Veranstaltungen ​​​

Jul 17 2024

Brückenschlag in die Zukunft: Sicherung der fachspezifischen Expertise

Lunch&Learn - Hilfe, die Boomer gehen!


diese 75-minütige Lunch&Learn-Session beleuchtet den spürbaren Generationswechsel an der Universität und thematisiert mögliche Strategien, wie die hohe fachspezifische Expertise der Mitarbeitenden auch in Zukunft gesichert werden kann. 

Angesichts des erwarteten Ausscheidens von voraussichtlich mehr als 250 Mitarbeitenden im wissenschaftsstützenden Bereich in den nächsten 5-10 Jahren, sowohl durch Altersgründe als auch durch Fluktuation, sollen Konzepte für beruflichen Wiedereinstieg, Stellenwechsel, Aufgabenänderungen und den Übergang in den Ruhestand vorgestellt und diskutiert werden.

Datum: 17.07.2024, 12:00 - 13:45 Uhr, online 

Referentin: Ulrike Schneider-Gladbach

Anmeldung: bis 15.07. an training.gleichstellung@uni-frankfurt.de

(Mit Ihrer Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink)



Jul 17 2024

Vortragsreihe “Physiker*innen im Beruf” 

From Laboratory to Courtroom and Science Communication - It's All About Curiosity


Der Gleichstellungsrat Physik FB13 veranstaltet die Vortragsreihe "Physiker*innen im Beruf" bzw. “Physicists outside Academia". Im Rahmen dessen werden Absolvent*innen des Studiengangs eingeladen, die einen interessanten Karriereweg außerhalb der akademischen Welt eingeschlagen haben. Das Ziel besteht darin, Jobmöglichkeiten außerhalb der Forschungswelt aufzuzeigen, da oft wenig Wissen darüber vorhanden ist. Die Vortragsreihe ist für alle Interessierte offen. 

Dr. Dorothée Weber-Bruls, Präsidentin des Frankfurter Physikalischen Vereins und Patentanwältin, wird von Ihrem Werdegang von der Forschung zum Patentrecht zur Wissenschaftskommunikation erzählen. Ihr Vortrag trägt den Titel: "From Laboratory to Courtroom and Science Communication - It's All About Curiosity". Im Anschluss findet ein inoffizielles Get-Together bei Snacks & Drinks statt. 

Veranstaltungstermin: Mittwoch, den 17.07.2024 um 16:15 Uhr

Veranstaltungsort: Großer Physikhörsaal im Physikgebäude am Campus Riedberg

Veranstaltet vom Gleichstellungsrat Physik FB13

Jul 9 2024
- 10.07.2024

Mit Konflikten souverän umgehen


Der Workshop vermittelt Methoden des Konfliktmanagements, z.B. das Führen von schwierigen Gesprächen, sowie Instrumente zur Analyse des Konfliktgeschehens und arbeitet mit den Teilnehmerinnen* typische Konfliktmuster heraus. Die Teilnehmerinnen* entwickeln hieraus Strategien zur Bearbeitung und zur Prophylaxe von Konflikten. In praktischen Übungen sollen Konfliktgespräche erprobt und das Verhalten in Konfliktsituationen trainiert werden. Die Beispiele orientieren sich an der Arbeitssituation in der Hochschule.

Ziele: Der Umgang mit Konflikten kann für Frauen* in der Wissenschaft spezifische Herausforderungen mit sich bringen. Konflikte bedeuten Belastungen und Störungen sowohl im Arbeitsprozess als auch auf der persönlichen Ebene. Ein verbesserter Umgang mit Konflikten verringert diese und setzt Zeit und Energie für neue Entwicklungen frei. Dieses Ziel kommt sowohl der wissenschaftlichen Arbeit an der Universität als auch einer Tätigkeit als Führungskraft in der Wissenschaft zugute.

