtbarkeit kann dazu führen, dass wertvolle Chancen und Karrieremöglichkeiten ungenutzt bleiben. Frauen werden zum Beispiel in der Medienberichterstattung seltener als Expertinnen angefragt und bei Veranstaltungen ist ihr Sprecherinnenanteil geringer.
Die Workshopreihe „Sichtbar erfolgreich: Wissenschaftskommunikation für Frauen“ des Career Supports des Büros für Chancengerechtigkeit setzt genau hier an und unterstützt Wissenschaftlerinnen dabei, ihre eigene Sichtbarkeit zu stärken und sich souverän in der Wissenschaftskommunikation zu bewegen. Die Reihe umfasst drei aufeinander aufbauende, aber auch einzeln besuchbare Workshops, die jeweils einen anderen Aspekt der Wissenschaftskommunikation beleuchten. Es werden dabei praxisnahe Werkzeuge und Strategien vermittelt, um Hürden zu überwinden und Wissenschaftskommunikation erfolgreich in den eigenen Berufsalltag zu integrieren.
Datum und Uhrzeit: 27.05.2025, 10:00 - 14:00 Uhr
Ort: online via Zoom (der Link wird nach der Anmeldung versendet)
Zielgruppe: Gruppenleiterinnen, Tenure-Track- und neuberufene Professorinnen, fortgeschrittene Postdoktorandinnen, habilitierende und habilitierte Wissenschaftlerinnen aller Fächer
Interdisziplinäre Ringvorlesung
"Konflikte aushalten! Check Your Privileges!" - Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency, doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.Gespräch mit: Markus Wessendorf (Honolulu) and Azadeh Ganjeh (Ottersberg)
Datum und Uhrzeit: 22. Mai 2025, 18:00 - 20:00 Uhr
Format: online
Anmeldung per Mail an a.mueller@tfm.uni-frankfurt.de
Termin: Mittwoch, 21.05.2025 von 09:00-12:00 Uhr
Veranstaltungsort: digital
Zielgruppe: Administrativ-technisch Mitarbeitende der Fachbereiche, die am Projekt ELLVIS teilnehmen; Restplätze für weitere Interessierte
Referentin: Michaela Müller, Referentin für Genderkompetenz, und Ulrike Schneider-Gladbach, stellv. Gleichstellungsbeauftragte ATM
Anmeldung: erforderlich bis 07.05.2025 via dfn Terminplaner Praxismodul Gechlechterinklusive Sprache
Wir bitten Sie, sich möglichst verbindlich an- bzw. abzumelden, da der Workshop bei einer zu geringen Teilnehmer*innenzahl ausfallen muss.
Prof. Dr. Sarah Speck ist bis zum Sommersemester 2025 Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung an der Goethe-Universität. Ab dem Sommersemester 2025 ist sie Professorin an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Sie forschte und lehrte schon in Hamburg, Berlin, Darmstadt, Tübingen und Osnabrück. Sie ist Mitglied des Kollegiums und stellvertretende Direktorin des Institut für Sozialforschung und Teil der Graduiertenkollegs für Promovierende „Dialektik der Teilhabe“ und „Doing Transitions“. Gemeinsam mit Bettina Kleiner leitet sie zudem das Cornelia Goethe Centrum. Ihre Forschungsinteressen liegen u.a. im Bereich des widersprüchlichen Wandels der Geschlechterverhältnisse, der sozialen Reproduktion im Gegenwartskapitalismus sowie transnationaler (queer)feministischer und anderer sozialer Bewegungen. Sie hat u.a. zu Kritischer und feministischer Gesellschaftstheorie, zur politischen Ökonomie von Paarbeziehungen, zum Thema Geschlecht/Sozialisation und Erziehung, neuen Männlichkeiten, Care und Mutterschaft publiziert.
Datum und Uhrzeit: 16.05.2025, 14:00 - 16:00 Uhr
Ort: wird noch bekanntgegeben
Die Anmeldung ist bis zum 01.05.2025 möglich und zwingend erforderlich.
Plätze werden zunächst an Mitglieder des GRADE Center Gender vergeben; Restplätze an fortgeschrittene Studierende sowie PhDs und Post-Docs, die nicht Mitglied des GRADE Center Gender sind.
Referentin: Prof. Dr. Sarah Speck ist bis zum Sommersemester 2025 Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung an der Goethe-Universität. Ab dem Sommersemester 2025 ist sie Professorin an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Sie forschte und lehrte schon in Hamburg, Berlin, Darmstadt, Tübingen und Osnabrück. Sie ist Mitglied des Kollegiums und stellvertretende Direktorin des Institut für Sozialforschung und Teil der Graduiertenkollegs für Promovierende „Dialektik der Teilhabe“ und „Doing Transitions“. Gemeinsam mit Bettina Kleiner leitet sie zudem das Cornelia Goethe Centrum.
Ihre Forschungsinteressen liegen u.a. im Bereich des widersprüchlichen Wandels der Geschlechterverhältnisse, der sozialen Reproduktion im Gegenwartskapitalismus sowie transnationaler (queer)feministischer und anderer sozialer Bewegungen. Sie hat u.a. zu Kritischer und feministischer Gesellschaftstheorie, zur politischen Ökonomie von Paarbeziehungen, zum Thema Geschlecht/Sozialisation und Erziehung, neuen Männlichkeiten, Care und Mutterschaft publiziert
Datum und Uhrzeit: 16. Mai 2025, 14:00 - 16:00 Uhr
Ort: Campus Westend, PEG-Gebäude, PEG 1.G 165
Die Anmeldung ist bis zum 1. Mai 2025 über das Anmeldeformular auf der Website des Cornelia Goethe Centrums möglich
Das bundesweite Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft bietet ein Forum für alle, die sich als Mütter identifizieren und im Wissenschaftsbetrieb arbeiten. Hier könnt ihr euch austauschen, vernetzen und gegenseitig unterstützen. In unseren regelmäßigen Lokalgruppen Treffen in Frankfurt sprechen wir über verschiedene Themen rund um Mutterschaft und Wissenschaft.
