Dr. Jochen Stolla

Raum: 407
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Privat: 069/506-85879
Mail: Stolla@em.uni-frankfurt.de
Sprechzeiten: Nach Vereinbarung

Vita

1966 ge. in Nürnberg
  Tonmeisterstudium an der Hochschule der Künste Berlin, Dissertation in Musikwissenschaft bei Prof. Dr. Helga de la Motte-Haber (TU Berlin) zum Thema der Klangbildgestaltung bei Musikaufnahmen.
Seit 1997: Hauptberuflich beim Hessischen Rundfunk tätig. Arbeitsbereiche: Hörfunk-Redaktion, Ausbildung und Bigband-Management.
Seit 2006: Lehrbeauftragter an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität.
  Lebt in Frankfurt am Main, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Forschungsschwerpunkte

  Akustik
  Radiojournalismus
  Schreiben/Textproduktion
  Praxis, Theorie und Geschichte der akustischen Medien
  Musik und Computer
  empirische Forschungsmethoden

Publikationen

1994 Klangbild und Interpretation. In: Bericht 18. Tonmeistertagung Karlsruhe 1994, hg. vom Bildungswerk des Verbandes Deutscher Tonmeister, S. 235-240
1995 Problems of Sound Description. In: 6th Symposium on Tonmeistering and Sound Engineering, Warsaw, October 26-28, 1995, S. 152-158
1996 Kein Wandel in der Klangästhetik? – Die Beurteilung alter und neuer Musikaufnahmen. In: Bericht 19. Tonmeistertagung Karlsruhe 1996, hg. vom Bildungswerk des Verbandes Deutscher Tonmeister, S. 827-842
1997 Klangbildanalyse an alten und neuen Musikaufnahmen. In: Tonmeister Informationen 1997/1-2 (Jan./Feb.), S. 16-17
1998 Schallaufzeichnungstechnik und Klanggestaltung. Aufnahmetechnik, Klanggestaltung und Technikrezeption bei Aufnahmen klassischer Musik seit 1950. In: Technikgeschichte 65 (1998), H. 2, S. 121-140
1998 Technischer Fortschritt und künstlerische Verantwortung – Ein Rückblick auf 20 Tonmeistertagungen. In: Bericht 20. Tonmeistertagung 1998, S. 568-585
1999 Zwischen Naturtreue und Illusion – Zum Begriff der Natürlichkeit bei der elektroakustischen Übertragung klassischer Musik. In: Global Village – Global Brain – Global Music: Klangart-Kongreß, hg. von Bernd Enders u. Joachim Stange-Elbe, Osnabrück 1999, S. 180-193
1999 Der Konzertsaal im Wohnzimmer – Historische und ästhetische Aspekte der elektroakustischen Darstellung klassischer Musik. Erscheint in: Tagungsband des Internationalen DVSM-Symposiums Lüneburg 1999 „Musik im Spiegel ihrer technologischen Entwicklung“
2000 Verschwindet die Aura? – Walter Benjamins Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ und seine Bedeutung für die Musikaufzeichnung. In: Bericht 21. Tonmeistertagung 2000
2004 Abbild und Autonomie. Zur Klangbildgestaltung bei Aufnahmen klassischer Musik 1950-1994 (Diss. TU Berlin). Marburg: Tectum 2004
2008 Von der Blockflöte zur E-Gitarre. Eine empirische Studie zu Instrumentenvorlieben bei Kindern und Jugendlichen (mit Magnus Gaul). In: Musizieren innerhalb und außerhalb der Schule, hg. von Andreas C. Lehmann u. Martin Weber, Essen 2008 (= Musikpädagogische Forschung, 29), S. 163-178
2012 Vermittlung durch Begegnung – Jugendprojekte der hr-Bigband. Bedingungen und Chancen musikalischer Bildung durch eine Rundfunk-Bigband (mit Olaf Stötzler). In: Jazz. Schule. Medien, hg. v. Wolfram Knauer, Hofheim 2012 (= Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung, 12), S. 103–119.
  zahlreiche journalistische Veröffentlichungen und Tonträger (u.a. Christian Lahusen, Ein Schöpfungsgesang II, Kammerchor der Goethe-Universität Frankfurt a. M., Ltg. Christian Ridil, Divox CDX 69715/16)