Inhalte: Wo entstehen Konflikte an Hochschulen?; Konfliktbegriff und -diagnose: Konflikte erkennen und einschätzen; Eskalation und De-Eskalation; die eigene Position im Konflikt zwischen Anpassung und Widerstand geschlechtsspezifische Erwartungen; Hinweise für Konfliktgespräche und Übung; kollegiale Fallberatung

Datum: 09.07. von 13:30-17:00 Uhr und 10.07.2024 von 09:00-12:30 Uhr, in Präsenz

Methodik: Präsentationen, Gruppenarbeiten, Übungen/Probehandeln

Trainerin: Dr. rer. nat. Jutta Fedrowitz, Biochemikerin, zertifizierte Trainerin, Senior Expert und Leiterin des Bereichs Fortbildung und Trainings am CHE Centrum für Hochschulentwicklung


Sprache: Deutsch

Zielgruppe: (Nachwuchs-)Gruppenleiterinnen*,  Tenure Track Professorinnen*, fortgeschrittene Postdoktorandinnen*, habilitierende und habilitierte Wissenschaftlerinnen* aller Fächer

Anmeldung: Verbindlich bis zum 25.06.2024 mit dem Anmeldebogen (hier) an Dr. Katrin Springsgut über training.gleichstellung@uni-frankfurt.de

Das Training steht allen Personen offen, die sich als Frau identifizieren.


Teil der Veranstaltungsreihe "Diskurs und Resonanz: Akademische Lehre und jüdische Perspektiven"
Stand für die Überlebenden der Shoah der Umgang mit dem Trauma und für ihre Kinder das Leben mit dem Sprechen oder Schweigen der traumatisierten Eltern im Vordergrund, ist die Generation der Enkelkinder mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Neben der Auseinandersetzung mit dem historischen Trauma der Shoah, fragt die 3. Generation in sehr unterschiedlichen Formen nach dessen Fortleben: Zur Konfrontation mit der traumatischen Vergangenheit tritt die Auseinandersetzung mit der sogenannten Erinnerungskultur.

Wie kommen die durch Erzählung vermittelten Erinnerungen und die Erfahrung unmittelbarer Betroffenheit zusammen? Wie positionieren sich Angehörige der 3. Generation nach der Shoah im Verhältnis zur deutschen 'Erinnerungskultur' angesichts des Wunsches, jüdisches Leben nicht ausschließlich im Kontext von Shoah und Antisemitismus zu thematisieren? Was bedeutet die veränderte Gegenwart seit dem 7. Oktober für die Positionierung dieser und der nächsten Generation?

Die Veranstaltung lädt dazu ein, diese und weitere Fragen zu reflektieren und jüdische Positionierungen zu verstehen, in der unterschiedliche Erfahrungen der Generationen Ausdruck finden. Dabei werden verschiedene Perspektiven zusammengebracht und ein Raum eröffnet, in dem das Spannungsfeld zwischen jüdischen Erfahrungen und dem postmigrantischen Deutschland thematisiert wird.

Termin: 3. Juli 2024, 14:00 Uhr (s.t.) bis 16:30 Uhr

Veranstaltungsort: Campus Westend

Referentin: Sabena Donath ist die Direktorin der entstehenden Jüdischen Akademie des Zentralrats der Juden in Deutschland. Sie wurde in Kapstadt geboren, studierte Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie in Frankfurt am Main. Seit 2012 leitet sie die Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland, die sich zur Aufgabe gemacht hat, ein jüdisches Bildungsprogramm in Deutschland zu etablieren. In diesem Rahmen forscht und lehrt sie maßgeblich zu Antisemitismus, transgenerativen Auswirkungen der Shoah und pluralen jüdischen Gegenwarten in der postmigrantischen Gesellschaft. Sabena Donath versteht es als ihre Aufgabe, diese Positionen wissenschaftlich einzuordnen und ihnen Sichtbarkeit zu verleihen.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an lehrendes Personal der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie wird in Kooperation zwischen der Goethe-Universität (Dilara Kanbıcak, Prof. Dr. Harry Harun Behr) und der Jüdischen Akademie (Sabena Donath) durchgeführt und umfasst in 2024 zunächst vier Termine. Den Abschluss bildet eine moderierte Exkursion in die Frankfurter Westend-Synagoge. Die Teilnahme an den einzelnen Terminen erfordert eine persönliche Anmeldung.


Jun 24 2024
- 28.06.2024

Aktionswoche des FB 11 

Nachhaltigkeit heißt Diversität!


Vom 24.-28.06.2024 veranstaltet der Fachbereich 11 Geowissenschaften / Geographie die Aktionswoche "Nachhaltigkeit heißt Diversität - Perspektiven und Möglichkeiten" am Geozentrum am Campus Riedberg. Die Woche hat zum Ziel, das Bewusstsein für Diversität, Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu fördern. Sie bietet die Möglichkeit für den interdisziplinären Austausch, die Sensibilisierung für unterschiedliche Perspektiven und den Einbezug von Diversity in Lehre und Forschung.