Wir laden herzlich zur kommenden Veranstaltung ein:
"Walk and talk"
Die Balance zwischen Wissenschaft und Elternschaft ist oft eine Herausforderung – zwischen Forschung, Lehre, Betreuungszeiten und Karriereplanung. Bei einem gemeinsamen Spaziergang möchten wir in entspannter Atmosphäre Erfahrungen teilen, Herausforderungen besprechen und mögliche Lösungsstrategien diskutieren.
Kinder sind herzlich willkommen, und natürlich gibt es auch
Raum für spontane Gespräche abseits der Wissenschaft.
Datum und Uhrzeit: 15.05.2025, 10:00 - 11:30 Uhr
Ort: 10 Uhr vor dem Cafe Hoppenworth & Ploch am Campus Westend | Siolistr. 7, 60323 Frankfurt am Main
Zielgruppen: Netzwerker*innen und Interessierte
Anmeldung: über DFN-Terminplaner (Für jedes Netzwerktreffen gibt es immer die Möglichkeit spontan vorbeizukommen. Für die bessere Planbarkeit würden wir uns jedoch über eine Anmeldung freuen).
Interdisziplinäre Ringvorlesung
"Konflikte aushalten! Check Your Privileges!" - Gemeinsam formulieren diese zwei Parolen das Spannungsfeld, dem sich die interdisziplinäre Ringvorlesung widmet. In einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen wird sie die in vielen Debatten der vergangenen Jahre aufgebrachten, aber im Tagesstreit nicht hinreichend reflektierten Fragen intensiver untersuchen und die ihnen zugrundeliegenden Aporien in den Blick nehmen: Wie lassen sich das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Wissenschaftsfreiheit mit dem Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung unter Aspekten von Class, Race, Gender, Ability und Age vereinbaren? Wie verhält sich Wissenschaftsfreiheit zu Meinungsfreiheit? Wo müssen Institutionen ihre Geschichte und Gegenwart, ihre Routinen und Praktiken unter dem Vorzeichen der Sensibilisierung für strukturelle Diskriminierungen kritisch reflektieren und verändern?
Die Ringvorlesung beschreibt in den zwei Teilen ihres Titels einen Konflikt, der mit besonderer Vehemenz in den klassischen Stätten der Öffentlichkeit ausgetragen wird: In Universitäten, Bildungsstätten, Theatern, alten und neuen Medien, Parlamenten und Gerichten. Sie zielt darauf ab, kultur-, medien-, sozial- und theaterwissenschaftliche sowie historische und politikwissenschaftliche Positionen zu den angeschnittenen Themen zu präsentieren. Dabei soll ein besonderer Focus auf die in vielen Streitfällen zu entdeckenden intersektionalen Aspekte der Diskriminierung gelegt werden. Gefragt werden soll nach produktiven Formen des Empowerments und der Gewinnung von Agency, doch zugleich auch nach Möglichkeiten des De-linkings und Unlearnings auf der Seite der durch strukturelle Ausgrenzung geprägten Institutionen.Gast: Fouad Boussouf, französisch-marokkanischer Tänzer und Choreograph
Datum und Uhrzeit: 15. Mai 2025, 18:00 - 20:00 Uhr
Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 10
eine Anmeldung ist nur für die online abgehaltenen Einzeltermine notwendig!
Die drei Workshops dieser Reihe erkunden nicht nur die finanziellen Grundlagen, sondern beleuchten auch die psychologischen und geschlechterspezifischen Unterschiede im Umgang mit Finanzen und insbesondere im Anlageverhalten, um ein umfassendes Verständnis für individuelle Bedürfnisse und Herangehensweisen für eine bessere finanzielle Absicherung insbesondere von Frauen zu fördern.
In den Workshops werden die Grundlagen der Altersvorsorge, Investitionsmöglichkeiten sowie die praktische Umsetzung eines langfristigen Vermögensaufbaus bzw. -anlage an der Börse behandelt. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen konkrete Handlungsschritte für ihre individuelle finanzielle Situation zu vermitteln. Spezielles Vorwissen wird nicht vorausgesetzt, und die Workshops sind praxis- und dialogorientiert.
14.05.2025 (dieser Termin) 9:30–12:30 Uhr, online
Verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage
02.06.2025: Frau und Rente: wie bin ich abgesichert? (DRV)
18.06.2025 Vertiefung: (Nachhaltig) Investieren mit ETFs
Referentin: Claudia Müller, Female Finance Forum
Zielgruppe: Alle sich als weiblich identifizierenden Mitarbeiter*innen der Goethe Universität
Anmeldung bis zum 10.06.2025 über DFN: Frauen und Finanzen 2 I DFN-Terminplaner
Hinweis: im 2. Teil wird wichtiges Vorwissen für den 4. Teil vermittelt, daher ist die Teilnahme am 14. Mai wichtig.
Für Rückfragen erreichen Sie uns unter training.gleichstellung@uni-frankfurt.de
Datum und Uhrzeit: 14. Mai 2025, 12:00 - 17:00 Uhr
Ort: Hörsaalzentrum, Campus Westend
Auftakt (Hörsaal 6)Weitere Programmpunkte
Bei Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an stipendien@uni-frankfurt.de
Datum und Uhrzeit: 09.05.2025, 9:30 - 13:30 Uhr
Ort: Campus Westend, IG Nebengebäude, NG 701
Zielgruppe: Studierende (& Lehrende)
Anmeldung über den DFN-Terminplaner