Zielgruppe: Studierende, wissenschaftliche und administrative Mitarbeitende, Angehörige des Fachbereichs und weitere Interessierte

Formate: Es sind verschiedene Workshops und Vorträge, eine Podiumsdiskussion, eine Filmvorführung und Open Spaces für Diskussionen geplant. Ein Markt der Initiativen soll auf Beratungs- und Unterstützungsstrukturen und Möglichkeiten der Beteiligung aufmerksam machen. Und die Fachschaft lädt beim Grillen dazu ein, abseits des Hauptprogramms ins Gespräch zu kommen.


Das Büro für Chancengerechtigkeit ist durch zwei ELLVIS-Projekte inhaltich an der Aktionswoche des FB 11 beteiligt. 


Von 12:00 bis 14:00 Uhr findet die nächste kollegiale Beratungsrunde „teach&talk“ zum Umgang mit Diskriminierung statt.

Jedes Semester organisiert das Interdisziplinäre Kolleg Hochschuldidaktik einen Lehrendenstammtisch zum Umgang mit diskriminierenden Verhaltensweisen im Kontext von Lehrveranstaltungen. Jana Arnold als Antidiskriminierungsbeauftragte der Goethe-Universität begleitet die Diskussion.

Wir treffen uns virtuell und besprechen bei einer Tasse Tee oder Kaffee besondere Herausforderungen in der Lehre.  Wenn Sie am digitalen teach&talk teilnehmen möchten, teilen Sie uns dies bitte formlos per Mail mit, wir senden Ihnen dann die Zugangsinformationen zu. Wenn Sie ein konkretes Anliegen haben, das Sie gerne besprechen möchten, können Sie uns dies ebenfalls vorab per Mail mitteilen. Selbstverständlich können Sie auch ohne eigenes Anliegen an der virtuellen Austauschrunde teilnehmen. 

Anmeldung bitte per Mail an hochschuldidaktik@uni-frankfurt.de . 

Jun 13 2024

Workshop-Reihe: „Frauen und Finanzen“

Teil III: Vertiefung: (Nachhaltig) Investieren mit ETFs


Die Workshop-Reihe "Frauen und Finanzen" adressiert die finanziellen Herausforderungen von Frauen in Deutschland, insbesondere im Kontext der Altersvorsorge. Mit einer durchschnittlichen Rente von 801 € (2022) sind Frauen besonders von Altersarmut betroffen. Ursächlich dafür sind vor allem strukturelle Faktoren wie Teilzeitarbeit, Unterbrechungen der Erwerbsarbeit für Kindererziehung und Pflege sowie die bestehende geschlechterspezifische Lohnungleichheit.

Die drei Workshops dieser Reihe erkunden nicht nur die finanziellen Grundlagen, sondern beleuchten auch die psychologischen und geschlechterspezifischen Unterschiede im Umgang mit Finanzen und insbesondere im Anlageverhalten, um ein umfassendes Verständnis für individuelle Bedürfnisse und Herangehensweisen für eine bessere finanzielle Absicherung insbesondere von Frauen zu fördern.

In den Workshops werden die Grundlagen der Altersvorsorge, Investitionsmöglichkeiten sowie die praktische Umsetzung eines langfristigen Vermögensaufbaus bzw. -anlage an der Börse behandelt. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen konkrete Handlungsschritte für ihre individuelle finanzielle Situation zu vermitteln. Spezielles Vorwissen wird nicht vorausgesetzt, und die Workshops sind praxis- und dialogorientiert.

Teil 1 (14.03.): Struktur der Altersvorsorge in Deutschland


Teil 2 (29.04.): Verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage


Teil 3: Dieser Termin, 13.06.24 09:00-12:00 Uhr

Vertiefung: (Nachhaltig) Investieren mit ETFs

  • Auswahl und Eröffnung eines Depots
  • Praktische Umsetzung: Auswahl und Investition eines ETFs

Veranstaltungsort: wird noch mitgeteilt


Format:
Workshop

Hinweis: im 2. Teil wird wichtiges Vorwissen für den 3. Teil vermittelt, daher ist die Teilnahme am 29. April wichtig.

Zielgruppe: Alle sich als weiblich identifizierenden Mitarbeiter*innen der Goethe Universität

Referentin:  Claudia Müller, Female Finance Forum

Anmeldung: Der Termin ist bereits ausgebucht. Eine Wiederholung der Workshop-Reihe ist für Herbst 2024 geplant.


In einem interaktiven Vortrag widmen wir uns zunächst den strukturellen Voraussetzungen, unter denen Sie arbeiten und leben. Als Teilnehmende erhalten Sie hier Impulse zur Selbstreflexion an und tauschen sich in Kleingruppen über ihre Erfahrungen aus. Im zweiten Schritt nehmen Sie als Wissenschaftler:innen gemeinsam mit ihren Partner:innen ein individuelles Paarcoaching wahr, in dem Ihre persönliche Fragestellung zur Vereinbarkeit besprochen wird. Am Ende des Coachingprozesses haben Sie neue Perspektiven auf Ihre Situation gewonnen und gemeinsam neue Ideen entwickelt.


Trainerin: Dr. Majana Beckmann

Datum: 13.06.2024, 9:30 - 11:30 Uhr + individuell vereinbarte Coachingsitzung als Paar 

Ort: Online 

Zielgruppe: Wissenschaftler*innen der Goethe-Universität mit Kind(ern) oder pflegebedürftigen Angehörigen

Anmeldung (bis zum 31. Mai): training.gleichstellung@uni-frankfurt.de


Die Exzellenzstrategie hat die Universitäten 2024 wieder fest im Griff. Doch was ist „Exzellenz“? Woran wird sie gemessen? Wie verhalten sich die strategischen Zielvorgaben von „Exzellenz“ und „Bestenauslese“ zu anderen universitären Zielen wie „Gleichstellung“ und „Chancengerechtigkeit“? Entspricht das, was gemeinhin als „exzellent“ betrachtet wird, wie Anzahl an Fachpublikationen und Höhe der Drittmitteleinwerbungen, eigentlich den Erwartungen junger Wissenschaftler*innen an gute Wissenschaft? Wessen Leistungen werden überhaupt sichtbar?

Im dem Vortrag werden Ergebnisse aus zwei von der Referentin geleiteten Forschungsprojekten vorgestellt: Im Projekt „Gleichstellungsbezogene Handlungsorientierungen und Handlungsweisen von Professor*innen (…)“ wurde die Rolle von Professor*innen als Gatekeeper für wissenschaftlicher Karrieren und Gleichstellung untersucht; im Projekt „Exzellenz entdecken und kommunizieren (…)“ (EXENKO) stehen die Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen und die Rolle der Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit im Fokus. Die Ergebnisse machen deutlich, dass eine kritische Auseinandersetzung mit dem Verständnis von „Exzellenz“ und „guter Wissenschaft“ angezeigt ist.

Termin: 10. Juni 2024, 16:00-18:00 Uhr

Format: Online Keynote

Referentin: Prof. Dr. Ute Klammer, Universität Duisburg Essen

Veranstaltet im Rahmen der RMU Wochen der Chancengleichheit 2024

Teilnahme: Eine vorab Anmeldung ist nicht notwendig. Link zur Teilnahme (Einwahldaten) siehe unten. 



Erfahren Sie mehr über Geschichte und Gegenwart von Muslim_innen in Deutschland bei der Buchpräsentation und Fotoausstellung des Bildbands „Moin und Salam“. Die AIWG lädt Sie herzlich ein, sich gemeinsam mit den Autor_innen Julius Matuschik, Fotojournalist, und Raida Chbib, Politik- und Religionswissenschaftlerin, auf eine visuelle Reise durch die Vielfalt des muslimischen Lebens in Deutschland zu begeben.

Die Veranstaltung bietet Ihnen die Gelegenheit, Archivaufnahmen sowie eigene Fotografien zu entdecken, die den Lebensalltag und die vielfältigen Facetten der muslimischen Gemeinschaft in Deutschland einfangen. Durch eine kommentierte Bildpräsentation und ein anschließendes Gespräch möchten die Autor_innen mit Ihnen in den Dialog treten und gemeinsam Antworten auf Fragen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Islams in Deutschland suchen.

Termin: 08. Juni 2024, 16:00-18:00 Uhr

Ort: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend 


Moderation: Selin Aydin

Begrüßung: Prof. Dr. Bekim Agai, Direktor der AIWG

Die Veranstaltung wird auf Deutsch stattfinden.

Weitere Infos zur Veranstaltung und Anmeldung hier.